Ich habe in meinem ESXi das automatische Rauf/Runterfahren aktiviert, beim Runterfahren mit 120s Pause wie voreingestellt.
Jetzt habe ich dennoch beoabchtet, dass sich einige VMs (speziell ein W2008R2 DC) beim Neustart beschwerten, es habe ein unerwartetes Herunterfahren gegeben.
Darüber hinaus ist vorgestern dabei anscheinend auf einem DC das ActiveDirectory korrumpiert worden, die Reparatur hat einiges an Zeit gekostet-
Immerhin, die Welt ist schliesslich eine Google, die Reparatur ist gelungen.
Möglicherweise habe ich den mechanismus des automatischen Heruntergfahrens falsch verstanden:
Ich war der Auffassung, dass die 120s bedeuten, jede Maschine fährt kontrolliert durch die VMware-Tools herunter, schaltet sich ab und nach 120s bekommt die nächste VM das SIgnal zum Runterfahren. Wenn alle VMs aus sind, fährt dann der ESXi runter.
Weiterhin ist mir in einem Buch zu ESXi eine Abbildung begegnet, wo "Power off" als reaktion beim Herunterfahren gewählt ist - das ist doch nicht richtig, oder ?
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Verständnisfragen zum automatischen Herunterfahren der VMs
So würde ich es auch erwarten.
Habe aber genau eine andere Erfahrung gemacht, nämlich, daß anscheinend trotz kontrolliertem Hernunterfahren das harte "Power off" kommt.
Ich hätte jetzt vermutet, daß in der Realität die VMs den Befehl bekommen "herunterfahren", wenn das aber länger als 120s dauert wird der virtuelle Saft abgedreht. Das wäre für mich sogar logisch, denn denkbar wäre, dass geöffnete Dokumente z.B. das Herunterfahren blockieren.
Die 120s wären dann eine Art Karenzzeit bevor konsequent der Stecker gezogen wird.
Habe aber genau eine andere Erfahrung gemacht, nämlich, daß anscheinend trotz kontrolliertem Hernunterfahren das harte "Power off" kommt.
Ich hätte jetzt vermutet, daß in der Realität die VMs den Befehl bekommen "herunterfahren", wenn das aber länger als 120s dauert wird der virtuelle Saft abgedreht. Das wäre für mich sogar logisch, denn denkbar wäre, dass geöffnete Dokumente z.B. das Herunterfahren blockieren.
Die 120s wären dann eine Art Karenzzeit bevor konsequent der Stecker gezogen wird.
Nein, die 120 Sekunden ist lediglich die Karenzzeit, die zwischen den an die VMs abgestzten "Shut Down Guest OS"-Kommandos und dem schlussendlichen Herunterfahren des ESX eingeräumt wird.
Der ESX prüft aber nicht, ob die Maschinen auch aus sind - wenn also deine VM z.B. schlicht nicht richtig herunterfährt (warum auch immer), dann kommt es zu dem von dir beobachteten Effekt.
Du kannst im vSphere-Client das Kommande auch mal manuell absetzen und in der Konsole schauen, was geschieht.
Der ESX prüft aber nicht, ob die Maschinen auch aus sind - wenn also deine VM z.B. schlicht nicht richtig herunterfährt (warum auch immer), dann kommt es zu dem von dir beobachteten Effekt.
Du kannst im vSphere-Client das Kommande auch mal manuell absetzen und in der Konsole schauen, was geschieht.
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