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Hochverfügbarkeitszenario

Alles zum Thema vSphere 7.0, ESXi 7.0 und vCenter-Server bzw VCSA7.

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Hochverfügbarkeitszenario

Beitragvon Lockz » 29.04.2021, 00:07

Hallo,

folgende Ausgangssituation:
Ich arbeite in einem IT-Systemhaus und ein mittelständiger Kunde von uns interessiert sich für eine Hochverfügbarkeitslösung (keine 100%, dafür reicht das Budget bei weitem nicht).
Dafür ist er bereit zwei ESXi-Hosts einzukaufen, die wir dann per vSphere Essentials Plus verwalten können.

Die Hardware die ich dann (und momentan auch in vergleichbarer Form zum Testen) habe, sind zwei
Fujitsu TX1330M4
Xeon E2278G
128GB RAM
3x2TB SSD im Raid5
usw usw..

Was ich mir nun vorstelle ist, dass ein Host mein "Master"-Host ist, auf dem alle VM's laufen. Falls eine der VM's oder gar der komplette Host
ausfällt, soll der zweite Host übernehmen und so eine minimale Ausfallzeit garantieren.
In meinem Test habe ich jetzt jeweils ESXi 7.0U2 und auf meinem "Master"-Host vSphere 7.0.
Ich habe einen Cluster erstellt, wenn ich nun allerdings HA aktivieren möchte, kommt die Fehlermeldung
"The number of vSphere HA heartbeat datastores for this host is 0, which is less than required: 2".
Soweit so klar, ich habe ja auch keinen shared storage oder SAN.

Bin ich bisher auf dem richtigen Weg? Ich finde nämlich gerade keine Lösung für dieses Problem.
Ist mein Szenario überhaupt umsetzbar oder muss ich da eine andere Richtung einschlagen?

Grüße

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Re: Hochverfügbarkeitszenario

Beitragvon irix » 29.04.2021, 01:01

Moin,
also... das mit den Bienen und den Blumen ist so.... ;)

VMware HA (HighAvailable), der Name ist durchaus missdeutlich, bedingt IMMER eine Form von Shared Storage auf dem VMs liegen weil im Falle von VMware die Daten von allen Hosts erreichbar sind auch wenn aktuell immer nur einer mit den Daten was tut. Im Falle eines Host Ausfalles wird die VM mit ihren Daten von einem der verbleibenden Hosts neu gestartet. Die Erkennung dauert so ~30sek. und es wird neugestartet.
Ja du warst erstmal auf dem richtigen Wege.... aber in deiner Umgebung kommst du dann aber nicht weiter.

Du koenntest eine Linux VM einrichten welche per NFS den beiden Hosts einen Datastore bereit stellt oder du hast ein Qnap/Synology zur Hand welche das auch per NFS oder iSCSI hinbekommt. Das reicht zum rumspielen.

So ein Shared SAS gibts mit 10K SAS gibts so fuer 10.000 je nach Speicherkapazitaet. Liefere gerade ein 10TB All Flash fuer 16k aus. Die ESX Hosts haben dann keinen RAID Controller, keine Festplatte und keine Backplane und das gesparte Geld geht direkt in das SAN. Ich habe auch Projekte da kostet das SAN dann Faktor 10-20 und mehr je nach Features und Kapazitaet.

Mittels vSphere Replikation oder besser mit Veeam B&R kann man die VM in regelmaessigen Abstaenden, mit Veeam 11 verkuerzt sich da was, die VM mit ihren Daten auch von einem Host mit Lokalstorage zum anderen replizieren und im Fehlerfalle dann manuell oder mit Veeam Orchestrator auch gezielter dann neustarten.

Bei MS Hyper-V geht die VM replikation mit Boardmitteln.

Wenn du magst koennen wir morgen gerne mal telefonieren und ich kann etwas mehr Licht ins Dunkel bringen. Schick mir eine PM oder schreib hier was.

Gibt dann noch vSphere FT und dann ist die Downtime NULL und der Hostausfall hat keinen Einfluss auf den Betrieb der VM.

Gruss
Joerg

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Re: Hochverfügbarkeitszenario

Beitragvon Lockz » 29.04.2021, 01:32

irix hat geschrieben:Moin,
also... das mit den Bienen und den Blumen ist so.... ;)


Ja ich bin was VMWare angeht blutiger Anfänger, das war wohl offensichtlich ;)

irix hat geschrieben:VMware HA (HighAvailable), der Name ist durchaus missdeutlich, bedingt IMMER eine Form von Shared Storage auf dem VMs liegen weil im Falle von VMware die Daten von allen Hosts erreichbar sind auch wenn aktuell immer nur einer mit den Daten was tut. Im Falle eines Host Ausfalles wird die VM mit ihren Daten von einem der verbleibenden Hosts neu gestartet. Die Erkennung dauert so ~30sek. und es wird neugestartet.
Ja du warst erstmal auf dem richtigen Wege.... aber in deiner Umgebung kommst du dann aber nicht weiter.

Du koenntest eine Linux VM einrichten welche per NFS den beiden Hosts einen Datastore bereit stellt oder du hast ein Qnap/Synology zur Hand welche das auch per NFS oder iSCSI hinbekommt. Das reicht zum rumspielen.

So ein Shared SAS gibts mit 10K SAS gibts so fuer 10.000 je nach Speicherkapazitaet. Liefere gerade ein 10TB All Flash fuer 16k aus. Die ESX Hosts haben dann keinen RAID Controller, keine Festplatte und keine Backplane und das gesparte Geld geht direkt in das SAN. Ich habe auch Projekte da kostet das SAN dann Faktor 10-20 und mehr je nach Features und Kapazitaet.

Mittels vSphere Replikation oder besser mit Veeam B&R kann man die VM in regelmaessigen Abstaenden, mit Veeam 11 verkuerzt sich da was, die VM mit ihren Daten auch von einem Host mit Lokalstorage zum anderen replizieren und im Fehlerfalle dann manuell oder mit Veeam Orchestrator auch gezielter dann neustarten.

Bei MS Hyper-V geht die VM replikation mit Boardmitteln.

Wenn du magst koennen wir morgen gerne mal telefonieren und ich kann etwas mehr Licht ins Dunkel bringen. Schick mir eine PM oder schreib hier was.

Gibt dann noch vSphere FT und dann ist die Downtime NULL und der Hostausfall hat keinen Einfluss auf den Betrieb der VM.

Gruss
Joerg


Wenn ich das richtig verstehe funktioniert meine Vorstellung dann gar nicht so wirklich. Lass uns gerne mal telefonieren morgen, vermutlich sind meine Fragen innerhalb 5 Minuten geklärt, bin morgen ohnehin im Homeoffice ;)
Schreib mir gern nen Termin per PM dann ruf ich mal durch.

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Re: Hochverfügbarkeitszenario

Beitragvon irix » 29.04.2021, 02:10

Moin,

ich hab eine PM geschrieben.

Gruss
Joerg


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