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Keine VMWareTools für VMWare Management Assistant

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Keine VMWareTools für VMWare Management Assistant

Beitragvon tom.l777 » 30.04.2011, 16:37

Hallo,
ich habe ESXI 4.0 als freie Version.
Eine USV soll bei Stromausfall den ESXI-Server ansteuern und nach einer definierten Zeit runterfahren. Um das Signal von der USV anzunehmen und an den Host weiterzugeben muß ich den VMWare Management Assistant aufspielen.

Als Erstes muß ich die VMWare-Tools für den VMA (hier vMA-4.1.0.0-268837) installieren. Das geht nur über die Konsole. Ich habe seit Tagen geforscht und komme nicht weiter. Folgendes habe ich probiert:
- Ich finde keine passende rpm
- die pl aus VMWARETO.TGZ läßt sich nicht installieren, weil Meldung : Toolsbereits installiert oder so ähnlich
- die open-vm-tools lassen sich nicht kompilieren (findet keinen compiler)


ich habe mit Linux noch keine ausgiebigen Erfahrungen, aber ich kann mich sicher in dieses Problem reindenken, wenn ich den richtigen Tip bekomme.

Also meine Frage kurz und knapp:
woher bekomme ich die VMWare-Tools für VMA4.1 (ggf. wie installieren)

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Beitragvon Tschoergez » 30.04.2011, 16:41

Hi!
auf der vMA sind die VMware-tools bereits installiert, Du musst also nix nachinstallieren.

Allgemein gilt allerdings: beim Free ESXi ist die API read-only, d.h. auch die vMA kann nix automatisieren...

Viele Grüße,
jörg

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Beitragvon tom.l777 » 03.05.2011, 19:30

Vielen Dank für die Antwort.

Wenn die Tools schon installiert sind, kann ich mich ja dem eigentlichen Thema widmen. Das ist schon mal sehr gut. Wenn im vspehre client in der Übersicht der virtuellen Maschine bei VMWare-Tools steht "nicht verwaltet" muß ich mich da also nicht weiter dran stören.

Auf dem VMA wird die Management-Software von Dell installiert. diese steuert die einzelnen vm´s an und läßt sie runterfahren. Am Ende wird der ESXI-Server selbst auch runtergefahren.

Kann ich dann nicht auch gleich den ESXI-Server runterfahren, wenn ich vorher das Starten und Runterfahren auf dem Host definiert habe. Der hält die vm´s bei mir alle an (also soppt sie nicht)

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Beitragvon PeterDA » 03.05.2011, 22:25

Hi,
das sollte eingendlich kein Problem sein. Ich habe das schonmal wie folgt getestet, die APC signalisiert der vMA und die fährt den ESX runter. Im vCenter ist eine vApp konfiguriert in der die VMs liegen. In den Eigenschaften der vApp ist das shutdown und start verhalten konfiguriert.

Achtung ein Problem gibt es dabei. Wenn man eine VM die man per View bereitstellt in eine vApp packt, dann ist sie im Connetction Manager nicht mehr verfügbar. Hier sind sich die VMware Leute noch nicht einig. Einige sagen vApps sind die "neuen Ressourcen Pools", wenn man dann aber die View Leute Fragt sagen nein wäre alles ganz anders..... #grrrrrrrrrrrr#

Gruß Peter

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Beitragvon tom.l777 » 04.05.2011, 09:08

Wunderbar!
Eigentlich kribbeln die Finger schon, um einen Stromausfall zu simulieren, aber ich werde mich vorerst noch in die Dell-Management-Software einfuchsen. Ich werde dann noch mal ein Feedback geben. Könnte ja bei dem nicht ganz alltäglichen Konstrukt interessant sein.


Nur mal am Rande (man muß sich ja nicht mehr Aufwand machen als nötig):
Ich arbeite zur Zeit mit freien ESXI-Versionen. Hat den Nachteil, dass man viel lesen und forschen muß und Alles länger dauert, hat aber auch den Vorteil, dass man gute Einblicke in das System kriegt. Wenn ich denn nun des Forschens überdrüssig bin, so kann ich auch Lizenzen kaufen, die bei kleiner Lösung zwischen 1.000 und 10.000 EUR liegen.
Ich habe jedoch gesehen, dass man das "essential Bundle ESXI 4.1" schon für runde 500 EUR kaufen kann. Lassen sich solche Angelegenheiten wie USV und Backup der vms über den vSphere Client steuern, oder hangelt man sich auch hier über Konsolen zum Ziel?

Gruß Thomas

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Beitragvon Tschoergez » 04.05.2011, 09:51

Hi!
Du zahltst bei VMware nur nach Funktionalität, d.h. die Plattform, die vMA, die Konsole und die API ist die gleiche.
Einziger Unterschied: bei lizensierten ESX-Servern kannst Du über die API auch aktionen auf dem ESX von außen anstoßen. Das macht die Sache viel flexibler und leichter.

Für die tägliche Arbeit erleichtert das vCenter natürlich die Administration ungemein, weil man da eine zentrale grafisch Verwaltung hat.


Viele Grüße,
Jörg


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