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ProjektAnsatz nicht durchfürbar!?

Verfasst: 14.11.2006, 18:04
von Pixelschuppser
Ich hab hier wohl ein fast unlösbares Problem...

Ist zustand:
- WIr haben in der Firma ein Server-Client Wahrenwirtschaftsprogram (KHK) das, leider unter Novel läuft. Die Client software unter Dos. IPX/SPX

- wir haben Zweigstellen auch ausserhalb von Deutschland, die auf die KHK zugreifen müssen. Die KHK an sollches ist nicht Netzwerkfähig, also es kann kein zweiter Server oder ähnliches in die Zweigstellen stellen.

- momentan wird, achtung jetzt kommts, für jeden Rechner in den Aussenstellen, ein Win98 Rechner hier her gestellt auf dem in einer Dos-Box die KHK läuft. Die Verbindung zu den aussenstellen wird über VNC (hier PC-Anyware) realisiert... das heist, das auch an der Gegenseite ein Win98 Rechner stehen muss um mit dem "Win98 Server" in verbindung zu treten, da das PC Anyware nicht Platformübergreifend ist...
Als braucht man für jeden Arbeitsplatz zwei Rechner mit win98 um eine Dos-Aplikation zu steuern. Schwachsinn!!

Meine Idee:
Ein Server auf dem 6+ DOS BS in VMware laufen. Dann die VMware mit den Clients steuern!

Probleme:
- Hauptsächllich liegt es daran, dass das Betriebssystem komplett auf den Clients ausgefürt wird und somit die Netzwerkkarte im Client auf den Novel server zugreifen möchte, was natürlich nicht geht. :-(

- Die KHK darf, anweisung vom chef, nicht direkt ans Inet... auch nicht VNC. Auch überreden half nichts.

Frage:
Kann ich das BS auf dem Server laufen lassen und von einem Client steuern?

PS: das ganze sollte mein AbschlussProjekt werden...

Verfasst: 15.11.2006, 06:33
von ioman
Also zuerst mal ist jedes Projekt normalerweise irgendwie durchführbar :-)

Als erstes: pcAnyhwere 9.2 (auch unter XP mit neustem Patch von pcAny lauffähig!) kann auch zu alten DOS pcAnywheres Verbindungen aufbauen.

Zu Deiner Frage: nimm den VMWare Server auf dem Du die virtuellen DOS PCs installierst und verbinde Dich dann ganz normal mit der VMWare Console zu diesem Server.

Oder hab ich da was net richtig verstanden?

Gruß
ioman

Verfasst: 15.11.2006, 10:32
von Pixelschuppser
Ok, ich habs soweit hin bekommen! DAnke!

Aber ich hab schon bei einem Gast OS (DOS 6.22) 50% Systemlast o.O
Ich hab lediglich das OS gebootet und noch keine PRogramme laufen...

Der Rechner ist ein 3Ghz P4 mit 3GB ram... sollte ja ausreichen für dos?!!?

Wollte eigentlich 6+ DOS BS drauf laufen lassen...

Verfasst: 15.11.2006, 11:55
von SkyDiver
Bei der hohen auslastung musst du mal nach Patches suchen.

Hatte bei Linuxmaschinen ein ähnlichen effekt, solange die im Grub standen haben sie 3GHz Prozessorlast generiert, obwohl nix lief. Da gibts garantiert schon HowTo's.

Gruß Falk

Verfasst: 15.11.2006, 13:54
von al!ve
Nur *noch* verstehe ich nicht, warum die "Server" Windows98 sind, auf die die Filialen mit VNC gehen müssen. Kann man nicht einfach ein VPN zwischen Filiale und Zentrale aufbauen und die Client-Rechner in der Filiale gehen auf den Server in der Zentrale, wie man es von jeder anderen serverbasierten Anwendung gewohnt ist?

Re: ProjektAnsatz nicht durchfürbar!?

Verfasst: 15.11.2006, 14:46
von Nummer5
Pixelschuppser hat geschrieben:Ist zustand:
- WIr haben in der Firma ein Server-Client Wahrenwirtschaftsprogram (KHK) das, leider unter Novel läuft. Die Client software unter Dos. IPX/SPX.

Bis du dir sicher das KHK nur IPX/SPX kann?
Wir haben hier auch noch eine Anwendung/Datenbank auf Novell 3.2 laufen. Diese kann allerdings auch mit TCP/IP.

Probleme:
- Die KHK darf, anweisung vom chef, nicht direkt ans Inet... auch nicht VNC. Auch überreden half nichts.

Gerade wollte ich VPN vorschlagen, dies geht auch mit IPX/SPX.
Wenn eure "Chef" das so will, meinetwegen.
Wie läuft das im Moment mit PCAnyware? Wählt sich da jeder Mitarbeiter außerhalb eures
Standortes per Modem/ISDN ein? (Wieviel Mitarbeiter/Standorte,Kosten...)

Schon mal über ISDN-Router nachgedacht um die Zweigstellen anzubinden?
Es gibt noch diverse andere Möglichkeiten der Anbindung, aber dazu müsste man einiges mehr Wissen.

Euer Problem ist aber auf jeden Fall die Vernetzung eure Standorte/Mitarbeiter. Wenn das sauber gelöst ist fallen alle anderen selbstgemachten Probleme von selbst weg.

Sebastian

Verfasst: 17.11.2006, 09:56
von Pixelschuppser
Danke für die Antworten!

nun, die KHK darf nicht direkt ins Netz (kein VPN), dass ist das Hauptproblem...
Sie kann auch nur IPX, aber man könnte die IPX Packete in TCP Packete Packen, das ginge theoretisch^^

Momentan sind es 6 Arbeitsplätze die je einen Rechner hier und bei sich stehen haben um eine Verbindung zur KHK auf zu bauen...

Ich habe es hin bekommen, dass ich nun von aussen über die Management Console von VMware auf die KHK zugreifen kann!

Doch 2 Probleme:
- BIld kommt viel zu langsam an um vernümpftig mit zu arbeiten. VMWare Tools gibt es nicht unter Dos.
- die KHK hat keinen Idle modus, dass heist, sobald die KHK unter das läuft, steigt die CPU AUslastung auf 50%... Das Problem bekomm ich vielicht noch in den Griff, aber es ist einfach zu langsam.

Als nächstes werde ich PCAnyware für Dos ausprobieren... auch nicht das Wahre, aber mal sehen

Verfasst: 17.11.2006, 11:34
von al!ve
Nur damit ich das jetzt richtig verstehe, ein enorm sicheres VPN aufbauen und da die KHK-Software durchtunneln ist zu unsicher, aber die vergleichsweise geringe Verschlüsselung von VNC darf direkt ans Netz? 256Bit PcAnywhere gegen 2048Bit OpenVPN auf SSL-Basis, das hat *eindeutig* OpenVPN die Nase vorne. Ganz nebenbei wäre die Performance sicher auch deutlich besser.

Verfasst: 17.11.2006, 14:42
von e-e-e
Hallo,

für VMware WS und einem DOS-Gast gibt es DosIdle. Versuch mal, bei VMware das Gleiche für VMware-Server zu bekommen (evtl. das gleiche Programm einsetzbar). Dies sollte die Prozessorlast senken.

Gruß Ronny

Verfasst: 18.11.2006, 19:15
von devzero
>- BIld kommt viel zu langsam an um vernümpftig mit zu arbeiten.

das liegt daran, daßdas vmware-remoteprotokoll (also für die konsole) definitv nicht auf einen betrieb via WAN ausgelegt ist. eine Lösung wäre, die console lokal auf dem vmware server zu installieren und sie via Nomachine NX für remote verfügbar zu machen. Setzt allerdings linux als Host-OS für den VMware-Server vorraus.

Im Moment blicke ich irgendwie durch Eure Systemarchitektur nicht ganz durch. Was steht jetzt wo und ist wie vernetzt ? irgendwie klingt das z.T. auch alles irgendwie etwas wiedersprüchlich....

roland

Verfasst: 20.11.2006, 09:44
von Pixelschuppser
Linux als Host-OS ist natürlich um einiges besser, aber da ich mich bei Linux nur Grundlagen kenne, möchte ich dies bei der Abschlussprüfung nicht benutzen. Die würden mich beim Fachgespräch auseinander nehmen...

Dos Idle funktioniert, aber nur sollange ich die KHK nicht öffne....

Nun ja, so wie ich das sehe, komme ich wirklich nicht um einen VPN Tunnel rum... da muss ich wohl noch überzeugungsarbeit leisten. Es geht dabei hauptsächlich nicht um die Sicherheit sonndern um die Konsistenz der Datenbank. (laut chef)
"Die Datenbank ist nun schon gut 10 Jahre alt (-.-) und nicht ausgelegt fürs Inet... blabla^^"
Er hat einfach die befürchtung, dass dadurch die Datenbank schaden nehmen könnte. Ob dies so ist, kann ich nicht beurteilen. Finde es aber etwas unlogisch, da man die Datenbank über Lan ohne Probleme zugreifen kann.

Es ist alles etwas kompliziert...
Mehr möglichkeiten fallen mir auch nichtmehr ein ausser ein VPN