Hallo NG,
ich benutze seit längerer Zeit VMWare-Workstation auf meinem Firmen-Laptop (P4 1,7, !GB RAM), und bin recht begeistert, da man doch die Möglichkeit hat das eine oder andere Szenario schnell nachstellen zu können, außerdem ist es eine gute Spielwiese - z.B. Einstellungen zu prüfen, bevor man diese in der Produktiv-Umgebung durchführt. Die Performance auf dem Laptop ist zum testen noch akzeptabel, spätestens ab der 3. Maschine macht es dann aber kein Spaß mehr, da die Performance absolut in den Keller geht, und das Schalten zwischen den Maschinen ist dann auch mit Wartezeit verbunden.
Jetzt plane ich für die Testumgebung und später für evtl. Rechenzentrum-Disaster-Recovery eine Maschine, wo ich mindestens 6 Maschinen laufen lassen kann, 2-3 davon werden wohl eine Art Test-Produktion, die dann warscheinlich immer laufen müssen (geht nur um die Belastung, kein Backup etc.). Da man bei NeuErwerb eines Servers sowieso nur noch 64bit-Hardware bekommt würde ich gleich den Win2k3SP1R2x64 als Host einsetzen wollen, denke dieser sollte dann auch vom Speichermanagement besser geieignet sein, als Win2k3x32. Zusätzlich haben wir hier noch ein DAS, dass ich über 2 Controller mit an die neue Hardware dranhängen würde, um so die Lese-Schreib-Last für die VM´s aufzuteilen. Parallel dazu würde ich noch Laptops bestellen wollen, die für VMWare geeignet sind.
Die Endumgebung sollte dann so aussehen, dass Umgebungen oder Server auf dem Laptop vorentwickelt werden und für den Produktiv-Test auf den performanten Server rübergeschoben werden, in der Theorie stelle ich mir das sehr einfach vor, da ich bereits VM´s zwischen verschiedenen VM-Workstations hin- und hergeschoben, hab hier aber auch schon gelesen, dass das sehr heikel werden kann, ich bin der Meinung, dass das nur bei ESX gelesen zu haben, bin mir aber nicht sicher.
In den Handbüchern stehen keine ausreichenden Informationen zur Hardware, nur sehr oberflächlich und der Standard-Kram.
Gibt es evtl. eine andere Info-Quelle?
Ansonsten geht es mir rein um die Hardware, was sich lohnt, wozu ihr mir ratet etc. welche Investition sinnlos ist, da vielleicht noch nicht unterstützt (Core Duo oder Sonstiges)
Besten Dank
Gruß
Dominik
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Welche Hardware-Empfehlung
Die Serverschweine kaufen dem Lesen nach die meisten hier im Forum bei HP und DELL. Derzeit spare ich für ne neue Workstation. Ich kann mich aber noch nicht so ganz entscheiden ob von SUN oder von Apple. Die SUN 40 ist nicht gerade billig da punktet Apples Mac PRO eher, allerdings heisst das wieder Intel mit dem ich schon lange nicht ganz zufrieden bin. Zudem lässt sich die SUN 40 mit Pazifica nachrüsten, obwohl ich mir eigendlich nicht nochmal was selbstgebautes Hinstellen möchte.
Nicht das ich das nicht kann aber es frisst viel Zeit um sich alle Infos betreff Hardware zu holen dann der Ärger bei Garantiefällen usw.
http://de.sun.com/catalog/?n-state=http ... d13357~~~G
Nicht das ich das nicht kann aber es frisst viel Zeit um sich alle Infos betreff Hardware zu holen dann der Ärger bei Garantiefällen usw.
http://de.sun.com/catalog/?n-state=http ... d13357~~~G
Also in "meiner" Entwicklungs, Test und QS Umgebung setzen wir 3* HP DL585 unter ESX mit je 16GB RAM und zwei HP DL 380 mit 6GB RAM ein. die DL585 sind mit 4 Dualcore Opteron zu 2,4 GHz bestückt. Die HD (gesamt 2,5 TB) sind im SAN abgelegt. Darauf können ohne Probleme (bis jetzt) gleichzeitig etwa 30 VMs (vorwiegend W2k3EE) laufen. Auf den kleinen DL380 (2*XEON 3,2 GHz) mit VMWareServer können mit leichten performance Einbussen 4 VMs gleichzeitig laufen. Als Spassbremse hat sich hier der RAID Controller gezeigt (kein Schreibcache sondern nur lese Cache).
Was ich Generel festgestellt habe, ist das die Virtualisierung mit den AMD Opteron CPUs weniger Leistung auf der Strecke verliert als mit den XEON Lösungen.
Als Ursache für die bessere Skalierung der Opterons scheint sich die schnellere RAM Anbindung herauszukristalisieren. Wenn wir die XEON Maschinen mit der gleichen Menge RAM bestücken können wir trotzdem nur etwas 12-14 VMS laufen lassen ohne das die Anwender meckern.
Ich meine das das Gesamtsystem halt entsprechend ausgewogen sein sollte. Pro VM kalkuliere ich mit 512MB RAM, einem HD Anteil von ca. 25GB. Der RAID Controller sollte mindestens 256MB Cache zur Verfügung haben die dynamisch als Lese/Schreibcache verteilt werden können. Für das Host OS lasse ich 1GB RAM Frei. Mit weniger beginnt das RAM swapping was ordentlich Performance kostet.
Empfehlen würde einen Server bei dem nach der Grundausstattung noch CPU Sockel und RAM Plätze frei sind.
Was ich Generel festgestellt habe, ist das die Virtualisierung mit den AMD Opteron CPUs weniger Leistung auf der Strecke verliert als mit den XEON Lösungen.
Als Ursache für die bessere Skalierung der Opterons scheint sich die schnellere RAM Anbindung herauszukristalisieren. Wenn wir die XEON Maschinen mit der gleichen Menge RAM bestücken können wir trotzdem nur etwas 12-14 VMS laufen lassen ohne das die Anwender meckern.
Ich meine das das Gesamtsystem halt entsprechend ausgewogen sein sollte. Pro VM kalkuliere ich mit 512MB RAM, einem HD Anteil von ca. 25GB. Der RAID Controller sollte mindestens 256MB Cache zur Verfügung haben die dynamisch als Lese/Schreibcache verteilt werden können. Für das Host OS lasse ich 1GB RAM Frei. Mit weniger beginnt das RAM swapping was ordentlich Performance kostet.
Empfehlen würde einen Server bei dem nach der Grundausstattung noch CPU Sockel und RAM Plätze frei sind.
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