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Umzüge W2k-Server unter Vmware nach MSVS2005

Verfasst: 09.05.2006, 15:40
von gg11
Hallo IT Spezialisten , könnte mir jemand einen Tip geben oder eine Anleitung wie man virt. Laufwerke eines "Windows 2000" servers unter Vmware GSX nach MS Virtual Server 2005 konvertiert ,würde mich sehr auf Antw. freuen,danke

Verfasst: 09.05.2006, 17:55
von continuum
Hi
also ich wuerde so vorgehen:

1. Referenzinstallation des selben OS und Servicepacklevels in MS-Virtual Server anlegen
2. die notwendigen Treiber (in erster Linie die fuer die Massenspeicher) herausfinden und dann passende Registrypatches erzeugen

3. im GSX die VMwaretools deinstallieren und anschliessend sauber herunterfahren
4. Ghost-images erzeugen - oder das Clonetool deiner Wahl ...

5. in Virtual Server neue Platten anlegen und die Ghosts einspielen
6. die VMs von BartPE booten und die vorbereiteten Registrypatches einspielen - evtl. fehlende Treiberdateien muessen natuerlich auch an Ort und Stelle kopiert werden

7. ausprobieren und evtl. Fehler mit BartPE und loadhive beheben ...


So in etwa wuerde ich vorgehen - in erster Linie weil es mich reizt so was von Hand zu machen.
Wenn du da keinen Spass dran hast - guibt es nicht das Server Migration Toolkit fuer lau?
Falls ich jetzt nicht voellig hinterm Mond bin, sollte das genau das tun was du brauchst.

Ulli

Verfasst: 09.05.2006, 18:23
von gerhardg
das server migration util von microsoft hat enorme ansprüche (zb w2k3 enterprise), günstig ist was anderes ;)

Verfasst: 09.05.2006, 18:31
von continuum
Ach ja - da war doch noch was im Kleingedrucktem ... ;-)

Aber das Kit selber war doch fuer lau oder nicht ? - ich meine ich haette mir das mal von MS direkt runtergeladen ...
Na ja - jedenfalls wenn man sich das Packet etwas genauer anguckt, kann man alle Patches fast fertig daraus entnehmen.
So war es jedenfalls bei der Version die ich mal gesehen habe - ist allerdings auch schon wieder eine Weile her.

Ulli

Verfasst: 10.05.2006, 01:03
von al!ve
Nach wie vor würden mich dei Gründe für ein solches Unterfangen interessieren. Sowohl der VMWare Server als auch das MS VirtualServer sind kostenfrei, der VirtualServer setzt allerdings ein Windows-Server-OS voraus, was für mich doch ein erheblicher Kostenfaktor wäre. Soll hier lediglich die Leistung getestet werden (dessen Ergebnis hier sicher einige intereissieren dürfte, mich eingeschlossen) oder liegen schon vor dem Umzug Gründe vor, welche dich von VMWare weg treiben?

Verfasst: 10.05.2006, 07:32
von gerhardg
@continuum: der kit selbst ist meines wissens kostenlos

der msvs setzt nicht nur irgend ein microsoft os vorraus, es muss minimum w2k3 sein. man verzichtet auch auf diverse features wie usb/snapshots/... und verbaut sich im prinzip alle möglichkeiten zur erweiterung da es nach dem msvs nichts gibt was zb mit esx mithalten könnte. dies wird sich auch die nächsten 2-3 jahre nicht ändern bis der neue microsoft hypervisor fertig sein soll...

Verfasst: 10.05.2006, 11:54
von al!ve
Was alles nicht zwangsläufig schlecht ist.

Ja, der VirtualServer von MS setzt Windows 2003 Server voraus. Eine VolumeLicence davon (Windows 2003 Server R2, um genau zu sein) darf allerdings sowohl als Hostsystem als auch auf drei zusätzlichen Gästen ganz lega installiert und betrieben werden, ohne mehrfach bezahlt werden zu müssen. Sollte also eine Virtualisierung von bis zu drei Windows 2003 Server Systemen angedacht sein wäre mindestens Preislich die Voraussetzung kein Nachteil.

Wenn die virtualisierte Umgebung überschaubar bleibt und auf längere Zeit (sagen wir zwei bis drei Jahre) kein großes Bedarfswachstum erwartet wird ist auch die fehlende "klasse drüber" kein großes Hindernis. Ich beispielsweise werde in Kürze (hoffentlich noch im laufe dieses Jahres) eine Umgebung virtualisieren, für die preislich keinesfalls ein ESX drin wäre. Entsprechend wäre es mir relativ egal, ob ich aufrüsten könnte oder nicht.

Da VMWare Server in puncto USB in meinen Augen eher unbrauchbar ist, stellt der komplett fehlende USB-Support des MS-Produkts auch keinen wirklichen Nachteil dar.

Neben der Windows 2003 Server Lizenz (Ob eine 800€ Lizenz der "Standard"-Version, welche ich für eine VM brauche die besagte, mehrfach erlaubte Lizenz ist die ich dann auch als Host nehmen kann weiß ich nicht, glaube eher nicht) wäre für mich wirklich nur die Performance ausschlaggebend.

Ich werde kommende Woche (oder in zwei, oder drei ...) bei identischen VMs einmal Debian und einmal Windows2000 als Host versuchen. Unter Umständen probiere ich noch ein WindowsXP. Ich habe ja die starke Vermutung, dass Debian dem WinXP dieses wiederum dem 2k voraus sein wird. Ich denke, 2k wird aufgrund der etwas schlechteren Speicherverwaltung und Mehrprozessfähigkeit deutlich hinter XP und das wiederum aufgrund der grafischen Oberfläche deutlich hinter dem Debian zu liegen kommen wird. Interessant wäre dann, wo in etwa sich ein MS VirtualServer auf 2k3-Server platzieren kann. Evtl liegt das dann vor dem Debian (MS auf MS, realisiert durch MS, vielleicht gibt s da nen Tick weniger Reibung), vielliecht etwa mit dem XP gleichauf.

Sollten dich hier also vermutete Performanceunterschiede zu dem MS-Produkt treiben wäre ich wirklich enorm dankbar, wenn du mir kurz erklären könntest, welche das sind. Man verschenkt ja nicht gerne Leistung.

Verfasst: 10.05.2006, 13:01
von gerhardg
vorsicht, nur bei der w2k3 enterprise version dürften auch 3 systeme "kostenlos" in einer vm betrieben werden. diese kostet aber auch 4x soviel...

die performance unterschiede sind nicht mehr ganz so dramatisch, bei der cpu sinds höchstens 2-3%. aber die hdd performance ist doch um 10-12% geringer, dieser unterschied sollte sich mit dem 2007 kommenden servicepack aber ausgleichen.