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Gibt es eine 4 GB Beschränkung für Win SBS 2008 in ESXi 4.0?

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Gibt es eine 4 GB Beschränkung für Win SBS 2008 in ESXi 4.0?

Beitragvon franc » 29.06.2009, 18:07

Hallo,

Ich will auf einem Fujitsu Siemens Primergy TX200 mit 16 GB RAM in einem ESXi 4.0 Hostsystem Windows SBS 2008 (Premium) laufen lassen. Nun lese ich aber unter:

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/aa366778(VS.85).aspx

dass Windows SBS 2008 Standard auf 4 GB limitiert ist. Ist damit nur der physikalische, aber nicht der Speicher in einem virtuellen System gemeint?
Werde ich die ganzen 16 GB RAM verfügbar haben?

Gruß franc

Danke.

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Beitragvon hardye » 29.06.2009, 18:41

Hallo franc,

genauso ist es. Es reicht wenn du dem virtuellen System 4GB "abgibst". Was die eigentliche HW darunter für komponenten besitzt erfährt das virtuelle System ehh nicht.
Die 4GB Barriere liegt aber an dem 32Bit-BS. 32Bit können max. 4GB addressieren. So ist es bei jedem 32-Bit Sys.

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Beitragvon franc » 29.06.2009, 19:09

hardye hat geschrieben:Es reicht wenn du dem virtuellen System 4GB "abgibst". ... 32Bit können max. 4GB addressieren. So ist es bei jedem 32-Bit Sys.
... das kein PAE kann.

Ich brauche also, wenn ich die vollen 16 GB RAM auch im virtuellen System haben will, einen Enterprise Server (32 bit), der mit PAE 64 GB RAM adressieren kann, oder?

PS.: Diese 4 GB Beschränkung ist in Zeiten von großem RAM ein unangenehmes und oft unklares Phänomen.

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Beitragvon Dayworker » 29.06.2009, 19:42

Wieso unklares Phenomen?
32bit kann max 4GB, PAE ist nur angefrickelt und deshalb in meinen Augen heutzutage auch nicht mehr empfehlenswert. Zumal viele Treiber nur für ein reines 32bit-System entwickelt wurden und dann bei PAE-Einsatz auch gern mal vollständig versagen.
Wenn du halt mehr als 4GB RAM hast, setz gleich auf ein 64bit-OS. Dafür müssen die Treiber zumindest bei Windows basierten Systemen komplett neu geschrieben werden und die laufen dann wenigstens problemlos.

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Beitragvon franc » 29.06.2009, 19:52

Dayworker hat geschrieben:...Wenn du halt mehr als 4GB RAM hast, setz gleich auf ein 64bit-OS. Dafür müssen die Treiber zumindest bei Windows basierten Systemen komplett neu geschrieben werden und die laufen dann wenigstens problemlos.

Leider geht das gerade nicht. Da muss eine Software laufen (tse:nit von Wago Curadata) und die läuft nur teilweise auf 64 bit. Abgesehen von vermutlich einigen anderen Inkompatibilitäten, die mit 64 bit auftreten würden.

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Beitragvon Dayworker » 29.06.2009, 21:29

Ich an deiner Stelle würde erstmal das Problem der SW rausfinden. Ansonsten könnte sie nachher noch ein Problem mit zuviel Arbeitsspeicher bekommen.

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Beitragvon franc » 29.06.2009, 22:24

Ich weiß das schon, dass die Software ein 64 Bit-System nur teilweise unterstützt. Ein paar Funktionen gehen dann nicht (u.a. PDF-Export) meint der Support.

Zudem gibt es für den Netzdrucker und Kopierer (ein Canon ir2200) auch keine 64 Bit Treiber.

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Beitragvon edv-service » 30.06.2009, 09:47

Redest Du wirklich vom Windows SBS 2008???
Dieser ist ein 64Bit Betriebssystem und demzufolge gibt es die Beschränkung 4 GB RAM nicht.
Habe mehrere Windows SBS 2008 virtualisiert und noch nie vor dem Problem 4 GB RAM gestanden.
Und zum Thema Canon ir2200, es gibt 64 Bit Treiber, zumindest für die Druck- und Faxfunktion. Einmal mal bei Canon vorbeischauen, Treiber suchen für ir2200, dort Punkt 20 - Faxtreiber 64Bit, Punkt 24 - Druckertreiber 64 Bit PCL5, Punkt 25 - Druckertreiber 64 Bit PCL6 und Punkt 33 - Druckertreiber 64 Bit PS.

Gruß

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Beitragvon franc » 30.06.2009, 10:41

SBS 2008 gibts natürlich als 32 oder 64 Bit.

Bei Canon gibts tatsächlich auch 64bit Treiber! Ich hab oben die Auswahl "Betriebssystem" auf "Windows 2008" eingeschränkt, da war das nicht dabei. Sonderbar.

Aber wie schon erwähnt: ich kann kein 64 Bit Windows nehmen, weil die wichtigste Software, die auf dem Server laufen muss, das leider nicht unterstützt.

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Beitragvon DerSchaffi » 30.06.2009, 11:37

SBS 2008 gibt es nur in einer 64 Bit Version (wegen Exchange 2007). Und kann max 32 GB Ram Verwalten (selbe Einschränkung wie W2k8 Standard x64).

Bei der Premium Edition ist eine Lizenz für ein 2. Serverbetriebssystem und einen SQL Server mit dabei. Bei dieser Zusatzlizenz kann man zwischen 32 Bit und 64 Bit wählen.

Du benötigst also die Premium Edition oder falls du den SQL Server nicht brauchst die Standard und eine zusätzliche Lizenz von 2008 x86.

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Beitragvon franc » 30.06.2009, 11:50

Ja genau, ich bräuchte sowieso mindestens die Premium Version wg. Terminal Services.
Und wegen der 4 GB Beschränkung bei 32 Bit brauche ich sogar die Enterprise (mit PAE).
Eine andere Lösung sehe ich derzeit nicht.

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Beitragvon Dayworker » 30.06.2009, 11:54

DerSchaffi hat geschrieben:SBS 2008 gibt es nur in einer 64 Bit Version (wegen Exchange 2007). Und kann max 32 GB Ram Verwalten (selbe Einschränkung wie W2k8 Standard x64).

Bei der Premium Edition ist eine Lizenz für ein 2. Serverbetriebssystem und einen SQL Server mit dabei. Bei dieser Zusatzlizenz kann man zwischen 32 Bit und 64 Bit wählen.

Du benötigst also die Premium Edition oder falls du den SQL Server nicht brauchst die Standard und eine zusätzliche Lizenz von 2008 x86.

Hier mal der offizielle Link von MS http://www.microsoft.com/sbs/en/us/syst ... ments.aspx

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Re: Gibt es eine 4 GB Beschränkung für Win SBS 2008 in ESXi

Beitragvon irix » 30.06.2009, 11:55

franc hat geschrieben:Hallo,

Ich will auf einem Fujitsu Siemens Primergy TX200 mit 16 GB RAM in einem ESXi 4.0 Hostsystem Windows SBS 2008 (Premium) laufen lassen. Nun lese ich aber unter:

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/aa366778(VS.85).aspx

dass Windows SBS 2008 Standard auf 4 GB limitiert ist...


Meine Augen erblicken auf obiger Seite das Wort SBS nicht. Des weiteren hat "DerSchaffi" es schon auf den Punkt gebracht das es ein Exchange2007 nur fuer 64bit gibt. (Ja ich weis das es auch Exchange einzeln fuer 32bit gibt, aber diese ist nur zum Testen gedacht)

Ein weiterer Punkt zum Thema unvertraeglichkeit von Software ist beim SBS aber auch das Thema Domänkontroller welches ein SBS automatisch auch immer ist.

Gruss
Joerg

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Re: Gibt es eine 4 GB Beschränkung für Win SBS 2008 in ESXi

Beitragvon franc » 30.06.2009, 12:24

irix hat geschrieben:Ein weiterer Punkt zum Thema unvertraeglichkeit von Software ist beim SBS aber auch das Thema Domänkontroller welches ein SBS automatisch auch immer ist.

Wo kann es da Probleme geben? Wegen TS und DC auf einer Maschine?

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Beitragvon JMcClane » 30.06.2009, 12:45

Beim SBS 2008 muss der Terminalservice eh auf eine zweite Maschine. GEnauso wie der SQL Server .Und wenn man noch mehr splitten will, dann braucht man den EBS Server. Minumum sind da 4 Maschinen (bzw. VMs).

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Beitragvon franc » 30.06.2009, 13:29

Ich glaube jetzt ganz sicher, dass ich nicht um den Enterprise rumkomme. Da geht das mit TS und DC auf einer Mühle.

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Beitragvon PeterDA » 30.06.2009, 13:50

@franc
wie so willst du dann virtualiserien wenn du doch alles auf eine Kiste werfen willst? Das ist doch gerade der Vorteil mehr VMs und damit weniger Porblem mit seiteneffekten...

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Beitragvon franc » 30.06.2009, 14:31

PeterDA hat geschrieben:@franc
wie so willst du dann virtualiserien ...

Virtualisieren hat schon seine Vorteile. Ich würde allein schon wegen der einfachen Möglichket von Sicherungen virtualisieren.

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Beitragvon PeterDA » 30.06.2009, 15:49

Hi das ist schon richtig, allerdings sollte man sich dann auch gleich überlegen ob man mit verteilten VMs dann nicht doch noch eine bessere Performance erreicht.

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Beitragvon franc » 14.01.2010, 15:20

Wenn ich auf einem Fujitsu PRIMERGY TX200 S4, der ja wohl ein 64 Bit System ist, mit eingebauten 8 GB über ESXi 4.0 U1 zwei 32 Bit Windows Server installiere, kann ich dann auf beiden Windows die 4 GB nutzen oder geht das auch wieder nicht?

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Beitragvon Dayworker » 14.01.2010, 15:48

Ich würd sagen, NÖ.
Der ESXi braucht ja auch noch etwas für sich. Das zeigt sich auch an der Tatsache, daß der ESXi4 sich nur auf Hosts mit mindestens 2GB RAM installieren läßt. Der ESXi3 gab sich jedenfalls bei der Inst schon mit 1GB RAM zufrieden.
Ich hab allerdings keine Ahnung, wieviel die ESXi3/4 nachher wirklich für ihre Dienste brauchen.

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Beitragvon franc » 14.01.2010, 16:12

Aber prinzipiell rückt der ESXi 4 mehr als 4 GB raus, oder?
Also mit z.B. 12 GB RAM kann ich dann jedem Windows seine (knapp) 4 GB wohl schon geben?

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Beitragvon update71 » 15.01.2010, 10:44

du kannst auch mehr speicher vergeben als wirklich physisch da ist. ich hatte das aus versehen gemacht weil ich mir die vorlagen nicht weiter angesehen hab. durchgeklickert und gut. und dann hatte ich auf einer 8gb maschine 4xserver 2008 r2 mit je 4gb ram. und alle liefen prima.

ist es nicht auch so das gewisse teile (z.bsp. kernel) nur einmal in den ram geladen werden und dann von allen maschinen genutz werden (wenn es die gleichen os sind)? was ja dann schon wieder ram "spart".

korrigiert mich wenn ich falsch liege, ich friemel mich grad erst rein in die materie :)

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Beitragvon irix » 15.01.2010, 11:01

update71 hat geschrieben:ist es nicht auch so das gewisse teile (z.bsp. kernel) nur einmal in den ram geladen werden und dann von allen maschinen genutz werden (wenn es die gleichen os sind)? was ja dann schon wieder ram "spart".


Das ist das sogenante TPS "Transparent Memory Sharing" und eine der 3 Wege das Memory Overcommitment zurealisieren. Die anderen beiden sind das Memory Balloning und die Swap Datei der VM.

Gruss
Joerg


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