NFS Performance
Verfasst: 29.12.2018, 09:37
Hallo und guten Morgen!
Ich arbeite seit einigen Tagen an der Umstellung meiner Datensicherung. Es handelt sich um eine kleine Virtualisierung (5 Maschinen, Windows-Umfeld, 10 User) auf einem Dell T410 (64GB RAM, 12 Core) mit ESXi 6 U3. RAID-Kontroller ist ein PERC H710P. Er treibt ein RAID5 (6x300GB SAS) und eine einzelne HDD 2TB SAS. Das RAID5 beinhaltet alle produktiven Maschinen.
Auf der einzelnen 2TB-Platte habe ich ein Linux virtualisiert und ein LTO5-Laufwerk angeschlossen. Das Linux exportiert ein 1.7 TByte großes NFS3-Verzeichnis (async). Das Verzeichnis ist ein extra Mount-Point und verweist auf eine XFS-Partition.
Der NFS-Zugriff von Drittsystemen (Linux, Windows) klappt super, stabil um 100 MByte/s, auch bei großen Dateien (> 50GByte). Sicherung der Daten auf das LTO ist ein Traum ...
Jetzt das Problem:
Mounte ich nun diese NFS-Freigabe auf dem ESXi, halte die Maschinen auf dem RAID5 an und kopiere die VMs, springt die Write-Latenz auf 500 ... 1500 ms und die Performance liegt zwischen 2 und 10 MByte/s. Lesen ist dann wieder rasend ...
Ich lese nun schon seit 3 Tagen alles was ich zu dem Thema finden kann. Es dreht sich am Ende immer wieder um das Thema "nfs-sync-write" des ESXi-Servers.
Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben und vielleicht mache ich ja auch was anderes nicht richtig ...
Ich würde mich über jeden Hinweis freuen!
Micha
P.S. Ich habe gerade mal die Übertragung der Daten über SCP angestoßen. Also vom virtualisierten Linux ausgehend auf den datastore des ESXi zugegriffen. Das läuft auch mit ca. 100 MByte/s recht gut.
Ich arbeite seit einigen Tagen an der Umstellung meiner Datensicherung. Es handelt sich um eine kleine Virtualisierung (5 Maschinen, Windows-Umfeld, 10 User) auf einem Dell T410 (64GB RAM, 12 Core) mit ESXi 6 U3. RAID-Kontroller ist ein PERC H710P. Er treibt ein RAID5 (6x300GB SAS) und eine einzelne HDD 2TB SAS. Das RAID5 beinhaltet alle produktiven Maschinen.
Auf der einzelnen 2TB-Platte habe ich ein Linux virtualisiert und ein LTO5-Laufwerk angeschlossen. Das Linux exportiert ein 1.7 TByte großes NFS3-Verzeichnis (async). Das Verzeichnis ist ein extra Mount-Point und verweist auf eine XFS-Partition.
Der NFS-Zugriff von Drittsystemen (Linux, Windows) klappt super, stabil um 100 MByte/s, auch bei großen Dateien (> 50GByte). Sicherung der Daten auf das LTO ist ein Traum ...
Jetzt das Problem:
Mounte ich nun diese NFS-Freigabe auf dem ESXi, halte die Maschinen auf dem RAID5 an und kopiere die VMs, springt die Write-Latenz auf 500 ... 1500 ms und die Performance liegt zwischen 2 und 10 MByte/s. Lesen ist dann wieder rasend ...
Ich lese nun schon seit 3 Tagen alles was ich zu dem Thema finden kann. Es dreht sich am Ende immer wieder um das Thema "nfs-sync-write" des ESXi-Servers.
Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben und vielleicht mache ich ja auch was anderes nicht richtig ...
Ich würde mich über jeden Hinweis freuen!
Micha
P.S. Ich habe gerade mal die Übertragung der Daten über SCP angestoßen. Also vom virtualisierten Linux ausgehend auf den datastore des ESXi zugegriffen. Das läuft auch mit ca. 100 MByte/s recht gut.