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Nach Virtualisierung 100% CPU Last auf ESXi Seite

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Nach Virtualisierung 100% CPU Last auf ESXi Seite

Beitragvon mctnt » 19.02.2015, 18:09

Hallo an alle,
habe zur Zeit leider ein sehr seltsames Problem. An sich habe ich schon recht oft bestehende Server virtualisiert, sei es mit dem VMWare Converter oder auch mit einer Backupsoftware ein Image gezogen und in die VM recovert.
Ich muss gerade eine simple Win7 Maschine virtualisieren. Darauf läuft eine Videoüberwachungssoftware, als auch eine Telefonanlagensoftware. Das Problem, nach der Virtualisierung steigt die CPU Last auf VMWare Seite auf 100%. D.h. in der VM ist die Auslastung gleich 0(Taskmanager), jedoch verbrät ESXi die gesamte CPU-Ressource die ich der VM zugewiesen habe. So als ob Windows dem Host nicht sagen kann wieviel er gerade Leistung benötigt. Die Last seigt genau dann wenn man zum Anmeldefenster kommt. Die Last fällt sporadisch nach einiger Zeit für 10min ab, dann steigt sie wieder.
Habe jetzt schon so einiges getestet, komme aber nicht dahinter was das Problem sein könnte. Ware wirklich für jeden Tipp dankbar.

Hardware Win7 Rechner:
HP 0815-Rechner mit Core2Duo, 6Gb Ram, Win7Pro 64bit

Hardware ESXi 5.5U2 Server:
HP ML350PG8, 6core, 64GB, 2TB SAS

Was habe ich alles getestet:

-Alle mögliche CPU Einstellungen von VMware, NX-Flag andere VT-Einstellungen
-Mehr oder weniger Cores zuweisen
-VM-Logs ohne Auffälligkeiten im Vergleich zu normalen VMs
-Windows allen dienste off, abgesicherter modus
-Systemdateinen check, Dateisystemcheck, allen Winupdates
-Virtualisiert auf VM-Ware Workstation selbes Problem
-Neue VM angelegt, selbe vmdk verwendet
-Auf anderem Host getestet
-Alles getestet mit Acronis True Image und mit VMWare Converter

IMMER dasselbe Problem. Wenn ich das Image auf einer anderen Physischen Maschiene recovere ist alles ok, sobald das Windows in einer VM läuft immer dasselbe Problem. Ist einfach nur Windows komplett im A…..? Muss ich aufgeben?
Wie gesagt, wäre für JEDEN kleinen Tipp dankbar, mir fällt nichts mehr ein.

Mfg

McTNT

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Re: Nach Virtualisierung 100% CPU Last auf ESXi Seite

Beitragvon ~thc » 19.02.2015, 19:06

Was ich deinen Aussagen entnehmen kann:
- Das Problem steckt in der Windows-Installation in der VMDK
- Es betrifft eher die virtuelle Hardware

mctnt hat geschrieben:Die Last seigt genau dann wenn man zum Anmeldefenster kommt. Die Last fällt sporadisch nach einiger Zeit für 10min ab, dann steigt sie wieder.

Ein Schuss ins Blaue: Die Videoüberwachungssoftware installiert Kernel-Treiber und/oder Dienste, die für die Darstellung der Bilder (Stichwort: Overlay) zuständig sind und diese beißen sich mit der virtuellen Grafikkarte der VM. Alternativ könnten Reste von Treibern der physischen Maschine Amok laufen.

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Re: Nach Virtualisierung 100% CPU Last auf ESXi Seite

Beitragvon rprengel » 19.02.2015, 20:44

~thc hat geschrieben:Was ich deinen Aussagen entnehmen kann:
- Das Problem steckt in der Windows-Installation in der VMDK
- Es betrifft eher die virtuelle Hardware

mctnt hat geschrieben:Die Last seigt genau dann wenn man zum Anmeldefenster kommt. Die Last fällt sporadisch nach einiger Zeit für 10min ab, dann steigt sie wieder.

Ein Schuss ins Blaue: Die Videoüberwachungssoftware installiert Kernel-Treiber und/oder Dienste, die für die Darstellung der Bilder (Stichwort: Overlay) zuständig sind und diese beißen sich mit der virtuellen Grafikkarte der VM. Alternativ könnten Reste von Treibern der physischen Maschine Amok laufen.


Ich würde das System mal im abgesicherten Modus starten. Gerne genomen sind auch Virenscanner oder Lizenztools die mit der geänderten Hardware nicht klar kommen.

Gruss

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Beitragvon ~thc » 19.02.2015, 20:46

Hatte er schon probiert.

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Beitragvon rprengel » 20.02.2015, 07:44

~thc hat geschrieben:Hatte er schon probiert.


Stimmt.
Überlesen.

Gruss

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Beitragvon UrsDerBär » 20.02.2015, 07:50

Ich würde einfach das ganze neu installieren und schauen obs das gleiche Problem gibt. Ist ja kein Akt. Wens identisch ist, bleibt wohl nur der Weg zum Hersteller oder viele Stunden investieren.

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Beitragvon mctnt » 20.02.2015, 12:23

Soo, also habe jetzt ALLE Treiber rausgeworfen die noch im System waren. Also mit „devmgr_show_nonpresent_devices=1“ in den Umgebungsvariablen und dann im Gerätemanager alles raus, da ist nix mehr drinnen.
Habe die gesamte Software entfernt, also das Windows schaut aus wie frisch installiert. Und immer noch dasselbe scheiss Problem...

Das mit Neuinstall ist leider auch ein Problem, denn ich habe ich den Kunden dazu gedrängt zu virtualisieren, er wollt nicht… Da aber bereits zwei „richtige“ Server virtualisiert wurden und das reibungslos geklappt hat, war für mich das kleine Win7-Rechnerchen ein vermeintlicher Klax am Schluss…
Für eine Neuinstall wird vom Cammera-Tel-Menschen ein Tag Arbeit verrechnet, was der Kunde nicht zahlen will.
D.h. ich muss dem Kunden sagen, sorry ich wollte das machen, schaffe es aber nicht. Und genau das ärgert mich grad ganz extrem.

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Beitragvon UrsDerBär » 20.02.2015, 13:24

Das ist natürlich blöd. :?

Warum kannst Du das nicht selber installieren? Settings kannst ja übernehmen. Je nach Software sind die Settings in der Registry und/oder dem Programm-Ordner oder Benutzer-Ordner abgelegt. Musst halt suchen wo überall.

Ist aber auch nicht unbedingt DAS System das ich virtualisieren würde. Videoanwendunge sind leider oft etwas problematisch innerhalb VM's, da die GPU-Arbeiten durch die normale CPU erledigt werden müssen. Hast da ned ne gescheite Taktrate, kommt gerne nix sinnvolles bei raus. Ansonsten muss man wieder ne GPU durchreichen ne virtualisierbare GPU verwenden. Ersteres ist gefrickel und zweiteres sehr teuer.


Naja, nur weil im Gerätemanger nix angezeigt wird, heisst das noch lange ned, dass da kein anderer Treiber dazwischen funken kann. ;)

Was Du versuchen könntest: Mit Acronis Universal Restore eine BareMetal Sicherung ziehen. Am besten mit der CD anstarten und im Offline-Modus, falls nicht möglich im abgesicherten und falls auch nicht möglich eben mit möglichst vielen Deaktivierten Diensten (vorher aufschreiben welchen Status sie haben, auto oder manuell) ein Image ziehen. Danach ebenso per Bare Metal Univseral restore in eine neue VM zurücksichern. Dürfte bessere Werte geben als der Converter.

Die Hardcore-Variante: Registry sowie Files von einer jungfräulichen W7-Installation mit jener der Recoverten Variante vergleichen und versuchen alles was nicht der Kamera zugeordnet werden kann zurückzusetzen. Ist eine Mordsarbeit!

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Beitragvon ~thc » 20.02.2015, 13:41

mctnt hat geschrieben:Da aber bereits zwei „richtige“ Server virtualisiert wurden und das reibungslos geklappt hat, war für mich das kleine Win7-Rechnerchen ein vermeintlicher Klax am Schluss…

Darin steckt ein Trugschluss: Server-Anwendungen sind als Dienste konzipiert, laufen ohne Anmeldung und erwarten nicht, dass ernsthaft jemand am Monitor an der kleinen oder Chipsatz-Grafikkarte sitzt und irgendetwas klickt. Server sind meist einfacher zu virtualisieren als Desktops.

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Beitragvon mctnt » 20.02.2015, 14:25

@UsrDerBär
Genau das mit Acronis habe ich schon versucht. Das mit selbst installieren ist so ne Sache, zum einen ist der andere Techniker ein „Freund“ mit dem ich häufig zusammenarbeite und den möchte ich nicht „übergehen“. Zum anderen ist es so, ob nun er nen Tag Arbeit hat, oder ich der die Software nicht kennt, kommt sich unter Strich aufs gleiche.

@~thc
Die Erfahrung hab ich wohl jetzt gemacht. Beim nächsten Mal weis ich es besser…

Naja mal sehen wie es weiter geht. Irgendwann wird die Kiste abrauchen, spätestens dann wird die Geschichte neu aufgerollt.

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Beitragvon UrsDerBär » 20.02.2015, 14:40

Na wenn er Dein Freund ist, spendier ihm nen Nachtessen und er solls nach Feierabend machen und gut ist. Der versteht Deine Situation schon und sonst isser kein Freund und es ist grad egal wenn dus selber machst. :D

Obs dann aber tatsächlich besser ist sei dahingestellt :P

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Beitragvon Dayworker » 21.02.2015, 16:51

Wenn du selbst im Abgesicherten Modus das Problem hast, kann es nur ein Kerneltreiber sein. Da bei dir sowohl eine Videoüberwachung als auch eine Telefonanlagensoftware läuft, gibt es zuviele Unbekannte als Problemursache. Ich würde testweise eine von beiden Funktionen abschalten und dann die Last beobachten. Wenn jede für sich keine höhere Auslastung verursacht, vertragen sich diese nur nicht mehr gemeinsam in ein-und-derselben virtualisierten Umgebung. Letzteres ist ja nicht wirklich ein Problem. VM clonen, notwendige Netzwerkanpassungen vornehmen und pro VM nur eine SW-Funktion aktiviert lassen, sollte es nicht sein.

Nichtdestotrotz würde ich beide SW konfigurationstechnisch mal daraufhin durchforsten, was diese regelmäßig da im Hintergrund abarbeitet.


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