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Hardwareausfall vorbeugen

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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Hardwareausfall vorbeugen

Beitragvon rok°! » 06.04.2010, 14:37

Hallo!

Sorry für die Anfängerfrage, ich weiß auch nicht, ob ich im richtigen Forum bin:
Wie lässt sich ein Hardwareausfall minimieren?
Nimmt man dazu 2 Maschinen welche dann die Gäste "spiegeln"? Wenn eine Hardware-Maschine ausfällt, läuft dann die andere weiter. Ist das so möglich? Was wird dazu (neben der Hardware) noch benötigt?

Mir wäre auch ganz recht, wenn jetzt nicht die Superhochverfügbarkeitslösung vorgeschlagen wird, da alles noch im bezahlbaren Rahmen liegen sollte.

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Beitragvon continuum » 06.04.2010, 14:40

als erstes solltest du mal klar ansagen ob eine zentrales Storage geplant ist - oder sollen beie ESX oder ESXi jeweils nur lokale Platten benutzen ?

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Beitragvon rok°! » 06.04.2010, 14:42

Wenn zentrales Storage, muss ja auch hier eine Ausfalllösung her, oder?
Ich denke mal, für den Projektbeginn sollte jeweils eine integrierte Platte (RAID) pro Gerät genügen.

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Beitragvon continuum » 06.04.2010, 14:47

wie willst du denn dann die VMs auf beiden ESX synchron halten ?

welche Ausfallzeiten sind denn erlaubt ?

ESX A faellt aus - wie schnell muss dann ESX B wieder einsetzen - und wie aktuell muessen die VMs auf ESX B sein ?

Du koenntest ja zB jede Nacht die VMs von ESX A nach ESX B kopieren und dann wenn einer ausfaellt - den anderen starten.
Das ist billig - aber auch nicht komfortabel ...

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Beitragvon rok°! » 06.04.2010, 14:54

Ja, aber das ist schon mal ein Lösungsvorschlag ;)

Die Ausfallzeit sollte schon gering sein. Ich denke mal 5-10Minuten sind noch verkraftbar. Weniger ist natürlich besser.

Jetzt kapiere ich auch den Sinn der Storagelösung! :)
Wie würde das da ablaufen?

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Beitragvon continuum » 06.04.2010, 15:08

10 Minuten ???

dann wirst du wohl ohne zentrales Storage nicht auskommen.

Die billigste Loesung fuer sowas ist wahrscheinlich ein NFS-storage.

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Beitragvon rok°! » 06.04.2010, 15:23

OK, danke.
Also 2 Maschinen die auf eine "externe Festplatte" zugreifen? Werden da spezielle Systeme von vmware bevorzugt? Diese HDD sollte dann auch noch mal separat gespiegelt werden? Gibt es da schon was fertiges?

Und hinsichtlich vmware, was muss da beachtet werden? Welche Lizenzen müssen da gekauft werden?

Was ist praktikabel? Muss nur eine Maschine laufen, um die Hardware der anderen zu schonen, welche dann erst eingeschaltet wird? So brauch doch dann auch nur eine Lizenz eingesetzt werden, oder?

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Beitragvon continuum » 06.04.2010, 15:28

auf eine externe Festplatte ???

Hmm - ich hatte da schon eher was wie Openfiler oder sowas im Kopf ...

Was darf das ganze denn kosten ? und was soll darauf laufen ?

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Beitragvon rok°! » 06.04.2010, 15:31

Ja, ich dachte auch an Openfiler. "Externe Festplatte" war wohl etwas zu abstrakt :)
Eingesetzt werden sollte das Ding im professionellen Betrieb. Also darf es auch etwas kosten. Ich muss im Vorfeld erst mal schauen, ob sich das (kostentechnisch) auch realisieren lässt. Ich denke mal, dass hauptsächlich die vmware Lizenzen rein hauen werden, oder?

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Beitragvon continuum » 06.04.2010, 15:34

Also zwei ESXi kosten erst mal gar nichts an Lizenzen ...

Am besten erklaerst du deine Anforderungen mal ausfuehrlich - dann koennen dir auch die Jungs die sich mit sowas gut auskennen besser helfen

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Beitragvon rok°! » 06.04.2010, 15:39

Welche Anforderungen?

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Beitragvon continuum » 06.04.2010, 15:46

wieviele VMs ?
in welcher Zeit muss die Ausfall-loesung anspringen ?
wie aktuell muessen die Daten der VMs sein wenn die Ausfall-loesung anspricht ...

soll das ganze voll-automatisch ablaufen ?

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Beitragvon rok°! » 06.04.2010, 15:51

Danke für deine Geduld!

VMs dürften maximal 2-3 zum Einsatz kommen. Auf einer sollte ein RADIUS Server laufen. Das ist die wichtigste VM. Wenn der ausfällt, kann sich keiner im WLAN einloggen...

Die Hardware steht in einem Raum, bei dem niemand physisch vor Ort ist (nicht in so kurzer Zeit). Es genügt aber eine Benachrichtigung, bei der dann jmd ein Knöpfchen drücken muss.

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Beitragvon irix » 06.04.2010, 16:11

Wenn ihr in dem Tempo weitermacht ist Weihnachten und es gibt weder eine Loesung oder aber der rok°! ist ganz verwirrt.

Wenn man im VMware Umfeld mal bleibt gibt zumind. mal 3 Ansaetze

VMware HA:
Bei einem Hostausfall werden die VMs nach kurzer Zeit neugestartet auf einem weiteren Host und nach ein paar Minuten stehen die Dienste wieder zur Verfuegung sofern das OS und die Anwendung den "Hardcrash" ueberlebt haben.

Bedingungen:
- 2 Hosts
- vCenter
- Shared Storage in Form von FC SAN oder IP based Storage


VMware FT:
Eine VM laeueft in 2 Instanzen zur gleichen Zeit auf 2 Hosts als Primary und Seconday. Bei einem Hostausfall uebernimmt sofort die ueberlebende Seite. Eine Unterbrechung gibt es nicht. Kann nicht fuer CPU oder Net/IO Intensive Sachen verwendet werden ist aber Ideal fuer Anmelde/Lizenzserver usw.

Bedingungen:
- Aktuelle Hardware und CPUs
- 2 Hosts
- vCenter
- Shared Storage.

VMware plus 3rd Software
Es kommt von Veeam oder aber Vizioncore eine Replizierungsloesung fuer die VMs in Frage welcher zu definierten Zeitpunkten oder auch alle N Minuten eine aktualisierung des Replikats vornehmen. Dieses Replikat ist als vollwertige VM bereits auf einem anderen ESX registriert und kann dann per Knopfdruck gestartet werden. Es ist keine 100% Konsistenz gewaehrleistet sondern es wird sich auf VSS usw. verlassen.
- 2 ESX Standard
- lokaler Strorage


Natuerlich gibts noch Loesungen mit gespiegeltem oder auch repliziertem SAN oder aber auch DoubleTake bzw. MS Cluster Services.

Gruss
Joerg

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Beitragvon rok°! » 06.04.2010, 16:21

Ah! Sehr geil. Danke! Darauf hatte ich anfangs abgezielt. Perfekt!

Die Fault Tolerance Lösung hatte ich eigentlich im Sinn. Bei "2 Hosts" ist sicherlich die Lizenzierung gemeint, oder? Könntest du evtl. noch näher auf die Bedingungen eingehen?

Die dritte Lösung ist wohl die günstigste?

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Beitragvon irix » 06.04.2010, 16:34

rok°! hat geschrieben:Ah! Sehr geil. Danke! Darauf hatte ich anfangs abgezielt. Perfekt!

Die Fault Tolerance Lösung hatte ich eigentlich im Sinn. Bei "2 Hosts" ist sicherlich die Lizenzierung gemeint, oder? Könntest du evtl. noch näher auf die Bedingungen eingehen?


Ja mit den 2 Hosts meine ich 2 phys. Server mit evtl je nur einer CPU und dann entsprechenden Einzel ESX Lizenzen und vCenter Foundation (max. 3 Hosts, Kein LinkMode/Orchestrator, Keine Moeglichkeit spaeter SRM zumachen).

Der Einzellizenzierung ist dann immer das naechste Bundle oder aber Acceleration Kit gegenueber zustellen zwecks vergleich.

Requirements was FT angeht finde ich auf der VMware Seite nicht auf die schnelle aber einen groben Ueberblick gibts unter http://communities.vmware.com/blogs/vmroyale/2009/05/18/vmware-fault-tolerance-requirements-and-limitations


Die dritte Lösung ist wohl die günstigste?


Das haengt davon ab wie du die Ausfallzeit bewertest und den Aufwand/Gefahr fuer den Neustart. Aber ich vermute das es die Kostenguenstigste Variante mit sein wird.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Tschoergez » 06.04.2010, 23:03

Auch wenn ich den Thread nur überflogen hab:

Evtl. könnten anstatt eines "echten" Storagesystems auch die VSAs von Lefthand, Stormagic, Nexenta, phdvirtual usw. was sein für.

Damit lassen sich lokale Platten der ESX ausfallsicher replizieren (braucht dann aber meistens einen unbeteiligten dritten Rechner...)

viele grüße,
jörg

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Beitragvon Saturnous » 07.04.2010, 19:25

Nö für ne Lefthands braucht man nur die ESX Hosts, die erstellen ein geclustertes iSCSI Gateway und managen sich weitgehend selbst.

Aber nen Radius Server lässt sich auch über 2 VMs per DRBD prima Clustern, sofern das die einzigste kritische VM ist.

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Beitragvon rok°! » 07.04.2010, 19:46

Saturnous hat geschrieben:Aber nen Radius Server lässt sich auch über 2 VMs per DRBD prima Clustern, sofern das die einzigste kritische VM ist.

Gibt's davon näher Informationen? Klingt zumindest einfach...

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Beitragvon bla!zilla » 07.04.2010, 21:05

Im Internet. Einfach mal DRBD als Suchbegriff verwenden.

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Beitragvon Dayworker » 07.04.2010, 21:26

Für den XenServer5.5 hat der Heise-Verlag unter http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/6/214 mal die Einrichtung von DRBD beschrieben.

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Beitragvon Tschoergez » 08.04.2010, 00:09


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Beitragvon rok°! » 08.04.2010, 08:18

Wenn ich das richtig verstehe werden 2 Maschinen mit DRDB synchronisiert?

Den Zen Artikel werde ich mir mal bei Gelegenheit ansehen. Danke für den Tip. Die ct liegt hier sogar irgendwo, auf Xen habe ich bisher aber nix gegeben :D

Was macht Virtual SAN? Wie muss man sich die Konfig vorstellen?


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