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Von VCS 5.5 nach VCVA 6.0

Alles zum Thema vSphere 6, ESXi 6.0 und vCenter Server.

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Von VCS 5.5 nach VCVA 6.0

Beitragvon kleinemeise » 08.03.2016, 09:07

Hallo Leute,

wir haben aktuell einen vCenter Server (Windows) Version 5.5.0.

Um jetzt einen sauberen Schnitt zu machen, wollen wir direkt auf die VCVA 6.0 updaten/migrieren.

Wichtig ist uns dabei so wenig wie möglich Ausfälle der VMs zu haben - eigentlich gar keine.

Habe jetzt mal den VCS to VCVA Converter getestet - bin aber noch nicht so überzeugt davon. Ist es möglich, einfach einen neuen VCVA 6.0 aufzusetzen - per "InventorySnapshot – Automatic PowerCLI code" die Einstellungen zu überspielen und die ESX in das neue Cluster zu verschieben?


Wie würdet ihr da vorgehen?

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Beitragvon irix » 08.03.2016, 12:12

In kleinen Umgebungen:
- Screenshots von den Strukturen, Berechtigungen usw machen.
- Alte vCenter VM herunterfahren
- Neue VCSA deployen mit alter IP/FQDN
- Struktueren wieder konfigurieren
- Hosts aufnehmen mit den lfd. VMs
- Backupsoftware neu konfigurieren

Wenn alle Hosts da sind waere meine Empfehlung die VMs per vMotion zu migrieren und den Hosts einmal zu entfernen und wieder aufzunehmen. In vSphere 4 Zeiten war das Notwendig weil Teile des ESXi noch das alte vCenter gesucht haben. Das mag heute anders sein, es mag auch anders sein wenn die IP gleich bleibt aber wenn du komische Effekte vermeiden willst dann schmeiss den Host einmal raus. Beim entfernen wird der VPXA sauge zurueckgesetzt.

- Wenn du mit dem VCSA 6.0u1 gluecklich bist
- VUM installieren
- Hosts nach 6.x updaten
- vHW Upgrade und Tools fuer die VMs

Die aktuelle VCSA hat wieder ein VAMI was sich hinter https:/ip:5480 verbirgt. Installieren fuer der ESXi 6 gleich den Embedded Host Client mit.

Mach dich schlau was sich mit 6.x so getan hat. Bei HA gibts ja neues.

Wenn du dich wohler fuellst kannst du der VCSA auch eine neue IP/FQHN geben und nicht den alten wiederverwenden.

Gruss
Joerg

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Beitragvon kleinemeise » 08.03.2016, 13:43

Hallo irix,

wir nutzen Distributed Switches. Das ist laut vmWare :

Migrating ESX\ESXi hosts with distributed switches is not recommended


Hat da jemand schon Erfahrungen gemacht?

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Beitragvon irix » 08.03.2016, 13:52

Ah... vDS und die Welt sieht anders aus.

Ja ich habe mal bei uns ein weiteres vCenter aufgesetzt und weil ich Faul war die vDS Kondig auf dem alten vDS exportiert und auf dem neuen importiert. Was ich aber nicht mehr weiss ist ob ich "neue" ESXi Hosts hatte oder auch so eine feindliche Uebernahme.

Dann must du in den sauren Apfel beissen und hast eine Downtime fuer jede VM. Sprich du rauemst einen Host frei, entfernst ihn und fuegst ihn im neuen VCS hinzu. Dann VM herunterfahren, aus dem Inventar schmeissen und im neuen hinzufuegen.

Das Thema vDS wuerde auch kein Migrationstool hinbekommen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Martin » 08.03.2016, 15:17

Wenn Du einen Host komplett freiräumen kannst, dann kannst Du diesen für die Migration aus der vDS-Config entfernen und hinterher wieder hinzufügen.

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Beitragvon irix » 08.03.2016, 15:48

Martin hat geschrieben:Wenn Du einen Host komplett freiräumen kannst, dann kannst Du diesen für die Migration aus der vDS-Config entfernen und hinterher wieder hinzufügen.


Nunja.... es ging eher um die Vermeidung der Downtime.


Die Frage wieviele Hosts bzw. Portgruppen und VMs es denn sind um zu pruefen ob sich evtl. der Aufwand lohnt die vDS zurueck zubauen auf vSS das gegenueber stellen was das Ausschalten einer VM "kostet".

Gruss
Joerg

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Beitragvon kleinemeise » 08.03.2016, 16:15

wir nutzen 27 Hosts; 230 Netzwerke und 6 Cluster und ca. 500VMs

Eine Automation wäre da schon ganz schön.

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Beitragvon irix » 08.03.2016, 16:32

Tja... dann ist meine Anwort "bleibt auf Windows mit dem vCenter" :cry:

Der VCS->VCSA Konverter ist ja "limitiert" was DBs und SSO angeht. Wenn es mit dem nicht geht sehe ich nicht wie man es Downtime bewerkstelligen sollte.

Wenn es ohne Downtime der VMs gehen soll dann muss zuerst von vDS auf VSS zurueck gebaut werden. Das anlegen von vSS und Portgruppen/VLANs laesst sich automatisieren und auch das Aendern der VM config auf die vSS Portgruppe sollte man hinbekommen.

Nur mit vSS geht die feindliche Uebernahme eines Hosts durch ein neues vCenter.

Gruss
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Beitragvon soehl » 09.03.2016, 00:19

Ich habe vor kurzem mehrere Hosts von einem vCenter 5.5u3 in ein neues vCenter 6.0u1a "übernommen".
Da war die Übernahme der beiden vDS relativ problemlos.
Ich habe die vDS exportiert und dann ins das neue vCenter importiert und nach der Übernahme der Hosts, über den Punkt "Migrate Virtual Maschine Networking ...." die Netzwerke migriert.
Das war eigentlich nur next,next,finish.
Allerdings habe ich den Punkt im Web Client aufgerufen, weil ich schauen wollte ob sich das was zu vSphere 5.5 geändert hat und siehe die Menüführung ist leicht geändert und die Migration ging ohne Downtime der VM.

Ansonsten habe ich das immer so gemacht, dass ich mir einen neuen vDS angelegt und konfiguriert habe, danach habe ich eine pNIC aus dem alten VDS entfernt, diese pNIC habe ich in den neuen vDS konfiguriert, dann mussten nur noch die VMs auf den neuen vDS migriert werden und sobald der alte vDS "leer" war mussten nur die verbleibenden pNICs in den neuen vDS konfiguriert werden.

Gruss, S.

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Beitragvon irix » 09.03.2016, 08:15

Mal ein anderer Ansatz.... pruefen ob vCenter uebergreifendes vMotion moeglich ist
- Windows vCenter auf 6.x bringen
- VCSA parallel
- Hosts leerraeumen, vom VDS trennen und ein paar in neue VCSA
- vCenter Cross vMotion der VM

Gruss
Joerg

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Beitragvon kleinemeise » 09.03.2016, 10:39

irix hat geschrieben:Mal ein anderer Ansatz.... pruefen ob vCenter uebergreifendes vMotion moeglich ist
- Windows vCenter auf 6.x bringen
- VCSA parallel
- Hosts leerraeumen, vom VDS trennen und ein paar in neue VCSA
- vCenter Cross vMotion der VM

Gruss
Joerg


Hey Jörg, danke. Kommt für uns wahrscheinlich in frage ;)

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Beitragvon irix » 09.03.2016, 10:41

Bitte berichte was draus geworden ist und welche Herausforderungen es gab.

Gruss
Joerg

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Beitragvon soehl » 09.03.2016, 10:46

Das bedeutet auch das du eine gemeinsame SSO-Domain benötigst, sprich das neue vCenter oder dessen PSC muss an den PSC des alten vCenters angebunden werden.

Damit wäre es kein ganz sauberer Übergang, da in dem LDAP des PSCs ja eingies an Informationen (Berechtigungen etc.) vorgehalten wird.

Gruss, S.

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Beitragvon kleinemeise » 12.04.2016, 13:37

kleinemeise hat geschrieben:
irix hat geschrieben:Mal ein anderer Ansatz.... pruefen ob vCenter uebergreifendes vMotion moeglich ist
- Windows vCenter auf 6.x bringen
- VCSA parallel
- Hosts leerraeumen, vom VDS trennen und ein paar in neue VCSA
- vCenter Cross vMotion der VM

Gruss
Joerg


Hey Jörg, danke. Kommt für uns wahrscheinlich in frage ;)


Hallo Leute,

da ich den oben genannten Weg gehen wollte kommen jetzt Fragen auf:

Aktueller Stand:

Altes vCenter 5.5 mit Cluster 01 EVC Modus "Intel® "Nehalem" Generation" und ein neues vCenter 6.0 mit Cluster 02 (komplette neue Server) EVC Modus "Intel® "Haswell" Generation"

Wäre denn ein vMotion überhaupt möglich? Oder müssen die EVC Modus gleich sein?

Wäre es möglich, einen Host (mit paar VMs drauf) im laufenden Betrieb vom Cluster 01 abzumelden und im Cluster 02 hinzuzufügen? EVC Modus könnte neuen Cluster 02 noch angepasst werden.


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