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Größe der Fesplatte und aufteilung bei Neuinstallation
Verfasst: 24.08.2004, 14:36
von Markor
Hallo,
ich habe eine VMWare GSX Server 3.1 und möchte nun einen virtuellen Server anlegen. Wie kann ich die Aufteilung der Festplatten am besten gestalten?
Ich habe einen Windows 2003 Server auf dem nur ein Programm aufgesetzt wird. Das Proggie hat momentan ein Datenvolumen von knapp 20 GB. Ende des Jahres könnte ich bei 25GB liegen. Wie gehe ich nun bei der Installation vor um mir nicht unnötig alles zu verbauen. Ist es sinnvoll das OS auf eine Partion von 5 GB zu legen und dann dass Programm auf eine 2. Partition auszulagern, um später leichter die Festplattengröße zu verändern?
Oder sollte ich lieber alles auf eine Festplatte installieren und hier die Festplattengröße auf 50 GB setzen?
Dann wäre noch die Frage dynamisch oder fest zugewiesener Festplattenplatz???
So, hoffe ich habe Euch nicht zu sehr verwirrt.
Gruß und Dank
Markor
Verfasst: 24.08.2004, 14:56
von wandan
Hallo.
Das trennen von System und Daten Partitionen bringt oftmals einige Vorteile. Man kann eine geteilte Datensicherung machen, und auch das ändern von Partitionen geht einfacher.
Was meinst du mit dynamischem oder fest zugewiesenem Festplattenplatz? Die Größe einer Platte legt man gleich am Anfang fest, und kann diese auch nicht mehr ändern. Der einzigste Unterschied ist, dass man den Platten space schon gleich zuweisen kann, oder das dies erst nach Bedarf erfolgt. Wenn du es gleich zuweist, ist der Platz auf deinem Host System weg, auch wenn du es innerhalb der VM noch nicht brauchst..
Vielleicht noch jemandem ein Vor/Nachteil dazu ein?
Grüße
Alex
Verfasst: 24.08.2004, 15:10
von Markor
Danke schonmal!
Was meinst du mit dynamischem oder fest zugewiesenem Festplattenplatz? Die Größe einer Platte legt man gleich am Anfang fest, und kann diese auch nicht mehr ändern. Der einzigste Unterschied ist, dass man den Platten space schon gleich zuweisen kann, oder das dies erst nach Bedarf erfolgt. Wenn du es gleich zuweist, ist der Platz auf deinem Host System weg, auch wenn du es innerhalb der VM noch nicht brauchst..
Genau das meinte ich damit.
Bringt es denn einen Geschwindigkeitsvorteil die Plattenplatz gleich fest zu zuweisen?
Wenn ich eine Datenpartition später vergrößern will, kann ich doch eine neue Festplatte zufügen die Daten rüberschaufeln, alte Platte entfernen und dann die Laufwerksbuchstaben wieder richtig zu ordnen(bei Win), oder?
Sorry, bin halt blutiger Anfänger!!!
Verfasst: 24.08.2004, 17:27
von wandan
Hi.
Das das Geschwindigkeitsvorteile bringt, habe ich noch nicht gehört.
Wenn du unter Vmware 2 Platten einbindest, auf die erste das System und auf die 2 die Daten machst, kannst du später, wenn die Datenplatte zu klein ist, eine 3 Platte einfügen, die Daten von 2 auf 3 schieben, booten die 2 löschen und dann den LW Buchstaben ändern. Ja, das geht. *G
Grüße Alex
Verfasst: 24.08.2004, 18:35
von Markor
Ja, Danke!
Dann werde ich es mal so machen.
Gruß
Markor
Verfasst: 25.08.2004, 01:14
von continuum
Hi
zu wachsend oder fest zugewiesen:
Daten die sich nicht viel aendern oder einfach immer nur mehr werden sind auf wachsenden Platten gut untergebracht. Die wachsende monolithische Platte ist im Falle von Problemen sehr schwierig zu handhaben - Datenrettung, Verlagerung usw.
Wenn die Daten sich sehr oft aendern, viele Schreib - und Loeschvorgaenge dann sind fest zugewiesene Platten auf jeden Fall sinnvoller - allein schon wegen Fragmentationseffekten auf dem Host.
Hier macht die momolithische Version auch nur dann Sinn, wenn sie auf einer leeren Festplatte, bzw. frisch komplett defragmentierten Platte angelegt wird - das heisst nur in dem Fall wenn man sie auch wirklich als ein Stueck schreiben kann.
Fuer Datenretter ist monolithicFlat am besten.
IMHO
Ulli