Hallo
Ich suche nach eine Möglichkeit mittels der Software PowerChute von APC zuerst meine 2VMs herunterzufahren und danach den Host herunterzufahren.
Leider habe ich keine Ahnung wie ich sowas anstelle.
Ich habe schon das gefunden doch dabei komme ich nicht weitern.
http://vmware-forum.de/viewtopic.php?p=92969
Ich kann die dll nicht finden und auch sonst scheint das nur mit dem Player zu funktionieren.
Der Host hat Windows Server 2008 X64 installiert.
MFG Christoph
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
VM und Host herunterfahren
Ich weiß jetzt nicht was genau deine USV kann oder nicht, prinzipiell kann man das so machen:
a.) USV hat eine Netzwerkschnittstelle -> Agent in der VM installieren und bei Bedarf herunterfahren. (-> Agent noch auf dem Host installieren und anschließend auch)
b.) USV hat keine Netzwerkschnittstelle -> Agent auf Host installieren. Host ist dann aber hoffentlich per IP für so einen Agent verfügbar. Diesen dann ebenfalls auf den VMs installieren und bei Event runterfahren.
c.) USV hat keine Netzwerkschnittstelle und Host kann nicht über IP für Agent erreicht werden -> Hier kenn ich deine Wünsche und Möglichkeiten von Workstation nicht gut genug:
1.) Evtl. Workstation so konfigurieren, dass VMs beim Herunterfahren autom. auch heruntergefahren werden. Dann einfach den Host herunterfahren lassen.
2.) Evtl. kann man mit ner Batch auf VMware-CMD Basis (oder so) die VMs herunterfahren.
3.) Mit einer Batch auf Windows-Basis die VM-Windows-Systeme herunterfahren.
Geht aber bestimmt noch leichter, warten wir einfach mal auf die virtuellen Chefs :)
a.) USV hat eine Netzwerkschnittstelle -> Agent in der VM installieren und bei Bedarf herunterfahren. (-> Agent noch auf dem Host installieren und anschließend auch)
b.) USV hat keine Netzwerkschnittstelle -> Agent auf Host installieren. Host ist dann aber hoffentlich per IP für so einen Agent verfügbar. Diesen dann ebenfalls auf den VMs installieren und bei Event runterfahren.
c.) USV hat keine Netzwerkschnittstelle und Host kann nicht über IP für Agent erreicht werden -> Hier kenn ich deine Wünsche und Möglichkeiten von Workstation nicht gut genug:
1.) Evtl. Workstation so konfigurieren, dass VMs beim Herunterfahren autom. auch heruntergefahren werden. Dann einfach den Host herunterfahren lassen.
2.) Evtl. kann man mit ner Batch auf VMware-CMD Basis (oder so) die VMs herunterfahren.
3.) Mit einer Batch auf Windows-Basis die VM-Windows-Systeme herunterfahren.
Geht aber bestimmt noch leichter, warten wir einfach mal auf die virtuellen Chefs :)
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Kampfwurst
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Von PowerChute gibt es mehrere Ausführungen, da deine USV aber nur per USB angeschlossen ist, wirst du wohl die normale Version und keine netzwerkfähige haben. Damit fällt schon mal das Herunterfahren mehrerer Rechner/VMs flach, einzigster Ausweg ist die USV am Host angeschlossen lassen und die VMs auf automat. Shutdown oder VM-Suspend bei Host-Shutdown einzustellen. Wenn das unter Workstation/Player überhaupt geht. Oder per "vmrun" hinterlegt in Shutdown-Datei oder Registry deines Host-Windows. Auf die gleiche Weise werden bei Vista & Co auch die M$-Updates eingespielt.
Die USV kümmert sich nicht darum, ob deine VMs alle sicher heruntergefahren sind. Für sie ist nur relevant, daß der Rechner bei Stromausfall geordnet herunterfährt und wenn er dazu Anwendungen hart abschalten muß, wird er das auch machen
Also mußt du dafür selbst Sorge tragen.
Der Hintergrund ist der, daß die USV-Software nicht mitbekommt, ob eine Anwendung schon hängt oder nur unter Volllast ihre Daten sichert. Dieser unsichere Zustand wird aber stellenweise in Abhängigkeit von der Host-Auslastung schon erreicht, wenn du gleichzeitig mehrere VMs hoch- oder runterfährst. Sichtbar wird sowas immer an der Einblendung "Keine Rückmeldung" im jeweiligen Anwendungsfenster. Spätestens wenn die USV ihre Untergrenze erreicht hat, keine USV entlädt bis auf Null, geht der Rechner aus und dann sollten alle Schreibzugriffe erledigt sein.
D.h.:
PS: Falls dir die Performance-Tipps (Stichwort "swappiness" über die SuFu) bekannt vorkommen, ist das normal. Sind ja mehr oder minder dieselben, die sonst auch gegeben werden, um VMs zur performanteren Mitarbeit zu bewegen und da der IO-Zugriff auf den Datenträger immer der große Schwachpunkt bei der Virtualisierung ist, sollte man dort jede unnötige Belastung verhindern.
Die USV kümmert sich nicht darum, ob deine VMs alle sicher heruntergefahren sind. Für sie ist nur relevant, daß der Rechner bei Stromausfall geordnet herunterfährt und wenn er dazu Anwendungen hart abschalten muß, wird er das auch machen
Der Hintergrund ist der, daß die USV-Software nicht mitbekommt, ob eine Anwendung schon hängt oder nur unter Volllast ihre Daten sichert. Dieser unsichere Zustand wird aber stellenweise in Abhängigkeit von der Host-Auslastung schon erreicht, wenn du gleichzeitig mehrere VMs hoch- oder runterfährst. Sichtbar wird sowas immer an der Einblendung "Keine Rückmeldung" im jeweiligen Anwendungsfenster. Spätestens wenn die USV ihre Untergrenze erreicht hat, keine USV entlädt bis auf Null, geht der Rechner aus und dann sollten alle Schreibzugriffe erledigt sein.
D.h.:
- aus Performancegründen:
- nur soviel RAM und CPU-Kerne vergeben, wie in der VM unbedingt gebraucht wird
- möglichst einen Kern nur für das Host-OS reservieren
- die VMs auf einem anderen Laufwerk (keine Partition!) als das Systemlaufwerk lagern
- VM-Snapshots nur im absoluten Notfall und für kurze Zeit einsetzen
- aus Datensicherheitsgründen
- frühzeitig runterfahren lassen
- Stützzeit der USV ausreichend bemessen
PS: Falls dir die Performance-Tipps (Stichwort "swappiness" über die SuFu) bekannt vorkommen, ist das normal. Sind ja mehr oder minder dieselben, die sonst auch gegeben werden, um VMs zur performanteren Mitarbeit zu bewegen und da der IO-Zugriff auf den Datenträger immer der große Schwachpunkt bei der Virtualisierung ist, sollte man dort jede unnötige Belastung verhindern.
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Kampfwurst
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Momentan sieht das so aus:
Time Required For Shutdown Sequence 17 Minutes
Low Battery Signal 480 Seconds
Command File Enabled No
OS Shutdown Delay 1:30 Minutes:Seconds
OS Shutdown Type Shutdown
Enable OS Reboot Yes
UPS Turn On Battery Capacity 15 %
UPS Turn On Delay 0 Minutes
Enable SMTP E-mail No
Enable Notification No
Enable Logging Yes
Habe mittlerweile ein Script das mir die VMs und anschliesend den Host herunterfährt.
Doch wie muss ich die Einstellung bei PowerChute setzen sodas möglichst schnell das Script ausgeführt wird.
MFG Christoph
Time Required For Shutdown Sequence 17 Minutes
Low Battery Signal 480 Seconds
Command File Enabled No
OS Shutdown Delay 1:30 Minutes:Seconds
OS Shutdown Type Shutdown
Enable OS Reboot Yes
UPS Turn On Battery Capacity 15 %
UPS Turn On Delay 0 Minutes
Enable SMTP E-mail No
Enable Notification No
Enable Logging Yes
Habe mittlerweile ein Script das mir die VMs und anschliesend den Host herunterfährt.
Doch wie muss ich die Einstellung bei PowerChute setzen sodas möglichst schnell das Script ausgeführt wird.
MFG Christoph
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Macht für mich keinen Sinn. Du brauchst 17min für den Shutdown und das Low-Signal kommt schon nach 8min.Time Required For Shutdown Sequence 17 Minutes
Low Battery Signal 480 Seconds
Absolut tödlich, wenn der Host danach wieder von alleine startet und es während der Startphase erneut zu einer Spannungsinstabilität kommt.Enable OS Reboot Yes
Bei den Fragen was du wie und wo in PowerChute einstellen kannst oder mußt, können wir dir ohne genaue Typenbezeichnung nicht weiterhelfen. Dazu unterscheiden sich die einzelnen PowerChute-Versionen in ihrem Leistungsumfang zu sehr (bieten höchstwahrscheinlich je nach OS noch weitere Möglichkeiten) und längst nicht alle PowerChute-Versionen bieten überhaupt die Möglichkeit noch ein Script im Ernstfall abzuarbeiten.
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Kampfwurst
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