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Problem beim Umzug eines W2K3 DC von ESX auf anderen ESX

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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Problem beim Umzug eines W2K3 DC von ESX auf anderen ESX

Beitragvon Login » 28.09.2009, 18:28

Hallo liebe Leute,

ich weiß, dass hier ist das VMware-Forum und ich habe eine Windoof-Frage, aber vielleicht hat hier einer Erfahrungen...

Folgendes Phänomen:

Ein W2K3-DC (mit ALLEN FSMO-Rollen - primary) wird von einem ESX auf den anderen übertragen, per Converter. Beim Starten auf dem neuen ESX zieht sich der Server per DHCP eine neue IP und ist nicht mehr statisch konfiguriert. Das wiederum bewirkt, dass der DC seine Pforten schliesst und nicht mehr mit den anderen DCs kommuniziert. Beim manuellen replizieren kommen beiderseitig Fehlermeldungen. Die Uhrzeit der beiden ESX waren synchron.

Das Problem ist nur mühsam mit den Service-Tools (dcdiag, ntdsutil, etc.) des W2K3 in den Griff zu bekommen.

Beim ersten Start der VM fahre ich gwöhnlich im Abgesicherten hoch und entferne im Gerätemanager die ausgegrauten, nicht verwendeten Gerätetreiber (um die zu sehen, muss eine Systemvariable hinzugefügt werden). Viele Systemgeräte und u.A. die NICs stehen sonst doppelt drin.

Wie sich der Umzug mit nicht entfernten Gerätetreibern verhält, habe ich leider im Produktivsystem nicht testen können.

Ist dieses Phänomen normal? Und wenn ja, wie heißt das Rezept dagegen?

Ich hoffe auf eure Erfahrungen mit den Umzügen ;-)

Vielen Dank an dieser Stelle fürs durchlesen :-)

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Beitragvon continuum » 28.09.2009, 18:49

Warum nimmst du den Converter fuer etwas wo nichts zu konvertieren ist ????

Es ist der Job des Converters zB alle vorhandenen Nics durch neue mit DHCP zu ersetzen ... also ist das was bei dir passiert voellig normal.

Warum machst du sowas nicht mit FastSCP zB ?

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Beitragvon Login » 28.09.2009, 19:09

hallo Ulli,

...wahrscheinlich weil ich aus dem Windows-Bereich komme :oops:

Ich nehme an, FastSCP ist ein Kommandozeilenprogramm um Files zu transferieren!? Wenn ja, gibt es soetwas auch mit ner GUI?

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Beitragvon continuum » 28.09.2009, 19:21

Fastscp ist was fuer doppelklicker - also auch fuer Windows-leute zu gebrauchen ;-)

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Beitragvon Markus68 » 28.09.2009, 20:04

Blöde Frage, weshalb ziehst du nicht eine neue VM hoch und führst DC-Promo aus?
Diese Variante hat bei uns bestens funktioniert. Zugegeben der Aufwand ist ein wenig höhrer, dafür haben die DC's keine Probleme mit dem Replizieren und schleppst keine "Altlasten" vom physischen System mit.

Gruss
Markus

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Beitragvon Login » 28.09.2009, 20:25

@Markus68: ...weil der Server für Wartungsarbeiten an der ESX-Hardware auf einen anderen ESX kopiert werden sollte. Das ist gewöhnlich nie ein Problem gewesen, außer eben bei den DCs. Vor dem Transfer den DC mit DCpromo herunterzustufen wäre in Zukunft sicher ein Weg mit größerer Sicherheit, jedoch gibt es noch einen sekundären DC, den man vorm Transfer auch zum Primary hätte machen können. Ein Transfer von ESX zu ESX sollte aber auch, meiner meinung nach, auch ohne diesen Aufwand zu machen sein.

@Ulli: Das ist das, was ich gebraucht habe! Wirklich Perfekt für Doppelklicker! :roll: Perfekt - Danke für deinen Support!!

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Beitragvon PeterDA » 29.09.2009, 08:48

Hi,
das ganze hört sich für mich vorallem dananch an das im DNS Bereich des DCs etwas nicht 100% konfiguriert ist.

Allerdings würde ich den DC auch einfach kopieren, bzw. eh einen 2. DC auf dem anderen ESX legen dann kann ich den primery auch einfach runterfahren um Wartungsarbeiten am ESX durchzuführen.

Gruß Peter

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Beitragvon Martin » 29.09.2009, 09:58

Evtl. reicht es auch, in der vmx-Datei die Einträge für UUID und MAC auf "keep" anstelle von "generate" zu stellen, damit Windows nach dem Umzug noch die gleiche Netzwerkkarte wiederfindet. Dadurch sollte die bestehende statische IP-Adresse weiter verwendet werden können. Bei einer neuen MAC-Adresse stellt Windows die "neue" Netzwerkkarte erst einmal auf DHCP.

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Beitragvon bauers » 30.09.2009, 13:58

Man kann auch über den VI Client VMs exportieren. Datei -> Export
Oder den Datastore browsen und die nötigen Dateien herunterladen.
Dazu braucht man weder FastSCP noch Plan auf der CLI :)

Grüße

Seb.

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Beitragvon Login » 30.09.2009, 17:59

@bauers: klar. das ganze nimmt aber zuviel "Kopierzeit" in Anspruch, bis die VM wieder produktiv auf dem 2. ESX läuft. Eine Funktion, vom VI-Client von Datastore zu Datastore zu kopieren ist mir nciht bekannt.

@Martin: Interessant! Wie ist der Weg, um die .vmx zu editieren? Wird das über den Windows-Editor gemacht oder geht das nur über das CLI?

@Peter: DNS sollte in Ordnung sein, es ist auch eine Sekundäre Zone auf dem Sekundären DC konfiguriert.

Ich habe (wie doch immer in der IT) zu wenig Zeit, für die Downtime von Produktiven Servern. Die VM, um die es geht, hatte zusätzlich Print- und ein paar File-Server-Funktionen, die Verhindern, dass der Server länger ausfällt...

FastSCP stellt deshalb im Moment für mich die schnellste und vor allem sicherste Variante da. So kann ich den Server abends runterfahren dann auf den anderen ESX kopieren und morgens vor Arbeitsbeginn hochfahren. Die restliche Zeit vom Tag kann ich mich um die Hardware des 1. ESX kümmern... ganz shanti :-) Wenn die Hardware stimmt geht das ganze in der NAcht wieder rückwärtz.

LG
Conne

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Beitragvon hamski » 05.10.2009, 13:58

Hallo.

Könnte mir jemand sagen von wo ich dieses "Veeam FastSCP" bekomme?

Kostet das was?

Auf der hersteller hp muss ich mich mit ami telenummer registrieren :/

Danke

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Beitragvon jens.frommeyer » 08.10.2009, 13:05

Hallo,

mein Kenntnisstand ist, daß virtuelle DC´s von Mircosoft nicht freigegeben ist.

Hat jemand andere Kenntnisse?

MfG,

Jens

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Beitragvon PeterDA » 08.10.2009, 19:38

Hi,
kann ich mir fast nicth mehr vorstellen in Zeiten von Hyper V! Das würde ja bedeuten, dass man immer zwei Belchkisten braucht (eigendlich sogar 3)

Ob supportet oder nicht es funktioniert auf jeden Fall ohne Probleme

Gruß Peter

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Beitragvon andiwe » 08.10.2009, 21:15

Wieso soll ein DC nicht supportet sein?
Microsoft supportet Anwendungen des OS in SVVP zertifizierten Umgebungen. Darunter fällt der ESX3.5U2 ff.
Dieses Supportargument greift IMHO seit einem Jahr nicht mehr, wird aber immer wieder gerne angeführt. Was hatte ich dieses Jahr schon Diskussionen darüber.
Das SVVP hat auch ein paar Haken je nach Umgebung, die man im Einzelfall klären muß.

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Beitragvon irix » 08.10.2009, 21:34

Also die Liste ist ja leider sehr Übersichtlich wenn man sie mit der grossen Anzahl von Produkten aus dem Hause Redmond vergleicht. Allerdings sind ja die reinen Server OS zertifiziert und ich vertrete den Standpunkt das dies alle Anwendungen mit einschliesst welche dieses OS selber mitbringt.Waere dem nicht so wuerde zu jedem Eintrag eine Kilometerlange Liste mit Ausnahmen existieren.

Die welche nach Support schreien frage ich mal offen ob sie schon mal mit Microsoft Support zutun gehabt haben? Alles was mir dazu einfaellt ist leider nicht ganz Jugendfrei und kann nur nach 22:00 Uhr erzaehlt werden.

Die welche OEM Sachen kaufen haben doch das Problem sowieso nicht :)

Gruss
Joerg


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