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vm (Win NT4) vom Player zum esxi konvertieren

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vm (Win NT4) vom Player zum esxi konvertieren

Beitragvon olaf123 » 24.01.2016, 11:45

Hallo!

Wie konvertiere ich eine vm mit Windows NT4, die momentan im "vmware Workstation Player 12.0" läuft, zum esxi 5.5?

Ich habe das mit dem StarWIndConverter unter Windows probiert, bekomme das Ergebnis aber irgendwie nicht in den esxi.
Entweder, das ist nicht die richtige Software, oder ich sehe einfach nicht, wie ich auf dem esxi vorgehen muss.


Zur Erklärung:
Ich habe zwei recht alte Programme in NT4-vm's, momentan im "vmware Workstation Player 12.0". Nun sollten diese kleinen vm's _eigentlich_ direkt in eine 32bit vm (Ubuntu 14.04 auf esxi 5.5) umziehen, aber für 32bit gibt es offenbar keinen Player mehr.
Ich habe tagelang versucht, einen alten 2.5er Player zu installieren, bin damit aber gescheitert und komme nicht weiter. Somit sehe ich nur die Chance, die NT4-vm's als eigenständige vm's auf dem esxi anzulegen, und danach vielleicht mit einem alten vnc o.ä. darauf zuzugreifen.
Das passt mir zwar gar nicht, da die Mini-Dinger viel besser in der vm aufgehoben wären, aber es wäre besser als nichts.

Gruß,
Olaf

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Beitragvon ~thc » 24.01.2016, 12:17

Wenn du die VMs im Player 12 erstellt hast, siehst du hier:
http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=1003746
dass die VMs für den ESXi 5.5 quasi "zu hoch" sind. Du musst also ein Downgrade der virtuellen Hardware machen. Das ist im einfachsten Fall ein Editieren der VMX-Datei - aber da fehlt mir die Erfahrung.

Offiziell:
http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=1028019

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Beitragvon olaf123 » 24.01.2016, 12:40

Nein, erstellt habe ich die vm vor ca. 6-7 Jahren mit irgendeiner älteren Version. Ich habe sie lediglich in die 12er Version übernommen.
Ich könnte es mal mit einem alten Backup versuchen, also vor der 12er. Da ich mir aber weiterhin unsicher bin, wie ich das das überhaupt korrekt in den esxi nehme, bringt mich das dann vielleicht auch nicht weiter.
Unter Linux (ich habe kein aktuelles Windows) nutze ich nur den Browser (http://IP-esxi/ui) und die How-Tos, die ich gefunden habe, passen dafür irgendwie nicht.

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Beitragvon mbreidenbach » 24.01.2016, 13:22

Was für eine hardware version verwendet die VM denn nun ?

Ich bin der Meinung die VMware Workstation kann sich auch mit einem ESXi verbinden und dann eine VM hochladen; hab das aber selber nicht getestet.

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Beitragvon ~thc » 24.01.2016, 14:01

Bietet die Host-UI die Möglichkeit, Dateien in den Datastore hochzuladen?
Bietet die Host-UI die Möglichkeit, auf dem Datastore vorhandene VMs in die Inventory aufzunehmen?

Du musst im Prinzip nur die VMX*-, und die VMDK-Dateien in ein Verzeichnis auf dem Datastore hochladen und dann die VM in die Inventory aufnehmen.

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Beitragvon olaf123 » 24.01.2016, 14:11

mbreidenbach hat geschrieben:Was für eine hardware version verwendet die VM denn nun ?


In der *.vmx (bin mir jetzt nicht sicher, ob Du das meinst) steht aktuell:
config.version = "8"
virtualHW.version = "4"

Die vm wurde ca. 2009 erstellt und lief seit dem in einem alten player/workstation o.ä., ich meine es war ein "vmware Server". Vor ein paar Wochen musste sie auf einen anderen Host umziehen, dort mit dem 12er Player/workstation.

mbreidenbach hat geschrieben:Ich bin der Meinung die VMware Workstation kann sich auch mit einem ESXi verbinden und dann eine VM hochladen


Habe ich auch irgendwo aufgeschnappt, aber ich meine, das geht nicht mit player/workstation. Zumindest sehe ich in dem 12er Player keine Option dafür.

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Beitragvon ~thc » 24.01.2016, 14:46

vHW Version 4 kann der ESXi 5.5 nativ - ohne Konvertierung.

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Beitragvon olaf123 » 24.01.2016, 14:49

~thc hat geschrieben:Bietet die Host-UI die Möglichkeit, Dateien in den Datastore hochzuladen?


https://ip-esxi/ui/
-> datastore1
--> File Browser
---> Unterverzeichnis erstellt -> Upload

Dort hatte ich einen Ordner erstellt und die zwei Dateien hochgeladen, die mir der "StarWindConverter" ausgegeben hatte.
Da sich in der vm Snapshots befinden, die mutmaßlich mit dem früheren "vmware Server" erstellt wurden, hatte ich einige google-Ergebnisse mal so aufgefasst, dass das ganze erst konvertiert werden müsse. Ist das falsch?


~thc hat geschrieben:Bietet die Host-UI die Möglichkeit, auf dem Datastore vorhandene VMs in die Inventory aufzunehmen?


Mutmaßlich ja.
https://ip-esxi/ui/#/host
-> Create/Register vm
--> Register an existing virtual machine
---> Datastore Browser

Dort zu den oben genannten Dateien navigiert. Beide werden grau dargestellt, können nicht ausgewählt werden.

~thc hat geschrieben:Du musst im Prinzip nur die VMX*-, und die VMDK-Dateien in ein Verzeichnis auf dem Datastore hochladen und dann die VM in die Inventory aufnehmen.


Die mutmaßlichen Snapshots sind egal?

Ich kann hier leider keine Dateien anhängen, daher habe ich einen Screenhot mal dort hochgeladen:
https://pl.vc/2cooh

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Beitragvon ~thc » 24.01.2016, 15:48

Nein, die Snapshots sind nicht egal - diese sollten vor der Migration aufgelöst werden.
Du brauchst keinen Konvertiervorgang.

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Beitragvon olaf123 » 24.01.2016, 15:50

Ich habe jetzt mal die Dateien so hochgeladen und die vm registriert.
Bereits beim Hochladen hat der esxi etwas an den Dateien verändert, bestimmte Namen angepasst oder was auch immer.

Beim Versuch, diese vm zu starten, kommt jedoch die Meldung
This VM is attached to a network portgroup that doesn't exist. Edit this VM and attach it to a different network. Actions


Ich also auf
Actions -> Edit Settings (oder das gleiche oben in der Leiste) -> "loading ..."

Das habe ich dann nach ungefähr 10 Minuten abgebrochen bzw. das Fenster geschlossen, da sich nichts tat.
Komme ich da anders dran?

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Beitragvon ~thc » 24.01.2016, 15:55

Ich kenne diesen Effekt von zwei vHW 4 VMs, die ich damals auf einen 5.0 migriert habe.

Man muss bevor man irgendetwas anderes macht, die VM anpassen (Edit Settings). Versuch, den ESXi durchzustarten und damit anzufangen.

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Beitragvon olaf123 » 24.01.2016, 16:03

ok, ich geh das mal an.
Muss vorher meine Unterlagen sichten, da ist irgendeine Datei auf dem esxi, die nach jedem Neustart wieder angepasst werden muss.

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Beitragvon olaf123 » 24.01.2016, 16:43

~thc, Du hattest Recht, nach dem Reboot klappt der Aufruf von "Edit Settings".
Dort steht im oberen Bereich
The Network adapter you had previously configured could not be found.
A new one has been assigned to your virtual machine.


Ich gehe auf "save", alles scheint zu klappen, aber die Änderung wird offenbar nicht übernommen.

Ich meine, gelesen zu haben, dass Änderungen über den Browser nicht vom esxi übernommen werden und wollte deswegen die Idee vom esxi insgesamt erst verwerfen, da ich unter Linux keinen anderen Client von vmware habe. Aber vielleicht bringe ich auch was durcheinander?

Kann ich das nicht einfach in irgendeiner Config über die Konsole ändern?

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Beitragvon JustMe » 24.01.2016, 16:50

Hmmm, die beiden -f001.vmdk und -s001.vmdk lassen mich mit Grausen (sorry continuum) ein 2GBMaxExtent-Format der virtuellen Festplatte vermuten...

Zwar ist die Platte ja nur 1GB gross, aber ob der ESXi so direkt damit umgehen mag? Oder ob die erwaehnte "Dateiveraenderung" beim ESXi-Upload aushalf?

Falls die Platte nicht "automagisch" konvertiert wurde, muss man das ggfs. mit vmkfstools auf der ESXi-Shell nachholen.

Auf jeden Fall sollte der Snapshot, der mit 384MB bei einer 1GB Disk doch ansehnlich gross ist, vor der Uebertragung auf den ESXi konsolidiert werden.

Fakt ist, dass, je nach Eintraegen in der vmx noch weitere Anpassungen notwendig sein duerften/koennten als nur die Portgroup; z.B. Pfadverweise oder Hardware-Links.

Um hier sicherzugehen, koenntest Du uns die KLEINEN (auch, wenn's jetzt grossgeschrieben ist) .vmdk-Dateien zusammen mit der .vmx und den letzten 2-3 vmware*.log irgendwo hochladen; dann kann man mal mutmassen, und nicht nur raten.

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Beitragvon ~thc » 24.01.2016, 16:51

Im Prinzip kannst du auf dem ESXi den SSH-Zugang aktivieren, per ssh connecten, in das Verzeichnis wechseln und die VMX-Datei mit "vi" bearbeiten. Das Problem ist, dass bei den Schritt "Edit Settings" mit dem ESXi alles automatisch "aufgeräumt" wird - und ich dir auch nicht sagen kann, was alles
- raus muss
- rein muss
- verändert werden muss.

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Beitragvon olaf123 » 24.01.2016, 17:42

@JustMe:

Die "Windows NT-000002-s001.vmdk" z.B. hatte vorher 384 MB. Direkt nach dem Upload ist diese zwar in der Konsole noch zu sehen, aber im esxi-Filebrowser ist sie verschwunden.

Die Datei "Windows NT-000002.vmdk" hatte ursprünglich 384 bytes, und wird nun nach dem Upload Upload im FileBrowser mit 385 MB angegeben. Irgendwas wurde also mutmaßlich mit dem Snapshot gemacht.

Die Datei "Windows NT.vmdk" hatte vor dem Upload 356 bytes. im esxi FileBrowser hat sie nun 1 GB.
Leider habe ich das erst gesehen, _nachdem_ ich sie versuchte, im vi zu öffnen ... aus dem ich nun auch mit ":q" nicht mehr rauskomme. Vermutlich öffnet der gerade 1 GB...

Es gibt nun lt. File-Browser keine kleinen vmdk-Dateien mehr. Diese unterschiedliche Anzeige macht mich total wirre.


@~thc
Bin schon am vergleichen, aber das ist für mich die Nadel im Heuhaufen.

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Beitragvon irix » 24.01.2016, 17:51

Der Datastorebrowser luegt immer solange alles i.O ist und sollte somit nicht verwendet werden.

Ein ESXi unterstuetzt weniger VMDK Dateiformate als der Player/Workstation. Frueher hat man da den vmware-diskmanager.exe oder evtl. auch vmkfstools verwendet um die Datei in das passende Format zu konvertieren. Auch der Converter hat da immer gute Dienste geleistet aber die Frage. Ob dieser aber nocht ein WinNT mag weis ich nicht,

Schalte die VM aus und schau ob du sie mit dem Converter auf den ESXi bekommst.

Gruss
Joerg

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Beitragvon continuum » 24.01.2016, 19:51

Die "Windows NT-000002-s001.vmdk" z.B. hatte vorher 384 MB. Direkt nach dem Upload ist diese zwar in der Konsole noch zu sehen, aber im esxi-Filebrowser ist sie verschwunden.

- Das ist ok - aus ESXi-sicht ist die Datei keine virtuelle Disk.

Die Datei "Windows NT-000002.vmdk" hatte ursprünglich 384 bytes, und wird nun nach dem Upload Upload im FileBrowser mit 385 MB angegeben. Irgendwas wurde also mutmaßlich mit dem Snapshot gemacht.


Der Datastorebrowser zeigt VMDKs nur dann korrekt als 2 Dateien an, wenn die vmdk komplett nicht benutzbar ist - zB wegen einem Syntax-error in der Beschreibungsdatei.

Ich kann dir nur empfehlen, den Datastorebrowser nicht zu verwenden wenn du Troubleshooting und Fehlersuche betreibst.
Nutz WinSCP statt dessen - der zeigt vmdks immer korrekt zweiteilig an und der embedded Editor kann alle VMware-configdateien sauber handhaben.


Es gibt nun lt. File-Browser keine kleinen vmdk-Dateien mehr. Diese unterschiedliche Anzeige macht mich total wirre.


Um das Verhalten des Datastorebrowser 100% vorhersagen zu können, muss man ziemlich tief in die Troubleshooting-materie einsteigen.
Das ist super blöd für den Anfänger.

Man lasse sich den Satz mal auf der Zunge zergehen:

Der Datastorebrowser zeigt nur defekte VMDKs korrekt an.

Von einem Filemanager verlange ich vor allem eine vorher-sehbare Anzeige.
Der Datastorebrowser deutet statt dessen erstmal den Inhalt der Beschreibungsdateien und ändert daraufhin die Anzeige - wie soll man denn mit einem Werkzeug was die Situation deutet, brauchbares Troubleshooting betreiben ????



Insgesamt gesehen kann ich einem Anfänger also nur dringend davon abraten:
1. den Datastorebrowser als Werkzeug zum Filemanagement zu benutzen.
2. die VMware-dokumentation schafft es nicht einem in kurzere Zeit ein so solides Verständnis der VMDKs usw zu vermitteln, das es einen User davor bewahrt dumme Fehler zu machen.
Daher kann ich Anfängern nur raten: benutzt Winscp und denkt selber nach was bei den Standardaktionen von vSphere im Dateisystem passiert.
Erst wenn die Grundlagen verstanden wurden, sollte man die VMware-dokumentation lesen.

Das bizarre Verhalten des Datastorebrowser hat wahrscheinlich zu mehr vermeidbaren VM-verlusten geführt als jede andere Ursache.

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Beitragvon Dayworker » 24.01.2016, 20:14

Also mit vDISKs im Sparse-Format, erkennbar am "S0123.vmdk", und in 2GB-Häppchen, erkennbar am "F0123.vmdk", kann der ESXi nichts anfangen. Daher konvertiere die VMDK ins Preallocated Format und en bloc. Die Syntax dafür ist:

Code: Alles auswählen

vmware-vdiskmanager.exe -r sourceDisk.vmdk -t 2 destinationDisk.vmdk

Das klappt jedoch nur, wenn die VM keine Snapshots hat. Dies ist jedoch bei dir der Fall und daher mußt du den Snapshot erst im VMware-Sprachjargon "löschen".

Ob sich beim Player12 dahingehend etwas geändert hat, weiß ich nicht, aber der Zugriff auf einen ESXi geht nur mit der kostenpflichtigen VMware-Workstation.

Deine Angabe "https://<ip-esxi>/ui/" deutet für mich darauf hin, daß ihr den https://labs.vmware.com/flings/esxi-embedded-host-client einsetzt. Falls ihr keine kostenpflichtige ESXi-Lizenz eingespielt habt, kommst du mit diesem Tool zumindest bei allen ESXi-Versionen vor 6 nicht weiter.

Die Fehlermeldung "The Network adapter you had previously configured could not be found" kommt daher, daß der ESXi nur den VMware-Adaptertyp "Bridge" kennt. Wenn du diesen jedoch über die Player- oder Workstationanwendung änderst, verändert sich dadurch auch die MAC-Adresse deiner Netzwerkverbindung. In der VMX-Datei steht sicherlich so etwas wie Ethernet0.connectionType = "xyz" wobei "xyz" hier vom Typ "Custom", "NAT", "Host-only" oder "Bridge" sein kann. Wenn du die VMX-Datei um einen auf dem ESXi konfigurierten Netzwerk-Switch erweiterst, nutzt der ESXi dann automatisch diesen. Ob die VM dann jedoch auch Netzwerkzugang hat, hängt vom VMware-Netzwerkadaptertyp (Custom, NAT, Bridge, Host-only) unter Player/Workstation ab.

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Beitragvon olaf123 » 27.01.2016, 13:44

Erstmal vielen Dank an euch für die Informationen. Ich werde dann wohl erst einmal nachlesen, wie ich die Snapshots loswerde.

Vorher habe ich aber ein anderes Problem:

Nach den ganzen Tagen erfolgloser Versuche hatte ich erstmal die Nase voll.
Heute wollte ich weitermachen, was aber direkt am "vmware Host client" scheitert. Der zeigt zwar noch die Zustände der vm's an, führte aber keine Aktionen mehr durch. Auch in der Konsole konnte ich keine vm starten.

Nach einiger Recherche bemerkte ich, dass die "Evaluationslizez" o.ä. abgelaufen war.
Ich habe jetzt einen Lizenzschlüssel erhalten und eingetragen, und über die Kopnsole funktioniert es nun wieder, aber trotzdem funktioniert der "vmware Host client", also der Webclient unter https://<ip-esxi>/ui/ nicht.

Benötige ich für den Webclient eine kostenpflichtige Lizenz, oder ist irgendwas defekt?


Dayworker hat geschrieben:Deine Angabe "https://<ip-esxi>/ui/" deutet für mich darauf hin, daß ihr den https://labs.vmware.com/flings/esxi-embedded-host-client einsetzt. Falls ihr keine kostenpflichtige ESXi-Lizenz eingespielt habt, kommst du mit diesem Tool zumindest bei allen ESXi-Versionen vor 6 nicht weiter.

Ich habe definitiv Probleme mit den ganzen Bezeichnungen bei vmware. Die gute alte Zeit ... war einmal.
Den Webclient benötige ich, da es für Linux soweit ich weiß nichts anderes von vmware gibt. Bisher hatte der Webclient alles gemacht, was ich wollte (erstellen, starten, stoppen).

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Beitragvon irix » 27.01.2016, 14:01

Von VMware gibt es
- vSphere Client (Die Windows Only Software mit dem man Standalone/vCenter VMs managen kann). Der tut auch mit dem kostenfreien vSphere Hypervisor. Einziges Manko ist das er funktionstechnisch eingefroren wurde. Spielt aber fuer die Besitzer von vSphere Hypervisor nicht so eine Huerde da
- WebClient . Ist Teil der Bezahllizenz und kommt mit dem vCenter daher


So.... und dann gibt es von einem netten VMware Mittarbeiter ein Fling mit dem Namen "Embedded Host Client" von https://labs.vmware.com/flings/esxi-emb ... ost-client .Die Requirements sind dort nachzulesen.


Gruss
Joerg

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Beitragvon olaf123 » 27.01.2016, 15:43

Jetzt dachte ich für eine Minute, ich hätte es kapiert, aber Pustekuchen.

Wenn der Screenshot unten auf
https://labs.vmware.com/flings/esxi-emb ... ost-client
eben den flings-esxi-embedded-host-client zeigt, dann ist das genau das Teil, das ich die ganzen Wochen genutzt habe.

Das heißt, ich habe gar nicht den von DIr genannten "Webclient" der Bezahllizenz genutzt?

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Beitragvon Dayworker » 27.01.2016, 17:34

Genau, daß ist nicht der Web-Client des kostenpflichtigen vCenters. Der "esxi-embedded-host-client" hat zudem einige wissenswerte Einschränkungen. Wie von "irix" bereits geschrieben, solltest du dir dessen Anforderungen mal duchlesen.


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