Hallo,
auf ein Windows 2008 R2 ist ein NFS Folder per NFS freigegeben. wenn ich vom host versuche diesen NFS Verzeichnis per mount -t nfs SERVER_IP:/NFS NFS einzubinden bekomme ich CONNECTION REFUSED.
Ebenso bekomme ich eine Fehlermeldung wenn ich über den vSphere Client versuche NFS zu mounten.
LOG vmkernel.
NFS: 913: RPC error 12 (RPC failed)
ein rpcinfo -p localhost zeigt nur folgendes:
program vers proto port
100000 2 tcp 111 portmapper
100000 2 udp 111 portmapper
Laut dieser Anleitung sollte nfs in der liste auch auftauchen.
http://kb.vmware.com/selfservice/micros ... Id=1005948
In der Anleitung wird darauf hingewiesen das für die Netzwerkkarte VMKernel hinzuzufügen ist. In meiem Fall ist das nicht der Fall.
Ich bitte um Lösungsvorschläge wie ich den NFS Verzeichnis einbinden kann.
Es handelt sich um Produktivsystem mit sehr vielen VM Maschinen und daher möchte ich mich vergewissern das ich das richtige tue.
Vielen Dank
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
NFS share mount - connection refused
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Dayworker
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Die dort genannten NFS-Voraussetzungen sind bei dir auch gegeben:
- Ensure the NFS server supports NFSv3 over TCP. ESX does not use UDP for NFS.
- The NFS server must be accessible in read-write mode by all Managed Server (ESX) systems.
- The NFS server must allow read-write access for the root system account (rw).
- The NFS export must be set for either no_root_squash or chmod 1777
- Ensure the ESX VMkernel IP is allowed to mount the NFS share by inspecting the export list.
- Ensure the mount is exported by running exportfs -a to re-export all NFS shares.
Hallo
* Ensure the NFS server supports NFSv3 over TCP. ESX does not use UDP for NFS.
Ist gegeben: NFS V3 ist auch Win 2008 R2 aktiviert
* The NFS server must be accessible in read-write mode by all Managed Server (ESX) systems.
Die IP Adressen der Host habe ich r/w gegeben auf den NFS Ordner
* The NFS server must allow read-write access for the root system account (rw).
Häkchen auf Windows Maschine ist gesetzt.
* The NFS export must be set for either no_root_squash or chmod 1777
Verstehe ich nicht ganz.
* Ensure the ESX VMkernel IP is allowed to mount the NFS share by inspecting the export list.
VMKernel ist nicht installiert.
* Ensure the mount is exported by running exportfs -a to re-export all NFS shares.
Habe gerade auf eine Test System diesen VMKernel installiert und auf Anhieb konnte ich ein NFS Share einbinden.
Ich glaube es liegt an der Fehlende VMKernel an der Netzwerkkarte.
Grüße
* Ensure the NFS server supports NFSv3 over TCP. ESX does not use UDP for NFS.
Ist gegeben: NFS V3 ist auch Win 2008 R2 aktiviert
* The NFS server must be accessible in read-write mode by all Managed Server (ESX) systems.
Die IP Adressen der Host habe ich r/w gegeben auf den NFS Ordner
* The NFS server must allow read-write access for the root system account (rw).
Häkchen auf Windows Maschine ist gesetzt.
* The NFS export must be set for either no_root_squash or chmod 1777
Verstehe ich nicht ganz.
* Ensure the ESX VMkernel IP is allowed to mount the NFS share by inspecting the export list.
VMKernel ist nicht installiert.
* Ensure the mount is exported by running exportfs -a to re-export all NFS shares.
Habe gerade auf eine Test System diesen VMKernel installiert und auf Anhieb konnte ich ein NFS Share einbinden.
Ich glaube es liegt an der Fehlende VMKernel an der Netzwerkkarte.
Grüße
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irix
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"...VMKernel an der Netzwerkkarte"?
Um IP based Storage sowie Schwerze wie vMotion/FT machen zu koennen braucht es eine Portgruppe vom Typ "VMKernel". Ohne die geht halt garnichts bei deinem Vorhaben und das war auch schon immer so.
"...Es handelt sich um Produktivsystem ..."
Dann verstehe ich nicht warum du da weitermachst. Denn ein Windows Storageserver bzw. deren NFS Implementierung hat es nicht auf die HCL geschafft. Kann also funktionieren... muss aber nicht. Bei Problemen stehst du dann alleine da mit deinem Produktivsystem.
Wir hatten es zu seligen 3.5 Zeiten als Teil der Restore Strategie im Einsatz. Nur kamen sich dann irgendwann die Windows eigenen RPC Dienste mit denen der Backupsoftware ins gehege weil die einen eigenen Portmapper mitbrachte.
Gruss
Joerg
Um IP based Storage sowie Schwerze wie vMotion/FT machen zu koennen braucht es eine Portgruppe vom Typ "VMKernel". Ohne die geht halt garnichts bei deinem Vorhaben und das war auch schon immer so.
"...Es handelt sich um Produktivsystem ..."
Dann verstehe ich nicht warum du da weitermachst. Denn ein Windows Storageserver bzw. deren NFS Implementierung hat es nicht auf die HCL geschafft. Kann also funktionieren... muss aber nicht. Bei Problemen stehst du dann alleine da mit deinem Produktivsystem.
Wir hatten es zu seligen 3.5 Zeiten als Teil der Restore Strategie im Einsatz. Nur kamen sich dann irgendwann die Windows eigenen RPC Dienste mit denen der Backupsoftware ins gehege weil die einen eigenen Portmapper mitbrachte.
Gruss
Joerg
Hallo Joerg,
den VMKernel installiere ich folgendermaßen:
im vSphere Client den Host auswählen, Konfiguration, Netzwerk und den passenden vSwitch auswäheln und anschließend Hinzufügen VMKernel.
OK, ich hole etwas auf.
Ich möchte ghettoVCB benutzen um shapshots auf ein NFS Laufwerk zu legen, anschließend mit Backupexec auf ein storage system zu sichern.
Von der konsole komme ich nicht auf den NFS Folder, dachte ich schau mal nach ob ich von vSphere Client diesen Folder einbinden kann.
Wenn ich ein mount -t nfs server_ip:/nfs nfs mache bekomme connection refused.
Wenn du mir da ein Tipp geben kannst bin ich dir sehr dankbar.
Grüße
den VMKernel installiere ich folgendermaßen:
im vSphere Client den Host auswählen, Konfiguration, Netzwerk und den passenden vSwitch auswäheln und anschließend Hinzufügen VMKernel.
OK, ich hole etwas auf.
Ich möchte ghettoVCB benutzen um shapshots auf ein NFS Laufwerk zu legen, anschließend mit Backupexec auf ein storage system zu sichern.
Von der konsole komme ich nicht auf den NFS Folder, dachte ich schau mal nach ob ich von vSphere Client diesen Folder einbinden kann.
Wenn ich ein mount -t nfs server_ip:/nfs nfs mache bekomme connection refused.
Wenn du mir da ein Tipp geben kannst bin ich dir sehr dankbar.
Grüße
-
irix
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Du hast doch geschrieben das es auf dem Testsystem funktioniert? Dann mach auf deinem Produktivsystem das gleiche
Wenn du es im COS des ESX machen willst dann denk dran das du die Firewall manuell oeffnen must. Das Profil fuer NFS ist ja schon vorhanden.
Ich wuerde aber lieber bei der Datastorevariante bleiben weil man die auch im VIC sehen kann und das tut dann auch mit ESXi.
So binde ich den ISO Bunker per NFS an welcher auf einem Open-E System liegt. Das gibt diesen auch nochmal per CIFS frei so das wir aus der Windowswelt drauf zugreifen koennen.
Gruss
Joerg
Wenn du es im COS des ESX machen willst dann denk dran das du die Firewall manuell oeffnen must. Das Profil fuer NFS ist ja schon vorhanden.
Ich wuerde aber lieber bei der Datastorevariante bleiben weil man die auch im VIC sehen kann und das tut dann auch mit ESXi.
Code: Alles auswählen
esxcfg-firewall -e nfsClient
esxcfg-nas -a -o 172.22.xxx.xxx -s /iso "opene-01-iso-01"So binde ich den ISO Bunker per NFS an welcher auf einem Open-E System liegt. Das gibt diesen auch nochmal per CIFS frei so das wir aus der Windowswelt drauf zugreifen koennen.
Gruss
Joerg
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irix
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s0me0ne hat geschrieben:Joerg,
danke für dein Feedback. Also ich werde dann VMKernel hinzufügen. Anschließend solle ich von der console des Hosts auf den NFS schare kommen. Ist meine vermutung richtig?
Grüße
Jein,
wenn du es per mount -t nfs machen willst must du IIRC vorher auch noch den Portmapper starten. Ich kann mich leider nicht mehr erinneren wie es im Detail war. Aber das ist auch mehr RedHat Standardprozedere und weniger ESX
Ich wiederhole meinen Ratschlag nochmal und bitte dich einen Datastore zu erstellen.
Gruss
Joerg
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