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Verständnisfragen zum automatischen Herunterfahren der VMs

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Verständnisfragen zum automatischen Herunterfahren der VMs

Beitragvon drnicolas » 17.05.2013, 09:54

Ich habe in meinem ESXi das automatische Rauf/Runterfahren aktiviert, beim Runterfahren mit 120s Pause wie voreingestellt.

Jetzt habe ich dennoch beoabchtet, dass sich einige VMs (speziell ein W2008R2 DC) beim Neustart beschwerten, es habe ein unerwartetes Herunterfahren gegeben.

Darüber hinaus ist vorgestern dabei anscheinend auf einem DC das ActiveDirectory korrumpiert worden, die Reparatur hat einiges an Zeit gekostet-

Immerhin, die Welt ist schliesslich eine Google, die Reparatur ist gelungen.

Möglicherweise habe ich den mechanismus des automatischen Heruntergfahrens falsch verstanden:
Ich war der Auffassung, dass die 120s bedeuten, jede Maschine fährt kontrolliert durch die VMware-Tools herunter, schaltet sich ab und nach 120s bekommt die nächste VM das SIgnal zum Runterfahren. Wenn alle VMs aus sind, fährt dann der ESXi runter.

Weiterhin ist mir in einem Buch zu ESXi eine Abbildung begegnet, wo "Power off" als reaktion beim Herunterfahren gewählt ist - das ist doch nicht richtig, oder ?

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Beitragvon ~thc » 17.05.2013, 10:02

120 Sekunden Delay bedeuten genau das, was du beschreibst. Die Standardaktion ist aber leider "Power off" - das muss auf "Shut down Guest" umgestellt werden.

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Beitragvon Spindown » 17.05.2013, 11:06

Jetzt hab ich eine Frage dazu.
Wenn ich ebenfalls die Funktionen auto. herunterfahren und starten aktiviert hab und dann auf esxi herunterfahren klicke, dann werden die ganzen VMs runtergefahren und wenn das erledigt ist, dann schaltet sich der Host aus? Ist so richtig oder?

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Beitragvon drnicolas » 17.05.2013, 11:30

So würde ich es auch erwarten.
Habe aber genau eine andere Erfahrung gemacht, nämlich, daß anscheinend trotz kontrolliertem Hernunterfahren das harte "Power off" kommt.
Ich hätte jetzt vermutet, daß in der Realität die VMs den Befehl bekommen "herunterfahren", wenn das aber länger als 120s dauert wird der virtuelle Saft abgedreht. Das wäre für mich sogar logisch, denn denkbar wäre, dass geöffnete Dokumente z.B. das Herunterfahren blockieren.

Die 120s wären dann eine Art Karenzzeit bevor konsequent der Stecker gezogen wird.

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Beitragvon ~thc » 17.05.2013, 11:39

Nein, die 120 Sekunden ist lediglich die Karenzzeit, die zwischen den an die VMs abgestzten "Shut Down Guest OS"-Kommandos und dem schlussendlichen Herunterfahren des ESX eingeräumt wird.

Der ESX prüft aber nicht, ob die Maschinen auch aus sind - wenn also deine VM z.B. schlicht nicht richtig herunterfährt (warum auch immer), dann kommt es zu dem von dir beobachteten Effekt.

Du kannst im vSphere-Client das Kommande auch mal manuell absetzen und in der Konsole schauen, was geschieht.

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Beitragvon deathrow » 17.05.2013, 14:01

Oder Du setzt die Zeit hoch z.B. auch 240 Sekunden.

Oder eben mal beim Runterfahren zu schauen.
Habt Ihr SBS im Einsatz oder gar einen DC mit Exchange drauf?


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