Hallo,
wir haben nun unsere neue Umgebung am rennen. Dies wären 2 EMC VNX5300 als BlockDevice mit FC mit 7TB SAS RAID5 und 10TB NLSAS RAID6 in zwei Rechenzentren. Dazu vier Stück Brocade 300 und 6 neue HP DL380G7 mit jeweils 192GB RAM. Die Anlage wurde jetzt mit ESX5i installiert. 4 Server in RZ1 und 2 Server in RZ2.
Nun bin ich am testen was die Ausfallsicherheit betrifft. Wir haben schon länger vRanger im Einsatz und sind sehr zufrieden damit. So hab ich jetzt die Replikation ins Auge gefasst und am WE getestet. Diese funktioniert einwandfrei. Es wurde eine Virtuelle App. von Quest installiert und die VMs werden per Job auf eine LUN der zweiten VNX kopiert. Der Vorgang ist sehr transparent. Es kann per Knopfdruck ein Test-Failover durchgeführt werden, klappt auch, die VM startet ohne Netzwerkverbindung. Der "richtige" Failover klappt auch, die VM startet ohne Probleme mit Netzwerkverbindung und ist sofort erreichbar.
--> Gefällt!!!
Die zweite Möglichkeit wäre jetzt ein Asynchroner Spiegel mit MirrorView zwischen den beiden VNX-Systemen. Diese habe ich soeben eingerichtet und funktioniert ebenfalls. Die Umschaltung bei Ausfall ist aufwändiger als bei vRanger. Die sekundäre LUN muss promotet werden. Dann ist ein Rescan der HBAs notwendig, dann ein Resignature der LUN an den ESXen. Dann "Zur Bestandsliste hinzufügen" und wieder durchstarten.
Ich persönlich tendiere aufgrund der Transparenz zu vRanger.
Was meint Ihr? Lass mich gerne belehren und überzeugen!!!
Gruß und danke.
Mull
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
vRanger oder MirrorView
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irix
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Also hier wird grossflaechig auf vRanger gesetzt..... trotzdem wuerde ich mich dagegen ausprechen bzw. laenger drueber Nachdenken.
In einer Umgebung werden ca. 100 VMs mittels vRanger seiner Replikation an den jeweiligen anderen Standort gebracht.
Was mich halt stoert ist das ich im Log vom vSphere Client nur noch vRanger Meldungen sehe und das den ganzen Tag. Auch muss ja jeder Job "haendisch" erstellt werden, wobei ich eh schon Powershell fuer vRanger im Einsatz habe, man da auch bestimmt ein bisschen Automatisierung hinein bringen kann.
Mir ist klar das bei einer asyncronen Spiegelung und entsprechender Konsistenz die VMware Snaps fuer die VMs immer gemacht werden. Das ist hier bei EQL auch so... und auch da gefaellt mir das Grundrauschen nicht.
Wie sieht denn eine preisliche Gegenueberstellung aus? Wenn ich das Delta fuer vRanger ermitteln soll sag bescheid und ich gucke in meine Preisliste.
Gruss
Joerg
In einer Umgebung werden ca. 100 VMs mittels vRanger seiner Replikation an den jeweiligen anderen Standort gebracht.
Was mich halt stoert ist das ich im Log vom vSphere Client nur noch vRanger Meldungen sehe und das den ganzen Tag. Auch muss ja jeder Job "haendisch" erstellt werden, wobei ich eh schon Powershell fuer vRanger im Einsatz habe, man da auch bestimmt ein bisschen Automatisierung hinein bringen kann.
Mir ist klar das bei einer asyncronen Spiegelung und entsprechender Konsistenz die VMware Snaps fuer die VMs immer gemacht werden. Das ist hier bei EQL auch so... und auch da gefaellt mir das Grundrauschen nicht.
Wie sieht denn eine preisliche Gegenueberstellung aus? Wenn ich das Delta fuer vRanger ermitteln soll sag bescheid und ich gucke in meine Preisliste.
Gruss
Joerg
Hallo Jörg,
danke der Anfrage. vRanger war bereits in einem Citrix-Projekt enthalten, da Citrix auf den 6 Server installiert wird. Somit leider schon gekauft.
Die Konsistenz der VM´s macht mir halt sorgen. Da läuft der Sync wie ein Weltmeister, machst alle 3 Monate DR-Test und wenns mal darauf ankommt ist alles fürs Licht. MirrorView macht keine Snapshots! Der nimmt die LUN und rüber damit.
Obwohl lt. EMC Knowledgebook für MirrorView das Risiko bei Asynchronen Spiegel nicht mehr hoch ist. Aber was heißt das? Da gibt es ein sog. Golden Image oder so ähnlich, dass immer anwendungskonsistent ist, lt. EMC.
Markus
danke der Anfrage. vRanger war bereits in einem Citrix-Projekt enthalten, da Citrix auf den 6 Server installiert wird. Somit leider schon gekauft.
Die Konsistenz der VM´s macht mir halt sorgen. Da läuft der Sync wie ein Weltmeister, machst alle 3 Monate DR-Test und wenns mal darauf ankommt ist alles fürs Licht. MirrorView macht keine Snapshots! Der nimmt die LUN und rüber damit.
Obwohl lt. EMC Knowledgebook für MirrorView das Risiko bei Asynchronen Spiegel nicht mehr hoch ist. Aber was heißt das? Da gibt es ein sog. Golden Image oder so ähnlich, dass immer anwendungskonsistent ist, lt. EMC.
Markus
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irix
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Also wenn dein MirrorView keine Integration in vSphere mitbringt dann wuesste ich nicht wie sie bei einem asyncronem Mirror fuer hoechstmoegliche Konsistenz sorgen wollen. Ist halt die Frage ob man ein Augen zu und durch da macht..... Wie haendelt MirrorView denn einen moeglichen FailBack?
Wieviele VMs werden es denn mal werden? Wenn es deutlich unter 100 wuerde ich mich auch mit vRanger wieder zufrieden geben.
Gruss
Joerg
Wieviele VMs werden es denn mal werden? Wenn es deutlich unter 100 wuerde ich mich auch mit vRanger wieder zufrieden geben.
Gruss
Joerg
Ob es eine Integration in vSphere gibt, weiß ich noch nicht.
Beim FailBack wird die als primär gesetzte sekundäre LUN wieder als sekundäre LUN und die als sekundär gesetzte LUN wieder als primär eingesetzt. Dann ein Rescan ausführen, den Datenspeicher wieder hinzufügen, ein Reasign, dann zur Bestandsliste hinzufügen und starten.
Ich frag mal bei EMC an, wie die sich das vorgestellt haben. Da kommt sicher die Antwort zu RecoverPoint oder RecoverManager. Den RecoverManager haben wir gekauft, jedoch noch nicht aufgesetzt oder eingelesen, etc.
Es werden so ca. 60 VM´s werden. Würde also wieder für vRanger sprechen.
Beim FailBack wird die als primär gesetzte sekundäre LUN wieder als sekundäre LUN und die als sekundär gesetzte LUN wieder als primär eingesetzt. Dann ein Rescan ausführen, den Datenspeicher wieder hinzufügen, ein Reasign, dann zur Bestandsliste hinzufügen und starten.
Ich frag mal bei EMC an, wie die sich das vorgestellt haben. Da kommt sicher die Antwort zu RecoverPoint oder RecoverManager. Den RecoverManager haben wir gekauft, jedoch noch nicht aufgesetzt oder eingelesen, etc.
Es werden so ca. 60 VM´s werden. Würde also wieder für vRanger sprechen.
Warum habt ihr nur MirrorView/A und nicht MirrorView/S (Synchron) ?
Tools wie vRanger, Veeam Replication und selbst das neue vSphere Replication (welches mit SRM kommt) sind zwar ganz nett, aber würde ich nie einer Enterprise Array Replication vorziehen.
Die vSphere Integration gibt es doch: VMware Site Recovery Manager
Dadurch werden auf Knopfdruck all die Schritte wie Sekundäre LUN promoten und in Storage Group einbinden, Host Rescann etc. automatisiert. Auch das mit den Signaturen etc. wird einem alles abgenommen.
Manuell muss man das einfach einige male gemacht haben, damit man das auch im Schlaf kann.
Tools wie vRanger, Veeam Replication und selbst das neue vSphere Replication (welches mit SRM kommt) sind zwar ganz nett, aber würde ich nie einer Enterprise Array Replication vorziehen.
Die vSphere Integration gibt es doch: VMware Site Recovery Manager
Dadurch werden auf Knopfdruck all die Schritte wie Sekundäre LUN promoten und in Storage Group einbinden, Host Rescann etc. automatisiert. Auch das mit den Signaturen etc. wird einem alles abgenommen.
Manuell muss man das einfach einige male gemacht haben, damit man das auch im Schlaf kann.
MirrorView/S haben wir natürlich auch.
Ich hab mich für Asynchron entschieden, da laut Knowledgebook die Kopien anwendungskonsistenter sind.
Die halbe Stunde Differenz können wir verkraften!
Der SRM war leider nicht mehr im Budget und ist für nächstes oder übernächstes Jahr geplant. Wahrscheinlicher ist sowieso FalconStor, dann würde SRM auch nicht mehr gebraucht. Dann wären wir unabhängig ggü. Anwendungen. Wir haben noch Oracle-DB, CIFS-Daten, Exchange, SQL, etc.
Die Schritte sind für mich klar die im DR-Fall durchzuführen sind. Anständig dokumentiert, sollte das jeder können.
Hmm... Werde jetzt mal EMC anständig befragen zu dem Thema Anwendungskonsistenz bei VMware mit MirrorView ohne SRM.
Ich hab mich für Asynchron entschieden, da laut Knowledgebook die Kopien anwendungskonsistenter sind.
Die halbe Stunde Differenz können wir verkraften!
Der SRM war leider nicht mehr im Budget und ist für nächstes oder übernächstes Jahr geplant. Wahrscheinlicher ist sowieso FalconStor, dann würde SRM auch nicht mehr gebraucht. Dann wären wir unabhängig ggü. Anwendungen. Wir haben noch Oracle-DB, CIFS-Daten, Exchange, SQL, etc.
Die Schritte sind für mich klar die im DR-Fall durchzuführen sind. Anständig dokumentiert, sollte das jeder können.
Hmm... Werde jetzt mal EMC anständig befragen zu dem Thema Anwendungskonsistenz bei VMware mit MirrorView ohne SRM.
Hi,
lt. EMC-Support-Chat ist MirrorView/S und MirrorView/A konsistent bei VMware VMFS. Als ich unsere Site-Umgebung geprüft habe, ist mir noch aufgefallen, dass wir angeblich RecoverPoint und RecoveryManager gekauft haben. Wäre mir neu, war im Angebot so nicht enthalten. Muss jetzt mal beim Vertrieb nachfragen, wie die darauf kommen. Das würde natürlich neue Möglichkeiten eröffnen.
Gruß
Markus
lt. EMC-Support-Chat ist MirrorView/S und MirrorView/A konsistent bei VMware VMFS. Als ich unsere Site-Umgebung geprüft habe, ist mir noch aufgefallen, dass wir angeblich RecoverPoint und RecoveryManager gekauft haben. Wäre mir neu, war im Angebot so nicht enthalten. Muss jetzt mal beim Vertrieb nachfragen, wie die darauf kommen. Das würde natürlich neue Möglichkeiten eröffnen.
Gruß
Markus
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irix
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mullfreak hat geschrieben:Hi,
lt. EMC-Support-Chat ist MirrorView/S und MirrorView/A konsistent bei VMware VMFS.....
Die Frage ist doch was mit dem GuestOS ist? Allerdings gleich entschaerfend hinzu muss ich sagen wenn ich mir hier so die Snapshotproblematik angucke die Frage was eine Storage Replikation im Fehlerfall macht wenn der VMware Snapshot misslingt.
Gruss
Joerg
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