Wirrkopf hat geschrieben:Der n36l Microserver hat meines WIssens nicht die Intel CPU/Chipsatz Hardware mit der VMDirectPath funktioniert.
Im Gegensatz zum bei vSphere4.
0 ausschließlich für die Kombi Intel CPU/Chipsatz bzw genauer Nehalem 5500-CPU und 5500-Chipsatz und auch dort nur als experimentelles Feature verfügbaren VMdirectPathIO wird seit vSphere4.
1 experimentell nun auch die Kombi AMD CPU/Chipsatz unterstützt,
wenn diese Kombi auch 'IO-MMU' aktiviert.
Den Haken an der Geschichte hast du ja selbst schon im Thread
Suche Motherboard/Prozessor für ESXi 4 mit VT-D genannt:
Wirrkopf hat geschrieben:Dayworker hat geschrieben:PCI oder PCIe spielt eigentlich keine Rolle. Wichtig ist nur, daß der PCI-Slot nicht über eine PCIe-2-PCI-Bridge realisiert ist. Das könnte Probleme verursachen.
Damit Passthrough auf der AMD-Platform funktioniert, müssen Chipsatz und CPU IO-MMU unterstützen. Das ist bei AMD-Chipsätzen angeblich nicht bei allen der Fall.
Das ist sogar bei fast allen Boards nicht der Fall und es gibt im Moment nur den 890FX Chipsatz der das unterstüzt und da gehts auch nur auf wenigen Boards.
Daher benutze ich ja ein Board
ASUS M4A89TD Pro bei dem IOMMU aktiv ist und zu dem es bereits
erfolgreiche Berichte über PCI Passtrough im Netz gibt. Zwar nur im Zusammenhang mit XEN aber wie das mit ESXi aussieht werde ich ja bald wissen.
Damit du den vSphere-Server administrieren oder neue Gäste installieren kannst, brauchst du ja eh einen zweiten phys.Rechner. Über diesen könnst du doch ganz normal per WinSCP die VM im ausgeschaltetem Zustand aus dem DS auf eine externe Platte kopieren und hättest dann eine 1:1-Kopie. Wenn die VM zur Sicherungszeit aber laufen soll, hast du meines Wissens nach kaum eine Möglichkeit dies kostenlos als SMB-Freigabe abzuwickeln.
Vielleicht kannst du das NFS-Problem ja umgehen, wenn der phys.Admin-Rechner eine eSATA- oder USB3-Schnittstelle mitbringt. Dann bräuchtest du nur eine Linux-VM mit der Trial-Version der Workstation (nach Ablauf des Trial-Zeitraumes machst du dann, wie Ulli aka 'continuum' schon mehrfach schrieb, alles per ebenfalls mitinstallierten VMware-Player) anzulegen und die externe Platte als physical.Device einzubinden. Damit hättest du dann auch einen NFS-Server und könntest 'ghettoVCB' doch noch einsetzen...
[add1]
Die Möglichkeit einer zweiten Platte ausreichender Größe im phys.Admin-Rechner würde ich dabei nur als Notlösung einsetzen oder wenn zeitgesteuert gesichert werden soll/muß. Ansonsten wäre die auswärts gelagerte, ausschließlich bei anstehendem Backup angeschlossene und daher die meiste Zeit vor allerlei Unbill geschützte Sicherungsplatte die wesentlich bessere Lösung.
[add2]
Von dauerlaufend mit externem Mikro-NT versorgten Laufwerken halte ich überhaupt nichts. Während normale Rechner-NTs im Privatbereich bis 1kV klaglos wegstecken müssen, dürften die 2kV im Industriebereich bei weitem zu viel für jedes den meisten externen Platten beiliegende Mikro-NT sein.