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Erfahrung mit Backup Exec 12.5 und Vmware Agent

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX/ESXi Server 3.

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Erfahrung mit Backup Exec 12.5 und Vmware Agent

Beitragvon mullfreak » 29.11.2008, 19:17

Hallo,
zur Sicherung der VM´s und unseren Dateien wollen wir im nächsten Jahr in unserer Backupinfrastruktur BackupExec 12.5 mit Vmware Agent verwenden.

Hat schon jemand Erfahrung mit BackupExec und dem Agent, selbst aufgebaut und konfiguriert?

Gruß
Mull

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Beitragvon mullfreak » 29.11.2008, 22:43

Habe eine kurze Anleitung gefunden für den Aufbau von BackupExec 12.5 mit Vmware Agent.

http://viops.vmware.com/home/docs/DOC-1 ... DD7068E800

Dort gibts unten zum Download ein PDF.

Gruß
Mull

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Beitragvon mullfreak » 30.11.2008, 19:49

Hi,

hab das Tutorial in einer Testumgebung durchgeführt. Die Lösung gefällt mir sehr gut, weil es sich nahtlos in eine bestehende Backup-Struktur integrieren lässt.
Nur ein Punkt ist mir noch unklar:
Im Tutorial werden die VM-Dateien in einem Ordner (Backup-To-Disk) auf dem Backup-Server gespeichert.
Ich werde jetzt nicht hergehen und den Backup-Server mit Platten aufrüsten, wozu auch wenn ich ein Storage habe.
D. h. ich baue dem Backup-Server einen QLogic-HBA ein, verwende den SAN-Server und verbinde mich mit einer entsprechend großen LUN. In diese sichere ich dann die VM-Dateien und werde die z. B. am Wochenende auf den Bandwechsler bringen.
Liege ich da richtig?

Gruß
Mull

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Beitragvon bla!zilla » 30.11.2008, 21:18

Ob du nun die Daten auf lokale Platten oder auf ein logisches Laufwerk schiebst, welches du von einem Storage beziehst, ist egal.

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Beitragvon mullfreak » 30.11.2008, 22:12

Das ist wohl war. Am liebsten wäre mir es sofort auf Band zu sichern. Das ist nun die Frage, ob das funktioniert. Oder ist Backup-to-Disk hier zwingend erforderlich? Das wird man wohl mit Symantec klären müssen.

Die Daten werden sowieso mit den Agents täglich gesichert auf Band. Mir geht es nur darum, relativ schnell die VM wieder herstellen zu können. Deshalb reicht es mir einmal pro Woche zu sichern. Das neue Bandlaufwerk kann 24 Bänder LTO4 fassen. Diese werden dann am Freitag eingelegt und alle VM´s gesichert. Der "Umweg" über Backup-to-Disk wäre also gar nicht nötig, eher im Gegenteil, braucht nur Zeit und bringt nix.

Gruß
Mull

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Beitragvon bla!zilla » 01.12.2008, 08:25

Warum sichert man denn auf Disks? Weniger um die Sicherung zu beschleunigen, als viel mehr die Daten für den Recoveryfall noch auf Disks zu haben. Disks beherrschen, im Gegensatz zu Tape, Random Access. Das macht die Recovery einfach und schneller. Tapes stehen aber in Sachen Geschwindigkeit normalen Disks in nichts mehr nach: Ein LTO-4 spuckt dir 240MB/s bei 2:1 Komprimierung auf das Band. Natürlich muss man so ein Laufwerk füttern können. Erfahrungsgemäß kann BackupExec kein Multiplexing, ARCServe kann es nur in der Enterprise-Version. Von Haus aus kann das Data Protector von HP. Damit werden dann mehrere Clients gleichzeitig gesichert, was den Datendurchsatz in Richtung Tape ordentlich in die Höhe schraubt.

Ich würde also ggfl. sogar auf B-2-D verzichten.


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