hi,
mal angenommen man möchte 1-3 kleinere vm's auf einem host laufen lassen. wenn man windows als host-os benutzt, wird man aus sicherheitsgründen immer noch einen virenscanner aufspielen müssen, der zusätzlich performance frisst, bei linux wird man sich den sparen können.
gibt es erfahrungswerte des performanceverlustes durch das host-betriebssystem z.b. für:
- windows 2000 professional
- windows 2000 server
- windows XP home/professional
- windows XP 2003 server
- linux
gruß,
supa
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Performance-Verlust durch das Grundsystem
Re: Performance-Verlust durch das Grundsystem
Supaman hat geschrieben:hi,
mal angenommen man möchte 1-3 kleinere vm's auf einem host laufen lassen. wenn man windows als host-os benutzt, wird man aus sicherheitsgründen immer noch einen virenscanner aufspielen müssen, der zusätzlich performance frisst, bei linux wird man sich den sparen können.
gibt es erfahrungswerte des performanceverlustes durch das host-betriebssystem z.b. für:
- windows 2000 professional
- windows 2000 server
- windows XP home/professional
- windows XP 2003 server
- linux
gruß,
supa
Zu Windows kann ich nichts sagen aber bei halbwegs aktueller Hardware mit ausreichend Ram hast du unter Linux kaum Verluste durch das Host-System.
Hallo,
ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion lostreten zu wollen. Virenscanner sind meist Programme, die den User vor ihm selbst schützen sollen.
Leider ist es heute ratsam auf Windows immer einen Virenscanner installiert zu haben. Aber man kann trotzdem Ausnahmen machen. Ausnahmen sind z.B. Datenbank-Rechner oder VMWare-Host-Systeme. Was sollte der Virenscanner da finden? In die DB bzw. in die VM kann er nicht schauen und auf dem Host selbst wird ja wohl keiner direkt surfen wollen.
Falls der Host auch aktiv genutzt wird, ist der Scanner natürlich Pflicht.
Ein Windows Host hat in meinen Augen aber ganz andere Vorteile:
-1- nach Kernel-Updates muß ein Konfig. Skript von VMWare laufen, dieses Skript ist lästig und manchmal läufts auch nicht so gut. Im Forum gab es damit schon x mal Probleme.
-2- die GUI ist auf Linux-Hosts langsamer als auf baugleichen Windows Rechnern (zumindest bei mir)
-3- eine OEM-Windows-Lizenz kann nur schwer in der VM genutzt werden, d.h. ggf. läßt man eine legale Lizenz sausen.
VMWare zieht keine direkten Vorteile aus W2003 (Meinung). Deshalb sind W2003 und XP als Host gleich schnell, nur ist W2003 besser was SATA angeht und hat 2 Remote Terminals mehr.
Martin
ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion lostreten zu wollen. Virenscanner sind meist Programme, die den User vor ihm selbst schützen sollen.
Leider ist es heute ratsam auf Windows immer einen Virenscanner installiert zu haben. Aber man kann trotzdem Ausnahmen machen. Ausnahmen sind z.B. Datenbank-Rechner oder VMWare-Host-Systeme. Was sollte der Virenscanner da finden? In die DB bzw. in die VM kann er nicht schauen und auf dem Host selbst wird ja wohl keiner direkt surfen wollen.
Falls der Host auch aktiv genutzt wird, ist der Scanner natürlich Pflicht.
Ein Windows Host hat in meinen Augen aber ganz andere Vorteile:
-1- nach Kernel-Updates muß ein Konfig. Skript von VMWare laufen, dieses Skript ist lästig und manchmal läufts auch nicht so gut. Im Forum gab es damit schon x mal Probleme.
-2- die GUI ist auf Linux-Hosts langsamer als auf baugleichen Windows Rechnern (zumindest bei mir)
-3- eine OEM-Windows-Lizenz kann nur schwer in der VM genutzt werden, d.h. ggf. läßt man eine legale Lizenz sausen.
VMWare zieht keine direkten Vorteile aus W2003 (Meinung). Deshalb sind W2003 und XP als Host gleich schnell, nur ist W2003 besser was SATA angeht und hat 2 Remote Terminals mehr.
Martin
Re: Performance-Verlust durch das Grundsystem
Supaman hat geschrieben:hi,
mal angenommen man möchte 1-3 kleinere vm's auf einem host laufen lassen. wenn man windows als host-os benutzt, wird man aus sicherheitsgründen immer noch einen virenscanner aufspielen müssen, der zusätzlich performance frisst, bei linux wird man sich den sparen können.
warum denn das? bei einer korrekt geplanten virtualisierung ist der host nur host und nicht sonst, braucht somit auch keinen virenscanner. virenscanner verlangsamen das system immer.
Supaman hat geschrieben:gibt es erfahrungswerte des performanceverlustes durch das host-betriebssystem z.b. für:
- windows 2000 professional
- windows 2000 server
- windows XP home/professional
- windows XP 2003 server
- linux
gruß,
supa
ja, die gibt es.
by design gibt es so gut wie keinen performanceverlust bei cpu-leistung und hdd-zugriff allerdings müssen sich die vms (in der regel teilen sich mehrere davon einen host) die ressourcen teilen was erfahrungsgemäß am ehesten die festplatte in bedrängnis bringt wenn die vms auf die selbe physische hdd zugreifen.
Windows 2000 würde ich als Host so gut wie ausschließen, das war um Welten langsamer als Windows XP. Ich würde hier mal ins blaue auf die Speicherverwaltung tippen. Von Windows 2000 Server erwarte ich nicht viel mehr als von Windows 2000 Professional, hier dürfte der selbe Kern drin stecken.
Ein aktuelles Linux (Ich verwende Debian in seiner Minimalinstallation, sprich ohne GUI und Schnickschnack) fand ich jetzt auch nicht um so vieles Schneller als Windows XP. Ich hatte noch nie zwei baugleiche Rechner das gleiche gleichzeitig tun lassen um direkt zu vergleichen, aber "nacheinander" auf der selben Hardware Debian und Windows XP als Host laufen zu lassen macht mir geschwindigkeitsmäßig einen etwa gleich schnellen Eindruck.
Großter Nachteil an Windows XP: Das frisst selbst RAM. Ein kleines Debian begnügt sich mit etwa 20MB RAM, den rest kann man bedenkenlos den VMs zur Verfügung stellen. Windows XP -- damit es sicher ist mit allen aktuellen Patches und laufender Windows-Firewall, ohne Zusatzsoftware wie etwa einen Virenscanner -- würde ich dagegen mit knapp 200MB ansetzen. Sind 180MB, die den VMs nicht zugeteilt werden können. Wenn RAM genügend da ist (wobei man davon eigentlich nie genug haben kann) darf man ruhig auch Windows nehmen. Schön die Hintergrunddienste wie die Auto-Indexierung ausschalten, dann rechnet ein Windows-Host auch nicht mehr wie ein Linux-Host. CPU und IO-Anspruch haben beide Betriebssysteme von haus aus etwa gleich wenig.
Nachteil an Windows: Bei 4GB RAM ist Schluss. Je nachdem was man mit dem Ding machen will könnte man sich schon mehr als 4GB leisten, ein ML150 von HP zum Beispiel hat ein Maximum von 8GB, ein ML350 kann mit 16GB RAM maximal ausgebaut werden. Wenn ich einigermaßen produktiv arbeiten will würde ich schon so etwa 1 bis 2GB pro VM rechnen, ein ordentlicher DB-Server wäre mit weniger vermutlich beleidigt. Hier hat dann Windows XP -- und auch Windows 2003 Server Standard, btw -- definitiv nichts zu suchen, wenn die einfach nicht mit mehr als 4GB RAM wollen.
Auch was die Anzahl der CPUs anbelangt, ist Windows hier vielleicht nicht gerade das sinnvollste. Wie steht Windows einem Dual-Core gegenüber? Sieht Windows hier ein oder zwei CPUs? Nehmen wir an ich kaufe einen ML150 mit zwei Dual-Core Xeon-CPUs. Hab also vier Kerne. Ich habe die starke Befürchtung, dass Windows hier vier CPUs sieht und zwei davon nicht verwenden will. Immerhin steht auf der Lizenzbestimmung klar und deutlich "für ein bis zwei CPUs". Wäre enorm schade um die schöne CPU-Power. Ganz zu schweigen dass so ein zweiter Xeon Woodcrest 5130 immerhin 600€ Aufpreis bedeutet.
Ein aktuelles Linux (Ich verwende Debian in seiner Minimalinstallation, sprich ohne GUI und Schnickschnack) fand ich jetzt auch nicht um so vieles Schneller als Windows XP. Ich hatte noch nie zwei baugleiche Rechner das gleiche gleichzeitig tun lassen um direkt zu vergleichen, aber "nacheinander" auf der selben Hardware Debian und Windows XP als Host laufen zu lassen macht mir geschwindigkeitsmäßig einen etwa gleich schnellen Eindruck.
Großter Nachteil an Windows XP: Das frisst selbst RAM. Ein kleines Debian begnügt sich mit etwa 20MB RAM, den rest kann man bedenkenlos den VMs zur Verfügung stellen. Windows XP -- damit es sicher ist mit allen aktuellen Patches und laufender Windows-Firewall, ohne Zusatzsoftware wie etwa einen Virenscanner -- würde ich dagegen mit knapp 200MB ansetzen. Sind 180MB, die den VMs nicht zugeteilt werden können. Wenn RAM genügend da ist (wobei man davon eigentlich nie genug haben kann) darf man ruhig auch Windows nehmen. Schön die Hintergrunddienste wie die Auto-Indexierung ausschalten, dann rechnet ein Windows-Host auch nicht mehr wie ein Linux-Host. CPU und IO-Anspruch haben beide Betriebssysteme von haus aus etwa gleich wenig.
Nachteil an Windows: Bei 4GB RAM ist Schluss. Je nachdem was man mit dem Ding machen will könnte man sich schon mehr als 4GB leisten, ein ML150 von HP zum Beispiel hat ein Maximum von 8GB, ein ML350 kann mit 16GB RAM maximal ausgebaut werden. Wenn ich einigermaßen produktiv arbeiten will würde ich schon so etwa 1 bis 2GB pro VM rechnen, ein ordentlicher DB-Server wäre mit weniger vermutlich beleidigt. Hier hat dann Windows XP -- und auch Windows 2003 Server Standard, btw -- definitiv nichts zu suchen, wenn die einfach nicht mit mehr als 4GB RAM wollen.
Auch was die Anzahl der CPUs anbelangt, ist Windows hier vielleicht nicht gerade das sinnvollste. Wie steht Windows einem Dual-Core gegenüber? Sieht Windows hier ein oder zwei CPUs? Nehmen wir an ich kaufe einen ML150 mit zwei Dual-Core Xeon-CPUs. Hab also vier Kerne. Ich habe die starke Befürchtung, dass Windows hier vier CPUs sieht und zwei davon nicht verwenden will. Immerhin steht auf der Lizenzbestimmung klar und deutlich "für ein bis zwei CPUs". Wäre enorm schade um die schöne CPU-Power. Ganz zu schweigen dass so ein zweiter Xeon Woodcrest 5130 immerhin 600€ Aufpreis bedeutet.
speicherplatzbedarf
stimmt, der hauptspeicherbedarf ist wirklich ein argument gegen windows und für linux als host
ein als host konfiguriertes windows xp braucht zumindest 90mb ram, darunter geht nicht. wenn linux mit 20mb auskommt sind 70mb für die virtuellen maschinen gewonnen.
windows xp (und server2003) bietet dafür integriertes vss für backup der vms
windows xp 64 unterstützt auch mehr als 4gb ram, mit 4 logischen cpus hat windows xp (auch die 32bit version) kein problem, die unterstützt es vollständig, ich verwende windows xp hosts mit dual xeon ht cpus.
dual core und hyperthreading cpus werden von microsoft lizenstechnisch als eine cpu gesehen, nicht als 2.
ein als host konfiguriertes windows xp braucht zumindest 90mb ram, darunter geht nicht. wenn linux mit 20mb auskommt sind 70mb für die virtuellen maschinen gewonnen.
windows xp (und server2003) bietet dafür integriertes vss für backup der vms
windows xp 64 unterstützt auch mehr als 4gb ram, mit 4 logischen cpus hat windows xp (auch die 32bit version) kein problem, die unterstützt es vollständig, ich verwende windows xp hosts mit dual xeon ht cpus.
dual core und hyperthreading cpus werden von microsoft lizenstechnisch als eine cpu gesehen, nicht als 2.
Jo, dass MS das so in seine Lizenz geschrieben hat ist mir bekannt. Ich bin nur bisher noch nicht in das Vergnügen gekommen, auszuprobieren, ob da auch ein Softwareschutz besteht, oder ob das nur auf dem Papier steht.
Die 64Bit Windows-Version ... wird die als VMWare-Host unterstützt? Ich dachte mal gelesen zu haben, dass VMWare davon abrät.
Die 64Bit Windows-Version ... wird die als VMWare-Host unterstützt? Ich dachte mal gelesen zu haben, dass VMWare davon abrät.
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