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SIOC in der Praxis

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SIOC in der Praxis

Beitragvon kastlr » 02.05.2011, 11:33

Hallo zusammen,

habe mal einige generelle Fragen zum Thema SIOC.

    - Setzt Ihr dies bei euren Kunden/in eurer Umgebung ein?
    - Welche Parameter verwendet Ihr für Datastores auf unterschiedlichen physikalischen Laufwerken?
    - Hat der Einsatz von SIOC die Performance Probleme einzelner VM's gelöst oder habt ihr euch da eine neue Baustelle aufgemacht?
    - Kann man in einem vm-suport Output erkennen, das SIOC im Einsatz ist?
Meiner Meinung nach ist SIOC nichts anderes als eine Art QoS.
Generell denke ich, das man damit ein Performance Problem nur "kaschieren" kann, als "Lösung" würde ich diesen Ansatz nicht bezeichnen wollen.

Gruß
Ralf

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Re: SIOC in der Praxis

Beitragvon irix » 02.05.2011, 11:52

kastlr hat geschrieben:Hallo zusammen,

habe mal einige generelle Fragen zum Thema SIOC.

    - Setzt Ihr dies bei euren Kunden/in eurer Umgebung ein?


Nein.

Meiner Meinung nach ist SIOC nichts anderes als eine Art QoS.


Ja dem wuerde ich mich anschliessen aber das wertet SIOC ja nicht ab. Bis dato war die Vergabe von Disk Shares eigentlich ein Witz, da diese nur immer nur den einen Host beachtet haben und nicht die restlichen Cluster Mitglieder.

Generell denke ich, das man damit ein Performance Problem nur "kaschieren" kann, als "Lösung" würde ich diesen Ansatz nicht bezeichnen wollen.


Nun... die "Loesung" kommt ja auch erst mir dem naechsten Release :)

Gruss
Joerg

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Beitragvon Tschoergez » 03.05.2011, 09:55

Hi!
ich seh SIOC in der aktuellen Version auch nur als QoS bzw. um bei einigen wichtigen VMs fürs Disk-IO Garantien zu vergeben (stichwort SLA).
Ist aber schon viel mehr als früher möglich war, wenn jemand genau wissen will, wie's im Hintergrund funktioniert:
http://labs.vmware.com/download/11/

Viele Grüße,
Jörg, ... wartend auf die wirklich spannenden Verbesserungen in der nexten Version :grin:

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Beitragvon kastlr » 03.05.2011, 10:47

Hallo,

vielleicht sehe ich das ja nicht so optimistisch wie Ihr, aber wie soll die nächste ESX Version die Antwortzeiten eines externen Storage Arrays positiv beeinflussen können?

Deswegen ist QoS auch keine Lösung, sondern viel mehr eine elegante Marketing Formulierung, hinter der sich ein wie auch immer gearteter Engpaß verbirgt.
Natürlich kann ich damit auf kurzfristige Engpässe reagieren, langfristig sollte aber die Behebung des Engpasses angestrebt werden.

Meiner Erfahrung nach kommt das Thema Storage im ESX Umfeld immer zu kurz, was dann häufig schon während der Projektphase zu interessanten Eskalationen führt.
Disk Arrays arbeiten halt im ms Bereich, somit sollte man dort ein vernünftiges Design implementieren, damit man den ständig wachsenden Anforderungen auch gewachsen ist.

Gruß
Ralf

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Beitragvon irix » 03.05.2011, 12:43

kastlr hat geschrieben:Hallo,

vielleicht sehe ich das ja nicht so optimistisch wie Ihr, aber wie soll die nächste ESX Version die Antwortzeiten eines externen Storage Arrays positiv beeinflussen können?


Natuerlich kann aus einer Schnecke kein Derbygewinner gemacht werden. Allerdings kann dafuer sorgen Getragen werden das deine SLA eingehalten werden in dem die VM automatisch in einen anderen Datastore migriert wird wo das Ansprechverhalten besser ist.


Deswegen ist QoS auch keine Lösung, sondern viel mehr eine elegante Marketing Formulierung, hinter der sich ein wie auch immer gearteter Engpaß verbirgt.
Natürlich kann ich damit auf kurzfristige Engpässe reagieren, langfristig sollte aber die Behebung des Engpasses angestrebt werden.


Korrekt.
Neben SIOC wird es eine Moeglichkeit geben was die Swapfiles der VMs angeht sowie die welche VDI einsetzen.

Meiner Erfahrung nach kommt das Thema Storage im ESX Umfeld immer zu kurz, was dann häufig schon während der Projektphase zu interessanten Eskalationen führt.
Disk Arrays arbeiten halt im ms Bereich, somit sollte man dort ein vernünftiges Design implementieren, damit man den ständig wachsenden Anforderungen auch gewachsen ist.

Gruß
Ralf


Ja das kann ich nachvollziehen.

Gruss
Joerg


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