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ESXi und LACP

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ESXi und LACP

Beitragvon heldchen » 18.05.2013, 11:56

Hi

Ich habe iSCSI bei mir zu einem Backup Storage konfiguriert. Das Storage wird jetzt getauscht gegen ein größeres mit 6 Nics. Das Storage kann LACP, mein Switch auch.
Ich habe gelesen dass es bei ESXi nurnoch mit VDS geht, was aber bei meinem Essentials nicht lizensiert ist. Stimmt das? Gibt es eine andere Möglichkeit? Das Storage ist ein Qnap 1659, der Switch ein HP 2510-48G.

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Beitragvon irix » 18.05.2013, 11:59

Es ist nicht ganz klar ob das iSCSI fuer den ESXi Host ist oder nicht. Falls ja dann ist LACP nicht relevant weil ESXi ein funktionierendes MPIO hat.

Gruss
Joerg

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Beitragvon heldchen » 18.05.2013, 12:18

Also es sind 3 Hosts, und die sollen an das Qnap dass Veam darauf sichern kann.
Es geht auch nicht unbedingt um Multipath für Ausfall sondern um höheren Durchsatz dass die Sicherung schneller fertiggestellt wird.

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Beitragvon irix » 18.05.2013, 12:27

Veeam sichert auf ein CIFS Share und nicht auf iSCSI. Lege da wo dein VBR Server laeuft ob die Proxies zum Einsatz kommen und HotAdd. Da die aktl. Version immer noch Sequentiell arbeitet bezweifle ich extrem stark das dein Netzwerk die Engstelle ist.

Gruss
Joerg

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Beitragvon heldchen » 18.05.2013, 12:31

das war wohl etwas zu wenig Info :-)

Also: Veeam läuft auf einem Physikalischen Server. Dieser is mit LACP an das Qnap angebunden. Dieser Server stemmt Veeam und den DPM. Für beide liegt je eine Lun auf dem Qnap. Dieser Server hat auch Glasfaserzugang zum Produktivstorage.

Die Luns sind am Physikalischen Server per iSCSI verbunden.
Ich wollte den Veeam Server evtl dann auslagern auf eine virtuelle Maschine.
Dann kann er ja direkt vom Produktivstorage auf iSCSI sichern oder? Die Lun kann ich dann ja wieder direkt verbinden. Auch wenn ich mal eine Replizierte Maschine starten möchte, so wäre dort doch ein LACP beschleunigter Nic-verband von Vorteil oder?

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Beitragvon mbreidenbach » 18.05.2013, 17:19

Bei iSCSI am ESXi macht man normalerweise mehrere getrennte Datenpfade und macht darüber Round Robin.

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Beitragvon heldchen » 18.05.2013, 18:40

Dadurch erhöht sich aber doch nicht der Durchsatz von einer Anwendung oder?

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Beitragvon mbreidenbach » 18.05.2013, 20:00

Doch; die Anfragen zum Datastore werden ja über die Pfade verteilt.

Dazu benötigt man Storage mit mehreren Netzwerkkarten und ebenso mehrere NICs im ESXi. Man legt entsprechend VMKernel Ports an, ordnet die den NICs zu und via Subnetze/VLAN konfiguriert man eindeutige Pfade zwischen VMKernel Port und STorage NIC. Für die Verteilung der Anfragen über die einzelnen Pfade ist dann das interne SAN Multipathing zuständig.

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Beitragvon irix » 18.05.2013, 20:11

Ich kann hier keine direkte Relevanz zu vSphere ESXi erkennen. Dein VBR Server macht Backup from SAN oder? Dann liest er RAW Daten um dann die Optimierung lokal zu machen. Dazu braucht er seine eigenen Resourcen und wenn er Fertig ist gehen ein Bruchteil der Daten in das Repository. Ich sehe nicht wo der ESXi direkt mir deiner Qnap verbunden wenn diese nur fuer das Backup verantwortlich ist.

Wenn du der Meinung bist die QNAP per LDAP an den Switch anschliessen zu muessen dann tue es doch einfach. Dein phys. Backup Server kann ja das gleiche machen. In solchen kleinen Umgebungen machts zwar keinen Unterschied aber wenn du die gluecklicher fuehlst dann nur zu.

Von Veeam gibts nen PDF was das Best Practice Deployment angeht fuer die jeweilige Umgebung.

Gruss
Joerg

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Beitragvon heldchen » 19.05.2013, 13:30

Ehm lieg ich jetzt total quer im Kopf:-/? Im Falle einer defekten VM kann ich doch die replizierte Maschine direkt am ESXi starten und produktiv setzen oder? Ist es dann nicht von Vorteil wenn das Storage auf welchem die replizierte Maschine, in meinem Falle das Qnap möglichst fix und mit hoher Bandbreite an den ESXi angeschlossen ist?
Auch für das zurückschieben auf das Produktivstorage dann?

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Beitragvon irix » 19.05.2013, 16:28

Ja was denn nun alles? Backup oder Replikation oder Beides? Ob man Backup und Replikation auf das selbe Storage machen moechte mal dahin gestellt.

Beim InstantRestore ueber vNFS muss dein VBR Server das Backup Archiv OnTheFly auspacken, dekomprimieren und das DeDup aufloesen. Dazu liest der Server die Daten von deiner Qnap um sie dann ueber sein Netzwerk und NFS dem ESXi Host zu praesentieren.

Probiere es einfach mal mit 1,3 und 5 VMs gleichzeit aus und berichte. Mach dann auch mal ein svMotion und gucke auf die Bandbreite.

Was die Replikation angeht so haengt es davon ab ob du iSCSI oder NFS als Datastore machst ob man Ueberhaupt an LACP denken muss.

Gruss
Joerg

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Beitragvon heldchen » 19.05.2013, 16:35

Ich merke schon, ich drück mich immer mal missverständlich aus. Es geht die ganze Zeit um replizieren der Maschinen. Und dieses Storage ist per iSCSI an die ESX Hosts angebunden. Storage vMotion habe ich nicht in meiner Essentials Lizenz drin.

Und ich weiss immernoch nicht ob ich ohne Distributet Switch Lizenz überhaupt LACP machen kann....

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Beitragvon irix » 19.05.2013, 16:43

Grrrrrr....
bei iSCSI fuer den ESXi macht man kein LACP weil du pro vorhandener Netzwerkkarte einen VMK machst welcher dann an den SWISCSI gebunden wird. Je nach Policy werden dann ganz automatisch alle Pfade gleichzeitig verwendet.

Gruss
Joerg

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Beitragvon irix » 19.05.2013, 16:53

Um die Frage nach dem LACP und dem vDS zu beantworten. Ja, wenn man dyn. LACP machen moechte brauchts den vDS.

Gruss
Joerg

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Beitragvon bla!zilla » 19.05.2013, 18:42

LACP löst dein Problem nicht. Zudem kannst du mit der Ess+ keine vDS nutzen.


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