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Hardwareauswahl

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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Hardwareauswahl

Beitragvon VMwillo » 22.08.2007, 16:02

Hallo zusammen

Ich möchte gerne VMWare Server aufsetzen, mit Win 2003 Server Std. als Host.
Jetzt habe ich bzgl. der Auswahl der Hardware ein bisschen Probleme.

So wie ich das sehe, setzen die Meisten Dell oder HP Hardware ein. Der Server soll in China zum Einsatz kommen. Und da dieser dort auch beschafft wird, stehen die recht günstigen Server von Lenovo zur Wahl. HP und Dell sind dort recht kostspielig.

Folgendes Modell soll zum Einsatz kommen:
Lenovo R280
mit Intel Xeon 5110 CPU (1.60 GHz, 1333 MHz FSB, 4MB (1x 4MB) Level 2 Cache, Woodcrest)

Ich konnte bzgl. der Kompatibilität von Lenovo nichts finden.

Was meint ihr? Ist es problematisch VMWare Server auf dieser Hardware zu betreiben? Oder hat schon jemand gute oder schlechte Erfahrungen mit Lenovo Server?

Danke schon mal.

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Beitragvon Heros » 22.08.2007, 16:22

Den Server kannst du immer betreiben wenn das Host OS läuft. Das ist kein Problem.

Gedanken sollte man sich halt über Ausfallsicherheit machen...

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Beitragvon VMwillo » 29.08.2007, 09:02

Also sollte 64-bit Hardware (EM64T) und Windows 2003 Server 64-bit kein Problem sein. Sehe ich das richtig?

Ich habe an folgende Hardware gedacht:

Lenovo R350 G6B
Intel Xeon 5310 CPU (1.60 GHz, 1333 MHz FSB, 4MB (1x 4MB) Level 2 Cache, Woodcrest, EM64T)
2 x 160GB SATA (RAID0)
2 x 1000 MB RJ45 NIC
DVD & FD
600 W Power
Incl. 4 x 1GB ECC DDRII 533 RAM
Windows 2003 Server Std. 64-bit

Darauf laufen soll in einem ersten Schritt ein Mailserver und WSUS. Aber man weis ja nicht, was kommt.

Meint ihr das passt so?

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Beitragvon Herbert » 29.08.2007, 10:36

64 Bit läuft prima.

ACHTUNG: Bedenke die Ausfallsicherheit bei der Konzeption des Servers, spez. des RAID Levels.

Gruss
Herbert

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Beitragvon VMwillo » 29.08.2007, 11:18

Das ganze sollte einigermaßen kostengünstig bleiben.

Wir haben an dem Standort noch andere Server. Ich habe daran gedacht, die VM oder Snapshot einfach zeitgesteuert auf einen anderen Server zu kopieren. Im Notfall würde ich die VMs einfach vom anderen Server aus starten.

Ich weis schon, daß das nicht die Optimale Lösung ist. Aber ich denke eine kurze Downzeit der VM's wäre nicht so schlimm. Was würdest du emfehlen?

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Beitragvon Herbert » 29.08.2007, 11:37

Duplizieren der VM ist ok und sollte auf jeden Fall gemacht werden. Aber RAID 0 ??? Du verdoppelst dadurch die Ausfallwahrscheinlichkeit der Festplatten. Meine Empfehlung: Eine Platte mehr kaufen und RAID 5 zusammen mit einem SCSI-Controller wählen. Dieses ganze SATA Zeugs funktioniert mal, dann wieder nicht... Die geringen Mehrkosten sind spätestens beim ersten Plattenausfall mehr als drin.

Gruss
Herbert

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Beitragvon al!ve » 29.08.2007, 20:23

Was passiert denn, wenn die Hardware ausfällt? Wer rennt dann von wo nach wo um was zu tun? Wird ein entsprechender Supportvertrag abgeschlossen, damit Lenovo in den drei oder fünf Jahren des Wartungsvertrages in vier Stunden am Server steht und Hardware tauscht, oder willst du den Server im Ernstfall einschicken müssen?

Jetzt bitte nicht lachen, aber in kleinen Größenordnungen halte ich folgendes Vorgehen durchaus für wirtschaftlich:
PC aus Standard-Komponenten zusammenbauen und tragende Teile doppelt kaufen und in den Schrank legen. Was spricht gegen einen normalen C2D E6550 auf einem Intel DP35DP oder einem Gigabyte P35DS3? Die CPU vorerst nur einfach kaufen, in einem halben Jahr noch eine zweite für den Schrank. Mainboard jetzt gleich zwei Stück, wenn eines raucht kann man das zweite reinschrauben. RAM 4*1GB Nicht-ECC DDR2. Dass RAM mal defekt ist hab ich schon lange nicht mehr erlebt, und selbst wenn doch kann man den zur Not auch mal kurz aus dem System nehmen, der Server wird mit 3*1GB nicht gleich in die Knie gehen. Alternativ 2*2GB, dann kann man auch noch nachrüsten, ohne alten RAM wegwerfen zu müssen. Im Defektfall würden hier zwar kurzfristig keine 25 sondern 50% des RAMs entfallen, der Tatsache, dass der Server trotzdem weiter betrieben werden kann, bis Ersatz angeschafft ist, tut das aber keinen Abbruch. Festplatten würde ich ohnehin mindestens eine mehr kaufen als benötigt, die Dinger sind einfach Verschleißteile. Wohl der Grund dafür, dass mindestens HP ausdrücklich Festplatten aus Supportverträgen ausschließt. Hier 4*320GB im RAID10 (Samsung T166 sollen hier recht ordentlich sein) und eine fünfte für den Schrank. Dass S-ATA hier besondere Probleme machen würde kann ich nicht sagen. Ich würde sogar soweit gehen, die Anschaffung eines zusätzlichen RAID-Controllers erst mal aufzuschieben und auf einen evtl. auftretenden Performanceengpass zu warten. Netzteil wäre auch noch gut, eines auf Reserve zu haben. Nicht dass die häufig brennen würden, aber ohne läuft ein PC nun mal nicht und ob nun 100€ mehr oder weniger ausgegeben werden, spielt keine wesentliche Rolle mehr. Von BeQuiet bin ich immer wieder recht beeindruckt. Leistung top und innerhalb von drei Jahren wenn eins defekt ist ruf ich an und hab einen Werktag später ein Ersatzgerät in der Hand, der Postbote nimmt dann mein defektes erst mit. USV reicht eine einzige, sofern nicht vom Standort bereitgestellt.

Komm ich also bei 2*2.3GHz auf einer CPU (Intel C2D E6550), 2*2GB RAM auf zwei Riegeln (Kingston HyperX CL4-4-4-12), 640GB HDD-Nutzkapazität auf 4*320GB Festplatten (Samsung T166 HD321KJ), einer 1500er APC Smart-Ups, einem Intel DP35DP, einem günstigen Gehäuse und je einer Festplatte, einem Mainboard und einem Netzteil auf Reserve bei unter 1200€.

Gut, im Ernstfall muss ich die Hardware selber tauschen und prüfen, aber in der Regel bin ohnehin ich (oder anderes, qualifiziertes Personal) etwa drei Stunden vor dem HP-Support-Menschen am Server, und in den drei Stunden die ich auf den Menschen warte kann ich auch schon mal anfangen, Hardware zu tauschen, wenn sie denn im Schrank liegt. Die Arbeitszeit die ich im Defektfall also habe muss ich mit draufrechnen, kann dafür aber noch nen Tick schneller reagieren und bin Preislich bei unter 60% dessen, was mich entsprechende Hardware mit Supportvertrag von HP oder Dell kostet.

Alles basiert natürlich auf der Annahme, dass mir leistungsmäßig die Standard-PC-Hardware genügt.


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