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(kostenlose) Backupstrategie für solo ESXi?

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(kostenlose) Backupstrategie für solo ESXi?

Beitragvon Wirrkopf » 19.08.2011, 08:32

Auf einem ESXi (All-in-One) sollen ein SAN, ein Windows DC und ein paar XP/Win7 Vms laufen.

Ausserdem gibt es vier echte Client PCs von denen aber zu 95% der Zeit nur 2-3 genutzt werden.

Die Frage ist nun wie kann man den Betrieb aufrechterhalten bei Ausfall der ESXi Maschine?
Das kann durchaus Klassen langsamer sein, es muss nur irgendwie möglich sein einen Notfallbetrieb aufrecht zu erhalten.

Ein zweiter ESXi kommt aus finanziellen Gründen nicht in Frage.

Da einer der Client PCs nur sehr selten genutzt wird ist meine Idee auf diesen Backups der VMs und der Daten zu machen und im Notfall das ganze per VMPlayer laufen zu lassen. Wichtig wäre nur das die VM des DC inkl. Daten läuft. Auf die anderen VMs kann bis zur Repartur des ESXi verzichtet werden.

Geht das so oder gibt es andere sinnvollere Lösungen?

Klar ist das irgendwie gefrickel aber bisher läuft der DC auf einem PC ohne jede Redundanz/ Notfallplanung so das es nur besser werden kann :)

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Beitragvon PeterDA » 19.08.2011, 09:01

Hi,
handelt es sich dabei um einen ESXi als Freeversion oder hast du eine Lizenz gekauft?

Wenn du die Freeversion hast must du das per Script machen. Dazu gibt es hier schon x Einträge. Bitte einfach die Suche verwenden.

Wenn es dir nur um den DC geht, würde ich eher überlegen ob es nicht sinnvoller wäre irgendwo einen zweiten Rechner hinzustellen auf dem z.B. per VMware Player, Workstattion oder so eine VM läuft auf der ein zweiter DC läuft.

Gruß Peter

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Beitragvon Wirrkopf » 19.08.2011, 09:10

Ist natürlich die FreeVersion des ESXi.

Es geht natürlich nicht nur um den DC :-) Ohne die Daten die auf dem all-in-on SAN liegen nützt das natürlich nichts.

Das mit den Scripten werde ich mal suchen. Geht das so in die Richtung: VM per script runterfahren -> backup automatisiert machen -> Vm wieder hochfahren?

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Beitragvon Wirrkopf » 19.08.2011, 10:41

PeterDA hat geschrieben:Wenn du die Freeversion hast must du das per Script machen. Dazu gibt es hier schon x Einträge. Bitte einfach die Suche verwenden


Ich habe jetzt schon diverse Threads zum Thema BackupScript durchgelesen aber ohne das ich gedacht hätte DAS IST ES.

Ich brauche eine Lösung die das Backup übers LAN auf eine Freigabe eines Windows PCs schreibt.

Also keine Backups auf dem Speicher des ESXi selber, auch keine Backups auf NFS Freigaben. Da fallen dann ja schon einige raus.

Was bleibt da EINFACHES über für den ESXi 4.1?

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Beitragvon JMcClane » 19.08.2011, 11:39

Das eingebaute Windows Backup? ist auch die einzige kostenneutrale Lösung um den DC gescheit zu sichern.

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Beitragvon Wirrkopf » 19.08.2011, 12:20

JMcClane hat geschrieben:Das eingebaute Windows Backup? ist auch die einzige kostenneutrale Lösung um den DC gescheit zu sichern.


ich will aber ein Backup der VM die ich sofort ohne weitere Arbeiten auf einem anderen PC auf z. B. dem VMPlayer starten kann.

Beim WindowsBackup wird ja nicht der VM "Container" mit gebackupt. Und bis damit wieder der DC läuft sind doch noch einige handarbeiten zu leisten. Damit fällt ja ein großer Vorteil der VMs weg.

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Beitragvon deathrow » 19.08.2011, 12:25

GhettoVCB sollte sein, was Du suchst.

Ansonsten dein Trilead VMExplorer, ist aus meiner Sicht bezahlbar.
Haben wir auch bei einigen kleineren Kunden im Einsatz.

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Beitragvon Supi » 19.08.2011, 12:31

Wirrkopf hat geschrieben:ich will aber ein Backup der VM die ich sofort ohne weitere Arbeiten auf einem anderen PC auf z. B. dem VMPlayer starten kann.

Das wird aber nicht gehen, da der Player ein anderes Format als der ESXi einsetzt.

Für deine Wünsche und das ohne viel Geld ausgeben bietet sich eigentlich nur eins an:
ein preiswertes SAN aud dem die VM's liegen + z.b. ein HP NL36L auf dessen Platte Windows drauf (als PC1-4)? ist aber im Bedarfsfall ein USB Stick gesteckt wird um dann von dort den ESXI hochzufahren.
Alles andere ist nicht mal so fix machbar beim Ausfall des Hosts.

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Beitragvon Wirrkopf » 19.08.2011, 12:49

deathrow hat geschrieben:GhettoVCB sollte sein, was Du suchst.

Ich hatte irgendwo gelesen das GhettoVCB nur auf NFS Freigaben sichern kann? kann der doch auf SMB Freigaben?

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Beitragvon Wirrkopf » 19.08.2011, 12:53

Supi hat geschrieben:
Wirrkopf hat geschrieben:Für deine Wünsche und das ohne viel Geld ausgeben bietet sich eigentlich nur eins an:
ein preiswertes SAN aud dem die VM's liegen + z.b. ein HP NL36L auf dessen Platte Windows drauf (als PC1-4)? ist aber im Bedarfsfall ein USB Stick gesteckt wird um dann von dort den ESXI hochzufahren.
Alles andere ist nicht mal so fix machbar beim Ausfall des Hosts.

ich habe ja schon ein SAN aber das ist ja im selben PC wie der ESXi so das es bei einem Hardwareausfall ebenfalls nicht zur Verfügung steht.

Wie ist das mit den Unterschiedlichen VMWare Formaten von ESXi und Player? Wie muß ich das umbasteln damit ich das VM Backup vom ESXi im VMWare Player starten kann?

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Beitragvon continuum » 19.08.2011, 13:02

vmplayer kann esxi vms ohne weiteres abspielen - send from iphone

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Beitragvon Supi » 19.08.2011, 13:03

continuum hat geschrieben:vmplayer kann esxi vms ohne weiteres abspielen - send from iphone

ok, das war mir so nicht bekannt.
die SAN hier scheint ja aber kein SAN im eigentlichen Sinn zu sein sondern eine VM, oder?

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Beitragvon Wirrkopf » 19.08.2011, 13:35

Supi hat geschrieben:
continuum hat geschrieben:vmplayer kann esxi vms ohne weiteres abspielen - send from iphone
die SAN hier scheint ja aber kein SAN im eigentlichen Sinn zu sein sondern eine VM, oder?

Genau es ist ein SAN in einer VM. Diese VM hat aber dank VMDirectPath direkten Zugriff auf einen SATA Controller und die SATA HDDs.

Das Konzept ist hier beschrieben: http://www.napp-it.org/napp-it/all-in-one/index.html

Bisher funktioniert das ganz gut bei mir ;-) Und spart einen weiteren PC (direkte Kosten / Stromkosten). Ausserdem hat man über den internen VMWare switch auch mehr Bandbreite als 1 GB zwischen SAN und VMs.

Klar das das den Nachteil hat das das SAN eben keine unabhängige hardware ist die beim ESXi Ausfall weiterläuft.

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Beitragvon saxa » 19.08.2011, 21:58

Warum nimmst du nicht einfach die Windows-Boardmitteln für die Backups?

Ich würde nie einen Domänencontroller via Imaging sichern wollen - na ja, sichern schon, aber beim Wiederherstellen sind Probleme vorprogrammiert.

ntbackup wird brav sichern auf eine Windows-Freigabe; der HP Microserver ist nicht teuer und wäre als eine Backup-Maschine optimal.

Dann könntest du auf "napp-it" verzichten und ein "klassisches" ESXi-Setup aufsetzen.

Funktioniert prima seit Jahren bei vielen meiner Kunden; alle im SMB-Bereich.

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Beitragvon affabanana » 20.08.2011, 08:06

Hallo Du

Die Idee mit dem n36l Microserver ist ganz gut.
Dann würde ich direkt von einem Usb Stick ESX i booten und das gleiche Setup machen wie der Andere Server*** . also auch ein Napp-it Storage.
Diese kann wia Zfs-Send und recieve sich selber spiegeln.
Da kann auch ein Backup eingerichten werde.

Den Dc auch noch auf das Storage legen iun dschon ist alles geritzt.

wenn der server ausfählt einfach au xddesm microserver registrieren und starten.

schau Dir mal Trilead VMX-Explorer an.

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Beitragvon Wirrkopf » 20.08.2011, 14:43

affabanana hat geschrieben:Die Idee mit dem n36l Microserver ist ganz gut.
Dann würde ich direkt von einem Usb Stick ESX i booten und das gleiche Setup machen wie der Andere Server*** . also auch ein Napp-it Storage.
Diese kann wia Zfs-Send und recieve sich selber spiegeln.
Da kann auch ein Backup eingerichten werde.

Der n36l Microserver hat meines WIssens nicht die Intel CPU/Chipsatz Hardware mit der VMDirectPath funktioniert. Davon abgesehen ist natürlich ein zweite redundante Maschine die beste Lösung. Aber ich fragte ja nach einer kostenfreien Lösung mit der vorhandenen Hardware.

Der "primäre" ESXi Server hat 750 € an Hardware gekostet und mehr soll der ganze Umbau halt nicht kosten. Auch ein "kleinerer" ESXI Server mit Napp-it etc. wäre wohl auch in abgespeckter Variante min. 500 € teuer.

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Beitragvon Dayworker » 20.08.2011, 21:35

Wirrkopf hat geschrieben:Der n36l Microserver hat meines WIssens nicht die Intel CPU/Chipsatz Hardware mit der VMDirectPath funktioniert.

Im Gegensatz zum bei vSphere4.0 ausschließlich für die Kombi Intel CPU/Chipsatz bzw genauer Nehalem 5500-CPU und 5500-Chipsatz und auch dort nur als experimentelles Feature verfügbaren VMdirectPathIO wird seit vSphere4.1 experimentell nun auch die Kombi AMD CPU/Chipsatz unterstützt, wenn diese Kombi auch 'IO-MMU' aktiviert.
Den Haken an der Geschichte hast du ja selbst schon im Thread Suche Motherboard/Prozessor für ESXi 4 mit VT-D genannt:
Wirrkopf hat geschrieben:
Dayworker hat geschrieben:PCI oder PCIe spielt eigentlich keine Rolle. Wichtig ist nur, daß der PCI-Slot nicht über eine PCIe-2-PCI-Bridge realisiert ist. Das könnte Probleme verursachen.

Damit Passthrough auf der AMD-Platform funktioniert, müssen Chipsatz und CPU IO-MMU unterstützen. Das ist bei AMD-Chipsätzen angeblich nicht bei allen der Fall.

Das ist sogar bei fast allen Boards nicht der Fall und es gibt im Moment nur den 890FX Chipsatz der das unterstüzt und da gehts auch nur auf wenigen Boards.

Daher benutze ich ja ein Board ASUS M4A89TD Pro bei dem IOMMU aktiv ist und zu dem es bereits erfolgreiche Berichte über PCI Passtrough im Netz gibt. Zwar nur im Zusammenhang mit XEN aber wie das mit ESXi aussieht werde ich ja bald wissen.


Damit du den vSphere-Server administrieren oder neue Gäste installieren kannst, brauchst du ja eh einen zweiten phys.Rechner. Über diesen könnst du doch ganz normal per WinSCP die VM im ausgeschaltetem Zustand aus dem DS auf eine externe Platte kopieren und hättest dann eine 1:1-Kopie. Wenn die VM zur Sicherungszeit aber laufen soll, hast du meines Wissens nach kaum eine Möglichkeit dies kostenlos als SMB-Freigabe abzuwickeln.

Vielleicht kannst du das NFS-Problem ja umgehen, wenn der phys.Admin-Rechner eine eSATA- oder USB3-Schnittstelle mitbringt. Dann bräuchtest du nur eine Linux-VM mit der Trial-Version der Workstation (nach Ablauf des Trial-Zeitraumes machst du dann, wie Ulli aka 'continuum' schon mehrfach schrieb, alles per ebenfalls mitinstallierten VMware-Player) anzulegen und die externe Platte als physical.Device einzubinden. Damit hättest du dann auch einen NFS-Server und könntest 'ghettoVCB' doch noch einsetzen...


[add1]
Die Möglichkeit einer zweiten Platte ausreichender Größe im phys.Admin-Rechner würde ich dabei nur als Notlösung einsetzen oder wenn zeitgesteuert gesichert werden soll/muß. Ansonsten wäre die auswärts gelagerte, ausschließlich bei anstehendem Backup angeschlossene und daher die meiste Zeit vor allerlei Unbill geschützte Sicherungsplatte die wesentlich bessere Lösung.


[add2]
Von dauerlaufend mit externem Mikro-NT versorgten Laufwerken halte ich überhaupt nichts. Während normale Rechner-NTs im Privatbereich bis 1kV klaglos wegstecken müssen, dürften die 2kV im Industriebereich bei weitem zu viel für jedes den meisten externen Platten beiliegende Mikro-NT sein.

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Beitragvon Wirrkopf » 20.08.2011, 23:20

Dayworker hat geschrieben:Damit du den vSphere-Server administrieren oder neue Gäste installieren kannst, brauchst du ja eh einen zweiten phys.Rechner. Über diesen könnst du doch ganz normal per WinSCP die VM im ausgeschaltetem Zustand aus dem DS auf eine externe Platte kopieren und hättest dann eine 1:1-Kopie. .

Dafür brauche ich kein WinSCP: Dank meinem virtuellen SAN mit OpenSolaris ist mein NFS Speicher für die VMs gleichzeitig eine SMB Freigabe. Ich kann also von jedem Windows PC die VMs runter und wieder raufkopieren mit 1 GB Speed.
Wenn die VM zur Sicherungszeit aber laufen soll, hast du meines Wissens nach kaum eine Möglichkeit dies kostenlos als SMB-Freigabe abzuwickeln..

Das wäre natürlich schön aber auch ein automatisiertes runterfahren wäre ok. Ich bin nur auf der Suche nach etwas "fertigem" das mir das ganze in einem Schritt abnimmt. Also VMs kontrolliert runterfahren, VMs kopieren, VMs wieder hochfahren. Am besten mit einer intuitiven Gui und umsonst :) Aber primär kostenlos.

Vielleicht kannst du das NFS-Problem ja umgehen, wenn der phys.Admin-Rechner eine eSATA- oder USB3-Schnittstelle mitbringt. Dann bräuchtest du nur eine Linux-VM mit der Trial-Version der Workstation (nach Ablauf des Trial-Zeitraumes machst du dann, wie Ulli aka 'continuum' schon mehrfach schrieb, alles per ebenfalls mitinstallierten VMware-Player) anzulegen und die externe Platte als physical.Device einzubinden. Damit hättest du dann auch einen NFS-Server und könntest 'ghettoVCB' doch noch einsetzen....

Wäre es da nicht einfacher das Backup auf eine virtuelle HDD zu machen? Die kann ich doch auch genauso groß machen wie eine externe HDD: Oder was ist der Hintergedanke bei der externen HDD?

Ich möchte das Backup ja gerade auf dem PC machen auf dem ich dann im Notfall die VMs auch im VMPlayer laufen lassen kann. Rumschleppen auf einer externen HDD will ich das Backup gar nicht.

Aber ich hab auch irgendwo gelesen das man im Windows Server 2008 einen NFS Server Dienst aktivieren kann. Aber irgendwie ist mir der Gedanke unsymphatisch das Backup auf einen NFS Share zu machen nur weil das Backupscript / der ESXi nicht in der Lage ist das Backup auf eine SMB Freigabe zu speichern.


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