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[solved] VMs nach ca. 3 Tagen einfach abgeschaltet

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[solved] VMs nach ca. 3 Tagen einfach abgeschaltet

Beitragvon bootz » 18.01.2010, 12:42

Hallo zusammen,

Habe ESXi 4 U1 (HP-Edition) auf einem HP Proliant DL380 G6 (Xeon E5530, 12GB RAM) installiert, und zwar auf einer SD-Karte, die auf dem Mainboard steckt. Speicher für VMs: ca. 320 GB in einem RAID5. Alle Updates für den Host sind installiert.

Erste VM: W2K8-Server, als Terminalserver
4 CPUs, 4GB RAM, 80GB HD

Zweite VM: PGP Keyserver (wahrscheinlich modifiziertes Debian mit aktuellerem Kernel), 1 CPU, 1 GB RAM, 8GB HD

Mehr läuft noch nicht auf dem Host.

Lizenz für Host: Kostenlose 1 CPU-Lizenz

Nun wundere ich mich, warum die VMs nach ca. 3 Tagen einfach abgeschaltet sind. Sobald ich den Windows Terminalserver wieder starte, meldet dieser, dass offenbar die Stromversorgung gekappt wurde. Bedeutet also, die VMs sind nicht runtergefahren worden, sondern wurden direkt abgeschatet.

Woran kann das liegen? In den Ereignisprotokollen des Hosts habe ich nichts gefunden, was damit im Zusammenhang stehen könnte. Vom Zeitraum konnte ich es ja eingrenzen, da die StromWeg-Meldung des Windows Servers mir den genauen Zeitpunkt verraten hat.

Nun ist es schon zweimal aufgetreten und daher bin ich mir sicher, dass es wieder passieren wird. Liegt es vielleicht an der Host-Lizenz?

Viele Grüße,

Christian

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Beitragvon deathrow » 18.01.2010, 12:53

Na, das wäre schon etwas frech, wenn die dann alle drei Tage einfach die VMs kappen würden.

Hängt der ESXi-Host an einer USV? Mach der Host aus irgendeinem Grund Neustarts?

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Beitragvon bootz » 18.01.2010, 13:02

Ja der Host hat 2 Netzteile und beide hängen an unterschiedlichen USVs. Ich konnte nicht nachvollziehen, ob der Host sich neugestartet hat oder weg war. Keinen Eintrag im Log gefunden.

Mir ist aufgefallen, dass dieses Problem erst besteht, seitdem ich die PGP Linux Kiste aufgesetzt habe. Darin sind noch keine VMware Tools installiert - laut PGP Support muss ich damit noch warten bis ESXi 4 offiziell supportet wird. Aber eine Linux-Büchse sollte man ja ohne weiteres auch eine Zeit lang ohne VMware Tools betreiben können, wenn man in der VM hin und wieder mal die Systemzeit überprüft ;-)

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Beitragvon Login » 18.01.2010, 20:58

ich habe mich mal eine weile mit ner server 2.0 Betalizenz rumgestritten, die mir ca alle 2 monate den kompletten server 2.0 stoppte!!

aber alle 3 tage ist schon seltsam.

wenn nichts in den esx logs steht, sollte mit der lizenz auch alles in ordnung sein.

ich denke, da musst du noch eine weile die nadel im heuhaufen suchen :-)

die vmtools sind definitiv kein muss für die reine funktion der vm!

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Beitragvon Dayworker » 19.01.2010, 06:21

Haben die USVs überhaupt die Möglichkeit sich über anstehende Aktionen auszutauschen?

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Beitragvon Login » 19.01.2010, 20:10

Ich wäre mir da im Moment gar nicht sicher, ob sich die zwei netzteile überhaupt mit den zwei (sogar unterschiedlichen?) USVs vertragen?!

:roll:

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Beitragvon bootz » 20.01.2010, 10:59

Mittlerweile konnte ich feststellen, dass nicht nur die virtuellen Maschinen ausgeschaltet werden, sondern dass der Host auch alle 2 bis 3 Tage abstürzt und neustartet. Die beiden Logs "/var/log/messages" und "/var/log/vmware/hostd.log" zeigen keine Einträge, die vor dem Absturz protokolliert wurden. Ich werde nun alle Ereignisse an einen Syslog-Server weiterreichen.

Außerdem kann ich den Host nochmal direkt mit dem Strom verbinden, um ein USV-Problem ausschließen zu können. An den USVs hängen noch weitere Server - mit je 2 Netzteilen, die genau wie der VMware-Host an den beiden USVs angeschlossen sind. Diese Server laufen, und in der USV-Verwaltungssoftware habe ich keine Ereignisse gefunden. Sollte es zu einem Stomausfall kommen, werden alle Server - auch die virtuellen Maschinen - benachrichtigt und heruntergefahren.

Beide USVs sind gleichen Herstellers, gleichen Typs und sind momentan mit ca. 25% ausgelastet. Einen Austausch untereinander machen die USVs zwar nicht, in der Verwaltungssoftware kann ich jedoch angeben, welche Server auf Strom-Redundanz ausgelegt sind.

Vielen Dank für Euere Hinweise!

Christian

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Beitragvon PANIC » 20.01.2010, 14:26

Hi,

hast du ASR (Automatic Server Recovery) an?

Wenn ja, schalte es mal ab und check mal das ilo Log, dort steht ob der Host aufgrund von ASR neugestartet wurde.

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Beitragvon bootz » 20.01.2010, 18:09

Ich habe tatsächlich ein Problem mit der Hardware, genauer gesagt, mit der mainboardseitigen Stromspar-Steuerung. Habe mich nun an HP gewendet und warte nun von dieser Seite auf Antwort.

Für alle, die das selbe Problem mit einem HP Proliant DL380 G6 haben, bitte mal hier reinschauen:

http://forums11.itrc.hp.com/service/for ... Id=1385861


ASR wäre zwar ein Ansatz, laut obigem Forumeintrag muss scheinbar ein spezielles Firmware-Update her.

Ich werde hier einen weiteren Eintrag posten, sobald es seitens HP eine Lösung gibt, die funktioniert.

Viele Grüße,

Christian

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Beitragvon bootz » 21.01.2010, 17:17

Heute war ein Techniker von HP im Haus. Er hat auf der betreffenden Maschine ein Firmware-Update installiert, das offiziell nicht zu beziehen ist. Nun sollte die Sache behoben sein.

Viele Grüße

Christian

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Beitragvon Dayworker » 21.01.2010, 21:12

Na dann teste es mal auf Herz und Nieren. Bitte nicht vergessen Erfolg oder Mißerfolg auch hier zu posten. ;)

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Beitragvon bootz » 25.01.2010, 12:54

Nun lief der Server das ganze Wochenende durch. Ich denke, das Problem ist behoben. Dieser Thread kann also geschlossen werden.

Viele Grüße

Christian

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Beitragvon irix » 25.01.2010, 12:57

bootz hat geschrieben:Nun lief der Server das ganze Wochenende durch. Ich denke, das Problem ist behoben. Dieser Thread kann also geschlossen werden.

Viele Grüße

Christian


Dann editiere deinen ersten Post und schreiben ein [solved] davor.

Gruss
Joerg


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