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LTO-Tape in VM nutzen - geht nicht mehr, teilweise oder ande

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LTO-Tape in VM nutzen - geht nicht mehr, teilweise oder ande

Beitragvon drnicolas » 15.01.2016, 12:03

:oops: Ich weiss, meine Konfiguration ist sowas von 'unsupported' ...

Unter den Versionen 5.1 und 5.5 habe ich eine abenteuerliche Konstruktion gehabt:

VM1:
durchgereichte DIVA ISDN-Karte (unter Debian-Linux). Das ist sowas von unsupported - nur hat die VM davon nichts mitbekommen; es faxt nach Herzeneslust und das seit Jahren :lol:

VM2:
Da es nicht gelang ein SCSI-Gerät alleine an die VM durchzureichen wurde der Adaptec SCSI-Controller mitsamt den 2 LTO-Tapes durchgereicht. Unsupported, der Rest siehe oben - ging einfach .

Nach dem Upgrade auf 6.0:

VM1
Die ISDN-Karte war verschwunden. Auf dem ESXi musste erst erneut die Karte zum Pass-through aktiviert werden. Nach Neustart des ESXi und Neukonfiguration der VM funzt es wie eh und je.

VM2:
Karte und Tapes sind verschwunden (Windows 2012). Also erstmal SCSI-Controller durchreichen.
Aber was ist das denn ? Da wird mir doch tatsächlich ein SCSI-Gerät für die VM angeboten - es ist ein LTO-Tape!
Nach dem Neustart der VM läuft es wunderbar unter WIndows 2012
Nur das zweite LTO hat es nicht geschafft ! Ich habe es nicht zum Laufen gebracht. Es taucht einfach nicht unter den auszuwählenden SCSI-Geräten auf.
An der Konfiguration hat sich nichts geändert. Es hängt immer noch am internen Anschluss des Controllers - der übrigens nicht durchgereicht werden musste!

Ist ein solcher Effekt bekannt ? Wieso ist ESX so wählerisch ?

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Re: LTO-Tape in VM nutzen - geht nicht mehr, teilweise oder

Beitragvon rprengel » 15.01.2016, 13:14

drnicolas hat geschrieben: Wieso ist ESX so wählerisch ?


Weil es dann rock solid läuft wenn die Hardware passt.
Warum hast du ein Update auf 6.0 durchgeführt?

Gruss

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Beitragvon Dayworker » 15.01.2016, 17:31

Das du nach dem Upgrade den Passthrough-Bereich erneut einstellen mußtest, dürfte mit einigen internen Änderungen zusammenhängen. Immerhin läuft die ISDN-VM wieder problemlos, das ist unter vSphere6 eine sehr erfreuliche Überraschung. Passthrough war, ist und wird vermutlich immer ein Balanceakt sein. Mit manchen Geräten klappt es immer und andere sind stark abhängig vom eingesetzten ESXi-Stand. Manchmal haut auch schon ein Bugfix dazwischen oder ermöglicht überhaupt erst wieder, daß man Geräte darüber durchreichen kann...

Wenn du noch einen zweiten Controller hast, häng das zweite LTO-Drive mal um und dann kannst du vielleicht beide LTOs ohne PCI-Passthrough durchreichen. Ansonsten sieh dir mal die üblichen Logs an, was beim SCSI-Controller zu Passthrough eingetragen wird. Vermutlich unterstützt der Controller irgendeine Funktionalität nicht, die Passthrough meint zu brauchen.

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Beitragvon drnicolas » 15.01.2016, 23:13

Ich könnte gut mit nur "einem" LTO auskommen; ich finde es eher kurios.

Und ich hab noch einen:
ein Drucker OKI MC160n ist über USB an den Host und dann an eine VM angebunden.
Funktioniert.

ein (deutlich älterer) Kyocera-Drucker am selben Kabel und USB-Port wird nicht erkannt

@rprengel: Das Upgrade wurde motiviert von dem Wunsch W2012 VMs vielleicht schneller zu machen. Ich hatte schonmal angefragt aber keine Lösug gefunden.
Eine W2012-VM ist grottenlangsam , während 2 andere subjektiv gut laufen (unter 5.5 wie 6.0)

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Beitragvon Dayworker » 16.01.2016, 02:20

Ist der USB-Port ein 2er oder 3er und unterstützt der Kyocera eventuell nur den isochronen Transfermodus?
Bei den neuesten Chipsätzen fehlt der OHCI/UHCI/EHCI-Controller, der XHCI-Controller im 3er übernimmt bei diesen alle Funktionen. Dazu muß das Host-OS aber einen passenden Treiber mitbringen.
Falls der Kyocera unbedingt isochrone Transfers fahren will, könnte es deshalb bereits zu Erkennungs- und somit Einbindungsproblemen kommen.
Der OKI MC160n verfügt laut http://www.oki.de/drucker/multifunktions/a4-mfp/detail.aspx?prodid=tcm:90-3997-16 neben USB2.0 bereits über eine 10/100MBit-Schnittstelle. Ich sehe deshalb keinen Grund, weshalb man da überhaupt noch mit USB rumhantieren sollte. Ich für meinen Teil bin jedenfalls extrem dankbar, daß mein "kleiner" Canon Pixma MX925 neben der obligatorischen USB2.0- ebenfalls über eine 10/100MBit-Schnittstelle verfügt und darüber auch alle Funktionen netzwerkweit ansprechbar sind. Damit erspare ich mir schon mal eine VM, die dann nichts anderes macht, als das lokal angeschlossene Multifunktionsgerät ins Netzwerk durchzureichen. Durch die Virtualisierung läuft zwar im Normalfall immer eine VM, die den Job mit erledigen könnte, daß kann je nach Modell und OS aber vermutlich in besonderer Abhängigkeit zur Treiberversion zu unerwarteten Wechselwirkungen führen. Meine Versuche mit einem damals für 30Euro erhältlichen Win8 als Arbeits-VM samt allen liebgewonnenen Tools scheiterte mehrfach an verschiedenen BSODs. Woran der Fehler letztendlich lag (OS, Treiber, Gerät zu alt für Win8), war mir egal, der Preis für Toner und Belichtungstrommel überstiegen den Gerätewert um ein Vielfaches und beides war damals fällig.


Das Win2k12-Problem mit der saulahmen Ausführung hatten wir doch erst vor kurzem. Als Hauptursache hatten wir meines Wissens die umfangreiche Logging-Tätigkeit von Win2k12 ausgemacht. "UrsDerBär" hat dem wohl dadurch Abhilfe geschaffen, daß er den Großteil dessen direkt lahmgelegt hatte.


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