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Tipps für Einsteiger gesucht

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Tipps für Einsteiger gesucht

Beitragvon Peter2 » 01.02.2015, 17:14

Gibt es gesammelte Hinweise (Literatur) für Einsteiger, was man als normaler Anwender bei der Wartung / Anwendung der Workstation machen oder nicht machen sollte?

Beispiele, hier beim Herumklicken gefunden:
  • "Snapshots sollten nicht älter als 14 Tage sein" - bei mir ist fast alles auf Snapshots aufgebaut..
  • "Defragmentierung kann die Dateien aufblasen und stören" - seit DOS-Zeiten bin ich ein fleissiger Alles-Defragmentierer ...
  • Wann soll man Snapshots machen, wann Klone?
  • ...
Das zeigt, dass mein Grundwissen und meine Konfiguration Sanierungsbedarf haben - und Anwendungsliteratur brauchen...

Besten Dank

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Beitragvon ~thc » 01.02.2015, 17:59

Mein Kommentar bezüglich des Alters von Snapshots bezieht sich auf echte Arbeits-VMs, die für das tägliche Arbeiten unverzichtbar sind. Hat man Software-Test-VMs (so wie ich) und man fährt die an die Wand - dann setzt man sie eben neu auf. Soll heißen, es kommt auf die Verzichtbarkeit der VMs an.

Es passiert leider viel zu oft - entweder durch ein falsches Verständnis von Snapshots oder durch gut gemeinte Features (Autoprotect *hust*) - dass zu viele Snapshots kombiniert mit vollen Datastores/Festplatten oder Hardwareproblemen die VM in den Abgrund ziehen.

Grundregel: K.I.S.S.: (Keep it simple, stupid) - jede eigentlich unnötige Komplexität sollte man weglassen.
- kleine Thick statt große Thin (heutzutage lassen sich Platten später meist problemlos vergrößern)
- Eine Thick-Platte, die defragmentiert auf einem Host-Datenträger liegt, bleibt das auch - eine Thin fragmentiert ständig durch das Wachstum
- keinen oder wenige Snapshots für zwei Wochen statt Dutzende
- einen Cold Clone alle paar Monate ziehen oder vor größeren Umstellungen statt mehrere Snapshot-Backups

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Beitragvon Peter2 » 01.02.2015, 20:15

~thc hat geschrieben:...- kleine Thick statt große Thin ... / ... Eine Thick-Platte, die defragmentiert auf einem Host-Datenträger liegt, bleibt das auch - eine Thin fragmentiert ständig durch das Wachstum ... / ...- einen Cold Clone ...

Das sind eben Begriffe, die für mich als VMWare-Einsteiger die nächsten Fragezeichen aufwerfen - "was macht man wie"? Daher die Suche nach gesammelten Tipps - z.B. wie ich meinen CD-Brenner über VM ansteuern kann ...

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Beitragvon Dayworker » 01.02.2015, 22:32

Den Anfang kannst du bereits machen, indem du dir das Manual zur Workstation mal durchliest. Das ist hoffentlich immer noch in Englisch geschrieben, VMwares sinnentstellende 1:1-Übersetzungen sind fast so legendär wie das berühmtberüchtigte Siemens-Deutsch vergangener Tage und gestattet dadurch wenigstens die Suche in der bevorzugten Suchmaschine.
Falls es mit Englisch etwas eng wird, gibts auch deutschsprachige Literatur zum Beispiel von Dennis Zimmer, die für den Anfang ausreicht. Das Gros sollte man sich dann doch im Original einlesen, da daß die Arbeit mit sämtlichen VMware-Produkten erleichtert. Schließlich sind diese mit kleinen Anpassungen in der VM-Config über sämtliche VMware-Produkte austauschbar und lauffähig.

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Beitragvon Peter2 » 01.02.2015, 22:53

Dayworker hat geschrieben:Den Anfang kannst du bereits machen, indem du dir das Manual zur Workstation mal durchliest. Das ist hoffentlich immer noch in Englisch geschrieben,...

Ja, ist es. Aber z.B. zum Beispiel "Defrag" erklärt es eher Banalitäten, während man hier im Forum über Nebeneffekte lesen kann.
Dayworker hat geschrieben:..sind fast so legendär wie das berühmtberüchtigte Siemens-Deutsch vergangener Tage ....

Da würde mich mehr interessieren ;)
Dayworker hat geschrieben:...Falls es mit Englisch etwas eng wird, gibts auch deutschsprachige Literatur zum Beispiel von Dennis Zimmer, die für den Anfang ausreicht....

Englisch ist zwar kein Problem, aber - Wo und was? Auf "opvizor" drängt sich das nicht auf ...
Dayworker hat geschrieben:...da daß die Arbeit mit sämtlichen VMware-Produkten erleichtert. Schließlich sind diese mit kleinen Anpassungen in der VM-Config über sämtliche VMware-Produkte austauschbar und lauffähig.

Ich will ja nur in Seelenfrieden meine Win 7-VM stabil nutzen :roll:

Aber im Endeffekt werde ich mir den erwähnten Fachmann suchen - Empfehlungen sind willkommen. Wenn das System dann wieder zwei Jahre läuft ist es gut.

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Beitragvon Dayworker » 01.02.2015, 23:10

Der Fachmann wirst du allein durch die tägliche Arbeit mit VMware werden. Spätestens wenn du deine erste VM nach deinem Wünschen eingerichtet, liebgewonnen, gehegt und gepflegt hast, und diese in einen unachtsamen Moment von der Platte geputzt hast, da Backups ja nur Paranoide machen, steigst du unweigerlich tiefer in die Materie ein.

Du mußt natürlich wissen, was du für Lektüre auszugeben bereit bist. VMware ist wie andere Fachbücher in derselben Preisregion beheimatet. Mein Tipp wäre in die nächste Buchhandlung zu gehen, mir dort mal die Lektüre zu VMware genauer anzusehen und dann später Rezensionen genau dieser Buchtitel im Web zu suchen.
Etwas kritisch ist da natürlich, daß sich zwar alle Welt auf die professionelle VMware-Schiene sprich vSphere schmeißt, für die Desktopprodukte Fusion (OSX) und Player bzw Workstation (beide Linux und Windows) sich aber deutlich weniger Lektüre finden läßt.

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Beitragvon Peter2 » 01.02.2015, 23:24

Dayworker hat geschrieben:Der Fachmann wirst du allein durch die tägliche Arbeit mit VMware werden...

Das habe ich in den letzten 20 Jahren bei schon manchen Produkten gemacht und manch' passable Fortschritte gemacht, aber VMWare wollte ich eigentlich nur "starten - nutzen - schliessen" (wie meine Schreibtischlampe..)

Dayworker hat geschrieben:...für die Desktopprodukte Fusion (OSX) und Player bzw Workstation (beide Linux und Windows) sich aber deutlich weniger Lektüre finden läßt.

Da ich mich am untersten Ende der Fahnenstange bewege ("Workstation" auf 1 PC) habe ich dazu bisher nichts gefunden - so wie du sagst: vSphere und was weiss ich, aber dann wird es finster in der Bücherecke ...

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Beitragvon Dayworker » 01.02.2015, 23:34

Wenn du dich zu Beginn mit Workstation auf 1 PC abgemüht hast, entsteht mit zunehmender Sicherheit/Verwendung auch der Wunsch nach mehr VMs. Man könnte ja für dieses und jenes Programm einfach mal ne kleine VM aufsetzen und dieses ohne Nebenwirkungen auf bestehende Anwendungen ausprobieren...

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Beitragvon Peter2 » 01.02.2015, 23:40

Das war ja auch die Grundidee: 1 VM mit Win 7 und darauf massenweise Snapshots für verschiedene Versuche

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Beitragvon Dayworker » 02.02.2015, 00:04

Solange keine an der Snapshotkette beteiligte VMDK einen Fehler hat, läuft das auch. Allerdings wird eine VM mit zunehmender Snapshotkette immer langsamer, da sie ja neben den Änderungen in der aktuellen VMDK immer noch die zurückliegenden, in einer anderen VMDK referenzierten Daten auslesen muß. Da VMware in 4KB-Blöcken schreibt, könnte bei einer kleinen Datei dessen Inhalt durchaus bis zur D:\Daten\Virtual Machines\Configurations\Windows XP Mode\Windows XP Mode.vmdk hindurch ausgelesen werden müssen.


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