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Fedora Core 6
Verfasst: 30.10.2006, 09:58
von MSueper
Hallo Leute,
wer VMware Server nach einem Upgrade von FC5 auf FC6 starten will, wird folgenden Fehler bekommen:
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Using 2.6.x kernel build system.
make: Entering directory `/tmp/vmware-config1/vmnet-only'
make -C /lib/modules/2.6.18-1.2798.fc6/build/include/.. SUBDIRS=$PWD SRCROOT=$PWD/. modules
make[1]: Entering directory `/usr/src/kernels/2.6.18-1.2798.fc6-i686'
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/driver.o
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/hub.o
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/userif.o
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/netif.o
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/bridge.o
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/procfs.o
/tmp/vmware-config1/vmnet-only/procfs.c:33:26: Fehler: linux/config.h: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
make[2]: *** [/tmp/vmware-config1/vmnet-only/procfs.o] Fehler 1
make[1]: *** [_module_/tmp/vmware-config1/vmnet-only] Fehler 2
make[1]: Leaving directory `/usr/src/kernels/2.6.18-1.2798.fc6-i686'
make: *** [vmnet.ko] Fehler 2
make: Leaving directory `/tmp/vmware-config1/vmnet-only'
Unable to build the vmnet module.
Die Lösung ist relativ einfach:
Code: Alles auswählen
cd /usr/src/kernels/2.6.18-1.2798.fc6-i686/include/linux
cp autoconf.h config.h
/usr/bin/vmware-config.pl
anstelle eines cp kann man auch ein ln -s nutzen. Hauptsache ist nur, die Datei config.h bekommt den Inhalt und existiert danach.
Martin
Verfasst: 08.11.2006, 20:46
von trepper
Hi MSueper, vielen Dank für Deinen Hinweis. Hat mir sehr geholfen. Nachfolgend als Hinweis für alle 64bit-Versionen von FC6:
Code: Alles auswählen
cd /usr/src/kernels/2.6.18-1.2798.fc6-x86_64/include/linux
cp autoconf.h config.h
Verfasst: 09.11.2006, 09:52
von devzero
selbst wenn das läuft - wenn man mit FC probleme bekommt, dann steht man ziemlich alleine da.
zumindest findet sich FC nicht auf der liste der unterstützten betriebssysteme:
Linux Host Operating System Requirements
Supported distributions and kernels are listed in this section. VMware Server might not
run on systems that do not meet these requirements.Platforms that are not listed are
not supported.
VMware Server Administration Guide
8 VMware, Inc.
64‐bit host computers can run the following operating systems for 64‐bit extended
systems:
! Red Hat Enterprise Linux 3.0 AS, ES, and WS, stock 2.4.21, update 2.4.21‐15, and
updates 6 and 7
! Red Hat Enterprise Linux 3.0 AS, ES, and WS, update 8 (experimental support)
! Red Hat Enterprise Linux 4.0 AS, ES, and WS, including update 3
! Red Hat Enterprise Linux 4.0 update 4 (experimental support)
! SUSE Linux Enterprise Server 10 (experimental support)
! SUSE Linux Enterprise Server 9, including SP1, SP2, and SP3
! SUSE Linux 10
! SUSE Linux 10.1
! SUSE Linux 9.3
! SUSE Linux 9.2, including SP1
! SUSE Linux 9.1 stock 2.6.4‐52
! Mandriva Linux 2006
! Ubuntu Linux 5.04 and 5.10
! Ubuntu Linux 6.06 (experimental support)
32‐bit host computers can run the following operating systems:
! Mandriva Linux 2006
! Mandrake Linux 10.1
! Mandrake Linux 9.0 stock 2.4.19
! Red Hat Enterprise Linux 4.0 AS, ES, and WS, including updates 1,2, and 3
! Red Hat Enterprise Linux 4.0 update 4 (experimental support)
! Red Hat Enterprise Linux 3.0, updates 1, 2, 3, 4, 5, 6, and 7
! Red Hat Enterprise Linux 3.0 update 8 (experimental support)
! Red Hat Enterprise Linux 2.1stock 2.4.9‐e3
! Red Hat Linux 9.0, stock 2.4.20‐8 and upgrade 2.4.20‐20.9
! Red Hat Linux 8.0 stock 2.4.18
! Red Hat Linux 7.3 stock 2.4.18
VMware, Inc. 9
Chapter 1 Introduction and System Requirements
! Red Hat Linux 7.2, stock 2.4.7‐10 and upgrades 2.4.9‐7, 2.4.9‐13, 2.4.9‐21, and
2.4.9‐31
! SUSE Linux Enterprise Server 10 (experimental support)
! SUSE LINUX Enterprise Server 9, including SP1, SP2, and SP3
! SUSE Linux Enterprise Server 8 stock 2.4.19
! SUSE LINUX 9.3
! SUSE LINUX 9.2
! SUSE Linux 10
! SUSE Linux 10.1
! SUSE LINUX 9.1 stock 2.6.4‐52
! SUSE LINUX 9.0 stock 2.4.21‐99
! SUSE Linux 8.2 stock 2.4.20
! SUSE Linux 7.3
! Ubuntu Linux 5.04 and 5.10
! Ubuntu 6.06
Verfasst: 09.11.2006, 10:03
von al!ve
Auf der Liste steht mehr nicht, beispielsweise Debian. Nachdem ich aber aus Kostengründen (VMware ist für mich in momentaner Konfiguration ein Privatprojekt) den VMware-Support sicherlich nicht nutzen werde, spielt das für mich keine tragende Rolle. Solange es sich um ein einigermaßen verbreitetes Betriebssystem handelt und damit die Wahrscheinlichkeit groß ist, im Forum (sowohl offiziell VMware.com als auch hier) gleichgesinnte zu finden, kann man da sicher auch nicht mehr und nicht weniger auf kostenfreie Hilfe hoffen als mit einem supporteten Betriebssystem.
Die Argumentation "ist kein supportetes Betriebssystem" finde ich übrigens hier wesentlich häufiger als im offiziellen VMware-Forum.
Verfasst: 09.11.2006, 10:17
von devzero
war ja nicht als belehrung sondern als hinweis gemeint.
wenn man ein softwareprodukt auf einem betriebssystem einsetzt, für das der hersteller keine funktionsgarantie gibt (d.h. der hersteller hat sein produkt auf diesem betriebssystem nicht getestett) , dann braucht man sich halt nicht wundern, wenn da was nicht so läuft wie erwartet.
in einem "nachbarpost" berichtet z.b. jemand von crashes auf einem Host mit FC6 - und von problemen mit FC6 habe ich schon öfters gehört, was jetzt auch nicht heissen soll, daß das kein anständiges betriebssystem ist
Verfasst: 09.11.2006, 10:45
von al!ve

Nicht dass du mich jetzt falsch verstehst. Jeder Administrator, der seinem Chef nicht sagt "ist zwar billiger, aber eben auch kein Supportetes Betriebssystem also trägst die die Verantwortung wenn wir die Kohle für das Projekt in den Sand setzen" macht ohne Zweifel was falsch. Nur ist der Hinweis an einigen Stellen eben Überflüssig. Wenn MSueper sagt "hey, ich hab rausgefunden wie s trotzdem geht" ist durchaus davon auszugehen, dass er sich der Tatsache bewusst ist, dass es sich um einen anderen als den von VMware vorgesehenen Weg handelt.
Aber jetzt genug darüber diskutiert. Ist immerhin nie verkehrt, auf Manuals, RFCs und Produktbeschreibungen zu verweisen. In sofern hast du natürlich absolut Recht

.
Verfasst: 09.11.2006, 10:51
von trepper
Die Installation hat jetzt funktioniert und die Dienste sind gestartet (FC6), jedoch habe ich nicht den vorgeschlagenen Pfad für die Guest-OS gewählt, sondern einen eigenen, der auf dem Raid liegt. Leider kann ich jetzt nichts starten und erstellen, d.h. meine Frage wäre, ob diese Ordner einen speziellen owner braucht, bzw bestimmte ausführungsrecht?
Weiß das irgendwer?
Danke,
Thomas
Verfasst: 09.11.2006, 17:47
von briearn
trepper hat geschrieben:Die Installation hat jetzt funktioniert und die Dienste sind gestartet (FC6), jedoch habe ich nicht den vorgeschlagenen Pfad für die Guest-OS gewählt, sondern einen eigenen, der auf dem Raid liegt. Leider kann ich jetzt nichts starten und erstellen, d.h. meine Frage wäre, ob diese Ordner einen speziellen owner braucht, bzw bestimmte ausführungsrecht?
Weiß das irgendwer?
Danke,
Thomas
Hi,
also ich habe das ganze auch unter FC5 compiliert und eingespielt. Alles kein Problem gewesen. Es startet auch prima. nur nach einer gewissen Weile beliben alle VMs auf der Kiste einfach hängen. (vgl.
http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=6962) .
Aber zurück zu Deiner Frage. Die Rechte um das mit vmware-cmd zu starten müssen natürlich erst einmal ein "x" für sämtliche Verzeichnisse in die Du wechseln musst enthalten und die *.vmx Datei selber, muß ebenfalls ausführbar sein. Solange Dein User die Sache lesen und ausführen kann/darf ist alles gut. Andernfalls ist die Fehlermeldung meistens recht aussagekräftig.
Bei mir liegt das VMware-Serververzeichnis auf dem iSCSI SAN, das mit GFS formatiert wurde. Folglich laufen alle Hosts in einem Cluster. Das ISCSI SAN ist auch als RAID6 aufgesetzt, allerdings per HW. Im Grunde ist es egal worauf die Files liegen. VMware kann es selber sicher nicht einmal testen, sofern Du es nicht als root startest
Gruß,
Arne