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VMs online sichern

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VMs online sichern

Beitragvon mcdaniels » 17.07.2013, 12:58

Hallo zusammen,
ich überlege schon einige Zeit, wie man denn die VMs am Besten sichern kann, ohne dass man die VMs herunterfahren muss.

Natürlich gibt es kostenpflichtige Software (hier ist für mich persönlich Veeam auf Platz 1).

Leider setze ich im Moment noch die kostenlose Variante von Vmware Esxi ein. Somit kann ich Veeam (weder kostenpflichtig noch die kostenfreie Variante) nicht nutzen.

Über den VSphere Client läuft ein Download extrem langsam ab und kann zudem nicht automatisiert werden.

FASTSCP (Version 3.0.1) kann die VMs nur sichern, wenn sie offline sind (und selbst dann verabschiedet sich FASTSCP mit einer Fehlermeldung + Freeze nachdem bereits 100% der VM herunter geladen worden sind).

Die Frage die sich mir nun stellt ist: Ist ein schnelles, zuverlässiges Backup bei dem man die VM nicht herunterfahren muss überhaupt kostenfrei realisierbar?

LG

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Beitragvon MarcelMertens » 17.07.2013, 13:11

Kurz und Knapp: Nein.
Es scheitert schon an deiner Free- ESXi Version die keine vSafe API hat

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Beitragvon bla!zilla » 17.07.2013, 13:13

Wenn du die VM nicht herunterfahren willst, dann musst du bestimmte Mechanismen nutzen, damit die VM in einem konsistenten Zustand ist. Das kann die vStorage APIs for Data Protection (VADP). Diese wird z.B. von Veeam verwendet. Aber: Die API gibt es nur in der kostenpflichtigen Variante. In meinen Augen ist bei der kostenlose Version von ESXi nur dann eine konsistente Sicherung möglich, wenn die VM heruntergefahren wird.

Die bekannten Anwendungen hast du schon genannt. Such dir eine aus, oder überlege dir Veeam o.ä. und eine VMware vSphere Essentials zu kaufen. Dann kannst du konsistente Sicherung von VMs machen.

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Beitragvon mcdaniels » 17.07.2013, 13:26

Hallo zusammen,
vielen Dank für die schnelle Reaktion. Ich kann leider aus Budgetgründen erst nächstes Jahr auf die kostenpflichtige Vmware Esxi (Essentials) und Veeam (Essentials) setzen.

Werde mich bis dahin also also damit begnügen, die VMS herunter zu fahren und die VMDK + VMX per Vsphere zu "sichern".

LG

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Beitragvon irix » 17.07.2013, 13:31

Trilead Explorer kann auch VMs auf dem vSphere Hypervisor sichern. Ich hab das Program aber noch nie selber eingesetzt sondern auf Kundenwunsch nur verkauft.

Gruss
Joerg

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Beitragvon m.mart1n » 17.07.2013, 13:41

Ist zwar nicht der schnellste Weg aber man kann doch einfach einen Snapshot von der VM machen und anschließend die Quelldatei runterladen, da diese nicht mehr im Zugriff ist.

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Beitragvon mcdaniels » 17.07.2013, 13:49

Gute Idee!

Danke!

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Beitragvon irix » 17.07.2013, 13:50

Man moechte ein Programm mit Automatik haben was fuer den Zweck gemacht worden ist. Ich hatte hier schon Kollegen die waren total verwirrt das sie ja nur EINE Datei heruntergeladen haben und hinterher aber 2 da waren. Beim weitertransport haben sie die Descriptor Datei dann verloren.

Mal davon abgesehen das wenn eine Snapshotkette da ist man ja mehrere herunterladen muessen.

Wenn einem die Daten Wert sind dann kann man sich auch das Backup leisten.

Gruss
Joerg

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Beitragvon irix » 17.07.2013, 13:51

VeeamZip und Trilead Explorer in der Kostenlosen Version nehmen dir das doch ab.

Gruss
Joerg

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Beitragvon mcdaniels » 17.07.2013, 13:59

Stimmt natürlich - kein Automatismus und im Falle erwähnter Snapshot-Kette auch suboptimal. Vor lauter Euphorie nicht mitgedacht. ;-)

Btw.
Wenn einem die Daten Wert sind dann kann man sich auch das Backup leisten.


Richtig!

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Beitragvon m.mart1n » 17.07.2013, 14:55

irix hat geschrieben:Wenn einem die Daten Wert sind dann kann man sich auch das Backup leisten.


Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen das das die Mitarbeiter leider manchmal anders sehen als die mit dem Portemonnaie :-)

Gruß
Martin

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Beitragvon FrankH » 17.07.2013, 15:22

Als Übergangslösung solltest du ghettoVCB nutzen.

Wird direkt auf dem ESXi ausgeführt...

http://communities.vmware.com/docs/DOC-8760

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Beitragvon mcdaniels » 18.07.2013, 13:58

Hallo!

Ich habe jetzt mittels Trilead ein Backup eines laufenden Windows 2000 gezogen. GhettoVCB muss ich mir noch genauer anschauen.

Hierbei erstellt Trilead:

cybera_new.vmdk
cybera_new-000001.vmdk
cybera_new-000001-delta.vmdk
cybera_new-flat.vmdk
Cybera-Snapshot1.vmsn

Die größte Datei ist hier -wie erwartet- die das Flatfile. Wieso jedoch erzeugt Trilead eine Delta? bzw. eine 000001-delta.vmdk?

Benötige ich für ein Restore dann alle Dateien?

LG

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Beitragvon irix » 18.07.2013, 14:13

1. Es koennte bereits ein Snap vorhangen gewesen sein
2. Wahrscheinlicher, es ist eine >= 2008er VM und es wird neben dem File auch Application Quiesing gemacht und da werden nacheinander 2 Snaps gemacht und nach "aussen" sieht man nur einen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon mcdaniels » 18.07.2013, 15:19

Hallo,
VM läuft auf einem ESXi5 und wurde vor ca. einer Woche erstellt. (falls du das mit >= 2008er VM meinst).

Ansonsten handelt es sich um Windows 2000 Workstation. ;-)

D.h. es werden für ein Restore alle Files benötigt.

Dachte nämlich man kommt mit einer vmdk und der entsprechenden vmx aus. (Dies allerdings vermutlich nur dann, wenn die Maschine offline wäre und keine Snapshots nötig sind, nehme ich an).

LG

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Beitragvon JustMe » 18.07.2013, 15:24

Entschuldige bitte den Einwand, aber ich sehe hier nur einen einzelnen Snapshot...

Die "vmdk" besteht aus der Descriptor-Datei cybera_new.vmdk (ein paar 100 Bytes) und der cybera_new-flat.vmdk, die die tatsaechlichen Daten der virtuellen Festplatte enthaelt.

Dann duerfte Trilead genau EINEN Snapshot angestossen haben, und der besteht aus der cybera_new-000001-delta.vmdk und deren zugehoeriger Descriptor-Datei cybera_new-000001.vmdk.

Die Cybera-Snapshot1.vmsn koennte auch ein Ueberbleibsel aus einer vorherigen Installation sein, falls es sich nicht um einen Drukcfehler bei der Texteingabe hier im Forum handelt.

Selbstverstaendlich benoetigt man fuer ein Restore immer alle relevanten Dateien. In diesem Fall muss man aber verstehen, dass eine Backup-Software die Snapshot-Technologie anwendet, um den Stand DIREKT VOR dem Snapshot zu sichern. Genau aus diesem Grunde werden Snapshot-Dateien ueberhaupt angelegt, damit naemlich die vorherigen Dateien nicht mehr permanent veraendert werden (koennen), und somit auf einem gleichbleibenden Stand ausgelesen und weggeschrieben werden koennen.

Damit sollten auch die Fragen von mcdaniels beantwortet sein, hoffe ich. Tiefergehende Hinweise zu Snapshots findet man bei VMware z.B. hier.

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Beitragvon irix » 18.07.2013, 15:36

Ach ich dachte die Dateiliste welche er gepostet hat ist das was Trilead dann abgespeichert hat. Wenn es das ist was du auf dem ESXi Host in seinem Datastore nun siehst dann ist das ganz Normal.

Per Default hab. lfd. vDisks einen ReadLock für alle anderen Prozesse. Um diesen aufzuheben macht jedes Backupprodukt einen Snapshot auf dem die VM weiterlaueft. Die nun freiwerdenen vDisk kann von einem weiteren Prozess nun GELESEN werden.

Wenn das Backup Programm fertig ist loescht es hoffentlich seinen Snapshot.

Gruss
Joerg

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Beitragvon mcdaniels » 18.07.2013, 18:11

Hallo,
du liegst richtig Jörg, das ist die Dateiliste die das Backupprogramm auf dem Zielspeicher so abgelegt hat.

Es handelt sich bei den gelisteten Dateien NICHT um den Datastore des Esxi Host! Deshalb habe ich ja auch nicht verstanden warum das Tool hier einen Snapshot ablegt.

Dachte es macht den Snapshot, zieht das Backup legt es ab und löscht den Snapshot dann wieder...

LG
Daniel


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