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openWRT VPN Gateway auf dem ESXi

Alles zum Thema vSphere 6, ESXi 6.0 und vCenter Server.

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King of the Hill
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Beitragvon Dayworker » 09.03.2016, 06:34

In deinem Knoppix-Verzeichnislisting findet sich die Datei "mtab". Poste doch bitte mal deren Inhalt.
Unabhängig davon sieht man in deinem ESXi-Consolenbild bei Zeitstempel [1.150143], daß der Linux-Kernel auf das root-Device mit der "PARTUUID=53d94471-02..." wartet. Da stimmt also der Mountpunkt nicht mehr.

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Beitragvon MarroniJohny » 10.03.2016, 04:10

Hi

Trotzdem scheint das Linux ja zu booten. Oder zumindest ein Teil.

Die mtab vom KNOPPIX sieht nach dem mounten so aus:

Bild

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Beitragvon ~thc » 10.03.2016, 08:12

Nein, nur der Kernel und die Initial RAMDisk booten - das Einhängen des root-Dateisystems und die Übergabe an den "init"-Prozess scheitern.

Kommst du mit einer SSH-Shell auf die Hardware-Box? Zeig uns doch mal die mtab des echten, laufenden Systems.

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Beitragvon MarroniJohny » 10.03.2016, 08:27

Hi

Nein, habe keine SSH auf die Box. Nur das Webinterface und die COM Konsole. An der COM Konsole gibts auch keine Shell, da werden nur Ausgaben zum Bootvorgang gemacht.

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Beitragvon ~thc » 10.03.2016, 08:31

Bietet die COM Shell die Möglichkeit, die mtab anzuzeigen?

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Beitragvon MarroniJohny » 10.03.2016, 08:35

Ich kann Dir mal das aufgezeichnete Log vom putty per pm schicken. Aber da gibts keine Eingabeaufforderung, oder so was in der Art.

Edit: habs Dir geschickt. So ists am laufen. Wahrscheinlich wird da nur der Bootvorgang ausgegeben.

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Beitragvon ~thc » 10.03.2016, 08:51

Das war ein guter Gedanke. Im COM Log siehst du folgende Abschnitte:

Code: Alles auswählen

[    0.772883] ata1: PATA max UDMA/100 cmd 0x1f0 ctl 0x3f6 bmdma 0xff00 irq 14
[    0.779880] ata2: PATA max UDMA/100 cmd 0x170 ctl 0x376 bmdma 0xff08 irq 15

und

Code: Alles auswählen

[    0.992173] ata1.00: CFA: CF 4GB, 20110221, max UDMA/100
[    0.997530] ata1.00: 7847280 sectors, multi 0: LBA
[    1.042069] ata1.00: configured for UDMA/100


Die CF-Disk ist also als Parallel-ATA/IDE Festplatte in der Box eingebunden. Ist das in der virtuellen Hardware der VM auch so?

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Beitragvon MarroniJohny » 10.03.2016, 09:28

Bei der virtual Disk habe ich alle Optionen durch probiert. Auf LSI Logic Parallel steht er grad, ja. (der virtuelle SCSI Controller).

Vielleicht doch der fehlende Treiber? :)

Wie kann er denn den Bootloader und den Kernel laden, ohne den entsprechenden Treiber?

Und den selber einbauen kann ich wohl vergessen?!

Ich weiss noch nicht mal, ob die Version, die ich von der Box gezogen habe 32 oder 64 Bit ist. Der Bootvorgang sieht in etwa gleich aus. Ich bin bislang von 64 Bit ausgegangen, deshalb LSI Logic Parallel. Bei 32 Bit habe ich BusLogic Parallel genommen.

Was soll ich da auswählen?

Er hat noch gesagt, bei sich auf Virtualbox hätte er es zum laufen gekriegt, aber nur weil er es mit 32 Bit kompiliert hatte. Mich hatte er damals gefragt, und die vmdk, die er mir machte war da 64 Bit. Aber im Moment habe ich ja die Version, die ich von der Box gezogen hatte. Ich tippe jetzt einfach mal drauf, dass die eben auch 32 Bit ist.

...weil bei vmware kann man ja die einen SCSI Controller nur bei entsprechendem Gast OS auswählen, sonst startet die VM nicht.

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Beitragvon ~thc » 10.03.2016, 09:35

Gaaaaanz ruuuuuuhig bleiben ;) .

Wir haben es gleich.

1. Entferne die Disk aus der VM (nur entfernen - nicht löschen).
2. Editiere die Beschreibungsdatei der VMDK so, dass du den (einmal vorkommenden) Begriff "lsilogic" gegen "ide" austauscht.
3. Füge die Disk der VM wieder hinzu - bei der Auswahl des Controller-Knotens sollten nun nur doch IDE-Knoten auftauchen.
4. Booten

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Beitragvon ~thc » 10.03.2016, 09:47

Johny, die VMX-Datei muss nicht angefasst werden - ich meine die kleine VMDK-Datei (ist nicht im vSphere-Client sichtbar!), die die VMDK beschreibt. Ich mache so etwas in der SSH-Shell direkt auf dem ESXi mit dem Editor "vi" - traust du dir das zu? Ansonsten ziehst du dir die VMDK auf einen lokalen PC - dann sollten es zwei Dateien sein - bearbeitest sie lokal und schiebst sie zurück.

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Beitragvon MarroniJohny » 10.03.2016, 10:01

Muah, geil! :grin:

Läuft.

Cool, tvm. Haha. Das wollt ich schon ein Jahr lang haben, sowas in der Art. Ich hatte da auch mal Pläne, wie ich mir das selber basteln könnte (#1).

Coolio ty!

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Beitragvon ~thc » 10.03.2016, 10:06

Sehr schön.

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Beitragvon MarroniJohny » 13.03.2016, 21:46

Hi.

Ich hätte da nochmal eine kleine Frage dazu. Und zwar habe ich an der NIC, die am WAN Adapter der Box hängt, kein Gbit. Die wird auf 100 Mbit gezogen.

Ich habe versucht den Port vom Switch zu wechseln, das Kabel getauscht, manuell eingestellt, alles habe ich versucht.

Nun war es ja so, dass die Box nur 100 Mbit/s Anschlüsse hatte. Aber die hängt ja am vSwitch. Kann es sein, dass ein Client am vSwitch Einfluss auf den physischen Adapter hat? Denke, ja wohl eher nicht,...

Bild

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Beitragvon ~thc » 14.03.2016, 07:25

Hängt der WAN-Adapter der Box/VM nicht auf dem WAN-Anschluß deines INet-Anbieters? An einem WAN-Anschluß würde ich nie mehr als 100 MBit erwarten.

Und nein: die VM hat keinerlei Einfluß darauf, welche Geschwindigkeit die vmnicX mit ihrer Gegenstelle aushandelt.

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Beitragvon MarroniJohny » 14.03.2016, 19:24

Hi

Ich hatte die beiden NIC's (Telefon und WAN) wohl vertauscht, und die dann noch in falscher Reihenfolge an die VM geklemmt. So ists gelaufen, aber die vSwitches waren falsch beschriftet.

Das ist natürlich das Telefon, was da 100 Mbit/s aushandelt.

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Beitragvon MarroniJohny » 01.04.2016, 01:38

~thc hat geschrieben:Gaaaaanz ruuuuuuhig bleiben ;) .

Wir haben es gleich.

1. Entferne die Disk aus der VM (nur entfernen - nicht löschen).
2. Editiere die Beschreibungsdatei der VMDK so, dass du den (einmal vorkommenden) Begriff "lsilogic" gegen "ide" austauscht.
3. Füge die Disk der VM wieder hinzu - bei der Auswahl des Controller-Knotens sollten nun nur doch IDE-Knoten auftauchen.
4. Booten


Das hat auf dem ESXi ja ganz gut geklappt. Nun habe ich das Problem, dass ich das für einen Kumpel auf seiner Workstation installieren soll.

Nun ist es so, dass die Box, bzw. das Image offensichtlich neben dem Zertifikat auch noch mit einer Adresse personalisiert ist. Diese Adresse hat das Format einer IPv6 Adresse. Über die Adresse kommunizieren die Boxen untereinander (Mail und VoIP).

Aber über die WAN Seite geht’s mit IPv4. Ich könnte von meinem Provider zusätzlich auch eine IPv6 Adresse haben. Aber der Entwickler der Box hat gemeint, sein Gateway laufe nur über IPv4. Naja, ich schweife ab.

Das Problem ist jetzt, dass wenn ich mein Image von der Box mit seinem Zertifikat nutze, läuft das Ganze. Nur ist die Box Adresse immer noch meine eigene. Natürlich habe ich die Mac Adressen der Adapter neu generiert, daher rührt es nicht. Ich hab über das Admininterface der Enigmabox auch die Firmware geflasht, doch die „Netzwerkeinstellungen“ der Box - sprich Adressbuch und die ominöse Adresse - bleiben die gleichen.

Aber ich habe da ja noch die original VMDK, die der Entwickler kompiliert hat. Dort muss ja wohl eine andere Adresse hinterlegt sein. Ich habe keine Ahnung, wie er das macht. Box zurücksetzen Button suche ich vergeblich.

Nur habe ich da wieder das IDE Problem mit der VMDK. Und ich finde die Beschreibungsdatei der VM (Workstation auf Windows Host, Laptop) aus dem Zitat beim besten Willen nicht. Was sollte die nochmals für eine Endung haben? Wie kriege ich das unter Workstation gebacken?

Danke!

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Beitragvon MarroniJohny » 01.04.2016, 06:29

Habs zum laufen gekriegt. Dummerweise habe ich das Passwort für das Host Windows nicht.

Gute Gelegenheit, schlafen zu gehen. :grin:

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Beitragvon MarroniJohny » 07.05.2016, 18:03

Ich habe jetzt eine andere vmdk, die ich am ESXi benutzen möchte. Wenn ich nun am vSphere eine neue virtuelle Maschine erstelle, und die Disk da einhänge, ist die in der vmdk Beschreibungsdatei immer auf IDE, wenn ich beim einhängen lsilogic wähle. Ich brauche aber wohl SATA mit der neuen vmdk.

Code: Alles auswählen

#DDB

ddb.adapterType = "ide"


In WS und VirtualBox kann ich per GUI SATA wählen, dann läuft das Image.

Aber beim ESXi ist das ja wohl per GUI nicht möglich.

Nun kopiere ich die Datei auf den Desktop, und schreibe da beim Controller SATA rein. Dann will ich sie per vmexplorer wieder auf den ESXi kopieren. Da bekomme ich folgenden Fehler:

Bild

Ich kann die Datei per vmexplorer auf dem ESXi auch löschen, dann wird sie nicht mehr angezeigt. Nach dem löschen uploaden geht auch nicht, da kommt der selbe Fehler, obwol die Datei laut vmeplorer nicht mehr vorhanden ist. Er versucht also immer noch zu überschreiben.

Das heisst, ich kann die editierte Datei nicht mehr auf den Server hochladen. Wie kann ich da die besagte Datei editieren, dass der Controller auf SATA geht? Zumindest bei Workstation und Virtual Box läufts mit SATA, aber mit dem ESXi habe ich gerade zu kämpfen.

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Beitragvon Dayworker » 07.05.2016, 19:04

Ich hab den Thread nicht komplett gelesen, aber ob ein Gast-Controller SATA spricht, ist immer von der v.HW-Version der VM abhängig. Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, wurde SATA mit der v.HW-Version 10 eingeführt.

Ob da "lsilogic", "buslogic", "ide" oder "sata" drinsteht, ist laut Ulli unserem VMDK-Gott im Grunde egal. Bei Wechsel von "ide" auf "lsilogic" oder war es doch "buslogic" und "sata" müßte man auch die Einträge für Heads, Cylinders und Sectors umrechnen und anpassen.

Mich stimmt allerdings nachdenklich, daß du die VMDK nicht mehr ohne die verlinkte Fehlermeldung hochschieben kannst. Clone die VMDK doch bitte mal mit den "vmkfstools" lokal auf dem ESXi. Falls die Datei Fehler haben sollte, bekommst du eine entsprechende Meldung.

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Beitragvon MarroniJohny » 07.05.2016, 22:17

Hi

Irgendwie sobald ich am Host die VM erstellt, die vmdk (persistent) hinzugefügt und alles konfiguriert habe, kann ich sie nicht mehr per vmexplorer überschreiben, ja,...

Löschen und neu erstellen kann ich die Verzeichnisse per vmexporer / vsphere Client. Aber löschen und überschreiben nicht, glaub nachdem ich die vm gestartet habe. Die Datei taucht übrigens auch erst auf, nachdem ich die vm gestartet habe. Also nicht schon beim erstellen. Dann habe ich 2 vmdk Dateien, und die Kleine editier ich. Den vmexplorer und die ganzen Verbindungen zum Host habe ich auch neu verbunden.

Auf die CLI würd ich grad gerne verzichten im Moment wenns geht. Beim ersten Mal beim Wechsel auf ide hats ja auch geklappt mit dem überschreiben der Datei am Host.

Ich hatte das auf VM Version 8.0, wegen der Kompatibilität. Aber ich habs jetzt auch noch mit Version 10 versucht.

Soll ich den Host neu starten? Bringt das was?

Edit:

...sprich ich bring die vmdk, die auf dem Desktop per SATA läuft, nicht am ESXi zu laufen.

Da kommt wieder der Fehler "waiting for root device". :)

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Beitragvon Dayworker » 07.05.2016, 23:36

Wenn die VM bereits läuft, ist die VMDK-Datei sprich die vDISK gesperrt. Der vSphere-Client bzw dessen Datastore-Browser lügt bekanntlich bei der Dateiansicht. Der DS-Browser interpretiert den Verzeichnisinhalt und stellt ihn dann abweichend von der Realität dar.

v.HW-Version 8 ist für SATA zu niedrig, da muß mindestens die 10 stehen.

Host-Neustart bringt immer was, würde ich aber nur im allerletzten Schritt machen, weil ist meist einfach wirklich nicht nötig. Wirf die VM mal aus dem Inventory (nur aus dem Inventory entfernen und nicht löschen) und editiere die VMDK-Datei dann über WinSCP oder Putty auf dem ESXi. Dann sollte es klappen, den Host neustarten kannst du dann immer noch, falls es immer noch nicht klappt mit dem Editieren.

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Beitragvon MarroniJohny » 09.05.2016, 18:05

Hi

Ja danke! Dass der Datastore Browser lügt, war mir nicht bekannt. Per WinSCP kann ich die besagte Datei nun bearbeiten und speichern. So weit so gut.

Ich habe nun 2 Möglichkeiten, das Ganze wieder einzuspielen.

Einerseits habe ich eine kompilierte vmdk, die in WS und Virtualbox problemlos läuft. Ich muss da einfach einen SATA Controller hinzufügen (den gibt’s erst ab v10, das habe ich auch schon gesehen). Soweit ich mich erinnern kann, werden Controllertyp und Plattentyp da in zwei Schritten konfiguriert. Im zweiten Schritt kann man dann eben SATA wählen. Aber da ich nur den free ESXi habe, kann ich glaub ich keine HW Version über 8 wählen, soweit ich weiss? ESXi ist 6.0 U1, und läuft bis auf 2 3 Aussetzter problemlos.

Die zweite Variante ist, ich habe ein img.gz, das ich per Knoppix in die HDD entpacke:

Bild

Bild

Dann wären da noch die Varianten a) nochmals Image von der Box ziehen; so hatte ich es am laufen auf vSphere bislang (s.o.), oder b) das ich das Ganze selber kompiliere, wo es auch Anleitungen im Netz gäbe.

Ich habe das mit den virtuellen Controllern also noch gar nicht begriffen. Du sagst ja noch, das ist im Grunde egal was da drin steht. Das mit dem SATA ist mir auch etwas suspekt. Z.B., wieso die erst so spät eingeführt wurden. Ich hätte gerne eine Lösung, die unkompliziert auf allen Virtualisierungsplattformen läuft.

Und ich muss Mal ein ganz grosses Danke und Lob an dieses Forum aussprechen! Ich bin da schon mit diversen Problemen gekommen, und mir wurde immer geholfen. Am Anfang dieses Fred’s hat noch einer gesagt, ja aber das ist kein vSphere Problem eigentlich. Ähnliches auch in früheren Threads. Aber ich wusste halt jedes Mal, dass hier Leute sitzen, die helfen können. tvm

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Beitragvon Dayworker » 09.05.2016, 18:30

Bezüglich der v.HW-Version kannst du zwar nur mit 8 anlegen, aber zumindest unter ESXi5.5-free kannst du v.HW-Level upgraden. Beim 5.5er ist das die 10 und beim 6 entsprechend höher. Du kannst jedoch auch einfach mit 8 anlegen, wirfst die VM aus dem Inventory und editierst sowohl die VMX- als auch die kleine VMDK-Datei per WinSCP oder SSH. Wenn du mit "vi" klarkommst, kannst du das natürlich auch damit machen...

Der verlinkte Bootscreen endet damit, daß er auf die Root-Partition mit der UUID=0a2da6f7-02... wartet. Auf der verlinkten LXTerminal-Ausgabe fehlt aber diese UUID komplett. Ganz am Schluß schreibst du jedoch die auszupackende Firmware direkt nach SDA. Ist das das Root-System? An dieser Stelle wäre jetzt interessant, was "blkid" ausgibt. Falls Root jetzt auf SDA residiert, mußt die diese UUID in die "fstab" (bin grad unsicher, kein Linux vor mir) eintragen. Du kannst darin natürlich statt der UUID auch die "sda1" eintragen. Mit der UUID verhinderst du nur, daß sich bei wechelnden Datenträger-Port ein OS nicht mehr starten läßt.


Wenn alle deine VMware-Produkte mindestens mit der v.HW-Version 10 umgehen können, ist es ja unkompliziert. Dann können ja alle mit dem SATA-Controller umgehen.

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Beitragvon MarroniJohny » 09.05.2016, 19:23

Wär es denn möglich, eine vmdk zu kompilieren, die mit allen Controller Varianten klarkommt? Das Openwrt Linux scheint ja sowohl ide als auch sata zu verstehen...

Ich steh da weiter mit dem Entwickler im Kontakt.

Wie würdest Du die Software verteilen/bereitstellen, dass das auf allen Virtualisierungsplattformen läuft?

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Beitragvon ~thc » 09.05.2016, 21:11

Für ein "normales" Linux ist das kein Problem, mit fast jeder (virtuellen) Hardware zurecht zu kommen. Im Embedded-Bereich ist es oft üblich, einen minimalen, genau auf die Hardware abgestimmten Kernel zu erzeugen. Solche Kernel lassen sich nur dann virtualisieren, wenn man eine VM mit kompatibler virtueller Hardware genau darum herum baut.

Du kannst deinen Entwickler fragen, ob er nicht neben der Box-Hardware auch IDE, SCSI und SATA für Virtualisierer in den Kernel aufnimmt.


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