Hallo!
Ich habe hier ein kleines "reales" Netzwerk (192.168.13.0) hinter einer Fritz!Box. Auf einem der Computer, dem Host (Windows XP Pro, 192.168.13.5), ist ein VMware Server installiert auf dem als Gast ein Linux mit Samba-Server läuft. Dieser Gast ist per NAT (vmnet8, 192.168.80.0) mit dem Host verbunden. Der Linux-Gast kann auf das Internet zugreifen und sich z.B. Updates besorgen - so weit so gut.
Ich hatte mich zunächst gewundert, dass ich, trotz NAT, vom Host aus auf Samba-Freigaben des Gastes zugreifen kann. Mir ist dann aber aufgefallen, dass der Host mit seinem virtuellen Netzwerkadapter vmnet8 (192.168.80.1) sich ja im Netz 192.168.80.0 befindet. Somit sollte ein Zugriff ja auch selbstverständlich sein. Von den anderen Rechnern im "realen" Netz aus (zur Erinnerung: 192.168.13.0), kann ich nicht auf die Samba-Freigaben des Gastes zugreifen, weil diese Computer - meiner Meinung nach - schlicht nicht wissen "wo" sich das Netz 192.168.80.0 befindet.
Wenn sich aber der Host-PC mit seinem "realen" Netzwerkadapter im Netz 192.168.13.0 befindet und mit seinem "virtuellen" Netzwerkadapter vmnet8 im Netz 192.168.80.0, dann müsste der Host-PC doch als Router arbeiten können und so die anderen PCs des "realen" Netzwerkes auch auf die Samba-Freigaben zugreifen können. Dabei sei gegeben, dass ich für den Gast nicht auf bridged networking (vmnet1) umsteigen möchte, was das Problem ja wohl vereinfachen würde.
Ich habe also zunächst versucht auf einem der anderen PCs eine zusätzliche route einzurichten, damit dieser PC weiß, "wo" sich das Netz 192.168.80.0 befindet:
route add 192.168.80.0 mask 255.255.255.0 192.168.13.5
Das sollte dem PC eigentlich sagen, dass Pakete an das Netz 192.168.80.0 zuerst an 192.168.13.5 geschickt werden müssen (zur Erinnerung: 192.168.13.5 ist der Host-PC mit dem Linux-Gast). Der Host-PC sollte dann ja eigentlich wissen, wie mit Paketen für 192.168.80.0 zu verfahren ist (er soll sie nämlich über seinen virtuellen Netzwerkadapter in das Netz 192.168.80.0 routen).
Leider funktioniert das so noch nicht, sprich: ich kann von anderen PCs des "realen" LANs aus den Linux-Gast nicht anpingen, oder auf seine Freigaben zugreifen. Mir ist dann noch eingefallen, dass unter Windows XP Pro der Dienst "Routing und RAS" standardmäßig deaktiviert ist. Aber auch die Aktivierung dieses Dienstes brachte keinen Erfolg, obwohl mir die Routing-Tabelle des Hosts ziemlich plausibel erscheint.
Aktive Routen:
Netzwerkziel Netzwerkmaske Gateway Schnittstelle Anzahl
192.168.80.0 255.255.255.0 192.168.80.1 192.168.80.1 1
192.168.80.1 255.255.255.255 127.0.0.1 127.0.0.1 1
192.168.80.255 255.255.255.255 192.168.80.1 192.168.80.1 1
Standardgateway: 192.168.13.1
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Ständige Routen:
Keine
Zur Sicherheit habe ich noch die integrierte Windows-Firewall an allen Netzwerkadaptern deaktiviert, doch auch das hat nicht geholfen.
Ist mein Vorhaben noch irgendwie umzusetzen? Bitte diskutiert nicht über Sinn oder Unsinn dieser Konfiguration, ich möchte einfach nur etwas lernen...
Alles Gute,
Stefan
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Routing zwischen realem und virtuellem Netzwerk
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