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ESXi 4 verliert Storage

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ESXi 4 verliert Storage

Beitragvon pingelich » 18.12.2011, 18:25

Hallo!

Seit heute Nacht spinnt unser ESXi rum. Mehr oder weniger jede Stunde darf ich den Server neustarten, weil das Storage weg ist.

Diese Fehlermeldung poppt innerhalb weniger Sekunden 100fach auf:
event.vprob.vmfs.heartbeat.timedout.fullFormat ( vprob.vmfs.heartbeat.timedout)

Was könnte das Problem sein? Im Server steckt ein 3ware 9650SE mit 2 Festplatten im Raid1.

Hier 3 Screenshots:
http://dl.dropbox.com/u/14668735/esx/Sc ... .46.22.png
http://dl.dropbox.com/u/14668735/esx/Sc ... .46.26.png
http://dl.dropbox.com/u/14668735/esx/Sc ... .46.29.png

Lieben Gruß
Marco

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Beitragvon Dayworker » 19.12.2011, 00:09

Heartbeat-Probleme deuten immer entweder auf richtige HW-Probleme oder auf zu knapp eingestellte Alamierungszeiten hin.
Was sagt das "vmkernel.log" zum selben Zeitpunkt?
Platten und Controller sind vollfunktional und haben festen Sitz im Slot & Anschlüssen?

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Beitragvon pingelich » 19.12.2011, 20:28

Hallo!

Es hat sich leider bereits heraus gestellt, das beide Festplatten im Raid1 Verbund eine Macke haben. Nun wurde mir vom Hoster eine zusätzliche Festplatte eingesetzt, um diese als zusätzlichen Storage einzubinden. Ziel ist es die VMs so zu sichern, da ein Rebuild fehlschlägt.

Jetzt habe ich das neue Storage angelegt und über den vSphere Client ein ISO Image verschoben. Allerdings fühle ich mich mit dem Verschieben etwas unwohl. Gibt es die Möglichkeit von Storage zu Storage zu kopieren?

Gruß
Marco

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Beitragvon Dayworker » 20.12.2011, 00:48

Jetzt habe ich das neue Storage angelegt und über den vSphere Client ein ISO Image verschoben. Allerdings fühle ich mich mit dem Verschieben etwas unwohl. Gibt es die Möglichkeit von Storage zu Storage zu kopieren?
Wenn du ein vCenter im Einsatz hast schon.
Mit der Free-Lizenz bleiben dir nur der lahme DS-Browser im vSphere-Client oder WinSCP.

In jedem Fall würde ich aber ergründen, weshalb ein Rebuild fehl schlägt und dann meine Konsequenzen für diesem Hoster ziehen. Ein Anbieter, der nicht mal ein popeliges Raid1 hinbekommt, wäre mir für die weitere Zusammenarbeit zu riskant.

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Beitragvon pingelich » 20.12.2011, 00:53

Lahm, da sagst du was! :shock: Für 8GB braucht er schon lange.. Dann will ich gar nicht wissen wie lange es bei der 250GB großen HDD dauert..

Danke für deine Antwort!!! :)

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Beitragvon Dayworker » 20.12.2011, 01:01

Lahm, da sagst du was! :shock: Für 8GB braucht er schon lange.. Dann will ich gar nicht wissen wie lange es bei der 250GB großen HDD dauert..
Lahmheit ist dabei noch nicht mal das schlimmste am DS-Browser...
Wesentlich schwerwiegender ist die fehlerhafte Dateianzeige, wenn du dir mal den VM-Ordner über WinSCP und DS-Browser anzeigen läßt. Hier besagt die Regel, wenn beide Anzeigen übereinstimmen, hast du ein echtes Problem.

[add]
Alternativ nimm den TrileadVMExplorer, binde beide ESXi ein, kopiere direkt von a nach b. ;)

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Beitragvon pingelich » 20.12.2011, 01:09

Stimmt. Hatte ich vorhin gar nicht so drauf geachtet.. Im DS-Browser wird eine .vmdk mit 8GB angezeigt, über WinSCP eine -flat.vmdk mit 15GB..

Sehr vertrauenswürdig.. Was ist denn da nun richtig?! :?

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Beitragvon Dayworker » 20.12.2011, 01:53

Wenn du es genau wissen willst, arbeite immer nach der Anzeige von WinSCP. Wenn du nur sehen willst, ob überhaupt was da ist oder um die Logs runter zu laden, reicht auch der DS-Browser.
Zu dieser Problematik finden sich übrigens auch viele Threads über die Forensuche.

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Beitragvon pingelich » 20.12.2011, 01:56

Ja, ich bin grad schon fleißig am lesen... Aber zum Thema Geschwindigkeit beim Kopiervorgang scheint es dort keine Lösung zu geben.. Schade.

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Beitragvon Dayworker » 20.12.2011, 02:00

pingelich hat geschrieben:Ja, ich bin grad schon fleißig am lesen... Aber zum Thema Geschwindigkeit beim Kopiervorgang scheint es dort keine Lösung zu geben.. Schade.
Schon mal die Powershell gecheckt? Je nach Aufgabenstellung sind auch die vmkfstools eine gute Lösung.

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Beitragvon pingelich » 20.12.2011, 02:10

Hab grad zuvor die die tools probiert.. Auch dort dümpelt er mit 3MB/s rum.. Das ist etwas nervig. Was genau meinst du mit Powershell?

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Beitragvon deathrow » 20.12.2011, 09:32

Ich würde auf jeden Fall kopieren, nicht verschieben! Wenn er sich beim verschieben abhängt schaust Du ganz blöd aus der Wäsche...

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Beitragvon pingelich » 20.12.2011, 10:29

So sieht es nämlich aus ;)

Hab den ESX nun in den Wartungsmodus gesetzt. Jetzt schein das klonen zumindest gefühlt mit der 4-fachen Geschwindigkeit zu funktionieren!

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Beitragvon pingelich » 20.12.2011, 11:24

Jetzt muss ich grad doch noch was fragen.. Bei mir schaut der Inhalt eines VM Ordner so aus: http://dl.dropbox.com/u/14668735/esx/Sc ... .17.15.jpg

Wenn ich nun mit den vmkftools klonen will.. Welche VMDK muss ich da nun klonen? Nehme ich die VMDK, welche ich zu Anfang erstellt hab oder die, welche in den Eigenschaften der Maschine eingetragen ist (ist z.B. ..._000004.vmdk)? Das System hat 3 Festplatten verbaut.

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Beitragvon Dayworker » 20.12.2011, 11:49

Kommt drauf an, von welchem Snapshot du einen Clone haben willst. ;)
Ansonsten Immer die, die in der VMX eingetragen ist. Sie enthält alle seit dem letzten Snapshot aufgelaufene Schreibzugriffe.

Das Clonen kann aber je nach Snapshotgrösse sehr lange dauern. Neben den aktuellem werden ggf auch noch die darunterliegenden Snapshots durchforstet und deine Snapshots scheinen auch schon sehr lange mitgelaufen zu sein. Das ist absoluter Wahnsinn da mit Länge der Snapshotkette auch deren Anfälligkeit steigt und die Performance abnimmt. Falls dir ein Snapshot in der Kette fehlt, verlierst du damit nicht nur die darin gespeicherten Daten sonders hast auch noch eine unvollständige Kette. Damit würdest du ohne weiteres die VM nicht mehr gestartet bekommen. Snapshots sind daher niemals ein Backup sondern nur Mittel zum Zweck.


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