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Vmware ESXi 6.0 - USB Disk mit NTFS mounten

Alles zum Thema vSphere 6, ESXi 6.0 und vCenter Server.

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Vmware ESXi 6.0 - USB Disk mit NTFS mounten

Beitragvon v-rtc » 08.04.2016, 15:21

Hallo zusammen,

wir haben mehrere USB Platten mit NTFS Formatierung bekommen. Kann man diese nun an den ESXi anschließen und von diesem oder einem Windows Gast darauf zugreifen?

Bisher scheitern wir daran. :-( Vielleicht hat einer von Euch ja dies schon hinter sich. Sind einige TBs daher wäre es auf diesem Wege natürlich am besten :-)

ESXi Host: VMware ESXi 6.0.0 build-3620759

Vielen Dank.

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon ~thc » 08.04.2016, 15:28

Ich habe unter 5.x bis zum letzten Dezember noch mehrere Platten (zweimal ext3 an einem Linux-Gast und zweimal NTFS an einen Windows-Gast) problemlos durchgereicht. Prinzipiell sollte das also gehen.

Wie seht denn das Fehlerbild genau aus?

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Beitragvon JustMe » 08.04.2016, 15:49

...und dann vielleicht auch gleich noch mit angegeben:

- Physische USB2- oder USB3-Controller?
- USB2- oder USB3-Laufwerke?
- Welche Windows-Version im Gast?

Aber eine Beschreibung des Fehlerbildes detaillierter als "wir scheitern dran" waere schon hilfreich ;-)

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Beitragvon v-rtc » 11.04.2016, 13:01

Hallo zusammen,

es handelt sich um einen Dell R720 Server von Ende 2014.
Der Gast hat Windows 2012 R2. Die USB Platte ist von Segeate und hat 8TB und Superspeed USB.

Wenn ich die am Server einstecke, passiert einfach nichts :-)

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon JustMe » 11.04.2016, 14:53

Wo wurde denn genau nachgeschaut, ob "einfach nichts" passiert?

Ein Status-Fensterchen im vSphere (Web) Client zum angestoepselten Geraet wie unter Windows ist sicher zu viel verlangt...

- Zeigt lsusb das Geraet an?
- Wird im vmkernel.log was gemeldet zum neuen Geraet?
- Laeuft der /etc/init.d/usbarbitrator ?
- Wird beim Rescan was "Neues" gefunden?

Und dann:
Funktionieren denn eventuell USB2-Geraete? Oder solche mit geringerer Kapazitaet? Z.B. ein 16GB-Stick?

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Beitragvon v-rtc » 11.04.2016, 16:44

Hallo,

habe jetzt 3 USB Ports ausprobiert...
1. lsusb zeigt nichts an.
2. Der ist recht sprachlos
3. usbarbitrator is running
4. Nix.
5. Habe leider keine gerade :-(

Danke Dir.

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon JustMe » 11.04.2016, 17:08

Schade...
...und ich habe leider keine Dell Server zum Ausprobieren.

Ich hatte zum Test mal hier einen USB3 (SuperSpeed) Stick an einen USB3-Port eines Servers hier gesteckt; da lief alles wie erwartet.

Kannst Du, bis vielleicht irgendwo doch noch ein USB2-Geraet sich finden laesst, mal schauen, ob die ausprobierten Ports vielleicht ueberhaupt mit den beabsichtigten Geraeten funktionieren, d.h. den Dell-Server z.B. mal mit einer Linux-Live-CD booten?

Wie geschrieben: Ich kenne die Dells nicht; falls das jetzt also ein 4- oder gar 8-Socket-System mit hunderten VMs drauf sein sollte, dann sehe mir bitte diesen nicht praktikablen Vorschlag nach.
/Edit: Ah, ok. R720 => Standard-DualSocket-"Brot&Butter"-Server. Koennen aber selbstverstaendlich immer noch zu viele VMs drauf laufen, um den "nur mal kurz" zu rebooten...

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Beitragvon Dayworker » 11.04.2016, 18:11

Bei meinem Dell PE-T110ii kann ich sowohl die internen als auch die Front- sowie Rearports getrennt deaktivieren. Ich würde daher "einfach" mal im Dell-Bios nachsehen, ob dort die USB-Ports überhaupt aktiviert sind.

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Beitragvon v-rtc » 12.04.2016, 10:36

Danke Euch erst mal. Ich schau mal ins BIOS.

Nein, ist ein Test Host. :-)

Edit: Habe nun ein USB Stick eingesteckt. Da tut sich leider auch nichts.

root@hahnvm06:~] lsusb -v
[root@hahnvm06:~]


[root@hahnvm06:~] cat /var/log/vmkernel.log |grep usb
2016-04-12T10:57:54.294Z cpu14:33314)Loading module usb ...
2016-04-12T10:57:54.295Z cpu14:33314)Elf: 1865: module usb has license GPL
2016-04-12T10:57:54.298Z cpu14:33314)module heap vmklnx_usb: creation succeeded. id = 0x4303152da000
2016-04-12T10:57:54.298Z cpu14:33314)<6>usbcore: registered new interface driver usbfs
2016-04-12T10:57:54.298Z cpu14:33314)<6>usbcore: registered new interface driver hub
2016-04-12T10:57:54.298Z cpu14:33314)<6>usbcore: registered new device driver usb
2016-04-12T10:57:54.298Z cpu14:33314)Mod: 4943: Initialization of usb succeeded with module ID 4128.
2016-04-12T10:57:54.298Z cpu14:33314)usb loaded successfully.
2016-04-12T10:57:54.321Z cpu22:33317)<6>usbcore: registered new interface driver usbhid
2016-04-12T10:57:54.480Z cpu14:33334)Loading module usb-storage ...
2016-04-12T10:57:54.481Z cpu14:33334)Elf: 1865: module usb-storage has license GPL
2016-04-12T10:57:54.482Z cpu14:33334)module heap vmklnx_usb_storage: creation succeeded. id = 0x43046ca94000
2016-04-12T10:57:54.482Z cpu14:33334)<6>usbcore: registered new interface driver usb-storage
2016-04-12T10:57:54.482Z cpu14:33334)Mod: 4943: Initialization of usb-storage succeeded with module ID 4143.
2016-04-12T10:57:54.482Z cpu14:33334)usb-storage loaded successfully.
2016-04-12T10:58:13.130Z cpu0:33845)<6>usb passthrough enabled; all eligible devices will be unclaimed by kernel drivers



USB ist im BIOS aktiv.

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon JustMe » 12.04.2016, 12:52

Na, wenn's ein Testhost ist, kann man den ja mal rasch mit einem alternativen OS "testen" :-)

Schau doch mal mit

Code: Alles auswählen

tail -f /var/log/vmkernel.log
ob sich ueberhaupt was tut im vmkernel.log, wenn der Stick angesteckt wird.

Wenn das so oder zumindest aehnlich aussieht, koennte es besser klappen:
    ~ # tail -f /var/log/vmkernel.log
    2016-04-12T10:12:07.258Z cpu2:33420)<6>usb usb2: resumed
    2016-04-12T10:12:07.281Z cpu11:33469)<6>usb 2-1: resumed
    2016-04-12T10:12:07.304Z cpu11:33469)<6>usb 2-1.3: resumed
    2016-04-12T10:12:07.502Z cpu11:33469)<6>usb 2-1.3.1: new high speed USB device number 5 using ehci_hcd
    2016-04-12T10:12:07.868Z cpu11:33469)<6>usb 2-1.3.1: New USB device found, idVendor=13fe, idProduct=5500
    2016-04-12T10:12:07.868Z cpu11:33469)<6>usb 2-1.3.1: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
    2016-04-12T10:12:07.868Z cpu11:33469)<6>usb 2-1.3.1: Product: USB DISK 3.0
    2016-04-12T10:12:07.868Z cpu11:33469)<6>usb 2-1.3.1: Manufacturer:
    2016-04-12T10:12:07.868Z cpu11:33469)<6>usb 2-1.3.1: SerialNumber: 070D439764E55526
    2016-04-12T10:12:07.868Z cpu11:33469)<6>usb 2-1.3.1: Vendor: 0x13fe, Product: 0x5500, Revision: 0x0100
    2016-04-12T10:12:07.868Z cpu11:33469)<6>usb 2-1.3.1: Interface Subclass: 0x06, Protocol: 0x50
    2016-04-12T10:12:07.870Z cpu11:33469)WARNING: LinScsiLLD: scsi_add_host:573: vmkAdapter (usb-storage) sgMaxEntries rounded to 255. Reported size was 65535
    2016-04-12T10:12:07.870Z cpu11:33469)DMA: 612: DMA Engine 'vmhba41' created using mapper 'DMANull'.
    2016-04-12T10:12:07.872Z cpu0:33469)<6>usb-storage 2-1.3.1:1.0: interface is claimed by usb-storage
    2016-04-12T10:12:07.872Z cpu0:33469)<6>usb 2-1.3.1: device is not available for passthrough
    2016-04-12T10:12:07.872Z cpu0:33469)<6>usb 2-1.3.1: usbfs: registered usb0205
    2016-04-12T10:12:07.882Z cpu0:32849)ScsiNpiv: 1504: GetInfo for adapter vmhba41, [0x410910845a40], max_vports=0, vports_inuse=0, linktype=0, state=0, failreason=0, sts=bad0020
    2016-04-12T10:12:07.882Z cpu0:32849)ScsiNpiv: 1504: GetInfo for adapter vmhba32, [0x410910782800], max_vports=0, vports_inuse=0, linktype=0, state=0, failreason=0, sts=bad0020
    2016-04-12T10:12:08.941Z cpu4:33041795)usb-storage: detected SCSI revision number 6 on vmhba41
    2016-04-12T10:12:08.941Z cpu4:33041795)usb-storage: patching inquiry data to change SCSI revision number from 6 to 2 on vmhba41
    2016-04-12T10:12:08.941Z cpu4:33041795)usb-storage: setting peripheral qualifier to 'not connected' on vmhba41
    2016-04-12T10:12:08.942Z cpu23:33437)<6>usb-storage 2-1.3.1:1.0: unclaiming vmhba41
    2016-04-12T10:12:08.942Z cpu23:33437)LinScsiLLD: scsi_remove_host:849: Removed Host Adapter vmhba41
    2016-04-12T10:12:08.942Z cpu23:33437)<6>usb 2-1.3.1: device is available for passthrough
    2016-04-12T10:12:08.942Z cpu23:33437)ScsiAdapter: 2806: Unregistering adapter vmhba41
    2016-04-12T10:12:08.942Z cpu23:33437)DMA: 657: DMA Engine 'vmhba41' destroyed.


Aber ich schaetze es als sinnvoll ein, erst einmal die generelle Funktion der USB-Buchsen sicherzustellen, bevor im ESXi gesucht wird.

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Beitragvon v-rtc » 12.04.2016, 13:41

Wie gesagt, der andere USB Stick den ich nun habe, macht auch nicht "bling"...
Da regt sich nichts, obwohl es im BIOS "ON" ist.

Noch jemand einen Geistesblitz?

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon JustMe » 12.04.2016, 14:10

Ich will Dir gewiss nicht vorschreiben, wie Du vorzugehen hast. Aber mein Vorschlag, speziell im letzten Posting, war eben: Sicherstellen, dass die USB-Ports auch wirklich funktionieren, z.B. durch Testen in einem anderen gebooteten Betriebssystem. Da reicht es m.E. nicht aus, festzustellen, dass auch ein anderes USB-Geraet eben NICHT im ESXi laeuft, oder dass im BIOS irgendwas irgendwo auf ON steht.

Aber anyway:
Anderer Leute Geisteblitze moegen Dir hoffentlich weiterhelfen.

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Beitragvon Dayworker » 12.04.2016, 14:41

Geistesblitz, JA. Wenn ich mir dein Log-Snippet genauer ansehe, stolpert man doch eigentlich am Ende über die Ursache:
2016-04-12T10:57:54.482Z cpu14:33334)<6>usbcore: registered new interface driver usb-storage
2016-04-12T10:57:54.482Z cpu14:33334)Mod: 4943: Initialization of usb-storage succeeded with module ID 4143.
2016-04-12T10:57:54.482Z cpu14:33334)usb-storage loaded successfully.
2016-04-12T10:58:13.130Z cpu0:33845)<6>usb passthrough enabled; all eligible devices will be unclaimed by kernel drivers


Deaktiviere PCI-Passthrough für am besten alle USB-Controller und dann klappt das auch wieder.



[Tante Edit]
Dein Log gibt leider nicht wieder, ob du durch das Passthrough auch den Bootstick mit durchgereicht und somit dem ESXi "geklaut " hast. Wenn das der Fall sein sollte, Herzlichen Glückwunsch, du darfst dann den ESXi neu installieren. Denn die Passthroughänderung erreicht ja nie den Bootstick.

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Beitragvon JustMe » 12.04.2016, 15:39

Ohne die Geistesblitze stoppen zu wollen:
"USB-Passthrough" und "PCI-Passthrough fuer USB-Controller" sind zwei verschiedene Schuhe.

Die "gefettete" Meldung kommt (immer), wenn der usbarbitrator gestartet wird, der das Passthrough von USB-Devices an VMs erst erlaubt.

Deshalb sagt dies meiner Ansicht nach lediglich aus, dass die angestoepselten Geraete eben nicht vom vmkernel verwendet werden, sondern zur Weitergabe in bzw. an eine VM "frei" bleiben.

Nichtsdestowenigertrotz ist das PCI-Passthrough schon auch ein Punkt, den man mal kontrollieren koennte. Wenn denn schon kein anderes OS gestartet werden soll ;-)

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Beitragvon v-rtc » 14.04.2016, 11:40

Hallo,

danke, ich möchte deinen Vorschlag nicht ignorieren, aber ohne einen größeren Aufwand ein Stückchen weiter kommen.

Ich habe einen USB Stick genommen, der Host ist auf den lokalen Platten installiert, oder habe ich Dich falsch verstanden?
USB Stick hat FAT32.

Ich prüfe das PCI-Passthrough mal.

Danke.

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon JustMe » 14.04.2016, 12:10

Ich fuerchte, da geht jetzt doch das eine oder andere durcheinander...

Die Idee zum PCI-Passthrough aka VMDirectPathIO, sowie zum Bootstick kam von Dayworker.

Wenn ESXi auf den Festplatten installiert ist, gibt's ja keinen Bootstick.
In Konfigurationen MIT einem solchem kam es schon vor, dass voreilige Administratoren sich sozusagen den Ast auf dem sie sitzen abgesaegt hatten in dem uebereilten Versuch, VMs mit USB-Anschluessen auszustatten. Wenn man naemlich den USB-Controller, an dem das ESXi-Boot-Device haengt, ueber PCI-Passthrough an eine VM haengt, ist diese Konfigurationsaenderung das letzte, was noch auf dem Boot-Device gespeichert wird. Denn danach hat der vmkernel keinen Zugriff mehr da drauf, auch nicht nach einem Reboot :grin:

Genauso ist es moeglich, dass, wenn per PCI-Passthrough schon USB-Controller an VMs gehaengt sind, der vmkernel tatsaechlich nix mehr davon mitbekommt, wenn Geraete angestoepselt werden. Deswegen war der Hinweis darauf m.E. absolut sinnvoll.

So einen richtig "groesseren Aufwand" durch das Starten einen alternativen OS von CD oder USB (es ging ja nicht darum, dieses OS fest auf den Platten zu installieren) vermag ich persoenlich zwar nicht zu erkennen, aber das kann je nach Lokalitaet und Konfiguration tatsaechlich schwierig sein...

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Beitragvon v-rtc » 19.04.2016, 11:17

Sorry, aber hatte kaum Zeit. Nun liegt neben mir eine USB Platte und werde da mal mit einem Windows ISO testen.

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon v-rtc » 06.05.2016, 10:40

Hallo,

wir haben nun einen weiteren Server mit einer USB Disk (1,82TB) getestet.
Nun erkennt er die Disk, allerdings mounted er mir die Disk nicht. Hat jemand eine Idee?
Disk ist mit ext3 formatiert.

Gefolgt bin ich dieser Anleitung: http://www.virtuallyghetto.com/2012/03/ ... shell.html

Edit: Ich möchte einfach auf dem ESXi-Host eine VMDK auf die USB Disk kopieren.

Vielen Dank.

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon irix » 06.05.2016, 11:13

Rolf-Walter.Wolff hat geschrieben:Hallo,

wir haben nun einen weiteren Server mit einer USB Disk (1,82TB) getestet.
Nun erkennt er die Disk, allerdings mounted er mir die Disk nicht. Hat jemand eine Idee?
Disk ist mit ext3 formatiert.

Gefolgt bin ich dieser Anleitung: http://www.virtuallyghetto.com/2012/03/ ... shell.html


Nein das bist du nicht weil in der Anleitung FAT16 verwendet wurde.
Da FAT16 aber auf 2 oder 4GB begrenzt? war denke ich das es dich nicht weiterbringt.

Die einzigen Dateisysteme welche der ESXi verwendet sind FAT16 fuer sein eigenen Partitionen sowie VMFS fuer seine Datastore. Von anderen ist da erstmal nicht auszugehen.



Edit: Ich möchte einfach auf dem ESXi-Host eine VMDK auf die USB Disk kopieren.


Dann kopiere die Daten uebers Netzwerk und gut ist.

Ansonsten .... weise die USB Platten einer Windows VM zu, installiere vSphere Client bzw. koieren ueber "Netzwerk" die Daten vom ESX in die Windows VM und dort gleich auf das USB Drive.. Sollte so fuer alle ausgeschalteten VMs gehen, sprich sich selber kann er nicht kopieren oder man probiert mal was mit einem Snapshoit aus. Aber die Performance sollte unterirdisch sein.

Gruss
Joerg

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Beitragvon v-rtc » 06.05.2016, 11:37

Hallo Joerg,

ja, habe ich mittlerweile auch noch mal richtig gelesen, sorry.

Gibt es sonst noch einen weg wie man VMs mit ~10 TB relativ zügig zum Host bekommt, außer Client -> USB3 -> vSphere Client

Edit: USB am Host ist 2.0, also vermutlich auch nicht der beste Weg :-) den ich gerade erörtere.

Danke Euch / Dir.

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon Dayworker » 06.05.2016, 13:41

Du könntest über WinSCP oder Veeams VM-Explorer die VMDK kopieren. Entweder hängst du das USB3.0-Laufwerk direkt an den ESXi, reichst es an eine Win-VM weiter und kopierst es dann mit der durch den ESXi bedingten, eingeschränkten Performance oder du hängst die Platte über den vSphere-Client an eine VM und kopierst dann über Netzwerk. Je nach Netzwerk wird dann das USB-Laufwerk zum Engpaß.

Wenn du jedoch häufiger so grosse Dateien kopieren mußt, würde ich über eine PCI/PCIe-Karte mit USB3.0-Port(s) nachdenken und diese Karte einer VM direkt durchreichen. Das kann jedoch in eine Steckorgie ausarten, da die Karte möglichst allein auf einer PCIe-Lane liegen und sich dann auch ohne Nebeneffekte an eine VM durchreichen lassen sollte. PCI-Passthrough war, ist und wird immer etwas problematisch sein, da es nur beim halbwegs perfekten Zusammenspiel funktionieren kann.

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Beitragvon rprengel » 06.05.2016, 16:08

Rolf-Walter.Wolff hat geschrieben:Hallo Joerg,

ja, habe ich mittlerweile auch noch mal richtig gelesen, sorry.

Gibt es sonst noch einen weg wie man VMs mit ~10 TB relativ zügig zum Host bekommt, außer Client -> USB3 -> vSphere Client

Edit: USB am Host ist 2.0, also vermutlich auch nicht der beste Weg :-) den ich gerade erörtere.

Danke Euch / Dir.

Viele Grüße

Rolf


USB Netzwerkhub wobei zügig dann relativ ist.

Gruss

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Beitragvon v-rtc » 09.05.2016, 09:04

Hallo, ist nur eine 1 x malige Sache, zum Glück.


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