Hallo,
Host: Win2k3
Göste: 1 x Win2k3, 3 x XP Prof.
Die Frage ist: soll ich jedem Gast ein CD und Diskettenlaufwerk geben - so wie es per Default beim Einrichten einer neuen VM vorgesehen wird? Oder besser eine Freigabe per Windows auf dem Host und dann CD und Diskette als Laufwerk verbinden. Das CD Laufwerk wird nur benötigt, wenn mal Software instelliert werden muss.
Hintergrund: Habe festgestellt, dass beim Win2k3-Server (Gast) ständig das Symbol fürs CD-Laufwerk blinkt.
Wie immer bin ich für Eure Tipps/Erfahrungen dankbar.
Gruss, Micha
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
CD und Diskette
- continuum
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Hi
am besten gibst du jedem Gast ein Iso und ein Floppy-image. Das Floppy-image brauchst du sowieso - zur Installation der SCSI-treiber. Im laufendem Betrieb kannst du das auf 'not connected' umstellen.
Wenn du mal eine echte CD einlegen willst, aktivier die Legacy Emulation - denn ansonsten wird ein neues Hardwaregeraet erkannt.
Um Windows das staendige Abfragen des CD-laufwerks auszutreiben, kann man in der Festplatten-verwaltung den Laufwerksbuchstaben entfernen.
Ulli
am besten gibst du jedem Gast ein Iso und ein Floppy-image. Das Floppy-image brauchst du sowieso - zur Installation der SCSI-treiber. Im laufendem Betrieb kannst du das auf 'not connected' umstellen.
Wenn du mal eine echte CD einlegen willst, aktivier die Legacy Emulation - denn ansonsten wird ein neues Hardwaregeraet erkannt.
Um Windows das staendige Abfragen des CD-laufwerks auszutreiben, kann man in der Festplatten-verwaltung den Laufwerksbuchstaben entfernen.
Ulli
-
123zocker456
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Hi Ulli,
das mit den Iso-Images verstehe ich ehrlich gesagt nicht:
Was für ein CD-Iso Image soll ich denn nehmen. Meinst Du damit, dass ich jede CD, die ich brauche erst mal auf einem anderen System in ein ISO-Image umwandle und dann je nach Bedarf das ISO-Image an den Gast hänge?
Und wozu brauche ich das Disketten-Image? Meine Platten habe ich als SCSI-Platten bei der Installation erstellt. Eine Diskette wurde nicht angefordert.
Was spricht denn dagegen, auf Disketten komplett zu verzichten und das CD-Laufwerk auf dem Host freizugeben und auf den Gästen zu verbinden
das mit den Iso-Images verstehe ich ehrlich gesagt nicht:
Was für ein CD-Iso Image soll ich denn nehmen. Meinst Du damit, dass ich jede CD, die ich brauche erst mal auf einem anderen System in ein ISO-Image umwandle und dann je nach Bedarf das ISO-Image an den Gast hänge?
Und wozu brauche ich das Disketten-Image? Meine Platten habe ich als SCSI-Platten bei der Installation erstellt. Eine Diskette wurde nicht angefordert.
Was spricht denn dagegen, auf Disketten komplett zu verzichten und das CD-Laufwerk auf dem Host freizugeben und auf den Gästen zu verbinden
- continuum
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Hi
warum Isos und Flps ?
Dein VMwarehost hat 1 bis 2 CD-Laufwerke - vielleicht auch 1 bis 2 Floppy-laufwerke - diese gilt es moeglichst problemlos an alle Beduerftigen zu verteilen. Angenommen du startest 3 Gaeste - alle wollen das CD-laufwerk haben - weil sie dieses CD-laufwerk bei der Installation erkannt und mit Treibern versehen haben - aber du kannst nur eins verteilen. Teilst du den anderen beiden jetzt ein Iso zu, erkennen diese beiden ein neues Geraet und wollen evtl neustarten. Windowsgaeste fragen zB auch staendig das CD-laufwerk ab - bei einem Iso belastet das den Host sogut wie gar nicht - bei Echt-CDs bremst dieser gar nicht benoetigte Abfragevorgang aber direkt das ganze System.
Desweiteren ist der Zugriff auf Echt-CDs relativ langsam - bei der Installation eines Windowsgasts zB lohnt es sich von der Zeit her, erst mit dem Host ein Iso der CD zu erstellen und dann die Gastinstallation per Iso zu starten.
Das starten einer LiveCD ist zB bei XP-live bestimmt 5 mal so schnell von Iso als von Echt-CD.
Wenn du gelegentlich die suspend-Funktion benutzt: das Wecken eines Gastes der seine Echt-CD von der er eben noch gelesen hat ploetzlich nicht mehr wiederfindet - weil sie gerade nicht eingelegt ist - kann locker mit einem Absturz enden - bei Isos ist sowas ueberhaupt kein Problem.
Zu den Floppies - bei Verwendung von Echtfloppies kannst du nur den ersten Gast problemlos starten - der zweite meckert schon. Man koennte meinen auf das Floppy ganz zu verzichten waere eine gute Idee - hier kann man bei normalen Hardware-rechnern das Floppy sauber im BIOS abstellen - bei VMware-rechnern klappt das nicht so ohne weiteres.
Ausserdem ist es oft recht nuetzlich, mal eben von Floppy zu starten - wenn das ein Image ist, ist das alles andere als langsam. Bei Windowsgaesten braucht man das Floppy-image zur Installation der SCSI-treiber und um im Notfall eine weitere Boot-option zu haben. Bei Linuxgaesten lohnt es sich immer, zur Sicherheit ein Bootfloppy-image zur Hand zu haben.
Lange Rede - kurzer Sinn: meine Empfehlung und wahrscheinlich die der meisten erfahrenen User auch:
Floppy: ein ordentlich formatiertes Floppy-image (zB - SCSI-vmware-treiber.flp) staendig verbunden
CD: ein Iso zur Installation verwenden, im laufenden Betrieb irgendein anderes verbinden - falls man wirklich mal ein Echt-CD braucht (ich habe meinen Gaesten im letzten Jahr 2 mal ein EchtCD gegeben : fuer eine BeOS und eine Darwin-installation) unbedingt darauf achten die legacy-emulation einzuschalten - denn Isos und Echt-CDs verwenden jeweils als virtuelles Geraet ein VMware CDrom. Ohne leagcy-emulation wechselt das Geraet von VMware-CDrom zu deinem real-verwendetem Cdrom. (bedeutet evtl: neue Treiber werden gefunden-Neustart ...)
Nur wer wirklich mit seinen Gaesten brennen muss sollte EchtCDs ohne leagcy-emulation verwenden.
Bei Linuxhosts die kein automount verwenden will ich nichts gegen die Verwendung von EchtCDs sagen - bei allen Hosts die automount in irgendeiner Form verwenden ZB: Suse, RedHat, XP, 2k3 ...) handelt man sich auf jedenfall Probleme ein die User von Isos nur kopfschuettelnd belaecheln.
Alternative kann zB auch in vielen Faellen eine CD per Netzwerkshare sein ...
Ulli
warum Isos und Flps ?
Dein VMwarehost hat 1 bis 2 CD-Laufwerke - vielleicht auch 1 bis 2 Floppy-laufwerke - diese gilt es moeglichst problemlos an alle Beduerftigen zu verteilen. Angenommen du startest 3 Gaeste - alle wollen das CD-laufwerk haben - weil sie dieses CD-laufwerk bei der Installation erkannt und mit Treibern versehen haben - aber du kannst nur eins verteilen. Teilst du den anderen beiden jetzt ein Iso zu, erkennen diese beiden ein neues Geraet und wollen evtl neustarten. Windowsgaeste fragen zB auch staendig das CD-laufwerk ab - bei einem Iso belastet das den Host sogut wie gar nicht - bei Echt-CDs bremst dieser gar nicht benoetigte Abfragevorgang aber direkt das ganze System.
Desweiteren ist der Zugriff auf Echt-CDs relativ langsam - bei der Installation eines Windowsgasts zB lohnt es sich von der Zeit her, erst mit dem Host ein Iso der CD zu erstellen und dann die Gastinstallation per Iso zu starten.
Das starten einer LiveCD ist zB bei XP-live bestimmt 5 mal so schnell von Iso als von Echt-CD.
Wenn du gelegentlich die suspend-Funktion benutzt: das Wecken eines Gastes der seine Echt-CD von der er eben noch gelesen hat ploetzlich nicht mehr wiederfindet - weil sie gerade nicht eingelegt ist - kann locker mit einem Absturz enden - bei Isos ist sowas ueberhaupt kein Problem.
Zu den Floppies - bei Verwendung von Echtfloppies kannst du nur den ersten Gast problemlos starten - der zweite meckert schon. Man koennte meinen auf das Floppy ganz zu verzichten waere eine gute Idee - hier kann man bei normalen Hardware-rechnern das Floppy sauber im BIOS abstellen - bei VMware-rechnern klappt das nicht so ohne weiteres.
Ausserdem ist es oft recht nuetzlich, mal eben von Floppy zu starten - wenn das ein Image ist, ist das alles andere als langsam. Bei Windowsgaesten braucht man das Floppy-image zur Installation der SCSI-treiber und um im Notfall eine weitere Boot-option zu haben. Bei Linuxgaesten lohnt es sich immer, zur Sicherheit ein Bootfloppy-image zur Hand zu haben.
Lange Rede - kurzer Sinn: meine Empfehlung und wahrscheinlich die der meisten erfahrenen User auch:
Floppy: ein ordentlich formatiertes Floppy-image (zB - SCSI-vmware-treiber.flp) staendig verbunden
CD: ein Iso zur Installation verwenden, im laufenden Betrieb irgendein anderes verbinden - falls man wirklich mal ein Echt-CD braucht (ich habe meinen Gaesten im letzten Jahr 2 mal ein EchtCD gegeben : fuer eine BeOS und eine Darwin-installation) unbedingt darauf achten die legacy-emulation einzuschalten - denn Isos und Echt-CDs verwenden jeweils als virtuelles Geraet ein VMware CDrom. Ohne leagcy-emulation wechselt das Geraet von VMware-CDrom zu deinem real-verwendetem Cdrom. (bedeutet evtl: neue Treiber werden gefunden-Neustart ...)
Nur wer wirklich mit seinen Gaesten brennen muss sollte EchtCDs ohne leagcy-emulation verwenden.
Bei Linuxhosts die kein automount verwenden will ich nichts gegen die Verwendung von EchtCDs sagen - bei allen Hosts die automount in irgendeiner Form verwenden ZB: Suse, RedHat, XP, 2k3 ...) handelt man sich auf jedenfall Probleme ein die User von Isos nur kopfschuettelnd belaecheln.
Alternative kann zB auch in vielen Faellen eine CD per Netzwerkshare sein ...
Ulli
Hi,
dem Beitrag von Ulli ist eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen. Ausser: Wer rennt denn in den Keller, wenn mal eine andere CD gebraucht wird?
Wir haben auf unseren Hosts ein Verzeichnis mit ISOs und FLPs eingerichtet, auf die jeder User Lesezugriff hat und sich dies entsprechend über die Konsole mounten kann. Alles andere ist nicht praktikabel.
Gruss
Herbert
dem Beitrag von Ulli ist eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen. Ausser: Wer rennt denn in den Keller, wenn mal eine andere CD gebraucht wird?
Wir haben auf unseren Hosts ein Verzeichnis mit ISOs und FLPs eingerichtet, auf die jeder User Lesezugriff hat und sich dies entsprechend über die Konsole mounten kann. Alles andere ist nicht praktikabel.
Gruss
Herbert
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