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Vmware-Server remote auf Root-erver bei Hoster betreiben

Verfasst: 03.10.2006, 08:25
von rprengel
Hallo,

bisher betreibe ich lokal einen Vmware-Server mit 6 virtuellen Systemen. Aufgrund der ständig steigenden Strompreise und der Tatsache das ich reichlich und viel unterwegs bin will ich dieses System auf einen Root-Server bei einem Hoster verschieben.
Zum einen habe ich da dann feste IPs und keine Zwangsunterbrechungen mehr und zum zweiten laufen die Systeme dann nicht mehr unbeaufsichtigt.
Meine bisher noch nicht sicher geklärten Punkte:
1)
Wie adminstriere ich den Vmware-Server remote? Konsole und Webinterface will ich nicht frei aus dem Internet vefügbar machen.
a)
Kann mann den Zugriff auf diese Tools auf bestimme Client-PCs einschränken?
b)
Was haltet ihr von der Überlegung einen X-Server mit laufen zu lassen und die Administration per NX-Server (nomachine.org) zu erledigen.
Sofern mann den Clients (siehe a) nicht "sagen" kann das sie Anfragen nur von localhost annehmen sollen würde zumindestns die Firewall dafür sorgen das Anfragen nicht am Server ankommen.
Dann SSH und Keys könnte ich dann zusätzlich den Zugriff organisieren und auf User etc. einschränken.

2)
Wie würdet ihr das Netzwerk aufziehen?
Bisher benutze ich einen PC mit IP-Cop als Router der den Zugriff regelt. Als Host wird Suse 10.1 laufen. Ich könnte dann zwar eine Firewall auf dem Host laufen lassen (z.B. mit fwbilder erstellen) aber das Thema will ich mir aktuelle nicht wirklich intensiv gönnen.
Meine Überlegung:
Das Hostsystem spielt nur Host und der eigentliche Betrieb läuft in 4 virtuellen Systemen ab. 1 + IPcop als Firewall, 1 System als Mailsserver, 1 System als Datenbankserver und 1 System als Failover/Backup (hat auf der gleichen Hardware natürlich eher Übungscharakter). Die Systeme würde ich in ein privates Subnetz packen damit sich auf keinen fall direkt von aussen gefunden werden können.
Da es sich nicht um eine kommerzielle Installation handelt macht mir der Ipcop als virtuelles System auf der gleichen Hardware nicht allzuviele Kopfschmerzen.

Gruß

Verfasst: 03.10.2006, 13:41
von minimike
Das Webinterface lässt sich auch über SSH erreichen. Einfach auf dem Host Firefox installieren und mittels X Forwarding remote darauf zugreifen. Auf der Konsole läuft mit dieser Methode naturgemäs kein Bild vom Gast. Auf jeden Fall sollte bei SSH der Zugriff von Root gepserrt sein und neben langen Passwörtern auch lange Benutzernamen verwendet werden ;) Ein 40 Stelliges Passwort knacken ist schwierig aber dieses Passwort von einem unbekannten Benutzer der einen ellenlangen Namen haben soll....

Nun Fwbuilder ist ein tolles Tool für den Anfänger, für den Profieeinsatz ist es *zensored*
Schau dier mal Shorewall an wenn du keine eigenen Skripte schreiben willst. Es für den Einsteiger sowie auch für den Profie. Es gibt auch Pakete für SuSE. Adresse wäre www.shorewall.net. Natürlich kannst du weiterhin wie gehabt vorgehen indem du IPCop als Router verwendest. Die Wahrscheinlichkeit ist eh hoch das du weiterhin NAT für das Netzwerk verwenden must da viele Anbieter sobald die fremde Adressen mitbekommen sofort abschalten. Und das ist der Nachteil deiner Lösung. Optimal wäre es ja wenn der Host keine Adresse auf der NIC hat und die von ISP der IPCop bekommt und der Host sämtlichen Verkehr auf denIPcop verweist. Nur was wäre wenn VMware spackt oder IPCop mal beschädigt wird?
Für die Administration halte ich VPN für sinnvoll. Du kannst Services an Netzwerkdevices oder Adressbereiche binden so das diese z.B. nur über VPN erreicht werden können. Für den Fall der Fälle kann man das zusätzlich dann auch mit der FW im Inet dropen

Nebenbei ich habe vor 5 Wochen 2 Rootys von SuSE 10.1 auf Debian umgestellt

Verfasst: 18.10.2006, 01:07
von devzero
>Das Webinterface lässt sich auch über SSH erreichen. Einfach auf dem Host Firefox >installieren und mittels X Forwarding remote darauf zugreifen.

naa - X11 übers Inet - das macht man doch nicht, das ist doch wegen der Latenzen grottenlahm ;)

besser:
über den xinet und über die vmware.httpd config die entspr. ports nur loopback binden - also

127.0.0.1:902 LISTEN
127.0.0.1:8333 LISTEN

und dann mittels SSH Portforwarding drauf zugreifen

>Was haltet ihr von der Überlegung einen X-Server mit laufen zu lassen und die
>Administration per NX-Server (nomachine.org) zu erledigen.

kann man machen - nur - ein X-Server ist dafür m.W. auf dem server garnichtmal notwendig - denn der läuft ja auch bei Nomachine auf dem Client.....

hab das schonmal gemacht, also ne VMware Console lokal aufm VMware Server installiert und dann via NX remote über VPN genutzt. Funktionierte 1a

Grüsse
Roland

Verfasst: 18.10.2006, 13:45
von rprengel
devzero hat geschrieben:>Das Webinterface lässt sich auch über SSH erreichen. Einfach auf dem Host Firefox >installieren und mittels X Forwarding remote darauf zugreifen.

naa - X11 übers Inet - das macht man doch nicht, das ist doch wegen der Latenzen grottenlahm ;)

besser:
über den xinet und über die vmware.httpd config die entspr. ports nur loopback binden - also

127.0.0.1:902 LISTEN
127.0.0.1:8333 LISTEN

und dann mittels SSH Portforwarding drauf zugreifen

>Was haltet ihr von der Überlegung einen X-Server mit laufen zu lassen und die
>Administration per NX-Server (nomachine.org) zu erledigen.

kann man machen - nur - ein X-Server ist dafür m.W. auf dem server garnichtmal notwendig - denn der läuft ja auch bei Nomachine auf dem Client.....

hab das schonmal gemacht, also ne VMware Console lokal aufm VMware Server installiert und dann via NX remote über VPN genutzt. Funktionierte 1a

Grüsse
Roland


Habe es jetzt so hinbekommen.
Dazu auf dem Host nur Port 22 in der Firewall auf sollte eigentlich sicher genug sein