Hallo miteinander...
ich möchte in meiner Firma die Clients unseres Schulungsraumes gerne virtualisieren, da dies den Administrationsaufwand der ganzen Sache sehr verkleinern würde.
Mein Ziel wäre, dass man das Image am Schulungsraum-Teacher Computer verändern und es dann auf die ca. 15 Clients verteilen könnte - mehr oder weniger per Knopfdruck.
Was mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet ist dabei die Netzwerkkonfiguration: das Ziel wäre es, dass die 15 Clients (laufen alle auf je einem, also auch 15 Hosts) sich gegenseitig im Netzwerk erreichen könnten. Und das ohne dass ich jedesmal von Rechner zu Rechner gehen muss um die IP-Adressen zu ändern. Dabei bin ich auf das Problem gestossen, dass wenn ich 15 Mal das gleiche Image verwende, all diese 15 Rechner dieselbe IP vom DHCP Server bekommen, wenn ich in den VMs per BRIDGE auf s'Netzwerk gehe.
Ist das überhaupt möglich, die Sache so zu lösen, wie ich das möchte? 1 Image erstellen und 15 Mal kopieren?
Gruss und danke
aarouni
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Schulungsraum virtualisieren
Hallo aarouni.
Mir ist zwar bewusst, dass es einerseits unhöflich und andererseits keine sonderlich gewinnbringende Gesprächstaktik ist, auf eine Frage mit einer Gegenfrage zu antworten, aber welchen Gewinn erhoffst du dir mit diesem Vorgehen?
Welche Betriebssysteme laufen auf den Clientrechnern? Windows oder Linux?
Folgendes Szenario könnte ich mir vorstellen:
- Voraussetzung dafür ist, dass es sich bei den Client-Rechnern um identische Hardware handelt, was aber kein Problem darstellen sollte.
- Die Bootreihenfolgen der Clientrechner in deren BIOS jeweils auf "1:Netboot; 2:HDD" stellen
- Ein fertig konfiguriertes Client-Betriebssystem-Image im Netz ablegen, wahlweise SMB oder SSH.
- Ein Linux als Netboot derart konfigurieren, dass es, nachdem es vom Client gezogen und gebootet wurde sich das Client-Betriebssystem-Image zieht und auf die System-HDD schreibt.
Wenn man den Service zur Verteilung der Netbootimages jetzt aktiviert, verteilt sich das Image auf alle Client-Rechner, sobald diese booten. Wenn man ihn deaktiviert, booten dei Client-Rechner von ihrer Festplatte und damit vom gerade frisch aufgespielten Image.
Ich sehe momentan *keinen* Grund, warum man hier Virtualisierung anwenden sollte -- jedenfalls nicht, wenn jeder Clienrtrechner sein eigenes Betriebssystem virtualisieren soll.
Mfg,
Stephan.
Mir ist zwar bewusst, dass es einerseits unhöflich und andererseits keine sonderlich gewinnbringende Gesprächstaktik ist, auf eine Frage mit einer Gegenfrage zu antworten, aber welchen Gewinn erhoffst du dir mit diesem Vorgehen?
Welche Betriebssysteme laufen auf den Clientrechnern? Windows oder Linux?
Folgendes Szenario könnte ich mir vorstellen:
- Voraussetzung dafür ist, dass es sich bei den Client-Rechnern um identische Hardware handelt, was aber kein Problem darstellen sollte.
- Die Bootreihenfolgen der Clientrechner in deren BIOS jeweils auf "1:Netboot; 2:HDD" stellen
- Ein fertig konfiguriertes Client-Betriebssystem-Image im Netz ablegen, wahlweise SMB oder SSH.
- Ein Linux als Netboot derart konfigurieren, dass es, nachdem es vom Client gezogen und gebootet wurde sich das Client-Betriebssystem-Image zieht und auf die System-HDD schreibt.
Wenn man den Service zur Verteilung der Netbootimages jetzt aktiviert, verteilt sich das Image auf alle Client-Rechner, sobald diese booten. Wenn man ihn deaktiviert, booten dei Client-Rechner von ihrer Festplatte und damit vom gerade frisch aufgespielten Image.
Ich sehe momentan *keinen* Grund, warum man hier Virtualisierung anwenden sollte -- jedenfalls nicht, wenn jeder Clienrtrechner sein eigenes Betriebssystem virtualisieren soll.
Mfg,
Stephan.
-
testbildtester
- Member
- Beiträge: 37
- Registriert: 09.10.2006, 15:24
Sorry, habe mich lange nicht mehr gemeldet hier.
Nachfolgend einen kleinen IST - SOLL Überblick:
Ich sehe folgende Vorteile in einer Virtualisierung:
Vorbereitungszeit
Wir haben z.B. einen Schulungsraum in Bern, dahin fährt man ca. 1.5 Stunden von unserem Hauptsitz aus. Momentan muss die Person, welche die Schulung hält teilweise am vorherigen Tag auf Bern fahren und den Schulungsraum vorbereiten; Programme auf die aktuelle Version bringen, Datenstände zurücksetzen, usw. Ein grosser Zeitverlust.
Mit der virtualisierten Lösung kann der Teacher das VM-Image bei uns im Hauptsitz starten, seine Änderungen machen und am nächsten Tag auf einer externen Harddisk mitnehmen.
Ausfallsicherheit
Die Clients in unseren Schulungsräumen haben so ziemlich alle verschiedene Hardware (wenn auch nur wenig abweichend teilweise). Fällt ein Client aus, kann im virtualisierten fall schnell das Host-system aufgesetzt werden, vmware wird installiert, image aufgespielt und innerhalb von ungefähr 1 - 1 1/2 stunden wäre man wieder bei den Leuten.
Serverunabhängigkeit
Wenn momentan der Server aussteigt, kann sehr wahrscheinlich die ganze Schulungs abgesagt werden. Ist leider schonmal passiert und nicht sehr erfreulich. Darum wäre es toll, wenn jeder Client "für sich" arbeiten würde.
Ein Image würde folgendes enthalten:
- Windows XP
- Unsere Anwendung
- Eigenen MySQL-Server
- Evt. hmailserver für Demo der Zusammenarbeit von unserer Anwendung mit Outlook
Die Netbootvariante wäre natürlich sehr nett, nur leider ist das ein grosser Aufwand, wenn die Clients alle unterschiedliche Hardware haben.
Nochmals zurück zu meiner ursprünglichen Frage: wie könnte man die Verteilung der Images lösen?
Der Ablauf wäre wie folgt gedacht: das Image kommt per externe HD zum Schulungsraum und wird per USB2-Verbindung auf den Teacher-pc kopiert. Von da aus wird das Image dann auf die Clients verteilt.
Gruss und danke
aarouni
Nachfolgend einen kleinen IST - SOLL Überblick:
Ich sehe folgende Vorteile in einer Virtualisierung:
Vorbereitungszeit
Wir haben z.B. einen Schulungsraum in Bern, dahin fährt man ca. 1.5 Stunden von unserem Hauptsitz aus. Momentan muss die Person, welche die Schulung hält teilweise am vorherigen Tag auf Bern fahren und den Schulungsraum vorbereiten; Programme auf die aktuelle Version bringen, Datenstände zurücksetzen, usw. Ein grosser Zeitverlust.
Mit der virtualisierten Lösung kann der Teacher das VM-Image bei uns im Hauptsitz starten, seine Änderungen machen und am nächsten Tag auf einer externen Harddisk mitnehmen.
Ausfallsicherheit
Die Clients in unseren Schulungsräumen haben so ziemlich alle verschiedene Hardware (wenn auch nur wenig abweichend teilweise). Fällt ein Client aus, kann im virtualisierten fall schnell das Host-system aufgesetzt werden, vmware wird installiert, image aufgespielt und innerhalb von ungefähr 1 - 1 1/2 stunden wäre man wieder bei den Leuten.
Serverunabhängigkeit
Wenn momentan der Server aussteigt, kann sehr wahrscheinlich die ganze Schulungs abgesagt werden. Ist leider schonmal passiert und nicht sehr erfreulich. Darum wäre es toll, wenn jeder Client "für sich" arbeiten würde.
Ein Image würde folgendes enthalten:
- Windows XP
- Unsere Anwendung
- Eigenen MySQL-Server
- Evt. hmailserver für Demo der Zusammenarbeit von unserer Anwendung mit Outlook
Die Netbootvariante wäre natürlich sehr nett, nur leider ist das ein grosser Aufwand, wenn die Clients alle unterschiedliche Hardware haben.
Nochmals zurück zu meiner ursprünglichen Frage: wie könnte man die Verteilung der Images lösen?
Der Ablauf wäre wie folgt gedacht: das Image kommt per externe HD zum Schulungsraum und wird per USB2-Verbindung auf den Teacher-pc kopiert. Von da aus wird das Image dann auf die Clients verteilt.
Gruss und danke
aarouni
- Tschoergez
- Moderator
- Beiträge: 3476
- Registriert: 23.02.2005, 09:14
- Wohnort: Burgberg im Allgäu
- Kontaktdaten:
Hi,
für diese Umgebungen gibts natürlich Lösungen wie Sand am Mehr....
Grundsätzlich ist der Einsatz von Virtuellen Maschinen als Schulungsumgebung ziemlich sinnvoll, weil
- einfaches Bereitstellen einer identischen Umgebung auch auf unterschiedlicher Hardware
- einfache Nutzung verschiedener Betriebssysteme/Applikationen auf bestehender Hardware
- selbiges sogar parallel
- mit Nutzung der Snapshot-Funktionalität einfaches Zurückspringen auf einen definierten Stand der VMs (in Schulungsumgebungen, wo die Teilnehmer viel ausprobieren und viel falschmachen, unbezahlbar
)
Diese Anforderungen kann man mit verschieden Architekturen erfüllen, zb. VMs, Terminallösungen oder gutes Deployment-Konzept (Altiris, TrueImage, HP RDP usw.)
(vor kurzem gabs hier im Forum mal einen Thread über eine Umgebung für ein InternetCafe, das sich recht gut vergleichen läßt).
Diese Technologien in Kombination ergeben ca. unendlich viele Lösungen, alle mit Vor- und Nachteilen.
Zum Verteilen der VMs auf die Arbeitsplatzrechner gibt es neben der genannten guten Lösung mit robocopy noch weitere Ideen:
- RSync
- Verteilung über Bittorrent
Für den von Dir geschilderten Einsatzzweck erscheint mir Bittorent als sehr gute Lösung, weil dabei die Verteilung des einen VM-Images ziemlich schnell geht.
Viele Grüße,
Jörg
für diese Umgebungen gibts natürlich Lösungen wie Sand am Mehr....
Grundsätzlich ist der Einsatz von Virtuellen Maschinen als Schulungsumgebung ziemlich sinnvoll, weil
- einfaches Bereitstellen einer identischen Umgebung auch auf unterschiedlicher Hardware
- einfache Nutzung verschiedener Betriebssysteme/Applikationen auf bestehender Hardware
- selbiges sogar parallel
- mit Nutzung der Snapshot-Funktionalität einfaches Zurückspringen auf einen definierten Stand der VMs (in Schulungsumgebungen, wo die Teilnehmer viel ausprobieren und viel falschmachen, unbezahlbar
Diese Anforderungen kann man mit verschieden Architekturen erfüllen, zb. VMs, Terminallösungen oder gutes Deployment-Konzept (Altiris, TrueImage, HP RDP usw.)
(vor kurzem gabs hier im Forum mal einen Thread über eine Umgebung für ein InternetCafe, das sich recht gut vergleichen läßt).
Diese Technologien in Kombination ergeben ca. unendlich viele Lösungen, alle mit Vor- und Nachteilen.
Zum Verteilen der VMs auf die Arbeitsplatzrechner gibt es neben der genannten guten Lösung mit robocopy noch weitere Ideen:
- RSync
- Verteilung über Bittorrent
Für den von Dir geschilderten Einsatzzweck erscheint mir Bittorent als sehr gute Lösung, weil dabei die Verteilung des einen VM-Images ziemlich schnell geht.
Viele Grüße,
Jörg
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