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vmware performancefragen

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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vmware performancefragen

Beitragvon rick64 » 10.03.2008, 15:38

Hi,

Ich will eine CAD software entwickeln und hab paar Fragen bezüglich der Performance.

Also,

System :

Q6600 (demnächst @3600)
4GB RAM DDR2 800
Samsung 320GB ( Cache 16MB )

Vmware Host : winxp pro 32
Vmware guest : vista business 64bit, 3x xp pro(32), linux

Es läuft alles wunderbar, nur manchmal ist es bei Kompilieren grössere Projekte (QT, etc. ),
habe ich gemerkt, dass obwohl die Last sowohl bei Guest also auch bei Host um die 3-4 % ist, ist das System langsam und die Festplatte rakelt wie verrückt :)

Ich suche jetzt einen Weg die Sache zu optimieren

a) ist es ratsam, ein RAID aufzubauen, wenn ja welches 0 oder 1 ( ich mache auch Backup also ist die Sicherheit in diesem Fall nicht entscheidend, hab gehört dass RAID 0 auch nicht so viel schneller sein soll, wenn man damit viele kleinere Dateien läd - z.b. bei Win start, etc. ?)
Wenn ja, wie performancesteigernd wird es ungefähr ? ( 5-? Prozent ) und welches würden Sie empfehlen :)

b) ist es nicht besser mehr RAM sagen wir mal 8GB einzubauen ? ( da sind wir dann gleich bei c )

c) wenn ich Vista 64bit und 8GB als Host aufsetzte, ist es schneller als jetziger konfiguration ?? ( VIsta ist ja im allgemein langsamer als XP - wie sinnvoll ist umstieg auf 8GB im Gegenzug auf Performanceeinbüsse von Vista )

d) Wenn ich die Option mainmem.useNamedFile = "false" verwende, heisst dass VMware das ganze Arbeitsumfeld vom Guest ( RAM und(!) Auslagerungsdatei im physikalischen RAM ) behält? oder wird im Guest die Auslagerungsdatei unterdrückt - mann muss doch dann sicherheitshalber dem Guest und somit Host extra Speicher verpassen :) ?

e) hab hier irgendwo im Forum gelesen, dass die Einrichtung Quest als 1 Prozessorsystem i.a. besser/schneller ist ?
( die VMware unterstützt ja 2 Prozessoren - heisst, wenn quest, sagen wir mal, 4 Threads hat, werden die vom VMware auf 4 physikalischen Prozessoren verteilt und es emuliert dabei, dass auf dem guest jede (von 2 emulierten prozessoren ) 2 Threads gemacht hat ??? oder werden einfach gleich 2 Prozessoren (statisch/dynamisch) auf dem Host reserviert?
=> und wenn es doch ein prozessor emulieren schneller sein soll, könnte man es bitte dann begründen ?

Ich denke, dass viele Neueinkömmlinge wie mich :) hier das interessieren würde,
würde gern hören, was ihr dazu meint ;)))


Vielen Dank
und beste Grüsse

rick

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Beitragvon continuum » 10.03.2008, 15:56

Hi
wenn du schnelles VMware willst : dann Haende weg von Vista

Tuning der RAM-settings hier
http://sanbarrow.com/vmx/vmx-config-ini.html
sample config.ini unten auf der Seite

zu den 2 CPUs:

Normalerweise braucht VMware sich nicht gross um micro-timing schwankungen zu kuemmern - jedenfalls nicht bei einer virt. CPU.

Bei 2 virt. CPUs ist das anders - diese muessen synchron laufen - weil sonst der gast denkt, da ist was kaputt.
Also muss VMware die beiden CPUs kuenstlich synchroniesieren - hierfuer wird soviel an overhead verbraucht dass der eigentliche Gewinn nur noch in den seltensten Faellenc wirklich bemerkt wird.

Kurz gesagt - VMs sind meistens mit weniger RAM und 1 CPU am schnellsten.

Was fuer eine CAD software verwendest du ?
Autocad 2004 laueft prima mit einer 756 MB VM mit 1 CPU

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Beitragvon rick64 » 10.03.2008, 16:31

Danke sehr für schnelle antwort :)

ich entwickle Plugins für unterschiedliche CAD systemen auf der Basis (OCC).

... ist Studienarbeit, deswegen brauche ich auch 3-4 XP Systeme mit jeweils anderem VC + Vista als "zukunftsplattform" :roll:
für mich eher interessant nicht die 3d Geschwindigkeit, sondern die Komprimiergeschwindigkeit,
da es natürlich nach ganzem Debuggen noch auf richtiges system aufgesetzt und auch mit 3D unterstützung getestet wird.

... zu 1-2 CPUs, hab ich mir schon sowas änhliches gedacht ... werde dann ein system 1 CPU und 2 CPU-System aufbauen :), bedeutet das aber, dass VMware tatsächlich sich eine CPU reserivert und somit CPU limitiert ist ( sprich besser e8500 @4,3GHz als Quad @3GHz )
was ist eigentlich mit RAID 0, merkt man da den Unterschied ?

besten Dank :D

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Beitragvon continuum » 10.03.2008, 16:41

IMHO wuerde ich
erstens Betriebsystem und VMs auf andere physik. Platten packen
zweitens soviele physik. Platten verwenden wie der geldbeutel ergibt
drittens raid0 nur bei echten raid-controllern nehmen - wenn du nur fake-raid-controller hast ? liber als jbod

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Beitragvon rick64 » 10.03.2008, 16:49

danke,

d.h. es bringt doch was RAID 0 / jbod aufzusetzen, ich wollte mir sowieso 2-3 Platten dazu kaufen, also 2 Western Digital SATA-Server-Festplatte je 80GB mit JBOD extra für VMware :roll: sollten , sagen wir mal, schon 30-50% Performance ergeben, oder wird es eher kleiner ??

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Beitragvon rick64 » 10.03.2008, 22:38

... habe soeben das ganze getestet, also falls es jemand interessiert :) :

habe die kompiliergeschwindigkeit des Systems getestet ein mal mit 1CPU win xp pro 32
und ein mal mit 2 CPUs win cp pro 32, die 1CPU ist etwa 4 % schneller - liegt aber wohl an schlechten skalierbarkeit des Kompilierens.
interessanterweise, startet man die beide VMs gleichzeitig, sind sie nur etwa 10 % langsamer als jeweils eine :) ... ich denke also es ist schon besser wegen stabilität des gesamtsystems mehrere CPUs zu haben.
noch was, bei 1CPU System zeigt der Taskmanager immer 80-100% belastung an, und bei 2 CPUs 40-60 % und keine der 2 CPUs 100 % belastet ist, also es wird anscheinend doch gas ganze auf 2 CPU aufgeteilt.
=> ich denke ich werde versuchen mit der Optimierung des Speichers weiterzumachen ( obwohl so viel kann man da nix machen, oder ? )

und die letze Frage dann :roll:

welches 64bit schlankes, stabiles und sicheres Linux empfehlt ihr mir als Host? ich neige zu Ubuntu ... vor allem was am wenigsten Problemen mit VMware bereitet ? ;)


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