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ESX Backup für Heimbereich

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ESX Backup für Heimbereich

Beitragvon m.mart1n » 26.11.2013, 16:17

Hallo zusammen,

mal eine etwas andere Frage. Ich betreibe bis jetzt daheim einen Windows Homeserver 2011 nativ auf einem x86 System.

Ich möchte jetzt auf einen Windows Server 2012 Essentials umsteigen. Laufen soll dieser auf einem Core i3-2100 Sandy Bridge und ESXi 5.1. Da dieser leider kein vt-d supportet kann ich meine Daten nicht mehr auf meine externe Festplatte sichern.

Die einfachste Möglichkeit wäre eine Festplatte unabhängig vom Raid Controller einzubauen und die Daten darauf zu sichern. Dies möchte ich aber nicht da ich vor zwei Jahren schon mal durch ein defektes Netzteil sämtliche Platten in einem NAS verloren habe.

Da ich jetzt noch ein ungenutztes Raspberry PI rumliegen habe war meine Idee darauf ein NFS Server zu installieren und dies als Datastore im ESX einzubinden um die Sicherung darauf zu machen.

Da ich jetzt noch nie was mit NFS und ESXi 5 gemacht habe wäre Prinzipiell die Frage ob das so funktioniert oder ob ich irgendwie einen Fehler in der Logik habe. :-)

Viele Grüße
Martin

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Beitragvon Sven_B1982 » 26.11.2013, 16:27

womit hast du denn bisher backups gemacht? ansonsten auf der nfs-freigabe kannste ganz normal ne vmdk erstellen als zweite platte und in die VM übergeben und dort wie bisher auch deine Backups hinsichern

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Beitragvon m.mart1n » 26.11.2013, 17:16

Hi,

bisher habe ich die integrierte Sicherung von Windows Homeserver genutzt. Diese macht im Prinzip ein komplettes Backup des Servers was ich mit einem bootbaren Medium restoren kann.

Beim ESXi werde ich wohl nicht drum herum kommen dies etwas komplexer zu gestalten. Gleichzeitig möchte ich natürlich die Stromkosten so gering wie möglich halten. Daher wäre eine USB Platte natürlich bestens geeignet. Aber diese lässt sich ja ohne vt-d nicht an die VM einbinden.

Gruß
Martin

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Beitragvon irix » 26.11.2013, 17:45

Natuerlich laesst sich die auch ohne VT-D in eine VM bringen nur ist das extrem unflexibel und langsam. Das Feature von USB Redirection ist dafuer nicht gemacht worden.

Ich sehe als einzig sinnvolle Moeglichkei ein NAS zunehmen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon m.mart1n » 26.11.2013, 19:14

wäre esata eine Möglichkeit?

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Beitragvon irix » 26.11.2013, 19:30

Nein.

Gruss
Joerg

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Re: ESX Backup für Heimbereich

Beitragvon rprengel » 26.11.2013, 22:12

m.mart1n hat geschrieben:Hallo zusammen,

mal eine etwas andere Frage. Ich betreibe bis jetzt daheim einen Windows Homeserver 2011 nativ auf einem x86 System.

Ich möchte jetzt auf einen Windows Server 2012 Essentials umsteigen. Laufen soll dieser auf einem Core i3-2100 Sandy Bridge und ESXi 5.1. Da dieser leider kein vt-d supportet kann ich meine Daten nicht mehr auf meine externe Festplatte sichern.

Die einfachste Möglichkeit wäre eine Festplatte unabhängig vom Raid Controller einzubauen und die Daten darauf zu sichern. Dies möchte ich aber nicht da ich vor zwei Jahren schon mal durch ein defektes Netzteil sämtliche Platten in einem NAS verloren habe.

Da ich jetzt noch ein ungenutztes Raspberry PI rumliegen habe war meine Idee darauf ein NFS Server zu installieren und dies als Datastore im ESX einzubinden um die Sicherung darauf zu machen.

Da ich jetzt noch nie was mit NFS und ESXi 5 gemacht habe wäre Prinzipiell die Frage ob das so funktioniert oder ob ich irgendwie einen Fehler in der Logik habe. :-)

Viele Grüße
Martin


Trilead Demo von einem Win PC aus an dem eine dicke USB-Platte hängt könnte eine Option sein.

Gruss

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Re: ESX Backup für Heimbereich

Beitragvon m.mart1n » 27.11.2013, 07:05

rprengel hat geschrieben:Trilead Demo von einem Win PC aus an dem eine dicke USB-Platte hängt könnte eine Option sein.


Alles was mit einem zweiten Windows PC zu tun hat fällt schon rein von den Stromkosten her aus. Daher die Idee mit dem Raspberry pi. Auf diesem könnte man ein Linus oder Freenas installieren und damit die Daten sichern.

Was dann im Prinzip auch irix gesagt hat.

Aber nochmal die Frage zu NFS. Gibt es da irgendwelche Einschränkungen oder kann im Prinzip jedes Gerät auf dem ein NFS Server läuft einen Datastore zum ESX durchreichen?

Gruß
Martin

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Beitragvon irix » 27.11.2013, 08:25

vSphere ist konservativ und spricht NFS 3.0 TCP und nein nicht jede Implementierung funktioniert, aber die Chancen sind gross.

Performance darfst du da bei deiner Konstellation nicht erwarten. Du hast auch keine grossen Moeglicheiten nun die VMs und die VMDKs zu kopieren. Als Scriptloesung wuerde ghettoVCB2.sh zur Verfuegung stehen aber das sind dann immer Vollsicherungen.

NFS in Windows zu mounten ist auch weniger ueblich und je nach Windows eh nicht moeglich. Also nimm ein NAS welches CIFS kann und sichere mit Windows Bordmitteln drauf so wie bisher.

Gruss
Joerg


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