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Vmware server config, Server SBS 2003

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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Vmware server config, Server SBS 2003

Beitragvon waldi » 13.07.2006, 17:32

Hi,

hätte mal ein paar fragen:

welches host MS os ist zu empfehlen Windows 2000 Server oder 2003 Server?
wir wollen von unserem Windows 2000 Server auf einen SBS 2003 Premium mit Exchange, DC, DHCP, DNS umsteigen und dieser sollte virtualsiert sein, der server wird dann in produktion sein! dann wollen wir als zweites VM einen Windows 2003 Webserver mit SQL 2000 bzw. 2005 aufsetzen.
dann sollten noch ein paar testserver mit div. konfigurationen folgen die nur für
testzwecke laufen, nicht im dauerbetrieb sind.

was haltet ihr von einer solchen konfiguration? sinnvoll oder nix gut?
funktioniert der SBS 2003 ohne probleme??

oder soll der SBS 2003 als host aufgesetzt werden und die restlichen
server virtuel??

wie sieht es mit den automatischen starten der virtuellen server nach
reboot aus?

würden das ganze auf einem pentium D 805 mit 2 x 2,66 GHz mit 2 GB Ram, die
auf 4 GB Ram erweitert, laufen ...

wäre cool wenn ihr mir eure erfahrung mitteilen könntet ...

ein esx kommt aus kostengründen nicht in frage!

danke

lg
waldi

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Beitragvon al!ve » 13.07.2006, 17:56

Was passiert zum Backup der Produktivserver? Wenn du deinen Host-Server als DC, DHCP und Exchange verwendest musste dir ordentliche Gedanken um ein Live-Backup-System machen. Wenn du einen "unabhängigen" Host hast und alle Produktivdienste in Gäste verlagerst kannst du die Produktivdienst-VMs einfach in den Suspend schicken, auf der HDD in nen neuen Ordner kopieren, wieder hochfahren und dann den neuen Ordner auf n Backupmedium schieben. Ist ne stillstandszeit von vielleicht 10 Minuten für ne ordentliche VM und dein Backup enthält alles, um nach einem evtl.en Crash die Produktivdienste auf einem neuen Host-System wieder zu starten. Absolut stressfrei.

Weiterhin haben Produktiv-VMs einen recht großen Vorteil bei Updates. Snapshot der VM, Updates einspielen. Wenn alles problemlos läuft VM runter fahren, Snapshot einmergen, VM hochfahren, passt. Sollte das Update Probleme verursachen => "revert to Snapshot" und nochmal probieren.

Ob deine Hardware ausreicht hängt von der zu erwartenden Last ab. Ein großer Exchange- und ein großer SQL-Server können schnell ordentlich RAM fressen. Ich würde hier eher 4 als 2GB empfehlen.

Welchen preislichen Rahmen hast du dir denn gesetzt? Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit hoffentlich geeigneter Hardware. Mein momentaner Favourite ist der HP Proliant ML150 (mit Xeon Woodcrest Dualcore, 2.0GHz, Core-Architektur). Der Tower mit einem nicht-redundanten Netzteil, 4*1GB RAM, 4 S-ATA Festplatten (für RAID10) Und nem Care-Pack (Hardwareaustausch 4h Reaktionszeit bei 24/7 Bereitschaft für 3 Jahre) kostet ohne Software knappe 3000€.

Guck dir mal die ML150t03 an (http://www.builtshop.de/ hat ne recht nette Auswahl). Die Server mit 1x4MB sind Woodcrest, mit 2x2MB sind Dempsey. Ein PentiumD 930 liegt preislich etwa so wie ein Xeon Woodcrest 2.0GHz oder ein 3.0GHz Dempsey -- was den PentiumD für mich recht uninteressant macht.

Ich würde an deiner Stelle aber eher ein Linux als Host-System einsetzen. Windows braucht doch ein paar Resourcen für sich, Linux deutlich weniger. Alle VMWare-Knöpfchen kann auch ein Windows-Rechner anzeigen weil die Console ja ohnehin fürs Netzwerk gedacht ist und direkte Änderungen an Config-Files lassen sich via WinSCP in die entsprechenden Verzeichnisse verschieben. Ich sehe eigentlich keinen Grund, warum man Windows als Host-System verwenden sollte. Ganz davon abgesehen dass ein Windows-Host eine Windows-Lizenz schluckt, im günstigsten Fall etwa 400€ für nen 2003 Standard-Server mit 5 CALs.

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Beitragvon waldi » 14.07.2006, 09:13

Hi,

danke für deine antwort.

beim exchange würde es ein nt-backup geben, das file wird auf unseren fileserver mit einem raid 5 system liegen und das file wird einmal in der woche aufs band gespielt.
beim sql server passiert fast das gleiche nur das die backups direkt am server liegen
und einmal die woche per band gesichert werden

als ausfall sicherheit dachte ich das ich ein Raid 1 aufsetze, wird vom mainboard unterstützt. ein tägliches backup des vms und einmal die woche werden die vms auf
eine externe platte oder auf den fileserver kopiert.

der exchange wird nicht soooo groß sein max. 50 mailboxen, wenn überhaupt. der sql server, der in einem anderen vm laufen sollte, ist ein bisschen größer mit mehren datenbanken die bis zu 2-3 gb groß sind ...

budget gibt es sogut wie keines, einen eigenen server wollen wir dafür nicht kaufen ...

wenn mich den dc, exchange, dhcp aufteile benötige ich doch wieder mehrere server lizenzen oder? wir haben derzeit durch die msdn genügend win 2000 server lizenzen aber nur eine server 2003 durch das microsoft action pack bekommen wir noch ein paar
lizenzen dazu ...

da wir eine microsoft orientierte firma, .net entwicklung, sind wollen wir linux max. als firewall einsetzen. proxy/isa können wir nicht verwenden da unsere ip-telefone nicht damit klarkommen ...

uns geht es darum, wenn einmal der server ein hardware problem hat oder komplett ausfällt das wir ohne probleme das ganze ding auf einer anderen maschine zum laufen bringen, oder auch div. patches, updates usw. testen können ...

lg
waldi

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Beitragvon al!ve » 14.07.2006, 16:30

Wie gesagt, für den Produktivbetrieb empfehle ich bei notwendigen Servern einen Wartungsvertrag der den Server in kürzester Zeit hardwaremäßig wieder hinstellt wenn er mal kaput ist. Dann noch zwei Stunden Backups einspielen und die Mühle läuft wieder. Allemal besser als n paar 100€ zu sparen und in nem Jahr den Betrieb zwei Wochen still stehen zu haben weil durch nen defekten Lüfter die CPU überhittz ist und die erst bestellt werden muss.

Habt ihr denn schon einen PentiumD 805? Dann spricht natürlich nichts dagegen, den erst mal zu testen und wenn er nicht reicht auf neue Hardware umzusteigen.


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