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max. Sockets/Virtuelle Prozessoren bei win10 pro

Alles zum Thema vSphere 7, ESXi 7 und vCenter-Server bzw VCSA7.

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max. Sockets/Virtuelle Prozessoren bei win10 pro

Beitragvon vmware-admin2016 » 02.12.2023, 09:08

Hallo,

bei einem ESX HP DL380 Gen9
sind ein paar Win10/11 VMs (als VDI) die etwas langsam sind. (leider SAS 10k/RAID6...)

Frage: ist folgendes Statement richtig/kann eine Win10/11 Pro VM mehr als 2 Socket ausnutzen?
Antwort: nein, nur Windows Server (VM) kann mehr als 2 Socket ausnutzen und dadurch ist es weniger laggy.
Wenn man nun Win10/11 Enterprise hätte macht das kein Unterschied.
Win10/11 Workstation Edition Lizenz wäre ggf. nochmal zu prüfen.

Info:
Am Windows Server im Taskmgr steht z.B.:
Taskmanager/Leistung
Sockets: 4
Virtuelle Prozessoren 4

Unter msinfo32 steht 4x
Prozessor Intel(R) Xeon(R) CPU E5-2620 v3 @ 2.40GHz, 2397 MHz, 1 Kern(e), 1 logische(r) Prozessor(en)
Prozessor Intel(R) Xeon(R) CPU E5-2620 v3 @ 2.40GHz, 2397 MHz, 1 Kern(e), 1 logische(r) Prozessor(en)
Prozessor Intel(R) Xeon(R) CPU E5-2620 v3 @ 2.40GHz, 2397 MHz, 1 Kern(e), 1 logische(r) Prozessor(en)
Prozessor Intel(R) Xeon(R) CPU E5-2620 v3 @ 2.40GHz, 2397 MHz, 1 Kern(e), 1 logische(r) Prozessor(en)
===

danke für einen kurzen kommentar

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Re: max. Sockets/Virtuelle Prozessoren bei win10 pro

Beitragvon ~thc » 02.12.2023, 11:12

Ja, ein "Nicht-Server-Windows" unterstützt maximal zwei Sockel - aber bis zu 256 Kerne (64-Bit).

Nach meinem Wissen macht die Anzahl der Sockel, auf die die Kerne "aufgeteilt" werden, zumindest aus Performance-Sicht keinen Unterschied.

Das Lagging der VMs kann im ESXi-Bereich durch viele Faktoren ausgelöst werden.

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Re: max. Sockets/Virtuelle Prozessoren bei win10 pro

Beitragvon Dayworker » 02.12.2023, 11:23

Bei allen Home-Versionen von Windows wurde eigentlich immer nur ein Sockel unterstützt, erst die Pro-Version konnte auch 2 Sockel ansprechen.
Die Ansicht in der VM ist sowieso nur für eine eventuelle Lizenzierung innerhalb der VM wichtig. Die reale Konstellation, sprich auf welchen Logischen Kernen diese VM auf dem Host läuft, bekommt der Gast dank der Virtualisierung ja überhaupt nicht mit. Der Host verteilt einfach entsprechend der Gast-Config die entsprechende Anzahl freier logischer Kerne an den Gast. Das die VMs etwas langsam sind, könnte zum einen am SAS-Raid6 liegen oder auch an einer Überbuchung der Host-Ressourcen. Über "esxtop" auf dem Host kann man sich das in Zahlen anzeigen lassen, da haben andere aber deutlich mehr Erfahrung wie ich.
In fast allen Fällen läuft ein Desktop-OS gefühlt flüssiger, wenn die Host-CPU möglichst hoch takten kann. Taktet die Host-CPU nur mit 2GHz-Takt, ist die Anzahl der CPU-Kerne unwichtig, bei mehr Kernen wird die VM gefühlt eher noch langsamer. Von daher gibt man jeder VMware-VM nur das notwendige und nicht das mögliche.

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Re: max. Sockets/Virtuelle Prozessoren bei win10 pro

Beitragvon irix » 02.12.2023, 12:42

Aus sicht des Hypervisors ist es vollstaendig egal ob du da Sockel oder Kerne in der VM Konfiguration vergibst und es macht genau NULL Performance unterschiede. Wie von dir selber beschrieben geht da um das GuestOS und evtl. um Lizensierungen.

Der Hypervisor kommt erst wieder ins Spiel wenn die Boundary eines NUMA Node ueberschritten wird und hier machts dann Sinn das der Hypervisor abgestimmt ist auf das GuestOS.

Gruss
Joerg


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