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automatisiertes Ausrollen Linux-Desktops

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automatisiertes Ausrollen Linux-Desktops

Beitragvon mschoen » 11.05.2011, 09:07

Moin!

Ich suche für ein Projekt eine Lösung Linux-Desktops (Ubuntu) relativ automatisiert auszurollen und zu verwalten. Gewünscht ist weiterhin die Linked-Clone Geschichte und es soll unbedingt auf einer vSphere Infrakstruktur laufen. continuum hatte auf seiner Seite eine Anleitung zum manuellen Erstellen von Linked-Clones, das wäre die Notlösung. Im Prinzip brauch ich also View für Linux.

Was habt ihr da so für Vorschläge?

Gruß Marcus

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Re: automatisiertes Ausrollen Linux-Desktops

Beitragvon rprengel » 11.05.2011, 09:56

mschoen hat geschrieben:Moin!

Ich suche für ein Projekt eine Lösung Linux-Desktops (Ubuntu) relativ automatisiert auszurollen und zu verwalten. Gewünscht ist weiterhin die Linked-Clone Geschichte und es soll unbedingt auf einer vSphere Infrakstruktur laufen. continuum hatte auf seiner Seite eine Anleitung zum manuellen Erstellen von Linked-Clones, das wäre die Notlösung. Im Prinzip brauch ich also View für Linux.

Was habt ihr da so für Vorschläge?

Gruß Marcus


Hier mal meine Liste von Lösungen um Linux automatisch auszurollen.
Da gibt es noch reichlich weitere Ansätze.
Vorab:
http://www.heise.de/open/meldung/Versic ... 33024.html

http://www.competence-edv.de/Service-un ... IT-Kosten/
http://www.myshn.com/
http://www.ibh.de/apt-dater/
http://www.admin-magazin.de/Das-Heft/20 ... it-Cobbler
http://www.acronis.de/enterprise/products/snapdeploy/
http://www.fogproject.org/
http://www.puppetlabs.com/puppet/introduction/
http://udpcast.linux.lu/

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Beitragvon mschoen » 11.05.2011, 10:39

Nur leider soll das ganze auf ESX basieren und es geht um das ausrollen von virtuellen Desktops, das Erzeugen von VMs usw.

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Beitragvon Tschoergez » 11.05.2011, 19:59

Also Linked Clones kannst Du manuell erstellen, oder via API (es gab mal ein vghetto-linked-clones script
http://www.virtuallyghetto.com/p/vghett ... itory.html, aber keine Ahnung, ob das mit ESX4 noch geht)

Am elegantesten wäre sicherlich ein Powershell-Script oder noch besser (natürlich 8) :grin: ) der Orchestrator, damit kannst Du dann auch "relativ" easy ne Weboberfläche bereitstellen.

Hast Du denn schon eine Idee, wie Du die einzelnen geklonten Ubuntu-Instanzen eindeutig bekommst?
(wobei ohne SID das ja via DHCP eigentlich kein Problem sein sollte)
Und hast Du schon eine Art Connection Broker?
(Denn irgendwie sollten die User die VMs ja erreichen können. Evtl. unterstützt Leostream ja Linux als Desktop)

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon mschoen » 12.05.2011, 08:22

Moin!

Ich werd mir den Orchestrator mal zu Gemüte führen, hört sich erstmal sehr gut an. Eindeutigkeit wollte ich per DHCP herstellen und jedem User soll letzendlich permanent eine VM zugeordnet werden. Kann man die Übersicht bzw. ein Nutzermanagement über den VCO lösen? Optimal wäre, wenn der Nutzer selber Ressourcen beantragen oder selbst hinzufügen kann, aber nur z. B. eine Platte aus einem Pool.

Wenn das mit der Zuordnung Nutzer zu VM klappen würde, könnte ich mir den Broker aus meinem Verständnis doch eigentlich sparen.

gruß

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Beitragvon Tschoergez » 12.05.2011, 14:23

hm, sollte machbar sein, wenn wir nix übersehen.

Ohne Broker muss der Benutzer bereits vor dem Anmelden die IP bzw. den Rechnernamen wissen (bei funktionierender Namensauflösung, aber davon geh ich mal aus).
Das kann man entweder durch convention-over-configuration machen, also bestimmte Namensschemata vorgeben, oder (flexibler, aber aufwendiger), anhand der MAC für die neuen VMs den DHCP-Server entsprechende IPs und Namen vergeben lassen...

Sollte eigentlich alles mit dem orchestrator machbar sein.

nochmal die Frage: Müssen es zwingend linked clones sein? Oder "reicht" eine der beschriebenen Lösungen, die VMs automatisch zu installieren (anstatt zu klonen).

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon mschoen » 14.05.2011, 15:45

Das Cloning wäre schon optimal, da mit einmal 30 VMs ausgerollt werden sollen und damit soll dann Speicherplatz für die Systeminstallation gespart werden. Automatische Installation wäre eine Alternative im Moment, vorrangig wäre Cloning.

Ich hab jetzt mal den Orchestrator bereitgestellt und habe auch einen fertigen Workflow zum Cloning gefunden, nur komme ich beim "Virtual Machine Folder" nicht weiter. Ich kann nichts aus meinen Inventory auswählen, was auf dieses Schema passt. Laut dem Basic Administration Guide zu vSphere sind das die Ordner, die mal unterhalb eines Datacenters erzeugen kann um Hosts zu Sortieren. Gelesen und getan. Trotzdem aktzeptiert der Orchestrator dies nur als "group"-Element.

Macht mich mal schlauer, ich seh den Fehler im Moment nicht.

Gruß Marcus

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Beitragvon pirx » 15.05.2011, 09:26

der Vollständigkeit wegen möchte ich hier auch noch FAI erwähnen. Das hat erst mal nichts VMware zu tun, aber das ist das Tool, mit dem bei uns alle Clients und Server ausgerollt werden. Egal ob Hardware oder virtuell.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fully_Auto ... stallation
http://fai-project.org/

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Beitragvon Tschoergez » 15.05.2011, 18:36

nur komme ich beim "Virtual Machine Folder" nicht weiter


Du musst den Folder "vm" unterhalb Deines Datacenters wählen.
(Das ist der Foldersturktur in der "Virtual Machines and templates"-Ansicht im vSphere Client).

für das ganze Datemodell:
http://www.vmware.com/support/developer ... _guide.pdf
Seite 34

Viele Grüße,
Jörg

PS.: Danke für den "Tipp", das kommt auf die TODO-Liste für mein vco-portal... :grin:

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Beitragvon mschoen » 15.05.2011, 23:20

Wie dumm von mir^^ Danke für den Tipp.

Ich muss sagen ich bin begeistert vom Orchestrator. Das mit den Linked Clones funktioniert prima. Es werden sauber Deltas erzeugt und der Rest zum Master-Image gelinked. Eben hatte ich nur ein paar Probleme mit dem DHCP in den Clones, nachdem ich am Master etwas geedited habe. Den sollte man nach dem Deployen wohl nicht mehr anfassen denke ich mal?!

Jetzt muss nur noch die serienmäßige Bennennung der VMs und ein passendes Webinterface her und dann wäre es perfekt. Ich hab zwar noch keinen Schimmer wie das dort geht, aber das wird schon und sonst haben wir hier ja kompetente Leute...

Gruß Marcus

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Beitragvon Tschoergez » 16.05.2011, 08:25

richtig, der Master ist nach dem erstellen des ersten Linked Clones absolut tabu!!!!
Den alle clones hängen ja direkt davon ab (blockweise) => wenn Du den Master veränderst, werden alle clones inkonsistent.

Deswegen werden bei der Workstation und bei VMware View auch die VMs ,die die Master darstellen, so markiert, dass sie nicht mehr editierbar sind über den Client (das geht aber leider bei manuell erstellten linked clones nicht, weil keine public API-Funktion dafür existiert).

Schau Dir auch mal das hier an:
http://planetvm.net/blog/?p=61
und natürlich die Seite von Ulli (continuum) www.sanbarrow.com

Du solltest die Linked Clones nur produktiv nutzen, wenn genau klar ist, was im Hintergrund passiert. (es gibt die gleichen Risiken wie bei Snapshots, nur mulipliziert über mehrere VMs :grin: ).

Fürs Webinterface: Schau mal, ob die weboperator-Webview, die beim vCO dabei ist, ausreicht. Wenn nicht, kann man auch eigene Webviews basteln (bevor Du da aber anfängst, schick mir ne PM, da gibts einiges zu beachten... )

Viele Grüße,
Jörg


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