Broadcom im SMB Umfeld
Verfasst: 04.12.2025, 21:34
Hi, wir betreuen als kleines Systemhaus Umgebungen zwischen 5 und 50 Mitarbeitern und setzen seit einer gefühlten Ewigkeit auf vSphere Essentials in Kombination mit Veeam. Alle Server laufen über einen sehr langen Zeitraum absolut stabil was in unserem Fall auch besonders wichtig ist, denn wir setzen bei dieser Kundengröße immer nur einen Server ein! Dieser wird überwacht und alle Server haben Hersteller Onsite Service! Die Kunden sind zufrieden und wir auch; also eigentlich gab es bisher keinen Grund etwas zu verändern!
Seit der Broadcom-Übernahme hat sich aber nun so einiges geändert. Also eigentlich fast alles. Dennoch sträuben wir uns davor zu Proxmox zu wechseln. Wenn ich mitkriege, dass man zum vergrößern einer Windows Partition die VM ausschalten muss, dann wäre das ein echter Rückschritt! Andererseits braucht es mehrere Wochen eine neue Subscription Lizenz zu bekommen, weil für deutsche SMB Kunden angeblich weniger als eine handvoll Mitarbeiter zuständig ist. Die bisher einzige Subscription Lizenz bei einem Kunden läuft in 10 Tagen aus... vorgestern habe ich dann herausgefunden, dass man über das Broadcom Support Portal 90 tägige Testlizenzen kostenlos beziehen kann! Die haben wir dann auch gestern bekommen, immerhin. Wäre schön blöd wenn der Server ausgeht und die VMs starten nicht mehr und man muss mehrere Wochen warten! Was mich interessiert wie andere Dienstleister / Admins in kleineren Umgebungen damit umgehen! Habt Ihr Euch schon intensiv mit Alternativen wie Proxmox (m.E. im SMB-Bereich die erste Alternative, spätestens seit der Veeam Unterstützung) beschäftigt? Was ist Eure Meinung? Wartet und hofft Ihr, dass es vielleicht wieder besser wird? Die Kosten für die Subscription Lizenzen hauen natürlich im Vergleich zu früher ordentlich rein (für 16x vSphere Standard zahlen wir m.E. um die 700 EUR pro Jahr)! Danke für Euren Austausch!
Seit der Broadcom-Übernahme hat sich aber nun so einiges geändert. Also eigentlich fast alles. Dennoch sträuben wir uns davor zu Proxmox zu wechseln. Wenn ich mitkriege, dass man zum vergrößern einer Windows Partition die VM ausschalten muss, dann wäre das ein echter Rückschritt! Andererseits braucht es mehrere Wochen eine neue Subscription Lizenz zu bekommen, weil für deutsche SMB Kunden angeblich weniger als eine handvoll Mitarbeiter zuständig ist. Die bisher einzige Subscription Lizenz bei einem Kunden läuft in 10 Tagen aus... vorgestern habe ich dann herausgefunden, dass man über das Broadcom Support Portal 90 tägige Testlizenzen kostenlos beziehen kann! Die haben wir dann auch gestern bekommen, immerhin. Wäre schön blöd wenn der Server ausgeht und die VMs starten nicht mehr und man muss mehrere Wochen warten! Was mich interessiert wie andere Dienstleister / Admins in kleineren Umgebungen damit umgehen! Habt Ihr Euch schon intensiv mit Alternativen wie Proxmox (m.E. im SMB-Bereich die erste Alternative, spätestens seit der Veeam Unterstützung) beschäftigt? Was ist Eure Meinung? Wartet und hofft Ihr, dass es vielleicht wieder besser wird? Die Kosten für die Subscription Lizenzen hauen natürlich im Vergleich zu früher ordentlich rein (für 16x vSphere Standard zahlen wir m.E. um die 700 EUR pro Jahr)! Danke für Euren Austausch!