Folgendes Problem besteht aktuell bei einem Kunden wo wir keinen Einfluss auf die Hardware haben.
ESX mit 2 Prozessoren mit jeweils 6 Kernen.
Auf diesem ESX laufen 16 VMs.
Wir kennen nur 3 der VMs diesen sind jeweils 4 Kerne zugewiesen und besitzen das Betriebssystem Windows Server 2008 R2
Leider kommt es dabei zu akuten Performance Einschränkungen.
Bei Performance Tests habe ich festgestellt, das immer nur ein Kern der VM verwendet wird.
Ist dies eine akzeptable Konstellation oder sollten maximal so viele Kerne zugewiesen werden wie der ESX hat. Diese 3 VMs müssen immer zeitgleich Operieren da wir eine Unternehmenslösung laufen haben die auf alle 3 VMs zugreifen.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Becker
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Zuweisung von Kernen zu virtuellen Maschienen
a) kennen wir den wirklichen CPU und RAM Bedarf der 3 VM's leider nicht.
a2) die genauere HW wäre hilfreich bei der Betrachtung
b) einfache Mathematik: Gehen wir von 6 Kern ohne HT aus hast du 12 CPU's zu vergeben.
Die 3 VM's à 4 Kerne belegen also den Server komplett.
Welche Kerne sollen die andere 13 Vm's und der ESX selbst nutzen?
Selbst mit HT wäre 1 Kern mehr belegt. Sicher geht overcommitment, aber nicht so
b2) Jede einzelne der 3 VM's belegt durch die 4 Vcpu eine der 2 CPU. Sprich schon durch die 3 VM's wird fröhlich Ressourcen umgeschaufelt.
Lösung: Am besten der 3 VM's nur einen Kern geben und testen, ob das ggf. reicht. Dann mit 2 vcpu weiter testen.
Ebenso die anderen VM's betrachten.
Lösung 2: Wenn der Server dann nur z.B. 24GB Ram hat und den VM's in Summe 32GB zugeteilt wurde, dann hat der Kunde die nächste Baustelle.
a2) die genauere HW wäre hilfreich bei der Betrachtung
b) einfache Mathematik: Gehen wir von 6 Kern ohne HT aus hast du 12 CPU's zu vergeben.
Die 3 VM's à 4 Kerne belegen also den Server komplett.
Welche Kerne sollen die andere 13 Vm's und der ESX selbst nutzen?
Selbst mit HT wäre 1 Kern mehr belegt. Sicher geht overcommitment, aber nicht so
b2) Jede einzelne der 3 VM's belegt durch die 4 Vcpu eine der 2 CPU. Sprich schon durch die 3 VM's wird fröhlich Ressourcen umgeschaufelt.
Lösung: Am besten der 3 VM's nur einen Kern geben und testen, ob das ggf. reicht. Dann mit 2 vcpu weiter testen.
Ebenso die anderen VM's betrachten.
Lösung 2: Wenn der Server dann nur z.B. 24GB Ram hat und den VM's in Summe 32GB zugeteilt wurde, dann hat der Kunde die nächste Baustelle.
Hi,
lies dir mal diesen Artikel durch: http://blog.net2net.de/virtualisierung-und-storage/erweitere-vmware-leistungswerte-teil-1-cpu-ready
Hat mir persönlich bei diesem Thema geholfen. Ich persönlich vergebe aber auch nie mehr virtuelle Cores als der Host logische Cores hat.
Gruß
Martin
lies dir mal diesen Artikel durch: http://blog.net2net.de/virtualisierung-und-storage/erweitere-vmware-leistungswerte-teil-1-cpu-ready
Hat mir persönlich bei diesem Thema geholfen. Ich persönlich vergebe aber auch nie mehr virtuelle Cores als der Host logische Cores hat.
Gruß
Martin
Hi,
beim VM Sizing gilt: so wenig wie möglich so viel wie nötig!
Ich würde hier langsam das Sizing erhöhen also mehr vCPUs und mehr RAM. Allerdings sollte man schauen ob die VM das auch kann. Viele vCPUs machen z.B. wenig Sinn für eine SQL Express Installation, da die von hause aus nur eine vCPU nutzen kann.
Gruß Peter
beim VM Sizing gilt: so wenig wie möglich so viel wie nötig!
Ich würde hier langsam das Sizing erhöhen also mehr vCPUs und mehr RAM. Allerdings sollte man schauen ob die VM das auch kann. Viele vCPUs machen z.B. wenig Sinn für eine SQL Express Installation, da die von hause aus nur eine vCPU nutzen kann.
Gruß Peter
-
blue_focus
- Member
- Beiträge: 100
- Registriert: 07.11.2011, 15:18
- Wohnort: Salzburg
Also ich persönlich halte ja von den Empfehlungen des vCops leider nicht allzuviel. Ich weiß ja nicht wie es bei euch läuft, aber ich habe keinen Server mit konstanten Leistungsanforderungen.
Würde ich alle Empfehlungen bare Münze nehmen, wären wohl 90% meiner VMs schwerstens unterdimensioniert. Sie würden zwar das "Grundrauschen" bewältigen können, wären aber in keinstem Fall in der Lage Lastspitzen welcher leider häufiger mal vorkommen abzufangen, ohne in die Knie zu gehen.
Würde ich alle Empfehlungen bare Münze nehmen, wären wohl 90% meiner VMs schwerstens unterdimensioniert. Sie würden zwar das "Grundrauschen" bewältigen können, wären aber in keinstem Fall in der Lage Lastspitzen welcher leider häufiger mal vorkommen abzufangen, ohne in die Knie zu gehen.
blue_focus hat geschrieben:Also ich persönlich halte ja von den Empfehlungen des vCops leider nicht allzuviel. Ich weiß ja nicht wie es bei euch läuft, aber ich habe keinen Server mit konstanten Leistungsanforderungen.
Würde ich alle Empfehlungen bare Münze nehmen, wären wohl 90% meiner VMs schwerstens unterdimensioniert. Sie würden zwar das "Grundrauschen" bewältigen können, wären aber in keinstem Fall in der Lage Lastspitzen welcher leider häufiger mal vorkommen abzufangen, ohne in die Knie zu gehen.
Da stimme ich voll zu. vCOPs ist schön bunt und hipp. Aber der Nutzen hält sich (zumindest bei uns) sehr in Grenzen. Was die Liste mit Oversized VMs angeht, da kann man sich nur sehr eingeschränkt drauf verlassen, gerade weil vCOPs den VMs die nicht dauerhaft Last generieren gnadenlos die Ressourcen streichen würde.
-
blue_focus
- Member
- Beiträge: 100
- Registriert: 07.11.2011, 15:18
- Wohnort: Salzburg
Ja so sieht es wohl aus. Was ich allerdings am vCOps wirklich liebe ist die Möglichkeit custom Dashboards selbst zu bauen. Primär verwende ich da Heatmaps. zB. CPU-Load vs. CPU-Ready, Entitled vCores vs. CPU-Ready, IOPS vs. Disk Latency usw.
Auf diese Weise lassen sich ganz schnell schlecht dimensionierte VMs farblich darstellen
Auf diese Weise lassen sich ganz schnell schlecht dimensionierte VMs farblich darstellen
-
blue_focus
- Member
- Beiträge: 100
- Registriert: 07.11.2011, 15:18
- Wohnort: Salzburg
Zurück zu „vSphere 5 / ESXi 5 und 5.1“
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste