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Linked-Clones-LifeCycle und SSD

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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Linked-Clones-LifeCycle und SSD

Beitragvon coyote » 16.02.2011, 15:47

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich wollte mal nachfragen, ob einer von Euch bereits Erfahrungen mit dem LifeCycle im Bereich Linked Clones und virtuelle Server (nicht VDI oder View) in Bezug auf Windows Updates sammeln konnte.
Mein Ziel ist eine SSD für die Windows Betriebsysteme bereitzustellen. Und wie Ihr wisst ist eine SSD mit SLC Technologie nicht besonders günstig, schaft dafür aber mehr I/Os als ein RAID10 mit 4 15k SAS Platten im Random. Mein Ziel war eine Master-VM mit Windows 2008 R2 zu erstellen und auf diese ca. 20 Server per Linked Clone zu verlinken. Nur wie handhabe ich die Windows Updates? Wenn ich die auf der Master VM anwende, werden anschließend alle velinkten Maschinen inkonsistent. Mache ich das auf allen verlinkten VMs wird zu viel Platz auf der SSD verschwendet. Hat einer von Euch evtl. ein Tipp für mich?

Gruß
Viktor

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Beitragvon coyote » 17.02.2011, 19:59

anscheinend bin ich der Einzige, der diese Lösung einsetzen will.
Ist das Thema SSD in Verbindung mit Linked Clone nur ein Thema für VDI?
Wieso nicht die Vorteile einer SSD auch für virtuelle Server nutzen? (vorallem unter Stromsparaspekt)

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Beitragvon coyote » 18.02.2011, 09:14

jetzt kommt schon Leute, lasst mich bitte nicht hängen, sagt wenigstens was Ihr meint. Auch Kritik ist willkommen.

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Beitragvon continuum » 18.02.2011, 20:02

Wenn ich die auf der Master VM anwende, werden anschließend alle velinkten Maschinen inkonsistent. Mache ich das auf allen verlinkten VMs wird zu viel Platz auf der SSD verschwendet.


Tja - was soll man dazu sagen - du beschreibst die Sachzwaenge richtig - da gibt es keine geniale Loesung

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Beitragvon coyote » 18.02.2011, 20:15

könnte es eigentlich Sinn machen die verlinkten VMDK´s (die Delta Disks) auf z.B. einem SAS-Array zu betreiben und die Golden-Image aus der SSD.
Der meiste OS Zugriff währe dann auf der SSD und die Delta-Anwendungen auf einem anderem Storage-System. Ist diese Lösung machbar? (ich mein damit, sind Linked Clones auf einem andrem Storage System möglich?)

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Beitragvon Dayworker » 18.02.2011, 21:21

coyote hat geschrieben:Der meiste OS Zugriff währe dann auf der SSD und die Delta-Anwendungen auf einem anderem Storage-System. Ist diese Lösung machbar? (ich mein damit, sind Linked Clones auf einem andrem Storage System möglich?)

Wie bei Snapshots ist das sicherlich möglich, aber ziemlich frickelig und daher sehr fehleranfällig. Zumal man dann auch mal schnell den Überblick verliert und bei einer manuellen Migration vielleicht noch die Hälfte vergißt...

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Beitragvon coyote » 19.02.2011, 00:01

Servus Dayworker,

was die Transparenz angeht, ist es sicherlich nicht besonders sinnvoll das so zu realisieren, aber technisch gesehen würde es gehen. Mal sehen ob ich ein Teslab in der Form mal aufbauen werde. (Habe eine SLC SSD hier rumliegen, und bin mir nicht sicher ob diese besser zum Notebook passt oder zum HOME.LAB-ESX)
Ich mache viele Tests mit teilweise große Anzahl von VM´s (15-20) und da nervt es extrem wenn das Storage in die Knie geht. (Habe aber auch einen LSI 8704ELP mit 4x SAS 15k Platten, mal sehen ob diese in Raid0 evtl. ausreichen).


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