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ESXi Installation meldet immer Fehler

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ESXi Installation meldet immer Fehler

Beitragvon chr-l » 24.11.2013, 17:22

Hallo.
Ich habe einen HP ProLiant dl g6 mit 2x six Core Xeon, Adaptec 3405 Raid, 72 GB RAM (DDR3 ECC), 4x 4 TB Western Digital Red im Raid 10.
Ich komme bis 10% der Installation und dann kommt immer ein "unbekannter Fehler" und er startet neu.
Habe schon 5.1 von HP und Original und 5.5 HP und Original probiert.
Immer das Gleiche.
Woran könnte das legen, ich meine die verbaute Hardware wird laut VMware unterstützt.

Vielen Dank im Voraus.

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Beitragvon vl13 » 24.11.2013, 17:52

Stell mal im Bios "No-Execute Memory Protection" auf enabled

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Beitragvon chr-l » 24.11.2013, 18:19

Sowas finde ich im Bios leider nicht.
Wo genau muss ich suchen?
Habe nur was gefunden unter den CPU Settings:
Execute-Disable Bit-Capability : Enable

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Beitragvon chr-l » 24.11.2013, 18:23

Und hier auf der 2. Seite etwas über Memory Protection:
http://www.logiway.de/media/pview/pdf/DL160G06.pdf

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Beitragvon Dayworker » 24.11.2013, 20:39

Bei "Advanced memory protection" geht es nur um erweiterte ECC-Modi, die vom HP-Server unterstützt werden.
Das hat mit der von "vl13" genannten Einstellung in meinen Augen nichts zu tun. Die Einstellung ist manchmal auch nur als "NX-Bit" bezeichnet.

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Beitragvon vl13 » 24.11.2013, 21:15

Hm, hatte das gleiche verhalten ohne NX-Bit auf einem 5.1'er auf einen ASUS board.
Lies sich noch installieren crashte aber danach beim booten (ohne purple screen)

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Beitragvon Dayworker » 24.11.2013, 22:31

Auch der ESXi muß erstmal bis zu einem gewissen Grade geladen sein, damit er überhaupt seinen PSOD schmeißen kann.

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Beitragvon chr-l » 24.11.2013, 23:17

Also Windows Server 2008 R2 mit Hyper-V und Windows Server 2012 R2 mit Hyper-V gehen einwandfrei. Warum macht ESXi Probleme?

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Beitragvon chr-l » 25.11.2013, 00:53

Habs jetzt auf nen USB Stick installiert.
Installation ging durch aber beim Neustart kommt der Absturz.
Jedes Mal das Gleiche beim Neustart.
Wenn es nur beim Neustart ist, dann werde ich mit leben können.
Weitere Frage, wie Formatiere ich nun die lokale Platte für die VM´s?
Vollständige Formatierung wäre mir lieb.

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Beitragvon chr-l » 25.11.2013, 01:02

Ich meine, der Fehler mit dem Absturz und dan Debug kommt nur beim herunterfahren / Neustart.
Beim hochfahren meldet er keine Fehler und läuft.

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Beitragvon Dayworker » 25.11.2013, 01:50

Weil Hyper-V nicht ESXi ist. ;)
Eine HCL ist Windows doch völlig fremd und auch wenn du Win-Server 2k8 oder 2k12 nur als reines Hyper-V ohne Server-Rollen & GUI aufsetzt, hast du darunter doch ein Windows am laufen.
ESXi ist da eher wie http://www.toms.net/rb/, ein auf möglichst geringen Platzverbrauch getrimmtes Minimal-OS oder, da weitaus passender, auch Googles Android, das mit seinem am Linux-Kernel angelehnten System nur die Grundvoraussetzungen zum Ausführen der Dalvik-VM schafft, welche ihrerseits Software, die für eine Java Virtual Machine (JVM) übersetzt wurde, nach entsprechender Konvertierung in seinem eigenen Bytecode-Format ausführt.

Während "tomsrtbt" aufgrund seines 2.0er Kernels kaum neuere HW unterstützen kann, mag der ESXi vor allem aus Stabilitätsgründen nur mit ausgesuchter HW zusammenarbeiten. Wenn man nur wenige HW unterstützt bzw unterstützen muß, kann man:
  • sich auf das wesentliche konzentrieren
  • den Entwicklercrew-Umfang für's Schreiben von nachher kaum eingesetzer HW minimieren
  • HW-Inkompatibilitäten weitestgehend aus dem Weg gehen
  • durch den überschaubaren Treiberumfang das Grundsystem sehr schlank halten
Daher hat VMware beim 5.5er auch viele HW als "veraltet" markiert. Denselben Schnitt hatte Winzigweich im Grunde bereits mit Vista "angedeutet" (hat wegen der geringen Vista-Marktdurchdrängung nur kaum jemand registriert) und ihn dann mit Win7 und dessen zu XP sich komplett unterscheidenden Treiber-Modell endgültig umgesetzt.


Das ESXi weder Linux noch Windows ist, bemerkte ich sehr deutlich an einem alten Core2Duo-Testsystem, einem Asus-Barebone namens T3-P5G965. Während Windows jederzeit einen erfolgreichen Reboot in eine Dualboot-Config mit Linux hinbekam, hing sich Linux seit Ubuntu11.10 reproduzierbar (mit Ubuntu8.10 bzw dem darauf aufsetzenden DotschUX1.2 gings noch) nach dem Reboot auf. Num-Lock ging dann aus und die HDD-LED zeigte ein Dauerleuchten. Einzigster Ausweg war entweder der komplette Shutdown oder beim Erscheinen des Bios-Bootscreens einfach Affengriff bzw Reset für mindestens 3 Sekunden halten. ESXi vom Stick dagegen war mehr wie Windows. Der Reboot ansich problemlos, aber bis der ESXi mal runterfuhr oder rebootete, vergingen fast 5 Minuten. Letzteres deutet dann auch wieder auf kleinere HW-Probleme hin.


Im ESXi kannst du in der Host-Übersicht im Configuration-Reiter unter Hardware -> Storage einen Speicherort für VMs sprich Datastore einrichten, der dann passend zur ESXi-Version und wichtig für neuere Platten im 4KB-Sektorformat, auch "aligned" angelegt wird. Einen bebilderter Ablauf findest du unter anderem in VMware ESXi 5 - How to add a new storage datastore oder auch bei Youtube.

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Beitragvon chr-l » 29.11.2013, 11:03

Hallo noch mal.
Habe mich etwas belesen.
Welche Sekto-Größe der hdd ist optimal für ESXi 5.0 und 5.1?
Vielleicht liegt es daran.
Er lässt sich auf nen USB-Stick innstallierwn und zeigt die HDD auch an aber sobald ich sie als Data-Store hinzufügen will,stürzt der Host ab, egal in welche Partitionsgröße ich ihn im Raid teile.

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Beitragvon ~thc » 29.11.2013, 11:16

Das mag zwar etwas weit hergeholt klingen, aber ist im BIOS des HP die Virtualisierungsoption "VT-d" (Bei HP auch "VT-d2", braucht man für DirectPathIO) aktiviert? Dann schalt das mal probehalber aus.

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Beitragvon chr-l » 29.11.2013, 11:22

Ist alles ok soweit und nur über Stick geht alles.
Muss also irgend was mit dem Controller zutun haben, der laut VMware aber unterstützt wird. Ist ein Adaptec 3405.

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Beitragvon ~thc » 29.11.2013, 11:32

Hast du es probehalber mal deaktiviert oder nicht?

EDIT: P.S.: Ich habe diesen Controller in einem Whitebox-Server zum Laufen bekommen.

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Beitragvon Dayworker » 29.11.2013, 11:49

Die Adaptec 3000er Reihe ist mangels funktionalem Monitoring kein guter Controller für den ESXi. Du bekommst im ESXi weder den Controller noch die dranhängenden Platten angezeigt und bei einem Plattenausfall merkst du das erst, weil die Performance grottig ist.

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Beitragvon chr-l » 29.11.2013, 11:53

Was soll ich deaktivieren?
Wie gesagt, über einen 64GB Stick laufen auch auch VM's.
Ich denke eher es hat was mit dem Controller oder der Sektor-Größe der HDD zutun. Auch unter 2TB Platten läuft nichts.

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Beitragvon Dayworker » 29.11.2013, 12:15

Na VT-d bzw VT-d2 im HP-BIOS.
Wenn es nur mit Platten grösser als 2TB läuft, ist das BIOS ggf hart auf UEFI geschaltet. Schau dir mal die Einstellmöglichkeiten dazu und die SecureBoot-Geschichte im HP-BIOS an.

Deine Angaben bezüglich Sektorgrösse können wir nicht nachvollziehen. Prinzipiell können und haben inzwischen auch Platten unterhalb von 2TB eine Sektorgrösse von 4KB, obwohl es da überhaupt nicht notwendig wäre. Hier heißt es aufpassen, ob die Platte ggf noch Kompatibilitätseinstellungen über einen Jumper aktivieren kann. Es ist aufgrund dieser Problematik auch kein guter Gedanke, Platten mit alter (512Byte) und neuer (4KB) Sektorgrösse dauerhaft zusammenlaufen zu lassen.

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Beitragvon chr-l » 29.11.2013, 13:35

Alle 4 Platten sind neu und laufen mit normalerweise 4.
Momentan ist der Controller aber auf standart 256 eingestellt und macht max. 1024.
Ich werde versuchen den Wert auf 512 zu stellen und dann neu zu installieren.

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Beitragvon Dayworker » 30.11.2013, 02:04

Ich kann mit deinen Angaben nix anfangen. Eine HDD hat entweder 512Byte oder 4KByte Sektorgrösse, alles andere klindt für mich nach Raid-Stripesize.
Viel wichtiger dürfte jedoch sein, daß die Serie 3 (3405, 3805, 3085, 31205, 31605) mindestens Firmware/BIOS version 5.2.0 Build 17335 (or later) braucht, damit 4TB-Laufwerke korrekt verarbeitet werden.

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Beitragvon chr-l » 12.03.2014, 16:37

Nach ewigen Versuchen hat alles mit Version 5.5 funktioniert!

Vielen Dank für eure Hilfe!!!


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