Hallo!
Ich habe mir eine VM auf meinen laptop erstellt. Mein Laptop hat 8gb Arbeitsspeicher und ist ein Quadcore. Nun ich bin ziemlich unzufrieden mit der Perfomance. Es ist egal wieviel Arbeitsspeicher und wieviele Prozessoren ich der VM gebe. Es ist ist auch egal welches Betriebssystem ich nehme es ist immer das gleiche meine VM ist sehr langsam. Wenn ich ein Fenster verschiebe hängt es ziemlich hinterher der Ton hört sich meist total verzerrt an. Videos z.b. bei Youtube kann man nicht gucken da es die ganze Zeit hängt. Ich habe zum testen auch Virtualbox versucht aber auch damit wird es nicht besser. Im Task-Manager sieht man dass der Datenträger Prozessor und meist auch Arbeitsspeicher zu 100% ausgelastet ist obwohl ich nicht einmal ein programm am laufen habe. Bitte um Hilfe was ich tun kann damit die VM stabil läuft. VMware Tools sind installiert. Vielen Dank
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
VMware Workstation 11 Performanceprobleme
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irix
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Gebe der VM mal 1 CPU und 2GB nur um zugucken ob man sie fluessig betreiten kann wenn sie nur vor sich hinlaeuft.
Wenn der Host einen Virenscanner oder aehnliches hat trage Sorge das dieser eine Ausnahme fuer den Ordner mit der VM macht.
Teile uns mit was fuer eine CPU dein Host hat. Kann ja sein das es nur ein Dual Core ist mit aktiven Hyperthreading.
Gruss
Joerg
Wenn der Host einen Virenscanner oder aehnliches hat trage Sorge das dieser eine Ausnahme fuer den Ordner mit der VM macht.
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Joerg
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Dayworker
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Die WS11 scheint performancemäßig wieder ein grosser Schritt in die falsche Richtung zu sein und bedarf anscheinend einiger Eingriffe in die VMX-Config um halbwegs nutzbar zu werden. Zippe und verlinke mal bitte sämtliche noch vorhandenen "vmware.log" aus dem Ordner eines problematischen Gastes.
Und NEIN, unser Forum gestattet keine Dateianhänge mehr. Der entsprechende Button läßt sich aufgrund einer Gegebenheit auch nicht rausnehmen.
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irix hat geschrieben:Gebe der VM mal 1 CPU und 2GB nur um zugucken ob man sie fluessig betreiten kann wenn sie nur vor sich hinlaeuft.
Wenn der Host einen Virenscanner oder aehnliches hat trage Sorge das dieser eine Ausnahme fuer den Ordner mit der VM macht.
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Gruss
Joerg
Danke für die schnellen Antworten. Die VM hat bereit 1 CPU und 2GB . Habe den Ordner im Antivirusprogramm zu den Ausnahmen hinzugefügt. Leider hat es nicht geholfen. Meine CPU ist Intel(R) Pentium(R) CPU N3540 @2.16GHz 2.16 GHz
Dayworker hat geschrieben:Die WS11 scheint performancemäßig wieder ein grosser Schritt in die falsche Richtung zu sein und bedarf anscheinend einiger Eingriffe in die VMX-Config um halbwegs nutzbar zu werden. Zippe und verlinke mal bitte sämtliche noch vorhandenen "vmware.log" aus dem Ordner eines problematischen Gastes.
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Ich habe bei Virtualbox das selbe Problem.Denke also nicht dass es an WS11 liegt. Hier die logfiles https://www.dropbox.com/s/hk208tg26b53coe/vmlog.zip?dl=0
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Dayworker
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Nach Durchsicht des "vmware.log" kommen noch hinzu, daß die vDISK vom Type twoGbMaxExtentSparse mit 100 GB Grösse ist und du ausserdem noch 000004 Snapshots angelegt hast. Schon allein aufgrund des vDISK-Typs und der Snapshots kann die VM nur lahm sein.2015-05-17T20:11:47.795+02:00| vmx| I120: DISKLIB-LINK : Opened 'C:\Users\infis\Documents\Virtual Machines\Windows 8 x64\Windows 8 x64.vmdk' (0xe): twoGbMaxExtentSparse, 209715200 sectors / 100 GB.
2015-05-17T20:11:47.795+02:00| vmx| I120: DISKLIB-LIB : Opened "C:\Users\infis\Documents\Virtual Machines\Windows 8 x64\Windows 8 x64-000004.vmdk" (flags 0xa, type twoGbMaxExtentSparse).
Snapshots sind, waren und werden nie ein Backup sein. Sie dienen nur dem Zweck ein Backup anlegen zu können. Es kommt noch hinzu, daß mit länger werdender Snapshotkette auch die Gefahr eines Datenverlustes ansteigt. Die VM ist nur dann startbar, wenn alle Bestandteile vorhanden sind. Als finalen Punkt gilt es immer zu beachten, daß sich nur eine richtige vDISK über die Workstation/Player-Anwendung einer VM hinzufügen läßt. Snapshots lassen sich nicht auswählen und nach einem VM-Start mit der falschen vDISK läßt sich die VM ohne manuellen Eingriff auch nicht mehr starten.
An deiner Config ist mir noch aufgefallen, daß du zwar 6256 MB für VMware reservierst und im gleichen Atemzug VMware gestattest, 50% des für den VMware-Betrieb vorgesehenen pRAM auszulagern. Im Endeffekt werden dadurch höchstens 50% des konfigurierten Gast-RAMs noch im Host-RAM gehalten. Der Rest wird kompromißlos in den virtuellen Arbeitsspeicher des Hosts sprich Auslagerungsdatei unter Windows oder Swap-Partition unter Linux ausgelagert.2015-05-17T20:11:44.505+02:00| vmx| I120: DICT prefvmx.allVMMemoryLimit = "6256"
2015-05-17T20:11:44.505+02:00| vmx| I120: DICT prefvmx.minVmMemPct = "50"
Als Hilfsmaßnahmen solltest du zuerst mal die Workstation dahingehend konfigurieren, daß immer 100% des vRAMs im pRAM vorgehalten werden (Hosteinstellungen, Speicher -> "Fit all virtual machine memory into reserved host RAM") und dann die Snapshots in VMware-Sprache löschen.
Dayworker hat geschrieben:Ähem, das ist kein richtiger Pentium mit einem Core-i-Kern sondern ein Atom-Prozessor mit dem Codenamen "Bay Trail". Mit einer TDP von gerade mal 7.5W und einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.5W erwartest du nicht wirklich eine performante CPU.
Habe gedacht es wäre ein Quad core da er ja 4 Prozessoren hat. Wird mir im Task-Manager ja auch so angezeigt und wurde beim Verkäufer auch als Quad Core verkauft.
Kann das denn der Grund sein? Der Laptop ist eigentlich ziemlich neu. VM Software gibt es doch schon ne ganze Weile und ist doch bestimmt mit weit schlechterer Hardware stabil gelaufen.
Mit den Snapshots habe ich verstanden. Das Problem bestand aber schon von Anfang an also bereits vor dem 1 Snapshot. Habe jetzt bis auf einen die Snapshots trotzdem gelöscht.
Du sagst die Vdisk ist vom Typ twoGbMaxExtentSparse. Ich habe bis auf die grösse der Vdisk alles mit den empfohlenden einstellungen installiert. Welchen Typ sollte ich bei der Installation denn nehmen?
Habe jetzt die Einstellung Fit all virtual machine memory into reserved host Ram eingestellt leider wieder ohne Erfolg.
Fällt dir sonst noch etwas ein woran es liegen könnte oder was man alternativ machen kann. Wie sieht es mit einer Remotedesktopverbindung? Hätte das irgendwelche Nachteile ?
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mbreidenbach
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Super ! Anscheinend lag es wirklich an der Einstellung "Fit all virtual machine memory into reserved host RAM" . Nach ab und wieder einschalten der VM läuft es fasst flüssig. Videos beim youtube laufen ohne Probleme auch bei Ton ist kein verzerren mehr zu hören. Im Task-Manager ist auch nichts mehr zu 100% ausgelastet. Einzig beim Scrollen auf seiten mit vielen Bildern kommt es zu kurzen hängern. Vielleicht lässt sich das ja mit dem Typ der Vdisk ändern. Du sagst ja ich habe ne Vdisk vom Typ twoGbMaxExtentSparse. Was wäre denn die beste Wahl?
Vielen Dank Dayworker
Vielen Dank Dayworker
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Dayworker
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Sieh dir mal das bereits in meinem letzten Posting und jetzt erneut hinterlegte Datenblatt genauer an. Dann siehst du, daß der Intel Pentium N3540 ein richtiger Quadcore mit einer Normalfrequenz von 2.16GHz ist und zudem sogar einen Turbomode bis auf 2.66GHz mitbringt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß der Kern auf einem wenn auch erweitertem Atom-Kern beruht und die sind nun mal aufgrund ihres internes Aufbaus einfach lahmer als eine Core-i-CPU. Selbst der lahmste Dualcore der Haswell-Reihe sprich Intel Celeron G1820 ist daher nur mit einem CPU-Kern immer noch einige Prozentpunkte schneller als es dein Intel Pentium N3540 auf allen 4 Kernen ist.
In der VMware-Welt gilt die Devise: "Nur soviel (vRAM, vCPU, vDISK) wie nötig und nicht wie möglich." Denn du kannst jederzeit deine Gast-Einstellungen erhöhen, aber zumindest bei der vDISK nicht über die Workstation/Player-Anwendung auch wieder verkleinern. Daher legt man die vDISK besser passend zum Gast-OS und zum späteren -Einsatzzweck an. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich eine saubere Trennung von OS und Nutzdaten vornehmen und das Rumgehampel mit mehreren Partitionen auf einem Datenträger hört auch auf. Falls man nämlich eine Partition und somit auch die vDISK doch mal vergrössern muß, ist die zu vergrössernde Partition meistens nicht die letzte und man fängt dann noch mit dem Verschieben von Partitionen an. Bei einer vDISK pro früherer Partition vergrösset man einfach die vDISK und bläst nachher im Gast-OS die Partition auf die neue vDISK-Grösse auf.
Wenn du eine vDISK mit 100GB konfigurierst, solltest du auch einen entsprechenden Füllstand in nächster Zeit erwarten. Wenn du diesen Platzbedarf jedoch wirklich hast, macht das Sparse-Format und der damit normalerweise mögliche Platzgewinn keinen Sinn mehr. Die 100GB sind dann so oder so belegt. Das Sparseformat ist aber gleichzeitig doppelt tricky. Zum einen fragt VMware bei jedem Schreibvorgang des Gast einen freien 4KB-Datenträgerblock beim Host-OS an, dieser kann irgendwo über den gesamten Host-Datenträger verteilt sein (beständig fortschreitende Fragmentierung der vDISK), und zum anderen sollte man damit sowohl ein Vollformat anstatt einem Schnellformat als auch jedwede Defragmentierung innerhalb des Gast-OS unterlassen. Beides (Vollformat und Defragmentierung) bläst dabei die vDISK immer auf die maximal konfigurierte Grösse auf. Wenn dein Host-Datenträger aber keinen freien Patz mehr hat, sind sowohl Datenverlust innerhalb der VM als auch ein mangels freiem Platz abstürzenden Host die Normalität. Der Host läßt sich meist nach dem unfreiwilligen Reboot auch nur mit manueller Nachhilfe, sprich schaffen von ausreichend freien Platz, wiederbeleben.
Ausgehend davon, daß du die 100GB wirklich brauchst, würde ich dir eines der beiden Preallocated-Formate vorschlagen. Dann wird die vDISK bei der Erstellung sofort in voller Grösse und je nach freien Platz auf dem Host-Datenträger auch enbloc angelegt. Deine vorhandene vDISK kannst du mit dem "vmware-vdiskmanager.exe" in einer CMD (Windows-Host) oder Terminal (Linux-Host) ins andere Fromat umwandeln. Die Syntax wird dir nach Starten von "vmware-vdiskmanager" angezeigt.
In der VMware-Welt gilt die Devise: "Nur soviel (vRAM, vCPU, vDISK) wie nötig und nicht wie möglich." Denn du kannst jederzeit deine Gast-Einstellungen erhöhen, aber zumindest bei der vDISK nicht über die Workstation/Player-Anwendung auch wieder verkleinern. Daher legt man die vDISK besser passend zum Gast-OS und zum späteren -Einsatzzweck an. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich eine saubere Trennung von OS und Nutzdaten vornehmen und das Rumgehampel mit mehreren Partitionen auf einem Datenträger hört auch auf. Falls man nämlich eine Partition und somit auch die vDISK doch mal vergrössern muß, ist die zu vergrössernde Partition meistens nicht die letzte und man fängt dann noch mit dem Verschieben von Partitionen an. Bei einer vDISK pro früherer Partition vergrösset man einfach die vDISK und bläst nachher im Gast-OS die Partition auf die neue vDISK-Grösse auf.
Wenn du eine vDISK mit 100GB konfigurierst, solltest du auch einen entsprechenden Füllstand in nächster Zeit erwarten. Wenn du diesen Platzbedarf jedoch wirklich hast, macht das Sparse-Format und der damit normalerweise mögliche Platzgewinn keinen Sinn mehr. Die 100GB sind dann so oder so belegt. Das Sparseformat ist aber gleichzeitig doppelt tricky. Zum einen fragt VMware bei jedem Schreibvorgang des Gast einen freien 4KB-Datenträgerblock beim Host-OS an, dieser kann irgendwo über den gesamten Host-Datenträger verteilt sein (beständig fortschreitende Fragmentierung der vDISK), und zum anderen sollte man damit sowohl ein Vollformat anstatt einem Schnellformat als auch jedwede Defragmentierung innerhalb des Gast-OS unterlassen. Beides (Vollformat und Defragmentierung) bläst dabei die vDISK immer auf die maximal konfigurierte Grösse auf. Wenn dein Host-Datenträger aber keinen freien Patz mehr hat, sind sowohl Datenverlust innerhalb der VM als auch ein mangels freiem Platz abstürzenden Host die Normalität. Der Host läßt sich meist nach dem unfreiwilligen Reboot auch nur mit manueller Nachhilfe, sprich schaffen von ausreichend freien Platz, wiederbeleben.
Ausgehend davon, daß du die 100GB wirklich brauchst, würde ich dir eines der beiden Preallocated-Formate vorschlagen. Dann wird die vDISK bei der Erstellung sofort in voller Grösse und je nach freien Platz auf dem Host-Datenträger auch enbloc angelegt. Deine vorhandene vDISK kannst du mit dem "vmware-vdiskmanager.exe" in einer CMD (Windows-Host) oder Terminal (Linux-Host) ins andere Fromat umwandeln. Die Syntax wird dir nach Starten von "vmware-vdiskmanager" angezeigt.
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