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VmDirectPath/Durchreichen von Storage

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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VmDirectPath/Durchreichen von Storage

Beitragvon Floyd » 06.07.2010, 14:27

Hallo.

Ich experimentiere grade etwas mit Vsphere /esx4 u2

Ich habe einen Modular Server von Intel und dort über den sas expander Promise Vtrack e310 Geräte hängen.
Nun möchte ich die Volumes die ich auf dem Promise Controller angelegt habe, direkt an die VM durchgeben, also ohne eine vhd zu erstellen, die ich der VM dann hinzufüge.

Bei HyperV funktioniert das recht einfach indem man eine Festplatte hinzufügt und dann "PPhysische Festplatte" anklickt und das laufwerk auswählt.

Geht das bei esx auch?

Gruß
Philipp

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Beitragvon Tschoergez » 06.07.2010, 15:43

Ja, geht bei ESX auch!

Dazu gibts zwei Varianten: Die sog. Raw Device Mappings (RDM), bei denen man eine Platte/LUN direkt in eine VM reinhängt. Das geht genauso wie das Hinzufügen einer "normalen" virtuellen Platte, nur dann eben bei der Auswahl das RDM anhakeln...

Oder eben VmDirectPath, damit reicht man aber keine Platte, sondern ein PCI-Gerät an die VM durch (mit allem, was dranhängt). Dazu brauchts aber bestimmte CPU und chipsatz-funktionen, und das ist nur mit bestimmten PCI-Geräten supportet (funktioniert aber auch mit vielen anderen...)

So, wie Du das schilderst, willst Du eher Raw Device Mappings machen...

Viele Grüße,
jörg

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Beitragvon tshfloyd » 06.07.2010, 18:24

Hi.

Danke für deine schnelle Antwort.

Habe das gerade mal ausprobiert, jedoch ist der RAW button ausgegraut :(

Woran kann das liegen? Evtl. Daran das der Host in einem Cluster ist? Jeder der Hosts hat zugriff auf die volumes....

Gruß
Philipp

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Beitragvon Tschoergez » 06.07.2010, 20:14

cluster ist kein Problem!

Der ESX muss das Volume / die LUN erkennen, d.h. sie muss unter Configuration/Storage Adapters sauber angezeigt werden.

Außerdem darf die LUN noch nicht in Verwendung sein, d.h. keine VMFS-Partition drauf existieren. ( und dürfen folglich unter Configuration / Storage NICHT zu sehen sein)

Viele grüße,
jörg

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Beitragvon Saturnous » 06.07.2010, 23:03

1. Wenn du das über Virtual Center versuchst klemmt es oft an Müll in der VC Datenbank, direkt mit VI Client auf den ESX verbinden.

2. Nicht jeder Kontroller(-treiber) erlaubt Raw Device Mapping. Führe mal esxcfg-scsidevs -l aus dann sagt er dir ob RDM möglich ist - wodoch das auch nicht 100% verlässlich ist.

3. Studier die Linuxtreiberheaders für den Kontroller - manchmal gibts eine undokumentierte Option für SCSI passthrough, wobei dann eben kein Raid sondern nackte Platten durchgereicht werden.

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Beitragvon Floyd » 06.07.2010, 23:49

HI

Danke für den tip. hab gra düber die console nachgeschaut, leider rutscht er direkt so weit, dass ich nur noch den intel controller sehe, den promise sehe ich leider nicht mehr.
BTW: Kann man sich das auch seitenweise ausgeben? Bei dos gabs da doch nen schalter für...

anbei mal der screenshot, bei dem intel controller steht rdm auf true. aber trotzdem ist der button ausgegraut. Habe noch zwei weitere volumes angelegt, wo definitiv nix drauf ist...

Bin auch direkt auf den esx verbunden.
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Beitragvon Saturnous » 07.07.2010, 00:31

|more oder |less hintendran stellen - bei DOS geht nur | more. eui.xxxxxxxxxxx .. noch nie gesehen, nur T10.xxxxxxxx oder naa.xxxxxxxxx. :?

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Beitragvon Floyd » 07.07.2010, 07:29

Moin.

So, grad mal nachgeschaut, der Promise Storage steht ebenfalls auf RDM Capable:True

Nur komisch das es halt doch nicht geht. Oder könnte das daran liegen das es halt kein iscsi ist? Aber so wie ich es verstanden habe, sollte das egal sein.

Gruß
Philipp

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Beitragvon Floyd » 07.07.2010, 10:50

HUhu.

So hab jetzt mal ein iSCSI an einen anderen Server verbunden und hier klappt es. Es scheint also so zu sein, das der Modular Server den Storage nicht korrekt als SAN weitergibt :(

Schade eigentlich, ich finde Vmware besser als Hyper V...

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Beitragvon w0lf » 07.07.2010, 15:11

hi,

rdm mit DAS (promise vtrak) geht schon, jedoch nicht mit dem Vsphere-Client. Du musst das auf der cmdline des ESX-Hosts erledigen:

auflisten der devices:

#> esxcfg-scsidevs -l

rawdisk erstellen:

#> vmkfstools -r /vmfs/devices/disks/eui.xxxxxxxxxx /vmfs/volumes/storename/hostname/rawdisk.vmdk

Das vorhin erstellte vmdk-File kann dann als Harddisk in der Config der VM hinzugefügt werden.

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Beitragvon Floyd » 09.07.2010, 08:54

Morgen!

Grade mal ausprobiert.

was genau muss ich in volumes/storename/hostname/rawdisk.vmdk

für Storename und hostname eingeben? Hostname klingt logisch, den namen vom esx host. aber storename? Als ich die RAW Disk über das iscsi angelegt habe, hat er nicht nach sowas gefragt.

hab testweise mal einen bestehenden store angegeben, da kommt dann als antwort dass das Ziel Dateisystem keine großen Dateien supported (12).

Gruß
Philipp

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Beitragvon Saturnous » 09.07.2010, 22:45

Dann ist die Blockgrösse des VMFS zu klein, prüfe mal mit

vmkfstools -p /vmfs/volumes/xxxxxxxxxxxxxxxxx

Gibt ne Tabelle - maximal geht 2TB mit 8MB - 1MB war auf 256GB beschränkt der Rest müsste dir einleuchten.

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Beitragvon Floyd » 20.07.2010, 12:01

Hallo.

habe jetzt mal den Befehl

vmkfstools -p /vmfs/volumes/eui.2226000155203bda

eingegeben, da kommt jedoch nur

Invalid block length specifier: /vmfs/volumes/eui.223d0001556bd02b

zurück. egal welches volume ich auswähle :(

Gruß
Floyd

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Beitragvon Saturnous » 20.07.2010, 14:10

Unter /vmfs/volumes/ liegen auch nicht solche Dateien. Autsch hab aber da ein "klein p" geschrieben wo ein GROSS P hinmuss. sorry.

Guggst du hier :

vmkfstools -P /vmfs/volumes/4847f7af-77af6172-ff95-xxxxxxxxxx/
VMFS-3.31 file system spanning 1 partitions.
File system label (if any): xxxxxxxxx
Mode: public
Capacity 2000112582656 (1907456 file blocks * 1048576), 196684546048 (187573 blocks) avail
UUID: 4847f7af-77af6172-ff95-xxxxxxxxx
Partitions spanned (on "lvm"):
mpx.vmhba1:C0:T0:L0:1

Hier könnte ich ein RDM von maximal 256 GB drauf anlegen, weil Blockgrösse nur 1MB ist.

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Beitragvon Floyd » 20.07.2010, 14:34

Hi.

Ah ok, jetzt erhalte ich auch ein ergebnis, hat geklappt. Auch das Anlegen des RDM.

Mal eine Verständnissfrage, sind da jetzt trotzdem Performance einbussen zu erwarten?
Bzw. wie genau wird das rdm jetzt behandelt? Und mehr als 2TB Volumes kriege ich warscheinlich trotzdem nicht da reingeprügelt oder?


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