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Welchen kleinen ESXI Server für mich privat

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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Welchen kleinen ESXI Server für mich privat

Beitragvon OlliSWE » 04.03.2018, 13:24

Moin zusammen,

da ich privat und für Übungszwecke zu Hause mein Netzwerk noch mit einem Server 2008R2 auf Blech betreibe und ihn neben dem Netzwerk auch als Datengrab benutze, möchte ich ihn nun virtualisieren. Dazu benötige ich neue Hardware. In der Firma bin ich mittlerweile von Eigenbaublech auf DELL gewechselt und fahre nun seit Jahren gut damit. Für Zuhause brauche ich aber keine große Lösung.

Ich würde gern eine neue Version von ESXI (6.5) installieren. Habt Ihr einen Rat für mich. Die Hardware sollte möglichst stromsparend sein. Wie gesagt, Datengrab und sonst eigentlich nichts besonderes. Meine alten HDs würde ich gern weiter verwenden.

Vielen Dank schon einmal.

VG
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Re: Welchen kleinen ESXI Server für mich privat

Beitragvon UrsDerBär » 05.03.2018, 13:22

Naja, wenn Du langfristig Spass haben willst, dann brauchst mit ESXi ECC RAM weil da wild im ganzen RAM hin und hergeschoben wird. Folglich eine vernünftige Plattform. Damit es günstig bleibt, auf alle Fälle Single CPU.
Die ganze Stromspar-Hardware bringt eigentlich nichts. Das was die Hardware (bei gleicher Leistung) mehr kostet, holst eigentlich nicht wieder rein wenn Du nicht auch eine aktive Kühlanlage mit reinrechnen musst wie im Rechenzentrum/Firma.

Hier wird öfter von den HP Microservern gesprochen. Soll ganz ordentlich sein. Musst mal hier im Forum suchen.

Ein Virtualisiertes Datengrab mit VMFS verkraftet Stromunterbrüche nicht immer. Würde ich per NFS anbinden und wenns ne Lokale StorageVM ist. Auch privat ist der Frust gross wenn die geliebten Fotos weg sind. Also so aufbauen, dass Crashs möglichst keinen Einfluss auf die Daten haben. Bei NFS brauchts da schon deutlich mehr als bei VMFS.

Würde auch immer eine kleine NAS wie ne Synology mit mind. 4 Discs im RAID 10 (wegen Speed) als Backup einplanen. Ebenfalls per NFS.


Mir persönlich ist die Hardware und der Strom aber auch im privaten Bereich immer etwas mehr Geld wert als den meisten. Schlicht weil die Chance für einen Defekt bei ordentlicher Hardware tiefer ist und ich mich somit nicht um die Infrastruktur kümmern muss (Keine Zeit und Lust dafür). Deshalb auch daheim zwei Online-USV's und Auto-Umschalter für Geräte mit nur einem Netzteil. Dafür halt gerne gebraucht. Insbesondere die USVs. Ansonsten fast lieber auf Virtualisierung verzichten.

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Re: Welchen kleinen ESXI Server für mich privat

Beitragvon Dayworker » 05.03.2018, 21:54

Sehe ich wie Urs. Die Stromspar-CPU sind nur dann notwendig, wenn das Gehäuse zu klein für einen anständigen und trotzdem geräuschlosen Luftaustausch ist.

Die MicroServer sind wirklich ganz anständig, leider muß man beim neuen G10 mit AMD-SoC wie beim ersten MS (N36L) wieder ganz genau hinsehen. Die im G10 verbaute SoC's beruhen nämlich noch auf dem älteren Excavator-Design und sind somit NICHT mit dem aktuellen Ryzen verwandt. Das bedeutet also lahme Singlethread-Performance. Leider hat HP bei G10 auch die Fernwartung eingespart, der Gerät läßt sich also nicht mehr wie früher aus der Ferne administrieren. Der Vorgänger G8 war bereits im Oktober/November 2017 im Abverkauf und wird jetzt neu nur zu astronomischen Preisen gehandelt. Beim Dell T20/T30 als Konkurrenz zum HP MS-G8 sieht es genauso aus, bei Dell steht mit dem T130 aber passende Ablösung ab ~500 Euro mit Xeon-CPU samt kleinem ECC-RAM bereit. Wenn es ein Dell werden soll, empfehle ich dir Kontakt mit "irix" aufzunehmen. Hab meinen Server in der Signatur wie viele anderen User auch über ihn gekauft und nie bereut.

Falls du selber basteln willst, greif am besten direkt zum SuperMicro-MB samt Case. Kostet sicherlich etwas mehr, aber guter Support wird immer wichtiger.

Sobald du mit Virtualisierung arbeitest, geht das in meinen Augen nicht mehr ohne USV. Weil irgendetwas schreibt immer auf einen Datenträger und damit sind immer Datenverluste vorprogrammiert, wenn die Spannung - aus welchen Gründen auch immer - wegfällt. Einige NAS-Anbieter haben auch kompatible USVs im Programm, die im Notfall das NAS kontrolliert runterfahren.


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