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Umstieg einer Domäne auf VM Ware

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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Umstieg einer Domäne auf VM Ware

Beitragvon tpk » 30.11.2006, 08:39

Hallo Leute ;)


Als erstes muss ich sagen das ihr hier ein echt gutes Forum habt, hab die letzten Stunden damit verbracht die verschiedensten Threads durchzulesen um einfach ein wenig mehr von der Materie VM Ware zu erfahren.. und muss sagen bin begeistert... der Grund warum ich nun noch nen Thread aufmache sind ein paar kleine Unklarheiten bzw. würde ich gerne von den VM Ware Gurus hören was sie so zu meinen Gedankengängen sagen ;)

Mein Fall ist folgender:

Ich betreue eine Firma, diese hat mittlerweile schon mehrere Standorte (sind alle über VPN mittels Zywall vernetzt) und in der Firmenzentrale stehen die Server. Da allerdings die Ausfallsicherheit bzw. eher schon die Hochverfügbarkeit ein sehr entscheidendes Kriterium ist würde ich gerne auf VM Wares umsteigen, da ich denke das es sich so wohl am besten realisieren lassen würde.

zu der Hardware:

Es gibt 3 Physikalische Server:

#1
HP Proliant ML 350 G3
3,5 GB RAM
2,8 GHZ XEON CPU
RAID 5 SCSI Hotplug ( 3 x 146 GB im Raid Verbund + 1 als Hot Standby Platte)
1 Spare Platte 36 GB Hot Plug SCSI für die SWAP Sachen (Auslagerungsdatei etc..)

#2
HP Proliant ML 350 G4
4 GB RAM
3,0 GHZ XEON CPU
RAID 5 SCSI Hotplug (3 x 72 GB im Raid Verbund + 1 als Hot Standby Platte)
1 Spare Platte 36 GB Hot Plug SCSI für die SWAP Sachen (Auslagerungsdatei etc..)
HP DDS 5 Band Sicherungslaufwerk

#3
HP Proliant ML 350 G4
3 GB RAM
3,2 GHZ XEON CPU
RAID 5 SCSI Hotplug (3 x 146 GB im Raid Verbund + 1 als Hot Standby Platte)
1 Spare Platte 36 GB Hot Plug SCSI für die SWAP Sachen (Auslagerungsdatei etc..)


Alle Server verfügen über redundante Netzteile, jedes Raid System hat wie beschrieben eine Hot Standby Platte, die im Falle eines Ausfalls sofort einspringt..

Also ich denke von der Hardware Seite her sollte alles OK sein, sollten jedoch doch Vorschläge, Anregungen kommen bin ich für alles offen :)


Die Anforderung:



Die komplette Domäne lauft auf Windows 2003 Server, alle Clients sind Windows XP prof. bis auf einen 2000er aber der fliegt auch demnächst raus.

Folgende Dienste müssen zur Verfügung stehen:

2 x Windows 2003 DC (Unter NT wär’s wohl nen PDC und BDC gewesen :D)
1 x Exchange 2003
1 x SQL Enterprise
1 x Windows 2003 Terminal Server

----

Zusätzliche „Dienste“

:
Trend Micro AV Server
WSUS Server
Datensicherung mittels Veritas Backup Excec
IIS / FTPF
Fax Server
Wobei diese zusätzlichen Dienste eher sogut wie keine Ressourcen brauchen, Sorgen mach ich mir nur beim FAX? Dieser Dienst muss am Terminal Server Verfügbar sein, jedoch habe ich irgendwo im Forum gelesen das man hierfür nen Virtuellen CAPI braucht? Momentan läuft das ganze über eine Eicon Diva BRI (ist eine echte Server Faxkarte, kann aber auch mächtig viel, kostet um die 400€)

----

Am wichtigsten ist die Verfügbarkeit des SQL Servers, da über diesen die ganzen Kundenkarten abgewickelt werden und damit auch bezahlt wird.. sprich: steht der SQL Server stehen die Kassen.
Als MAXIMUM an Ausfallzeit gilt eine Stunde. Nun hätte ich mir gedacht ich stelle alle Server auf Virtuell um und sollte mal ein Physikalischer Server ausfallen so wird entsprechende VM Ware einfach auf anderem gebootet. Ob es nun in dieser Zeit ein wenig träger ist oder so is relativ egal, wobei ich mehr denke das die Kisten wohl genug Power haben sollten.
Mein System setzt natürlich eine tägliche Sicherung der Server voraus, Prinzipiell auch ned so Wild, zwischen 22:30 Uhr und 06:00 Uhr früh herscht auch kein Betrieb so das man (was ich so aus dem Forum rausgelesen habe) die VM Ware in den Suspend Modus schickt und ein Image zieht. Die Files / System States etc.. sollten nach Möglichkeit nach wie vor auf dem Band landen.

Ob ich nun z.B.: SQL und Exchange auf der gleichen VM Ware betreibe oder ob das jeweils eine separate ist, ist mir eigentlich egal, bzw. ich würde gerne von euch Wissen was wohl auch in Hinsicht auf Performance besser ist.
Bringt es bei einem Server der VM Wares betreibt Performance Technisch etwas auf Dual CPU aufzurüsten?.

Vielen Dank für eure Anregungen!

Lg tpk

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Beitragvon Nummer5 » 01.12.2006, 08:37

Hallo,

Eins vorweg, ich bin auch neu hier 8)

Zu deinem Thema:
Nur weil du deine "Maschinen" in ein virtuelle Umgebung verschiebst hast du noch kein Hochverfügbarkeit bzw. Ausfallsicherheit.
a) Zum einen, wie kommst du an die VM wenn dein Server physikalisch tot ist?
b) Und lässt sich dann die VM einfach wieder starten?
c) Was wenn die SQL-DB oder Exchange schaden beim "Absturz" genommen habe?

Problem a) ließe sich über SAN, NAS, usw. lösen. Oder man kann das komplette Raid in einem anderem Rechner betreiben - was wenn der Raid-Controller abraucht?

Zu b) kann ich noch nichts sagen, aber es kann durchaus auch die virtuelle Maschine oder virtuelle HardDisk korrupt werden.

Bei c) könnte z.B. LogShipping des SQL genutzt werden. Du müsstest halt einen zweiten SQL aufsetzten, dazu benötigst du keine weiter Lizenz!. http://www.microsoft.com/sql/howtobuy/a ... ssive.mspx
Zu Exchange kann ich nix sagen ;)

VMware kann dir natürlich helfen dies zu realisieren. Aber die Daten- und Ausfallsicherheit kann dir der VMware-Server nicht bieten.

Grüße,
Sebastian

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Beitragvon tpk » 01.12.2006, 10:23

Nummer5 hat geschrieben:Hallo,

Eins vorweg, ich bin auch neu hier 8)

Zu deinem Thema:
Nur weil du deine "Maschinen" in ein virtuelle Umgebung verschiebst hast du noch kein Hochverfügbarkeit bzw. Ausfallsicherheit.
a) Zum einen, wie kommst du an die VM wenn dein Server physikalisch tot ist?


Naja einfach aus dem Image am Vorabend

Nummer5 hat geschrieben:

VMware kann dir natürlich helfen dies zu realisieren. Aber die Daten- und Ausfallsicherheit kann dir der VMware-Server nicht bieten.


Mal sehen ;)

Werds auf jeden Fall in ner Testumgebung mal laufen lassen =)

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Beitragvon Nummer5 » 01.12.2006, 11:52

tpk hat geschrieben:
Nummer5 hat geschrieben:Zu deinem Thema:
Nur weil du deine "Maschinen" in ein virtuelle Umgebung verschiebst hast du noch kein Hochverfügbarkeit bzw. Ausfallsicherheit.
a) Zum einen, wie kommst du an die VM wenn dein Server physikalisch tot ist?

Naja einfach aus dem Image am Vorabend

Und was ist mit den "Änderungen" seit dem erstellen des Images?

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Beitragvon tpk » 01.12.2006, 13:36

Naja die sind weg, aber das ist bei jeder Datensicherung so (Bandlaufwerk etc..) das man auf den Stand der letzten Sicherung "zurückfällt"

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Beitragvon Nummer5 » 01.12.2006, 14:03

tpk hat geschrieben:Naja die sind weg, aber das ist bei jeder Datensicherung so (Bandlaufwerk etc..) das man auf den Stand der letzten Sicherung "zurückfällt"

tzzz :shock:
Das man dies umgehen kann ist dir bekannt - oder?
Du solltest erst mal die Möglichkeiten ausloten die es gibt und ein Gesamtkonzept entwickeln.
Mir scheint es im Moment so, als ob Du die Visualisierung als Allheilmittel siehst. Das ist sie sicherlich nicht! Aber ich denke sie kann einem sehr helfen eine Gesamtlösung umzusetzen.

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Beitragvon cascade » 01.12.2006, 15:01

Hi,

bin ebenfalls neu hier. :lol:

Also ich würde in so einer Umgebung auch von einer Visualisierung abraten.

Vom VMware Server deshalb, weil Du dann einen "single point of failure" hast, wenn also dieser eine Server abraucht - ist alles weg. Um Ausfallsicherheit zu schaffen, müsstest Du hier eine zweite Maschine aufstellen, die im Zweifelsfall einspringen könnte. Das bedeutet wiederum insgesamt eine Ersparnis von einer physischen Hardware aber ein Plus an Lizenzierungskosten (2 Betriebssysteme) und ein Plus an (erheblichem) Implementierungsaufwand.

Vom ESX mit SAN deshalb, weil diese Lösung inklusive Ausfallsicherheit mit VMotion um ein vielfaches teurer wäre als 3 neue physische Server.

Grüße,
cascade

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Beitragvon Kran01 » 29.01.2007, 17:19

Was ist denn nun geworden aus dem Prjekt? Habt Ihr virtualisiert?

Wir wollten auch wegen der Verfügbarkeit virtualisieren. Auch die Situation mit mehreren Standorten und einer Zentrale mit den Servern. Ich denke, gegen Ausfälle ist natürlich keiner gefeit, aber wie hier schon geschrieben: Image vom Vorabend und weiter geht es :-)

Wir haben auf VMWARE Server 2 Windows 2000 Terminalserver und einen Windows Server mit Active Directory und Fileserver zu laufen. Geht gerade so, könnte besser sein, aber geht. Zumal die entfernten Standorte ja auch die Leistungsbremse DSL Leitung haben. Für die reicht die Leistung allemal aus.

Wir haben Probleme, dass wir bei mehr als 1280 MB Speicherzuweisung pro TS keine Leistungsverbesserung mehr haben. Mehr als 1 CPU ist auch nicht drin, bei 2 zugewiesenen CPU geht die Leistung in Keller. Host ist ebenfalls Windows 2000, 8 GB Speicher, und 4 CPU. Der Server ist alledings 64-bit-tauglich. Wenn wir den Host auf 64-Bit hochrüsten, würde das noch was bringen?


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