Das Forum wurde aktualisiert. Wurde höchste Zeit. Wenn etwas nicht funktioniert, bitte gerne hier jederzeit melden.

Hardwarestatus + RAID10 oder RAID6

Alles zum Thema vSphere 6.5, ESXi 6.5 und vCenter Server.

Moderatoren: Dayworker, continuum, Tschoergez, irix

Member
Beiträge: 84
Registriert: 08.09.2008, 11:16

Hardwarestatus + RAID10 oder RAID6

Beitragvon Titanstaub » 08.06.2018, 15:08

Hallo, ich hab hier einen ganz neuen HPE DL 380 Gen10 Server mit 6x 900 SAS Storage als RAID-10. Der Hypervisor läuft auf einer SD-Card (HPE Customized Image ESXi 6.5 Update 1). Ich bin noch ganz am Anfang - noch läuft dort nichts Produktives und ich habe zwei Fragen:

1. Unterhalb von Hardware -> Speicher sehe ich sowohl den Controller als auch alle Festplatten mit Status "grün". Am oberen Bildschirmrand ist eine gelbe Leiste und dort steht: Der Small Footprint CIM Broker Daemon (SFCBD) wird nicht ausgeführt. Die Speicherintegritätsdaten werden von diesem Dämon gemeldet. Weitere Informationen zum Aktivieren dieses Diensts finden Sie in diesem KB-Artikel (https://kb.vmware.com/s/article/1025757).

Ich überwache den Hardwarestatus des Servers bereits erfolgreich mit PRTG und wollte nun fragen, was es mit der o.a. Meldung auf sich hat. In dem Link geht es ja um "How to disable the CIM agent on the ESX/ESXi host". Kann ich das ignorieren?

2. Auf dem Server werden mal maximal 15 VMs laufen (allesamt Windows Server 2016) davon u.a. 3x Remote Desktop Session Hosts und 1x Exchange 2016 alle anderen VMs haben ganz geringe Anforderungen (DC, Fileserver etc.) und es arbeiten ca. 40 Leute auf den Terminal-Servern. Ich frage mich nun ob es aus Performancesicht einen spürbaren Unterschied machen würde, wenn ich das RAID10 noch mal lösche und ein RAID6 daraus machen würde. Bei 6 Platten dürfen ja bei einem RAID10 nur wenn man Glück hat zwei Festplatten gleichzeitig ausfallen. Bei einem RAID6 wären es immer zwei die ausfallen könnten ohne, dass das RAID Schaden nehmen würde. Ich kann wie gesagt nur nicht den Performanceunterschied beurteilen. Was meint Ihr? Hotspare gibt es nicht. Habe irgendwo gelesen, das davon mittlerweile auch abgeraten wird (die Begründung habe ich vergessen).

Danke!
Nico

Experte
Beiträge: 1319
Registriert: 25.04.2009, 11:17
Wohnort: Thüringen

Re: Hardwarestatus + RAID10 oder RAID6

Beitragvon Supi » 09.06.2018, 20:45

Titanstaub hat geschrieben:Hallo, ich hab hier einen ganz neuen HPE DL 380 Gen10 Server mit 6x 900 SAS Storage als RAID-10.
2. Auf dem Server werden mal maximal 15 VMs laufen (allesamt Windows Server 2016) davon u.a. 3x Remote Desktop Session Hosts und 1x Exchange 2016 alle anderen VMs haben ganz geringe Anforderungen (DC, Fileserver etc.) und es arbeiten ca. 40 Leute auf den Terminal-Servern.
Danke!
Nico

Also

Hallo Nico,

auch bei Raid-10 kann mehr als 1 Platte ausfallen ohne Datenverlust... es darf nur keine aus dem gleiche zugrunde liegenden raid-1 sein.
https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/RAID

Aber davon ab:
Du hast nix zu den CPUS gesagt. Gehen wir von 2 CPU mit genug Cores aus. Trotzdem sind 15 VM's als Remote Desktop für 40 Leute + Exchange 2016 + andere ordentliche Last auf dem System.
Das kann eigentlich nicht so performant laufen bei nur 6x900GB SAS HDD. Wenn das SSD sind, alles ok. Als SAS HDD, besser beim R10 bleiben.

Jedoch sollte da wenigstens 2h Service drauf sein. Was machen sonst die 40 Leute, wenn die eine Kiste nicht läuft? Wartungsfenster gibts sicher auch nur am WE?
Für die Anzahl User nur 1 Host... Wer hat denn dazu "beraten"?

Zum CIM Client kann ein HP User mehr sagen.

Member
Beiträge: 84
Registriert: 08.09.2008, 11:16

Re: Hardwarestatus + RAID10 oder RAID6

Beitragvon Titanstaub » 11.06.2018, 12:38

Hallo, ja, es sind zwei CPUs mit jeweils 10 Cores. Ich hatte ja geschrieben, wenn man Glück hat dürfen bei RAID-10 zwei Platten ausfallen. Ja, es gibt einen 4h onsite Support Service mit HP. Es gibt ja nur 3 Terminal-Server wo etwas mehr passiert (im wesentlichen aber auch nur Office). Klar könnte man noch einen zweiten Server da hinstellen und die VMs verteilen, aber dann musst Du alle VMs + Switche etc. redundant auslegen, damit ein Server kaputt gehen darf ohne das Jemand was bemerkt. Zu 99% Prozent fallen Festplatten aus. Wir fahren mit der 1Server Strategie für kleine Kunden (Zeitraum > 10 Jahre und Anzahl der Kunden ca. 50) sehr gut (proaktive Überwachung, 4h Reaktionszeit mit dem Hersteller und Sicherung der komplette Umgebung per Veeam). Wenn das Budget für einen zweiten Server vorhanden wäre, dann würde ich vermutlich eher mit Veeam eine stündliche Replikation auf dem zweiten Host machen. Danke! Nico


Zurück zu „vSphere 6.5“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast